Donnerstag , 22. Oktober 2020
Menschen sitzen in Paris auf der Terrasse: In Frankreich ist die Wirtschaft wegen der Corona-Krise dramatisch eingebrochen. Quelle: Julia Naue/dpa

Corona-Krise: Frankreichs Konjunktur bricht massiv ein

Frankreichs Wirtschaftsleistung ist im zweiten Quartal massiv eingebrochen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte um 13,8 Prozent. Experten hatten jedoch mit einem noch stärkeren Einbruch gerechnet.

Paris. In Frankreich ist die Wirtschaft wegen der Corona-Krise dramatisch eingebrochen. Im zweiten Quartal schrumpfte die Wirtschaftsleistung um 13,8 Prozent, wie das Statistikamt Insee am Freitag in Paris nach einer ersten Schätzung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für die Monate April bis Juni mitteilte.

Bereits im ersten Quartal hatten sich in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone deutliche Spuren der Corona-Krise gezeigt. In den Monaten Januar bis März war die Wirtschaftsleistung im Quartalsvergleich um 5,9 Prozent gesunken.

Experten hatten für das zweite Quartal allerdings mit einem noch stärkeren Einbruch um 15,2 Prozent gerechnet, weil die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie vor allem in diesen Abschnitt fallen.

Frankreich zählt zu den Ländern in Europa, die von der Pandemie besonders stark getroffen wurden.

RND/dpa