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Finn Gierke (l.) und Matti Grahle liefen einst für den LSK zusammen auf, dann für Drochtersen - und nun für den VfL. Foto: be

VfL hat viel vor, Eintracht aber auch

LSK, TSV Gellersen, MTV Treuund – und wer noch? Heute Abend wird in Vastorf der vierte und letzte Teilnehmer an der Finalrunde des LZsport-Cups ausgespielt. Zunächst trifft um 18 Uhr der VfL Lüneburg auf den TuS Neetze, anschließend der Vastorfer SK auf die SV Eintracht. Gegen 20.30 Uhr findet dann das Tagesfinale statt.

Der VfL Lüneburg hat sich mit Matti Grahle und Finn Gierke vom Regionalligisten SV Drochtersen/Assel die prominentesten Neuzugänge geangelt. „Beide wollen etwas kürzer treten – Grahle wegen seiner Lehrerstelle, Gierke auch wegen seines Alters“, sagt VfL-Coach Matthias Merz zu den Ex-LSK-Spielern. Grahle ist aber noch im Urlaub, Gierke im Aufbautraining.

Dass der VfL in die Landesliga strebt, ist kein Geheimnis. „Letzte Saison wurden wir Zweiter, wir haben uns verstärkt – soll ich etwa Platz vier als Ziel ausgeben?“, sagt Merz. Die Neuzugänge Pawel Dabrowski (Eintracht) und Sebastian Martin (MTV) bringen Landesliga-Erfahrung mit, Kevin Gert und Marcel Milberger rücken aus dem Unterbau hoch. Vom Stamm hat sich nur Nico Kliche Richtung Bardowick verabschiedet, Dennis Krasnikov wird Co-Trainer.

Der VfL trifft zunächst auf den Kreisligisten TuS Neetze, der sich auch etwas breiter aufgestellt hat. Osman Nuradini (MTV II) und Simon Kügel (Ochtmissen) sollen die Offensive beleben, einen starken Eindruck hinterließ auch Marvin Bremsat aus dem VfL-Unterbau. Zudem bekommen die Youngster Toni Otto, Ole Puffahrt, Finn Samesch, Louis Niehaus sowie Nils Müller und Julian Lorenz aus der Zweiten und Julian Müller (Adendorf) eine Chance. Schwer wiegt der Abgang von Hendrik Kuhlmann (Eintracht). Pressewart Marco Schulz gibt als Ziel aus: „Wir wollen irgendwann wieder hoch, aber nicht in dieser Saison. Erst einmal wollen wir uns etablieren.“

Im zweiten Vergleich ist der neue Eintracht-Trainer Christopher Hehl gespannt darauf, wie gut seine Mannschaft nach einem Trainingslager in Dänemark schon funktioniert. Auch er wird diverse Neue einbauen: Timon Müller (MTV-A-Junioren), Fait Menke (Ochtmissen), Lian Nebelung (Kirchzarten), Ole Domrich (MTV Eintracht Celle II), Abdulgani Kanat (Winsen) und Marvin Lauenburg (Altona II).

„Ich sehe uns eher stärker aufgestellt als im Vorjahr“, meint Hehl, der aus dem Stamm nur Dominik Heuer (Borstel) verloren hat. Und die Endrunde visiert er auch klar an: „Es ist eine harte Gruppe, aber wir gegen das mit Ehrgeiz an.“

Gastgeber Vastorf wird sich auch erst einmal finden müssen. „Wir können nur gewinnen“, weiß der neue Co-Trainer Sören Trumann, der vier Neue einsetzen will: Torwart John Saffran (Neetze), Lukas van den Engel (Reppenstedt), Bahadir Dayi (Ochtmissen) und Juan Erazo (VfL-Jugend). Dem gegenüber stehen die Abgänge von Dennis Hüls (MTV) und Theo Vogel (pausiert). Trumann schwebt ein schnelleres Spiel vor, will einiges ausprobieren.

Exakt dieses vier Teams sind am kommenden Mittwoch in der Qualifikation zum Bezirkspokal gefordert. Der VfL empfängt dann die Eintracht, Neetze den VSK. Exakt diese beiden Paarungen könnte es auch heute um 20.30 Uhr geben.