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foto: Kerstin Thomas A Junioren Fußbal LSK gegen MTV Trainer Otte

Achim Otte wird neuer LSK-Coach

Achim Otte kehrt zum Lüneburger SK zurück. Der 49-Jährige, der zuletzt den SV Emmendorf in die Landesliga geführt hatte, übernimmt den Cheftrainer-Posten beim Fußball-Regionalligisten.

Neben Otte wird Qendrim Xhafolli als Co-Trainer mit A-Lizenz zukünftig tätig sein. Außerdem vervollständigen Thomas Oelkers als erfahrener und langjähriger LSK-Co-Trainer, Mario Drewes als Torwarttrainer sowie Mattis Kreiselmeier als Athletik-Trainer wie bisher das Funktionsteam.

„Wir sind sehr erfreut darüber, mit Achim Otte einen weiteren ehemaligen LSK-Verantwortlichen für unser Projekt gewinnen zu können. Wir haben diese Lösung von vornherein im Rahmen der sich stellenden Trainerfrage favorisiert und diversen Anfragen eine Absage erteilt“, betont LSK-Präsident Sebastian Becker.

Otte war Spielertrainer und Nachwuchstrainer beim VfL Suderburg, stieg 2010 mit Teutonia Uelzen in die Oberliga auf und war 2013/14 Nachwuchs-Koordinator beim LSK, coachte in dieser Zeit auch die Lüneburger A-Junioren.

Emmendorfs Vereinsführung stimmte dem Wechsel von Achim Otte zu und ermöglichte damit die Umsetzung des neuen LSK-Konzepts. „Dieses Entgegenkommen war nicht selbstverständlich“, so Becker, „deshalb der besondere Dank“. Beim Landesliga-Neuling übernimmt Till Marks jetzt die alleinige Verantwortung.

62 Kommentare

  1. Von allen möglichen Personen mit Regionalbezug die beste Wahl meiner Meinung nach! Achim, viel Glück und alles Gute!!!

  2. Glückwunsch, LSK, sehr gute Entscheidung!
    Achim Otte ist ein feiner Mensch und sein SV Emmendorf hat den intelligentesten Fußball weit und breit gespielt. Das macht Hoffnung.

  3. Ich bin gespannt. Wenigstens kennt er durch frühere Arbeit hier unseren Verein. Dann gutes Gelingen!

  4. Mit höherklassigen Fußball hat er keine Erfahrung. Ich bin gespannt, ob das für den LSK ein Problem wird. Ansonsten viel Erfolg dem LSK, es ist sicher immer gut, wenn man einem Menschen aus der Region gewinnen kann.

    • Diese höherklassige Erfahrung hatte Julian Nagelsmann auch nicht, als er bei Hoffenheim einstieg …

      • Doch er hatte bereits auf höchstem Niveau im Nachwuchsbereich gespielt und trainiert und war bereits Assistenztrainer in der Fussballbundesliga der Herren.

  5. Schade, dass Achim Otte seinen Sohn Alessandro (19) nicht mitbringen kann. Der hat bei St. Pauli einen Vertrag bis 2019.

  6. Interessante und intelligente Entscheidung! Ich wünsche Ihm viel Glück & Erfolg!
    Jetzt bin ich mal gespannt auf unsere kommenden Spielerverpflichtungen.

  7. Bleibt der Co-trainer?
    Hat Otte schon die freigabe von seiner Firma?
    Halt Lüneburg keine eigenen Trainer? warum alle aus Uelzen?

  8. Herr Becker hoffentlich haben Sie sich nicht verzockt.

    • Solch bange Zweifel musste sich Herr Watzke nach der Verpflichtung von Kloppo auch anhören …

  9. Klar, Kai, von allen möglichen Kommentaren mit Regionalbezug sind deine die beste Wahl meiner Meinung nach! Weiterhin viel Glück und alles Gute!!!

  10. Die Qualität dieser Lösung mag ich nicht einschätzen. Gut ist aber, dass es jetzt voran geht. Habe noch Zweifel, ob mit dem neuen Gespann, von dem ich befürchte, dass es keine Vernetzung in höhere Ligen hat, auch in Sachen Neuverpflichtungen weitergeht. Sportlich sollte jetzt der nächste Schritt gegangen werden. Der Ostermann-Abgang hat schockiert und könnte uns zurückwerfen. Ich wünsche Herrn Becker ein gutes Händchen für den Verein und unsere tolle Stadt, die höherklassigen Fußball verdient hat.

    • Vernetzung ist heute nicht mehr ganz so wichtig, weil einem in der Regionalliga die Spielerberater mit ihren Schützlingen die Bude einrennen. Der Coach muss nur noch zum Probetraining bitten und auswählen.

      Übrigens: Der Ostermann-Abgang hat nicht überall schockiert – auch in LSK-Spielerkreisen sind die Reaktionen durchaus gemischt.

      • Ok, so nah bin ich da nicht dran, dass ich das wirklich beurteilen könnte. Der Kommentar in der lünepost ließ aber schon tief blicken. Und die Empörung in spielerkreisen kommt über die Medien zur Zeit nicht rüber

        • landkreisfussball

          Es ist schon durchaus überraschend, wer da aus dem Spieler- und dem Funktionsteam und auch aus dem Kreis früherer Spieler die „Ostermann bleibt nicht“-Meldung mit einem ‚Gefällt mir‘ versehen hat. Das ist ja schon ziemlich öffentlich.

  11. …ach! Das ja Waaaaaahnsinnnn!!! Und ich dachte bis zu Deinem Kommentar, alle 24 Spieler im LSK-Regionalliga-Kader, auch diejenigen, die nicht regelmäßig oder gar nicht gespielt haben, stünden in einer Art loyalem Treueverhältnis mit heimlicher Liebeserklärung zu ihrem Trainer, den sie quasi abgöttisch verehren und ihm blind überall hin folgen, sogar auf die Ersatzbank oder die Nichtnominierung für den Spieltagskader! Die sich auch jederzeit selbstkritisch und empfänglich/offen Kritik ihrem Trainer gegenüber gezeigt haben und über eine gesunde Selbstreflexion verfügt haben. Ich google mal Trainer-Spieler/Beziehungen im Sport und wie diese Spannungsverhältnisse sich so gestalten lassen, dass alle immer gleichermaßen glücklich und zufrieden sind, warte… Das ist es doch, worauf es ankommt. oder?

