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Ryan Sclater (vorn links) udn Co. verloren 0:3 in Berlin. Foto: herfet

0:3 – SVG muss sich verabschieden

Es hat nicht gereicht für die SVG Lüneburg: Mit 0:3-Sätzen verloren die „Lüne-Hünen“ das dritte und entscheidende Spiel im Playoff-Viertelfinale der Volleyball-Bundesliga bei den Berlin Volleys. Vor 4000 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle ging damit die Saison für die Lüneburger zu Ende.

Mit Wucht und Präzision zogen die Hauptstädter sofort ihr Spiel durch, während bei der SVG zunächst völlig das Timing fehlte. Auf 21:11 zog Berlin davon, doch plötzlich kamen die Lüneburger zurück und die BR Volleys machten erst auf den letzten Drücker mit 25:23 den ersten Satz zu.

Der zweite Durchgang startete gut für die SVG, die dann aber ihr Niveau nicht halten konnte – der Satz ging mit 25:20 an Berlin. Das war diesmal aber noch nicht die Vorentscheidung. Die SVG ließ sich im dritten Satz nicht abschütteln, verlor am Ende aber mit 22:25.

„Wir haben phasenweise richtig gut gespielt, dann aber auch wieder viele Punkte abgegeben“, fasste SVG-Kapitän Matthias Pompe das Dilemma zusammen. Ähnlich sah es Andreas Bahlburg: „Wir hatten zu viele Schwankungen. Das gilt für dieses Spiel und die ganze Saison. Jetzt müssen wir uns erstmal sammeln und verarbeiten, dass die Saison für uns vorbei ist.“

3 Kommentare

  1. Das wars schon wieder? Für die paar Spiele werden doch wohl keine Millionen ausgegeben?

  2. Doch, Herr Nahrstedt möchte Geld verschleudern und der Nachwelt hohe laufende Kosten hinterlassen anstatt einfach die Gellersenhalle ein wenig anzulupfen. Ich bezweifle sogar, dass Herr Nahrstedt überblickt, was er da macht. In der Millionenmetropole Berlin kommen 4000 Leute zu Spitzenspielen des Volleyball. Wenn diese Sportart wirklich mal Boomen sollte, was unwahrscheinlich ist, wird der Boom sicher in Hamburg stattfinden als in Lüneburg. Liebe Ratsmitglieder unsere Stadt braucht weder eine zig-Millionenhalle für ein paar Volleyballspiele noch eine Konzert und Partyhalle der geplanten Größenordnung für unsere stark alternde Bevölkerung. Die Junggebliebenden Lüneburger können doch kaum jetzt schon Nachtclubs, Tanzlokale und Konzertgastronomie am Leben erhalten. Wer soll denn von diesem Volk in die Arena strömen, um die Investitionen zu rechtfertigen? Es gibt genug unwirtschaftliche und kaum genutzte Hallen in Deutschland, da muss Lüneburg nicht auch noch mitspielen.

    • Wahrhaftig, Klaus, das alles ist Narrstädterei im Lüneburger Land!

      Lieber Andreas Bahlburg, lieber Klaus Hoppe, lieber Manifredo, lieber Henrik Philipp Morgenstern,

      nicht den Kopf hängen lassen, wenn nun doch alles noch viel teurer wird als versprochen! Denken wir an die liebe Elbbrücke. Sich ehrlich machen ist angesagt. Wo kein Begünstigungserfordernis ist, darf ein Landrat auch keines erfinden!

      Ich zum Beispiel sage: Schluss mit dem Arena-Unsinn! Eine Stadthalle kostet 25 bis 30 Millionen Euro, nochmal zehn Prozent dieser Summe pro Jahr kommen an Folgekosten hinzu. Überall anderswo sind Stadthallen Verlustgeschäfte, mit jährlich rund einer Million Euro Zuschuss kalkuliert die Verwaltung in Lüneburg. Das ist bei der derzeitigen Haushaltslage nicht darstellbar, wir brauchen das Geld für Straßen, Schulen, Kitas, Brücken und Museen, sage ich und werde noch deutlicher: Unter die Pläne für eine Stadthalle mit 3000 Plätzen und mehr müssen wir vorerst einen Schlussstrich ziehen. Mit der kleineren Lösung Audimax bin ich als eine gute Bekannte des Oberbürgermeisters auch zufrieden: Wer Großkonzerte sehen will, kann heute bequem nach Hamburg fahren. In den meisten Tickets ist der HVV-Tarif schon drin.

      (Quelle: LZ vom 17. März 2008 | Gefunden bei Bembel/Jenckel: https://jj12.wordpress.com/2017/12/06/event-halle-auf-treibsand-geplant/#comment-1507)

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