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Vor sechs Wochen gewann die SVG in Hamburg mit 3:0 gegen Berlin. Heute Abend gibt's das Wiedersehen in der Hauptstadt. Foto: be

Alles oder nichts für die SVG

Playoff-Start für die SVG Lüneburg: Am Mittwochabend um 19.30 Uhr (Livestream auf sportdeutschland.tv) steigt in der Berliner Max-Schmeling-Halle das erste von maximal drei Viertelfinalspielen gegen die Berlin Volleys.
Nur drei Tage später, am Ostersonnabend, gastieren die Hauptstädter dann in der CU Arena in Hamburg-Neugraben. Für dieses Heimspiel will die SVG in der Serie „Best of 3“ möglichst gleich zum Auftakt ein Zeichen setzen – mit einer guten Leistung, mit einem verheißungsvollen Ergebnis oder idealerweise sogar mit einem Sieg gegen den noch amtierenden Meister, der schon oft seine liebe Müh und Not mit der SVG hatte.
Vor sechs Wochen verlor Berlin in der CU Arena glatt und verdient mit 0:3. Ein sportliches Erdbeben an der Spree inklusive Trainerwechsel folgte. Titelsammler Stelian Moculescu, der Altmeister an der Seitenlinie, soll nun die Saison noch retten, nachdem die BR Volleys ihre ersten beiden Ziele schon verfehlt haben, im Pokal im Viertelfinale rausflogen und in der Champions League nicht die angepeilten Playoff-6 erreichten.
Die LüneHünen träumen nun davon, dem Favoriten erneut ein Bein zu stellen. Die Umgewöhnung an die größere, höhere Halle in Berlin hat die SVG mit einer ersten Trainingseinheit in der CU Arena am Montag schon eingeleitet. Eine größere Aufgabe als diese Umstellung und die übliche Video-Analyse des Gegners ist aber derzeit wohl der psychologische Aspekt nach den zuletzt immer wiederkehrenden Negativerlebnissen mit plötzlichen, enormen Leistungsschwankungen und letztlich überflüssig verschenkten Punkten. „Diese sich ständig wiederholenden Situationen nagen an den Spielern. Das müssen wir wieder rauskriegen aus den Köpfen, am besten, indem wir in den Playoffs die Fehler wieder minimieren“, sagt Sportchef Bernd Schlesinger. „Wir dürfen denen keine leichten Punkte ermöglichen und müssen Stabilität reinbringen, sonst wird es nicht reichen“, weiß Chefcoach Stefan Hübner.
Inwieweit der am großen Zeh lädierte und zuletzt pausierende Ray Szeto dabei helfen kann, bleibt offen. Im Training ist er aber bereits wieder. Bei Berlin hatten zuletzt der Diagonale Paul Carroll und Mittelblocker Aleksandar Okolic mit Knieproblemen zu kämpfen, Okolic zudem mit einem gebrochenen kleinen Finger der linken Hand.

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