  12. Elard ist unbestritten einer der besten Trainer. Mit ihm wäre der Aufstieg in BL III und II wahrscheinlich gewesen. Er wird seinen Weg machen. Viele werden noch nach ihm weinen, wenn sie ihn mit seinen Mannschaften demnächst regelmäßig bei großen europäischen Fußballereignissen in mehrstündigen Sportberichterstattungen sehen oder über ihn lesen. Ein großer Verlust für Lüneburg! Trotzdem wünsche ich Otte alles Gute. Er wird von den Vorarbeiten seines großen und fairen Vorgängers sehr profitieren. Was die Trainer-Spielerbeziehung angeht: Die kann nur eine demokratische Diktatur (Otto der Große) sein. Sonst ist es keine! Allein mit Liebe und Betroffenheit kommt man nicht weiter, aber auch Peitsche und Psychoterror führen ins Unglück.

  13. Wilschenbrucher

    Für die Profiliga brauchst Du die A-Lizenz um Trainer zu werden und richtig Kohle abzuräumen ,wo Elard bestimmt kein Kind von Traurigkeit ist .Nun frage ich mich warum er in den vielen Jahren den Schein noch nicht gemacht hat.????? Nun spekuliert mal schön liebe Besserwisser.

  14. Für die Profi-Ligen brauchst Du den Fußball-Lehrer des DFB, Du Fußball-Experte, die A-Lizenz, die Elard Ostermann im Übrigen seit langem besitzt, reicht dort nicht aus, setzen Sechs Du Schlaumeier! 😉

    • Wenn ich oben richtig lese, hat Otte auch keine A-Lizenz. Bei Aufstieg in die 3. Liga wäre Schluss

      • landkreisfussball

        3. Liga in Lüneburg? Mit den Voraussetzungen bei Verein und Stadt? Wovon träumen Sie sonst so?

  15. Das ist jawohl eine Perspektiventscheidung. Ein Bezirksligatrainer ist genau das Richtige, er soll den LSK mal dahin führen wo er her kommt. Irgendwo in die Niederungen, auf die Dorfplätze. Der Verein ist einfach nur peinlich, das passt zwar zu Lüneburg, aber ist trotzdem eine Zumutung, wenn man sich für Fußball interessiert.

    • Peinlich ist nur Ihr Kommentar, Marc! Behalten Sie Ihre Ansichten bitte für sich. Die haben Bezirksliga-Niveau!

  16. Ferdinand, Du triffst den Nagel auf den Kopf! Wie konnte der LSK-Vorstand diesen Fakt bloß leichtfertig übersehen? Wird die Mannschaft jetzt etwa gebremst, wenn man kurz vor Saisonende auf Kurs 3. Liga liegt? Schlimm schlimm schlimm… Hatten die denn keinen wie Ferdinand, der auf so etwas Wichtiges acht gibt?

  17. @ Ferdinand

    Meines Wissens braucht man für alle Herrenmannschaften unterhalb der 3. Spielklasse – also bereits für die Regionalliga – die A-Lizenz. Aber die ist ja bekanntlich im Trainer-Team vorhanden.

    http://www.dfb.de/fileadmin/_dfbdam/49355-dfb_lizenzposter_ab2015_final.pdf

  18. Liebe User und Kommentatoren! Bitte beachtet die Netiquette, habt Respekt auch vor Leuten, die eine andere Meinung haben als ihr. Wir können nicht 24 Stunden lang beleidigende Kommentare löschen und würden im Zweifelsfall die Kommentar-Funktion ganz abstellen. Also bitte: Seid etwas höflicher zueinander und zu Menschen, über die ihr euch ein Urteil erlaubt.

  19. Liebe LZ-Sportredaktion,

    Woran liegt es, dass Sie die Kommentar-Funktion auf dieser Plattform nicht abschalten? Ihr Medium besitzt mit einem ausgezeichneten Facebook-Profil eine perfekte Möglichkeit zur Kommentierung Ihrer Berichterstattung und eine Exklusivität der Kommentarfunktion dort könnte Ihnen steigende Zahlen an Facebook-Freunden verschaffen!
    Stellen Sie Ihre Inhalte 1:1 auf LZSPORT Facebook und Sie haben einen Großteil der hier in schöner Regelmäßigkeit wiederkehrenden Problemen weitgehend gelöst!
    Letztlich beenden Sie durch diesen Schritt die einhundertprozentige Anonymität derer, die hier teilweise schlicht falsche und immer wieder auch mehr als grenzwertig boshafte und üble Kommentare platzieren. Wenn ich an den Kommentar unter dem Pseudonym „Kai Strasburger“ vom vergangenen Wochenende denke und Sie so etwas auf Ihrer Seite nicht als Verstoß gegen Fairplay und einen respektvollen Umgang nicht indizieren, so kann ich dies in keinster Weise nachvollziehen. Wie stehen Sie dazu, das ein Kai Strasburger diese Zeilen unter Umständen gar nicht selbst geschrieben hat? Sein Name kann hier wie bei jedem anderen Kommentar bewusst gewählt werden, ohne das er sich dagegen wehren kann!
    Bei LZFacebook ist das nicht mal eben so möglich, da liegt eine andere Quellen-Historie und User-Qualität vor, grenzwertige Kommentare können dem Betreiber gemeldet werden und so einer Kontrolle unterzogen werden, die Sie gar nicht selbst leisten müssen, bei Ihnen verbleibt die Pflege und die Aufgabe zum Dialog mit Ihren Facebook-Freunden. Dafür stellt Ihr Unternehmen wie jedes größere Unternehmen mit einem Facebook-Auftritt professionelles Personal bereit.
    Die Tatsache, dass hier bei lzsport.de Kommentare für Behauptungen verwendet werden, man habe Informationen direkt aus der Mannschaft des LSK, aus dem Funktionsteam oder dem Vorstand oder dessen Umfeld und dergleichen, stellt aus meiner Sicht unter den vorher aufgeführten Möglichkeiten für gezielte Desinformationen und bewusste Falschmeldungen/Stimmungsmache einen Tatsachenverhalt dar, dem Sie sich als Qualitäsmedium mit enormer Lokalkompetenz nicht aussetzen sollten. Im Gespräch auf dem Sportplatz oder in der Stadt heißt es Tage später nämlich: Hast Du auf lzsport gelesen…?
    Wenn mein Kommentar zu einer kritischen Auseinandersetzung innerhalb Ihrer Redaktion führen würde, wäre es eine Freude für mich, davon zu erfahren.
    Sie sehen ja meine Emailadresse und können mit mir in Kontakt treten.
    Mit diesem Thema kann die Sportredaktion der Landeszeitung aus meiner Sicht nichts an redaktioneller oder sonstiger Sicht gewinnen.

