Mittwoch , 21. Oktober 2020
Ikea bietet seinen Kunden wieder Hotdogs an - allerdings nicht mehr zum Selbstbelegen. Quelle: imago images/Stefan Zeitz

Ikea-Hotdogs sind zurück – allerdings mit einigen Einschränkungen

Vorübergehender Abschied von einer beliebten Tradition: Wegen der Corona-Krise konnten Kunden bei Ikea lange keinen Hotdog essen. Jetzt ist der Snack zurück – allerdings mit Einschränkungen.

Für viele Kunden ist der Hotdog nach dem Ikea-Einkauf eine beliebte Tradition. Zuletzt war der Selbstbedienungsstand wegen Corona allerdings lange geschlossen, da sich Hygienemaßnahmen nicht umsetzen ließen. Inzwischen ist die lange Zeit der Hotdogabstinenz vorbei. Kunden können ihren Einkauf wieder mit der schnellen Mahlzeit abschließen – allerdings nicht mehr in Eigenregie.

Snack muss vor dem Gebäude verzehrt werden

Die größte Änderung: Selbstbedienung ist beim Hotdog-Kauf erst einmal nicht mehr möglich. Stattdessen belegen die Bistro-Mitarbeiter des Möbelhauses den Snack nach den Wünschen der Kunden. Dieser muss dann allerdings auch vor dem Gebäude verzehrt werden. Einige Filialen verfügen zwar wieder über Stehtische, aber nur in kleiner Stückzahl, um die Mindestabstände einhalten zu können.

Das größte Problem: Durch den To-Go-Hotdog fällt nun viel mehr Abfall an, als durch den Selbstbedienungsstand. Aktuell sucht das Unternehmen eigenen Angaben zufolge aber bereits nach nachhaltigeren Alternativen.

Vegetarischer Hotdog und vegane Fleischbällchen

Auch neu: Um den Aufwand für die Mitarbeiter überschaubar zu halten, werden in einigen Ikea-Filialen die Gurkenscheiben durch ein Gurkenrelish ersetzt. Dabei soll es sich aber um eine vorübergehende Lösung halten. Wie lange die Selbstbedienungstheke noch geschlossen bleiben soll, ist unklar.

Gute Neuigkeiten auch für alle Vegetarier: Nachdem es das Hotdog bereits seit einiger Zeit auch mit einem Gemüsewürstchen gibt, sollen bald auch die beliebten Fleischbällchen “Köttbullar” als vegane Variante angeboten werden. Die so genannten “Plantbullar” bestehen dann aus Pflanzenproteinen wie Bohnen, Erbsen, Linsen, Getreide und Samen.

Von Heidi Becker/RND