Galeria Karstadt Kaufhof schließt doch weniger Filialen als ursprünglich geplant. Quelle: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Galeria Karstadt Kaufhof will weitere Filialen retten

Nach den sechs bereits geretteten Filialen von Galeria Karstadt Kaufhof will der Konzern mindestens fünf weitere Niederlassungen behalten. Ziel ist, weniger als 50 Standorte zu schließen. Durch das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung sollen bei der Karstadt Kaufhof Gruppe 60 Millionen Euro eingespart werden.

Bei der angeschlagenen Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof fallen vermutlich weniger Standorte weg als ursprünglich geplant. Ursprünglich sollten 62 der 172 Galeria-Karstadt-Kaufhof-Filialen schließen.

Nach Aussagen des “Spiegels” könnten nun jedoch weitere fünf bis sechs Filialen gerettet werden, zusätzlich zu den sechs Niederlassungen, die bereits als gerettet gelten, so der Sachverwalter Frank Kebekus. “Wir reden noch mit einigen Vermietern, und ich hoffe, dass wir am Ende weniger als 50 Standorte schließen müssen“, so Kebekus gegenüber dem “Spiegel”.

Galeria Karstadt Kaufhof möchte 2022 wieder Profit machen

Bereits vergangene Woche hatte der Konzern angekündigt, nach Zugeständnissen der Vermieter sechs Filialen weniger zu schließen als ursprünglich geplant. Alleine dadurch können rund 750 Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze behalten.

Durch das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung sollen bei der Karstadt-Kaufhof-Gruppe 60 Millionen Euro eingespart werden. Die Mieten würden so um 20 bis 30 Prozent gesenkt. Bis 2022 will die gehörende Kaufhauskette von René Benko wieder profitabel wirtschaften.

RND/tmo