    Die Motive der meisten Kommentare sollten erkennbar persönlicher Natur sein und ob dies in Ihrem Interesse liegt, eine Plattform für solche fragwürdigen Inhalte bereitzustellen, zweifele ich ernstlich an.

    • Sehr geehrter Herr Anonymus Strunz,

      zu ihrer naiven, technikgläubigen, dirigistischen, an Putin, Kim Jong Un und Erdogan erinnernden Facebook-Werbung, die sich ganz ohne den geringsten Anflug von Schamgefühl als kleinkariert selbstgerechte Zensorenphantasie an unser liebes, gutes sportred-Team heranzuschleimen versucht, möchte ich Ihnen das Folgende zu bedenken geben:

      » Drei Gebrauchsweisen des Computers greifen heute zusehends ineinander: Man kann damit erstens Wissen in früher undenkbaren Mengen sammeln und verarbeiten (Markenstichwort Google), man kann damit zweitens die Koordination von Angebot und Nachfrage immens beschleunigen (Markenstichwort Amazon), und man kann damit drittens die Menschen dazu bringen, zum Zweck abstrakter Geselligkeit Auskünfte über sich herauszurücken, die es ermöglichen, ihre Regungs-, Bewegungs- und Gemütsmuster zu sortieren (Markenstichwort Facebook). Bald verfügt womöglich irgendein Apparat „über sämtliche Daten“ und kann daher „Wahrscheinlichkeitswerte mit kaum beachtenswerten Fehlerquellen von allem und jedem“ liefern, was Menschen tun könnten, damit ihre Überwacher, Ausbeuter, Unterdrücker umfassend unterrichtet sind. Sollten sich die Ausgeforschten zu stark vermehren, schlägt die Maschine dann eben „eine Erhöhung der kanzerogenen Substanzen im Zigarettenpapier“ vor oder einen halbprozentigen „Zusatz von Methylalkohol bei allen alkoholhaltigen Getränken“, damit die Leute schneller sterben – zahlreiche Nebeneffekte der Maßnahmen werden gleich mitberechnet, etwa „welche Auswirkungen ein gesteigerter Alkoholkonsum auf die Teilnehmerzahlen von religiösen Veranstaltungen haben würde“.«

      Die zitierte Schilderung des instrumentellen Bevölkerungsmanagements als computerisierte Massentierhaltung stammt aus dem Jahr 1965 und steht im Roman „Der Elfenbeinturm“ von Herbert W. Franke. (https://www.randomhouse.de/ebook/Der-Elfenbeinturm/Herbert-W-Franke/Heyne/e456365.rhd)

    • Völlig richtig. Furchtbar dieses Gemecker, nur weil kein Trainer verpflichtet wurde, der bereits in der Bundesliga gearbeitet hat. Entscheidend wird immer noch sein, was ab der kommenden Saison von Otte & Co. geleistet wird. Ich bin gespannt darauf…

    • Es gibt im Moment in diese Kommentarspalte, oh, einige Schreibers vergessen ihren Profi was sie sind. Ich lese nicht sehr viele Zeitungen, aber ich habe gehört viele Situationen.

      Erstens: Wir haben nicht offensiv kommentiert. Es gibt keine deutsche sportred spielt offensiv und die Namen offensiv wie Landeszeitung. Letzte Diskussion hatten wir in Kommentare drei Spitzen: Ingoh, landkreisfussball und dann Kai Strasburger. Wir mussen nicht vergessen Strasburger. Strasburger ist eine Spitzen mehr, Dustin mehr dtonal.

      Ist klar diese Wörter, ist möglich verstehen, was ich hab’ gesagt? Danke.

      Offensiv, offensiv ist wie machen in Kommentarspalte.

      Zweite: Ich habe erklärt mit diese zwei Schriftstellers: Nach Osnabrück-Finale brauchen vielleicht Halbzeit Pause. Ich habe auch andere Kommentare gelesen in Europa nach diese Donnerstag. Ich habe gesehen auch zwei Tage die LSK-Training. Ein Trainer ist nicht ein Idiot! Ein Trainer sehen was passieren in Platz. In viele Kommentare es waren zwei, drei oder vier Schreibers, die waren schwach wie eine Flasche leer!

      Haben Sie gesehen letztes Saison, welche Schreibers haben kommentiert letztes Saison? Hat geschrieben Stefan Hye, oder geschrieben Boris, oder geschrieben Ostermann? Diese Schreibers beklagen mehr als sie schreiben!

      Wissen Sie, warum die Facebook-Mannschaften kaufen nicht diese Schreibers? Weil wir haben gesehen viele Male solche Kommentare. Haben gesagt, sind nicht Schreibers für die soziale Medien-Meisters.

      Struuunz! Strunz ist zwei Jahre hier, hat geschreibt null Kommentare, ist immer verletzt. Was erlauben Strunz?! Letzte Jahre Klasse erhalten mit neunmalklug, eh…, Heimspielkibice. Diese Schreibers waren Schreibers und waren fast Meister geworden. Struuunz ist immer verletzt! Hat geschreibt keine Kommentare für diese Mannschaft, in diese Verein. Muß respektieren die andere Kollega!

      Haben viel nette Kollegen, stellen sie die Kollegen die Frage! Haben keine Mut an Worten, aber ich weiß, was denken über diese Schreibers. Mussen zeigen jetzt, ich will, Samstag, diese Schreibers mussen zeigen mich, eh…, seine Fans, mussen alleine die Diskussion gewinnen. Mussen allein das Geschreibe gewinnen!

      Ich bin müde jetzt Vater diese Schreibers, eh…, verteidige diese Schreibers. Ich habe immer die Schulde … über diese Schreibers. Einer ist Klaus, einer ist Carrabas, anderer ist neunmalklug. Strunz dagegen, egal, hat nur geschreibt 0,5 Prozent diese Kommentars!

      Ich habe fertig!

  20. Warum lasst ihr Achim und Qendrim nicht einfach arbeiten? Ich glaube,dass Ihr Sie alle sehr unterschätzt. Ich habe am eigenen Leib gesehen bzw. gespürt, wie akribisch die beiden arbeiten!!! Sie werden alles versuchen, aus der Mannschaft rauszuholen…glaubt mir,sie sind von Haus aus, sehr ehrgeizig !!! Bleibt ruhig und unterstützt Sie lieber als alles gleich kritisch zu hinterfragen!

