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Schiedsrichter - vor allem im Fußball leider ein undankbarer Job. Foto: dpa

Schiedsrichter ruft die Polizei

Eklat beim Jugendfußball: Nach einem Spiel der U14 am vergangenen Sonnabend in Westerweyhe (Landkreis Uelzen) schloss sich der 17-jährige Schiedsrichter nach Anfeindungen in der Kabine ein und rief aus Angst die Polizei.

Die JSG Kirch-/Westerweyhe hatte das Spiel durch ein Tor in der fünften Minute der Nachspielzeit mit 2:1 gegen den Lüneburger SK II gewonnen. Das ließ beim LSK die Emotionen hochkochen. Die Mannschaft sah sich durch die Länge der Nachspielzeit benachteiligt und attackierte daraufhin offenbar den Schiri. Laut Kai Richter, Sprecher der Polizei-Inspektion Lüneburg, sei der junge Unparteiische auf dem Weg in die Kabine angegangen und eingeschüchtert worden. Verängstigt schloss er sich dann ein und rief die Polizei. „Als wir ankamen, war das Gästeteam schon abgereist. Der Schiedsrichter hat gezittert“, sagt Richter.

 Was sagen Polizei und die Vertreter beider Vereine zu den Vorfällen? Ausführlicher Bericht dazu am Donnerstag in der LZ. 

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