Montag , 5. Dezember 2022
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Christoph Kramer ist WM-Experte beim ZDF (Archivbild). Quelle: picture alliance / Chai von der Laage

Kurze Mikro-Panne im ZDF: „Der hat schon mal einen Spieler geschlagen!“

Bei der ZDF-Übertragung nach dem Spiel zwischen Brasilien und Serbien am Donnerstagabend kam es zu einer Panne: Die Mikrofone der Studio-Experten waren offenbar zu früh angeschaltet.

Im letzten WM-Spiel des Donnerstagabends hat Brasilien mit 2:0 gegen Serbien gewonnen. Zum Abschluss der Übertragung aus Katar blendete das ZDF Bilder von der Partie ein, die den serbischen Nationaltrainer Dragan Stojković (57) zeigten. Wütend schmiss er Wasserflaschen zu Boden.

Beim Wechsel der Übertragung ins ZDF-Studio war für einen kurzen Moment Stille, dann hörte man laut und deutlich: „Der hat schon mal einen Spieler geschlagen!“ Anschließend fuhr Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein (57) wie gewohnt fort.

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Kurzes Gelächter nach Kramers Aussage

Die Aussage über den serbischen Nationaltrainer traf Ex-Nationalspieler und Weltmeister von 2014 Christoph Kramer (31) – und sollte wohl eigentlich nicht im Fernsehen zu hören sein.

In der Runde mit den Experten Dede (44) und Sandro Wagner (34) gab es nach Kramers Äußerung kurzes Gelächter. Ob Stojković tatsächlich mal einen Spieler geschlagen haben soll, ist nicht bekannt.

Dragan Stojković ist ein ehemaliger jugoslawischer Weltklassespieler. In den 1980er-Jahren sowie Anfang der 1990er-Jahre sammelte er Fußball-Titel in Osteuropa. 1993 wurde er mit Olympique Marseille französischer Meister und Champions-League-Sieger. Er trainierte ab 2008 japanische Vereinsmannschaften und übernahm im März 2021 Serbiens Nationalmannschaft.

In der ZDF-Mediathek ist Kramers Aussage über Stojković in dem entsprechenden Stream nach ziemlich genau zweieinhalb Stunden zu hören. Nach der Niederlage nannte Serbiens Nationaltrainer Brasilien „das Top-Team dieser WM. Da gibt es keinen Zweifel“. Stojković räumte „den verdienten Sieg“ der Brasilianer umstandslos ein. „Es ist keine Schande, gegen Brasilien zu verlieren“, sagte er.

RND/nis mit dpa