  21. Weltklasse Jo!!! Einsame Spitze, dieses Niveau ließe sich doch problemlos auf lzsportFacebook etablieren… 😉

    • Wirklich superklasse Pärsiflahdsche Jo. Weißt schon. Vong der Sache her eine feine geistreiche Verspottung durch übertreibende oder ironisihrende Nachammung. Pep Guardiola würde sich im Grab umdrehen. Achtundsiebzig ist er im März geworden. Hier das Original des Anliegens: https://www.youtube.com/watch?v=OCFj9lf8IQE

  22. Herrlich, einfach eine gelungene Abwechslung zu dem sonstigen geistigen Flachpass, der hier gespielt wird… 😉

  23. Was läuft hier? Der Kampf der Silberrücken?

    Wie sollen wir von den Trumps, Putins und Erdogans dieser Welt erwarten, dass sie Frieden halten auf unserem Planeten, wenn das nicht mal die Fußballfreunde im kleinen Lüneburg untereinander schaffen?

    • Rischdisch, Alice Car!

      Dies is eine Klön- und Schnackbude, wo jeder alle die Weisheiten in die Runde werfen darf, über die er gebietet. Prinzipienreiter und „Diskurssteuerfrauen“ oder „-männer“, die hinter der Bühne die Rederegeln und Publikationskriterien mit der Regie nach ihrem persönlichen Wahrheitsgeschmack festlegen wollen, brauchen wir hier nicht. Respekt für abweichende Ansichten, Beachtung der elementaren Regeln von Anstand und guter Sitte und ansonsten krause Fachsimpeleien und kenntnisreiche Selbstbeweihräucherungen, dass sich die Balken biegen, aber auch Sinn für Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung: NUR DARUM geht es hier!

      Darum lautet die Devise: Locker bleiben und tonnenweise Seemannsgarn abspulen, um so die Welt zu retten.

  24. Alice Car hat vollkommen Recht! Im Grunde sollten sich jetzt alle, die hier Fußballverstand haben angefangen bei Boris Obodda, der sogar mal selbst gespielt hat, über die Insider landkreisfußball, heimspielkibice, Kurt Meier den Optimisten, Bomber, Silversurger, Dustin und hartzfear (ach ne, der ist ja schon Boris Obodda) weiter zu Wilschenbrucher als echte, fachliche Unterstützer für die neuen Trainer erweisen – das die es alleine und ohne Hilfe dieses erlauchten Kreises schaffen können, glaubt doch ernsthaft niemand, oder etwa doch? Kai Schäfer und Stefan Hye sind raus, die sagen selbst von sich, sie seien Fans, soviel Ehrlichkeit muss belohnt und gleichzeitig gedankt werden…
    Alle anderen, nachgewiesenen Experten würde ich bitten, hier auf lzsport eine kleine Ratgeber-Runde bis zum ersten Training der Regionalligatruppe zu eröffnen und fachliche Beiträge zu veröffentlichen, um den Trainern eine echte Orientierungshilfe im Sinne einer mehrwertorientierten Lektüre anbieten zu können.
    Sicher stellen sich Achim Otte und sein Team aktuell verschiedene Fragen, bei deren Beantwortung hier geholfen werden kann:

    1. Welche mannschaftsspezifischen, gruppentaktischen und individualtaktischen Trainingsinhalte sollten die Schwerpunkte in den ersten beiden Wochen der Vorbereitungsphase kennzeichnen und wie soll in der Zeit danach bis zum Pokalspiel auf Landesebene und dem Punktspielstart in diesem Bereich das aus zeitlicher Hinsicht geplante Trainingspensum prozentual zu anderen Trainingsschwerpunkten ausgelegt werden?

    Vielleicht etwas für Wilschenbrucher? Aber jeder kann hierzu wie zu den weiteren Fragen seine Empfehlungen abgeben, damit wir hinterher nicht hinterher wieder fragen müssen: Wie konnte das passieren?

    Nenene, jetzt müssen wir doch alle aus den Vorjahren gelernt haben und mit ran!

    2. Welche Spielsysteme soll die Mannschaft beherrschen? Das Ostermann 3-5-2 mit defensivem 5-3-2 und schnellem Umschaltverhalten fortsetzen oder ein bis zwei andere Spielsysteme, z.B. ein modernes 4-4-2 mit wahlweiser Raute und dem typischen Spielmacher oder alternativ der flachen Mittelfeld-Variante mit zwei Sechsern und einer Acht plus schnellem Außen? Wie denkt die Runde über das 4-2-3-1 System, wahlweise mit falscher Neun oder echtem Stoßstürmer?

    Hier werden dringend Antworten gesucht!

    3. Wie soll die Konditionsarbeit in der Vorbereitung ausgelegt werden? Waldläufe (Silversurger?) wie damals oder ballverbunden mit Pass- und Spielformen, sodass spieltaktische Elemente mit der Konditionsarbeit kombiniert werden können?

    Was meint Ihr, ist hier der beste trainingstechnische Ansatz und was bringt am meisten?

    4. Wie soll die Balastungssteuerung während der Vorbereitung dosiert werden und auf welche Weise soll das Trainerteam im weiteren Saisonverlauf die Belastungsphasen in der Trainingsarbeit in Abhängigkeit zum Wettkampf weiter steuern? Welche Indikatoren müssen dabei beachtet werden und wie sollen die Spieler, die mehr Einsatzzeiten im Wettkampf absolvieren, im Vergleich zu den Reservisten in der Trainingsarbeit belastet werden? Wer kennt hier zufällig sportmedizinische Ansätze und kann helfen mit Rat und Tat?

    5. Wie soll die Ansprache der überwiegend jungen Spieler im Kader aus psychologischer und pädagogischer Sicht erfolgen? Welchen Führungs- und Kommunikationsstil sollen die Trainer wählen?

    6. Zurück zur Taktik: Wie soll das Aufbauspiel der Gegner unterbunden werden? Abwarten an der eigenen Mittellinie oder aggressives Pressingverhalten mit dem Ziel früher Balleroberungen, damit der Weg zum gegenerischen Tor möglichst kurz ist? Welche weiteren Komponenten wie Anlaufen der gegenerischen Aufbauspieler durch unsere Stürmer oder dergleichen sollen praktiziert werden? In welchen Phasen des Spiels?

