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Den Sieg gegen den SV Ilmenau feierten die Ochtmisser noch zurückhaltend. Ein Erfolg trennt sie noch von der Bezirksliga. Foto: be

Nur nicht ins offene Messer laufen

Der Ochtmisser SV ist nur noch einen Schritt von der Fußball-Bezirksliga entfernt. Der Aufstieg wäre für den Kreisligisten der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. Doch das letzte Relegationsspiel, das Finale gegen die FSG Südkreis, muss erst einmal gespielt und gewonnen werden. Anstoß am Sonnabend ist um 18 Uhr auf dem Sportplatz Tannenworth im Medinger Weg 32 in Ebstorf.

Seit 18 Jahren hat es kein Vizemeister der Kreisliga aus Lüchow-Dannenberg geschafft sich in der Relegation durchzusetzen, sodass die Ochtmisser als Favorit gelten könnten. Doch OSV-Coach Michael Krienke ist vorsichtig: „Wir spielen auf einem fremden Platz gegen einen fremden Gegner. Wir werden erst einmal abwarten und nicht ins offene Messer laufen.“ Noch zu frisch ist dem Übungsleiter die einzige Niederlage in diesem Jahr, als es auch mit viel Selbstvertrauen nach Bardowick ging und seine Spieler dort mit Hurra-Fußball ins Verderben rannten.

„Seit diesem Spiel bin ich vorsichtig geworen. Wir dachten, uns kann in der Euphoriephase keiner stoppen“, erinnert sich Krienke, der so ein Desaster nicht noch einmal erleben möchte. „Das Problem ist: Dieses Spiel ist endlich. Wir haben am Ende einen Sieger und können nicht in einem Rückspiel etwas gerade biegen.“

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