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Der Vertrag ist unterschrieben: Patrik Sip kommt aus Tschechien von HC Vlci Jablonec nach Adendorf. Foto: AEC

AEC holt tschechischen Stürmer

Eishockey-Regionalligist Adendorfer EC hat seine strategische Ausrichtung für die kommende Saison festgelegt. Der Verein verzichtet auf die Verpflichtung gestandener Top-Profis, will mit einem geringeren Budget und jungen, hungrigen Spielern einen schlagkräftigen Kader aufbauen. „Das Risiko, für viel Geld Spitzenspieler zu holen, ist uns zu groß. Denn Garantien gibt es nun einmal nicht“, sagt AEC-Sportdirektor Finn Sonntag. Zielsetzung ist trotzdem mindestens Rang vier und damit die Teilnahme an der Nord-Meisterrunde und die Verzahnung mit der Regionalliga Ost.

Der erste Neuzugang, der in dieses Raster passt, heißt Patrik Sip. Der 19-jährige Stürmer spielte zuletzt beim tschechischen Juniorenteam von HC Vlci Jablonec. Zuvor war er für zwei weitere Teams aus der tschechischen Junioren-Extraliga an der Scheibe. Mit 29 Toren und 43 Vorlagen zählte er in der vergangenen Saison zu den Top-Scorern in Jablonec.

Der komplizierte Regionalliga-Modus der kommenden Spielzeit, der nur den vier Erstplatzierten der Vorrunde auch in der zweiten Saisonhälfte spannende Spiele garantiert, hatte die Adendorfer ihre Transferpolitik überdenken lassen.