    7. Welche Varianten sollen im Bereich der oft spielentscheidenden Standards im Portfolio der Mannschaft erkennbar werden? Welche unterschiedlichen Varianten sowohl für das Defensiv- wie für das Offensiv-Standardverhalten können den Trainern hier genannt werden?

    8. Nächster Taktik-Punkt (alle noch voll dabei?): Wie soll das eigene Aufbauspiel gestaltet werden? Innenverteidiger breit und beide Außenverteidiger bis zur Mittellinie (oder weiter?) vorschieben, sodass wahlweise ein Sechser sich zurück fallen lassen kann und den Spielaufbau so mit betreibt, oder die bei vielen Regionalligisten zu beobachtende, eher einfache Variante, mit langen Bällen zu operieren und so das Mittelfed zu überbrücken? Wie kann dann am besten das Nachschieben und die Eroberung der sog. „zweiten Bälle“ effektiv trainiert werden?

    9. Wie soll der Torwart ins Spiel einbezogen werden? Oder wie früher einfach einen rein stellen und der macht das schon? Ruhig auch mal zurück spielen zum Keeper, wenn es sein muss oder lieber immer schön nach vorn?

    10. Wie soll die optimale Regeneration der Spieler noch direkt am Wettkampftag und in der ersten Trainingseinheit nach dem Wettkampf gestaltet werden? Ab wann wird die Belastung mit welchen Inhalten im Verlauf der Trainingswoche wieder erhöht (siehe auch Frage 4 mit der Bitte um differenzierte Vorschläge für die unterschiedlichen Spielergruppen, nicht alle über einen Kamm scheren), welche Entmüdungs- und Aktivierungstechniken sind bekannt, um die maximale Leistungsfähigkeit Woche für Woche auf den Wettkampftag (meistens Sonntag, aber auch mal Freitag oder Samstag, Herrgott, wie soll das gehen?) hin zu erreichen?

    11. Wer organisiert die Weihnachtsfeier der Mannschaft?

    Ihr seht, es gibt für jeden, der hier seit Jahren seine Fachkompetenz unbestritten Woche für Woche mal mehr, mal weniger unter Beweis gestellt hat, eine durchaus sinnvolle wie ernsthafte Herausforderung!

    Ich bin gespannt, wer den ersten Beitrag konstruktiv in die Runde spielt und damit eine wirklich hilfreiche und fruchtbringende, weil nach vorn gerichtete, positive Debatte in Gang bringen kann!

    • Guter Ansatz, Max Merkel. Wir müssen auf die Sachebene zurückfinden!

      Zu deinem Punkt 2:

      Wie wir in der letzten Saison vor allem gegen St. Pauli II gesehen haben, ist das 3-5-2 System bei unseren Jungs noch ein Problem. Meiner Meinung nach ist es aber grundsätzlich sehr unausgewogen. Man gibt Vorteile am Flügel auf, um im Zentrum stark zu sein. Anders interpretiert verlässt man sich auf die Lauf- und Dribbelstärke seiner Außenspieler, die oft im 1 gegen 1 agieren müssen. Hier kann es also sein, dass individuelle Qualität den entscheidenden Vor- oder Nachteil bringt. Hat man hier sehr gute Spieler, verleitet die Grundformation unter Umständen den Gegner dazu, sich mehr auf die Mitte zu konzentrieren, so dass die Flügelspieler ihre Stärken besser zur Geltung bringen können.

      Gegen Mannschaften, die gern durch das Zentrum spielen und hier auf schnelles Spiel in die Tiefe und viele Rotationen der Angreifer setzen (Rotationen in der Tiefe), bietet sich das System an. Ob man die Dreierkette zu einer Viererkette oder Fünferkette auffüllt, hängt dann vom Verhalten des Gegners ab. Spielt der Gegner aufgrund der Dichte im Mittelfeld dann doch stärker über die Flügel und verlagert schnell, kann die Fünferkette helfen, auch auf Außen doppeln zu können, ohne das Zentrum zu vernachlässigen.

      Auch aus der Not heraus kann dieses System die Lösung für ein taktisches Problem sein: fehlende klassische Außenverteidiger bzw. zu viele Innenverteidiger im Kader. Ist man in einer solchen Situation, kann es sehr viel Sinn ergeben, aus der Not eine Tugend zu machen, nämlich die Stärken seiner Innenverteidiger auszunutzen.

      Wichtige Trainingsinhalte zum Einstudieren des 3-5-2 Systems sind nach meiner Überzeugung:

      – das Zusammenspiel der Außenspieler mit der Dreierkette (Einreihen in die Kette und Doppeln am Flügel)
      – der Spielaufbau aus der Dreierkette über die Außen (Höhe der Außenspieler) oder ins Zentrum (Rotation und Freilaufbewegungen der zentralen Mittelfeldspieler)
      – das Kombinationsspiel von den Außenpositionen auf die Halbpositionen (Stürmer und Mittelfeldspieler)
      – das Lenken der gegnerischen Angriffe je nach Pressingstrategie (Angriffspressing, Mittelfeldpressing nach Innen, Tief stehen und Passwege schließen)

  25. Danke Ole für Deinen Beitrag, sicher ziehen Kurt Meier, Wilschenbrucher, Boris Obodda und die anderen, wesentlich erfahrenen Kommentatoren hier erst nach Ende des Länderspiels nach mit ihren konstruktiven Vorschlägen, aber Du hast schon mal die Richtung vorgegeben, in die es gehen muss, wenn man nicht jammern, plärren und Schwarzmalen, sondern aktiv und fachlich argumentieren will! Klasse Beitrag, freue mich sehr darüber! Interessieren würde mich persönlich noch, welches Dein favorisiertes Spielsystem in welcher Auslegung darstellt?

    • Danke für die Blumen, lieber Max Merkel. Dass du dich freust, freut wiederum mich.

      Ich favorisiere 4-3-3. Das ist ein offensiv ausgerichtetes System, was sich durch Mittelfeld- oder Angriffspressing auszeichnet. Es besteht aus 4 Verteidigern, 3 Mittelfeldspielern und 3 Stürmern. Die 4 Verteidiger unterteilen sich in 2 Innenverteidiger und 2 Außenverteidiger, die auf einer Linie angeordnet sind. Die 3 Mittelfeldspieler unterteilen sich in 1 zentralen Mittelfeldspieler, der sich als Regisseur betätigt, sowie 2 äußere Mittelfeldspieler auf den Halbpositionen, welche Bälle transportieren und Räume öffnen. Die Positionen der 3 Stürmer sind zentral vor dem zentralen Mittelfeldspieler, sowie auf außen auf den Halbpositionen.

