Montag , 5. Dezember 2022
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Der Lieferdienst Flaschenpost erhebt nun Gebühren. Quelle: picture alliance / Flashpic

Flaschenpost: Supermarktkonkurrent erhebt neue Gebühren

Münster. Der Lebensmittel-Lieferdienst Flaschenpost führt Gebühren ein und erhöht seinen Mindestbestellwert. Das bestätigte das Unternehmen gegenüber der „Lebensmittelzeitung“.

Von den neuen Gebühren sind nur jene Liefergebiete betroffen, in denen Flaschenpost Frischware und Tiefkühlprodukte anbietet. Hierzu gehören vor allem Städte wie Berlin, Köln, Münster, Frankfurt, Hannover und München. Es gibt aber auch Ausnahmen, je nach Größe des Angebots in einem Liefergebiet. So müssen Kunden in Hamburg wegen eines kleineren Sortiments vorerst keine Lieferkosten zahlen.

Abhängig vom Einkaufswert und Standort liegen die Gebühren zwischen 1,80 Euro und 2,90 Euro. Erst ab einem Bestellwert von 49 Euro fallen die Gebühren weg. Der Mindestbestellwert wurde von 25 auf 29 Euro angehoben.

Eine Sprecherin von Flaschenpost sagte der „Lebensmittelzeitung“, dies betreffe nur wenige Kunden, da die Mehrheit über einen Betrag von 49 Euro komme. Die erhoffte Wirkung der Preisänderungen zeichnete sich bereits ab, erklärte die Sprecherin. Es würde nun allgemein mehr eingekauft, außerdem sei der Anteil an Lebensmitteln gestiegen.

Dem Bericht zufolge hat der Lieferdienst zudem eine Eigenmarke für Lebensmittel eingeführt. Das Eigensortiment von Flaschenpost umfasste bislang nur Getränke – nun sollen auch Frischwaren hinzukommen.

RND/alx