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Matthias Freitag ist beim SV Ilmenau zurückgetreten. Foto: be

SVI-Trainer Freitag schmeißt hin

Die Fußballer des SV Ilmenau stehen aktuell ohne Trainer da: Matthias Freitag hat sein Amt beim Bezirksliga-Aufsteiger „aus persönlichen Gründen“ kurzfristig und mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Den SVI traf der Rücktritt völlig überraschend. „Wir suchen jetzt intensiv nach einem Nachfolger“, sagt Jürgen Stebani, 2. Vorsitzender und Urgestein der Fußball-Abteilung, „aber es ist fast müßig zu erwähnen, dass das kurz vor dem Trainingsstart der Mannschaften extrem schwierig ist.“

Der SV Ilmenau eröffnet am kommenden Sonntag, 8. Juli, auf seiner Anlage in Melbeck um 14 Uhr den LZsport-Cup mit der Partie gegen den TSV Mechtersen/Vögelsen. „Möglicherweise werden wir zunächst auf eine Übergangslösung setzen müssen. Auf jeden Fall wird am Sonntag jemand bei uns auf der Bank sitzen“, sagt Stebani.

13 Kommentare

  1. Warum’s nicht mal mit einer Frau versuchen?

    Zwar ist Susanne schon im Februar aus Melbeck abgehauen (https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/1459992-susanne-ist-abgehauen), aber was Joachim (Jogi) Löw kann, können Gerhild (Pauli) Otte oder Constanze (Conni) Binder sicher schon lange.

    Außerdem dürfen Trainer*innen ab der neuen Spielzeit bis zu drei Mobilgeräte auf der Bank benutzen (https://www.landeszeitung.de/blog/nachrichten/sport/1708322-neu-trainer-duerfen-handys-auf-der-bank-benutzen). So können Wolfgang (Dickus) Riess, Jürgen (Kopfschlachter) Stebani und Gerhard (Gerda) Schulz mit dem ersten weiblichen Herren-Coach in der Bezirksligageschichte unseres Landkreises jederzeit in Kontakt bleiben, um operative, taktische und strategische Überlegungen während der Partie à gogo an diesen heranzutragen.

    Übrigens kann die fast völlige Abwesenheit von Frauen bei »Sketch History« (ZDF) als Einwand nicht zählen. Schließlich gab es in der Vergangenheit kaum Frauen.

    • Falls das mit den Damen nicht klappt: Auch die Bergedorfer Trainerlegende Friedhelm (Zornbinkerli) Mienert – („Wer lässt sich schon gern kritisieren? ‚Ich auch nicht‘, gibt Mienert zu und schickt sein herzerfrischendes Lachen hinterher.“) – wird als Ersatz für Matthias Freitag in Melbeck nicht zu Verfügung stehen. In der Lünepost (Sa./So., 30. Juni / 1. Juli 2018, Seite 5) war zu lesen, der alert und stets phantasievoll crayonierende 52-jährige Sportfederführer verlasse die schöne Stellung des freien Redaktionsmitarbeiters in unserem lieben lokalen Anzeigenblatt nach elf Jahren spitzwisserischer Berichterstattung immer hart an der Klebekante von Dichtung und Wahrheit, um sich für die „web-netz GmbH“ aus der Horst-Nickel-Straße 4 („Performance-Marketing ist unsere DNA“) nach selbstanpreisungswilligen Digital-Adepten in der Fußballbundesliga (vielleicht sogar in der BGL Ligue der Fédération Luxembourgeoise de Football (?)) umzuschauen, in enger Zusammenarbeit mit welchen (und für die) dann ein lukratives „Rundum-Päcksche“ aus on- und offline-Reklame geschnürt werden könnte, damit „Image“ und „Markenbekanntheit“ aufs Einträglichste miteinander korrespondieren und im Unter- , aber auch im Oberbewusstsein von „Kunden“ (Vereinen, Fans, Followern) sowie von „Entscheidern“ (Trainern, Präsidenten, Steuerfahndern) verankert werden, zu welchem Behufe zuvor „alle Kanäle des Online-Marketings“ mit verheißungsvollen respektive frohen Botschaften „befüllt“ wurden, „jeder auf seine Weise, und doch ganz eng verzahnt“, um „Synergieeffekte auf der Customer Journey“ über alle denkbaren Stationen im Profi- bzw. Erfolgs-Business zu nutzen. Und sollte am Ende im einen oder anderen Fall, weil es – ganz unwahrscheinlicher Weise (wie auch an unserer Nationalmannschaft zu studieren war und zu studieren ist) – auf „fachliche“ Eignung mehr als aufs werbliche Erscheinungsbild ankommt, aus der Karriere als Fußballikone trotz aller gemeinsamer Bemühungen mit web-netz, dem „Partner für anspruchsvolle Online-Marketing Kampagnen“, doch nichts werden, bleibt der derart aufwendig gehypten Bundesligapersonalität (und hoffentlich auch Friedhelm Mienert) immer noch die Chance, als „Influencer Marketeer“ anderen mit der inzwischen erworbenen „Reichweite und Authentizität von Opinion-Leadern im Social Media-Verbund“ beizuspringen und ihnen im hart rackernden virtuellen Empfehlungsgeschäft zu Cyber-Glanz und -Ansehen (und zu einem entsprechenden Millioneneinkommen) zu verhelfen.