      Die Stärken des 4-3-3 liegen darin, dass der Gegner frühzeitig unter Druck gesetzt wird und wenig Möglichkeiten herhält, sich zu befreien, da bereits die nächste 3er-Kette wartet. Sind die Pressingaktionen gut einstudiert, dann bleibt dem Gegner oftmals nur der lange Ball nach vorne, der leicht von der 4er-Kette gewonnen werden kann.

      Die Schwächen dieses Systems liegen zum einen darin begründet, dass ungenaue und unkoordinierte Pressingaktionen dafür sorgen, dass man selbst in Unordnung gerät. Dies ermöglicht es dem Gegner dann schnell nach vorne zu spielen und Angriffsaktionen zu starten. Weiter ist der Flügel nicht doppelt besetzt. Verlagert also der Gegner in hohem Tempo die Spielseite, so kann dies Probleme bereiten.

      In der Defensive steht man bei gegnerischem Ballbesitz etwas tiefer, um die Kompaktheit im Zentrum vor dem eigenen Tor zu gewährleisten. Die beiden offensiven 3er-Reihen lassen sich dabei etwas fallen. Selbstverständlich lässt sich der gesamte Block der Defensive vorverlegen, dies ist aber abhängig davon, wie risikoreich die taktische Marschroute ist.

      In der Offensive wird die Kompaktheit im Zentrum aufgegeben, um den Flügel doppelt zu besetzen. Die Außenstürmer schieben dabei weit in die gegnerische Hälfte vor und sorgen gemeinsam mit den vorgeschobenen offensiven Mittelfeldspielern für Torgefahr über Flügel und Zentrum.

    • Die heutigen Länderspiele (inkl. U21) haben leider keine wesentlich neuen Erkenntnisse gebracht.
      Was mir in der Diskusiion aber bisher etwas zu stiefmütterlich behandelt wurde, ist der diametral abkippende 6er (möglicherweise habe ich da auch etwas in dem ganzen Info-Wust überlesen).
      Diese Variante sollte in Zukunft in der taktischen Ausrichtung des LSK auf jeden Fall implementiert werden, bietet sie für das Aufbauspiel doch einen reichen Strauß an Möglichkeiten…

  26. Sorry Boris, so sehr ich Dein Bemühen erkenne, Dich an der neuen Stoßrichtung hier zu beteiligen, ist mir „ein reicher Strauß an Möglichkeiten“… ein wenig wenig zu blumig… Welche Möglichkeiten der Spieleröffnung hast Du da im Sinn, die sich derart variabel interpretieren lassen? An Ole eine kurze Frage, ob er sich grundsätzlich bei gegnerischen Ballbesitz einen Wechsel der Formation von 4-3-3 auf dann 4-4-2 vorstellen kann, bei dem die Außenspieler jeweils einrücken und die drei Reihen sich kompakt zur Ballseite verschieben?

    • Zuerst einmal sollte abgewartet werden, welches Spielermaterial Achim Otte & Co. zur Verfügung steht, denn wir wissen ja, dass sich daran das System orientieren sollte und nicht umgekehrt.

      Zum abkippenden 6er eine erste einfache, leicht verständliche Erläuterung:

      Das Spiel wird von einem Innenverteidiger zu einem entgegen kommenden 6er eröffnet.
      Dieser positioniert sich nun zwischen den beiden Innenverteidigern.
      Die Mittelfeldaussen schieben maximal hoch und rücken nach innen ein.
      Die beiden Außenverteidiger gehen maximal breit und schieben auf Höhe der gegnerischen Mittelfeldspieler.
      Die restlichen drei Mitspieler (z. B. zweiter 6er, 10er und Stürmer) gehen in der Red Zone (Raum zwischen gegnerischer Abwehr- und Mittelfeldlinie) immer auf Lücke.
      Die drei Innenverteidiger kombinieren untereinander, aber immer mit dem Ziel einen tiefen Pass in die Red Zone zu spielen.
      Erfolgt ein solcher Pass, dreht sich der Angespielte entweder auf oder lässt auf einen benachbarten Spieler klatschen.
      Um klatschen zu können, müssen sich die zwei nächsten Spieler direkt mit dem Pass in die Red Zone fallen lassen.
      Nach dem Aufdrehen kann beispielsweise mit den Mittelfeldaussen ein Doppelpass gespielt werden oder sogar direkt der finale Pass erfolgen…

    • Klar, Max,

      grundsätzlich kann ich mir einen Wechsel der Formation von 4-3-3 auf 4-4-2 immer vorstellen — nicht nur bei gegnerischem Ballbesitz. „Du musst heute jederzeit je nach Situation flexibel zwischen den Systemen switchen können, das ist das Erfolgsgeheimnis entwicklungsdominanter Perspektivteams“, hat Jogi (Löw), der Bundescremer (Nivea ist das Niveau, das du dabei erreichen musst), neulich fürs Bildungsblatt Numero Uno in der Schröderstraße geschrieben (Heiko Meyer hatte die Zeilen gelb gehighmarkert).

      Meiner Ansicht nach ist das 4-4-2 mit Raute sowohl defensiv als auch offensiv auslegbar. Es besteht aus 4 Verteidigern, 4 Mittelfeldspielern und 2 Stürmern. Die 4 Verteidiger unterteilen sich in 2 Innenverteidiger und 2 Außenverteidiger, die auf einer Linie angeordnet sind. Die 4 Mittelfeldspieler unterteilen sich in 1 zentralen defensiven Mittelfeldspieler, 2 äußere Mittelfeldspieler auf dem Flügel und einen zentralen offensiven Mittelfeldspieler. Die Position der Stürmer ist zentral vor dem zentralen offensiven Mittelfeldspieler.

      Die Stärken dieses Systems liegen im doppelt besetzten Sturm, sowie in der Kompaktheit im Zentrum, welche durch eine enge Positionierung der Raute zustande kommt. Durch die Anordnung der Mittelfeldspieler im Halbfeld erreicht man im Zentrum eine große Flexibilität.

      Das 4-4-2 mit Raute ist allerdings anfällig sobald die Raute zu breit gespielt wird, da es dem Gegner dann leicht gemacht wird, durch das Zentrum zu spielen. Ist die Raute zu eng, kommt der Gegner über den Flügel. Es muss daher ein ausgewogenes Konzept bereitstehen, dass von den Spielern optimal umgesetzt wird. Problematisch ist auch die 6er-Position, da ein einzelner 6er bei taktischem Fehlerverhalten der Mitspieler auf sich alleine gestellt ist.

      In der Defensive empfiehlt es sich, von der Raute auf ein 4-4-2 mit Doppel-6 (s. o.: Boris Obodda) umzuschalten, um einerseits den flügellahmen Flügel zu besetzen und andererseits, um das Ungleichgewicht zwischen 6er und 10er auszugleichen. Anschließend betreibt man ballorientiertes Verschieben und wartet auf den Fehler des Gegners.

      In der Offensive sollte die Raute dann wieder hergestellt und breit angelegt werden, um den Gegner sowohl über außen als auch über das Zentrum herauszufordern. Der Flügel ist nun doppelt besetzt. Mit Stürmer und 10er sind im Zentrum genug Spieler vorhanden, die für Torgefahr sorgen. Der 6er bleibt auch in der Offensivbewegung tief und hält das Zentrum.

  27. Am Anfang war die Stille, dann kam das Wort, gleich darauf das Geschwätz – und zu Schluss kamen Ole und Max Merkel.

  28. Ich favorisiere 2-5-3 System wird an Tausenden Kickertischen erfolgreich gespielt.

    • Mir gefallen die typisch spanischen Spielzüge am besten:

      Spanien spielt das berühmte, vom Flippertisch inspirierte „Tikki Takah“, dessen Name zwar schamlos von einem Song der Sängerin Shisha geklaut wurde, dennoch recht gut zutrifft, da der Ball nur auf 10cm zugespielt wird und nicht länger als 2 Sekunden bei einem Spieler bleiben darf. Das Ziel: Den stets fanatisch hinter dem Ball herrennenden Gegner vollkommen unfußballerisch ermüden, und nebenbei zu 95% Ballbesitz zu kommen, damit ihr Achtelfinalgegner beim bloßen Anblick der Statistik vor Schrecken kapituliert. Maßgebend für diese Spielweise sind die spanischen FlopTopstürmer Fernando Burg und David Landhaus.

      Dazu gesellt sich, fast noch wichtiger als das permanente Passen, eine unerreicht niedrige Chancenverwertung, die sich in den letzten Jahren immerhin wesentlich auf 0,00000001% verbessert hat. Im Schnitt schießen die Spanier pro Partie etwa 5.000 Mal aufs gegnerische Tor, schaffen das 1:0 dann aber doch erst in den letzten fünf Minuten, obwohl die Spanier kombinationssicherer und agiler sind als jeder brasilianische Parkinsonkranke. Etwas anderes als 1:0 ist für einen Spanier wie durch Null teilen – es klappt nur selten. Aus diesem Grund feiern die spanischen Fans jedes Spiel, das nicht mit 1:0 für die Spanier endet, wie es die Deutschen beim Rücktritt von Guido Westerwelle tun würden. Als sie bei der WM 2010 gar 0:1 gegen die Schweiz verloren, bekamen alle zur Feier des Tages schulfrei und kostenlose Weltraumflüge.

      Sollte während eines Spiels plötzlich die Siesta anfangen, wird der Ball zum Gegner gepasst und es wird an Ort und Stelle gepennt…

      Ein typischer spanischer Spielzug geht so:

      (Alles zwischen „||: :||“ beliebig oft wiederholen.)

      Der Torwart macht einen kurzen Abschlag zum linken Verteidiger.
      ||: Der linke Verteidiger passt zum linken Mittelfeldspieler.
      Der linke Mittelfeldspieler wartet, bis ein gegnerischer Spieler angelaufen kommt, um ihn dann im letzten Moment höhnisch lachend zum rechten Mittelfeldspieler zu spielen.
      Der rechte Mittelfeldspieler passt zum Torwart zurück, obwohl das überhaupt keinen Sinn macht.
      Der Torwart passt zum rechten Verteidiger.
      Der rechte Verteidiger passt zum linken Verteidiger.
      Der linke Verteidiger passt zum rechten Verteidiger.
      Der rechte Verteidiger passt zum linken Verteidiger.
      Der linke Verteidiger passt zum rechten Verteidiger.
      Der rechte Verteidiger spielt zum rechten Mittelfeldspieler, der ihm den Ball per Doppelpass wieder zurückspielt.

      Der rechte Verteidiger will zum linken Verteidiger passen, wird von seinem frustierten Gegenspieler jedoch umgerissen. Gelbe Karte und Freistoß für die Sombreroträger.

      Der Mittelfeldspieler schießt einen Gegenspieler an, der Ball rollt zum rechten Verteidiger. :||

      Der rechte Verteidiger sieht zwei gegnerische Stürmer vor sich, umdribbelt sie elegant und spielt zum rechten Mittelfeldspieler.

      Nun beginnt der Angriff! Alle Spanier bewegen sich mit nach vorne und bilden eine Art gestrecktes Molekül, zwischen dem der Ball immer wieder hin und her gepasst wird wie Elektronen mit positiver Ladung. Weil der Ball ständig weggepasst wird, haben die Gegenspieler irgendwann die Schnauze voll und öffnen ihre Kette den Spaniern, damit sie per Abstoß auch mal an den Ball kommen. Drei Minuten nach der Öffnung merken die Spanier dann endlich, dass ihr Stürmer freisteht und flanken den Ball zu ihm, woraufhin er elegant abzieht und präzise am Tor vorbeischießt.

      Nach dem Abschlag verliert der gegnerische Stürmer dann den Ball sofort gegen fünf spanische Verteidiger, woraufhin das ganze wieder von vorne losgeht.

      Dies zieht sich über die ganze Partie: Der Gegner hat keine Chance, die Spanier greifen ständig an, scheitern aber immer wieder am Torschuss. Erst in der 88. Minute, nachdem der Trainer ihm verzweifelt einen neuen Sombrero und zwei Prostituierte seiner Wahl versprochen hat, stürmt David Landhaus im Alleingang den gegnerischen Strafraum und locht anmutig zum 1:0 Siegtreffer ein. Wär ja auch blöd, wenn es in die Verlängerung ginge. Dann müssten sie alle noch länger aufs Abendessen warten. Ihr Gegner, der sich bis dahin trotz 5% Ballbesitz noch Hoffnungen gemacht hat, wird somit auf grausamste Art aus seinen Träumen gerissen.