      • Hat sich der so hoch gelobte Fußball-Ich-weiß-alles-besser-Redakteur noch eine Chance auf irgendeiner Trainerbank im Kreis verdient? Ist das sein Niveau?

        • Wieso Niveau? Wenn man die großen Brötchen nicht backen kann, backt man halt die kleineren und als Filou verkauft man die dann als die großen. Als. Visionär glaubt man dann sogar, dass es die großen sind.

  2. Was ist mit Stefan Effenberg? Die Trainer-Legende von Paderborn (zehn Spiele, elf Niederlagen in der Saison 2015/2016) hat seine beste Zeit zwar längst hinter sich, würde aber mit seiner zweitbesten noch einmal voll angreifen.

    • Am Ende noch Lothar Matthäus? Seit 1978 total überschätzt. Hat sich immer noch nicht zu den peinlichen Fotos mit Uli Hoeneß geäußert. Außerdem: Ist er als gebürtiger Franke überhaupt ein richtiger Deutscher? Wäre, wäre, Fahrradkette.

  3. Heinz-Karl Rumgekicke

    Hallo Reineke, was würdest Du zu Michael (Gabi) Ballack als Nachfolger von Matthias (Robinson) Freitag sagen? Ich meine: Null Tore, null Torschüsse, null Vorlagen – eine absolute Null. Auf dem Spielfeld überhaupt nicht zu sehen. Hatte er damals überhaupt die Hymne mitgesungen? Totalversager! Note: Doppelsechs.

  4. Jaaaa man💖 So muss das sein 🙄🤗
    🤘🏻🎤🎵🎼

  5. Was denn jetzt eigentlich? Aus persönlichen Gründen niedergelegt oder hingeschmissen? Hinschmeissen deutet wohl auf Wut oder Zwist hin, der nicht dem persönlichen entspringt sondern äußeren Einflüssen.

    • SVI-Vorstand und -Geschäftsführung wollen offenbar einfach über kurz oder lang eine Frau auf der Trainerbank. Das macht Herberts Kommentar oben ganz deutlich. Der Mann wird es sicher wissen. Ist schließlich ein anderes Reporterkaliber als Friedhelm Mienert. Wenn Matthias Freitag dieser Erwartung – naturgemäß – nicht entsprechen konnte, war sein Aufhören wohl eine Mischung aus Niederlegen und Hinschmeißen. Ein Niederschmeißen sozusagen. Oder auch ein Hinlegen. Er wollte dem Kulturwandel nach dem Wiederaufstieg der Ilmenauer vermutlich nicht im Weg stehen.

  6. Wie heißt denn nun die erste Trainerin der Ersten Herren beim SVI ?

    • Kennt noch keiner. Wie’s aussieht, hat sich Ingohs seinen Liebling jetzt auch als erste Trainerin der Ersten Herren beim SVI beworben.

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