      Daraus zeigt sich allerdings die andere Medallienseite der Spanier: Sie sind bestechlicher als 578 griechische Beamte und treffen nur auf Bezahlung. Anders ist die wir-treffen-erst-kurz-vor-schluss-taktik dieser Mannschaft nicht zu erklären: Die 80 Minuten vor dem Tor verbringen sie an der Seitenlinie mit Verhandeln.

      Und ganz zum Schluss lässt Manfredo Nahrstedtus dann noch eine vamose Sparkassen Arena Lüneburger Land auf dem engen Schlachthofgelände am Ballermann von Mallorca für seine Freunde Klausi Tikki und Andreas Takah bauen.

  29. „Das ist der ganze Jammer, dass die Dummen so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel sind“ Zitat v. Helmut Schmidt, Alt-Bundeskanzler

    • Ob Helmut Schmidt, Alt-Bundeskanzler, bewusst war, dass er hinsichtlich „des ganzen Jammers“ eine Sicherheit an den Tag gelegt hat, die den Zweifel der Gescheiten herausfordern musste?

      Was meinst du, Jogi?

  30. Danke für die weiterführenden Erläuterungen, Boris! So wird doch wirklich endlich eine Diskussion hier begonnen, die in die Zukunft gerichtet verläuft und konstruktiv daher kommt! Klasse! Übrigens, ich bin nicht gleichzeitig Ole, tut mir leid…

    • Komisch ist dann aber, dass OLE und MAX MERKEL immer ziemlich genau um die gleiche Uhrzeit posten. Zuletzt um 13:02 (Ole mit einem sehr langen Fachtext) und dann sofort um 13:05 (Max mit einer knappen, ergänzenden Anmerkung).

      Wenn ihre beiden nicht eins seid, dann seid ihr zumindest siamesische Zwillinge oder sonstwie ganz enge ineinander verhakt!

  31. …auf jeden Fall beginnen beide Gruppen sich hier allmählich durch die Qualität ihrer Beiträge deutlich voneinander abzusetzen… Wer nicht weiter weiß, bildet einen Arbeitskreis… Oder schreibt ’nen Haufen Sch… 😉

    • Oh, Jogi, dass die Dummen sich ihrer stets so sicher sind, ist, scheint mir, wirklich ein Problem, das dich noch eine ganze Weile beschäftigen wird. Heilige Sch… 😉

  32. …ich habe um 13.05 Uhr auf den Kommentar von Boris geantwortet, Ole wiederum ist auf meine Frage von gestern Abend eingegangen, daraus ein und dieselbe Person abzuleiten, ist schon recht gewagt… Zumal jetzt mal alle ihre Mittagspause haben, zumindest diejenigen, die in Lohn und Brot stehen… 😉 Vorsicht mit zuviel Spekulatius, lieber Jo! Du wärst nicht der erste, der hier Gespenster sieht… Ansonsten scheint Dich die fußball-fachliche Auseinandersetzung ja entweder inhaltlich erheblich zu überfordern oder schlicht nicht zu interessieren…

    • Max, ich bin (mit Boris) der Meinung, dass zuerst einmal geklärt werden muss, welches Debattanten-Material uns bei LZ-Sportonline & Co. zur Verfügung steht, denn wir wissen ja, dass sich daran das System unserer künftigen Diskussionen orientieren sollte und nicht umgekehrt. Daher die logischen und psychologischen Eignungs- und Belastungstests vorab. Hattest du selbst nicht gestern betont, wie wichtig einem Forumsgesprächsinhaltegestaltungsexperten wie dir das feinfühlige Austarieren der mannschaftsspezifischen, gruppentaktischen und individualtaktischen Trainingsinhalte in den ersten beiden Wochen der Vorbereitungsphase ist? Und dass sich daran anschließend die Frage erhebt, wie in der Zeit danach bis zum Pokalspiel auf Landesebene und dem Punktspielstart in diesem Bereich das aus zeitlicher Hinsicht geplante Trainingspensum gerade für erfahrenere Diskutanten prozentual zu anderen, eher mentalstärke- und kommunikationsorientierten Trainingsschwerpunkten ausgelegt werden sollte?

      Aber da wir nun schon einmal von der formal-konzeptionellen auf die mehr inhaltliche Ebene geraten sind: Könntest du mir bitte noch ein paar präzisierende Worte zu Boris‘ Denkfigur des diagonal-diametral abkippenden 6er rüberfunken? Was bitte heißt, dass nach einem Pass in die Tiefe „sich der Angespielte entweder aufdreht oder auf einen benachbarten Spieler klatschen lässt“? Und warum müssen, „um klatschen zu können, sich die zwei nächsten Spieler direkt mit dem Pass in die Red Zone fallen lassen“? Das wüsste ich gerne.

      P.S.: Um das abzuschließen: Wenn du und Ole durchaus NICHT ein und dieselbe Person sein wollt, dann solltet ihr ein wenig stärker darauf achtgeben, dass ihr nicht ständig dieselben Thesen vertretet und nicht bis ins letzte i-Tüpfelchen hinein dieselbe Art euch zu artikulieren pflegt!

  33. Ich würde empfehlen, darauf zu achten, nicht die Kommentare miteinander zu verwechseln oder zu vermengen, damit Du die richtigen Adressaten für Deine Wünsche ansprichst, lieber Jo! 😉 Du scheinst recht schnell beim Lesen der etwas anspruchsvolleren Wortmeldungen ins kognitive Schleudertrauma geraten zu sein, deshalb mein Rat: Einfach mal still hinsetzen, die Kommentare von Ole, Boris und mir noch einmal sortieren und dann noch einmal von vorn beginnen… Wir starten von leicht nach schwer mit Dir, einverstanden? Könntest doch z.B. zunächst mit etwas leichtem wie der Organisation der Weihnachtsfeier beginnen, bevor Du Dich an die komplexen Fußball-Fragen etwas zu eilig heran machst… 😉 In der Trainingslehre beginnen wir doch auch nicht mit dem Volley-Schuss, sondern mit dem Flachpasse Innenseite!

    • Ok, Max, weil du es bist und du unter Umständen noch an Jogis „Helmut Schmidt“-Sentenz knabberst, ich wiederhol es mal als extrem flachen Claus-Strunz-Bomber Innenseitenpass:

      Wie lautet die Antwort auf meine Frage (von 14:41 Uhr) an dich?

      (Zu deiner Orientierung: Mittlerer Absatz. Beginnt mit: „Was bitte heißt …?“ Endet mit: „Das wüsste ich gerne.“ Du musst alles verstanden haben, denn du lobst Boris philosophisches Genie einen Post zuvor!)