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foto:Michael Behns LZ Sportcup Finale in Wendisch Evern VfL Lüneburg MTV Treubund

„MTV ist klarer Favorit“

Zwei Derbys bietet die 2. Runde des Fußball-Bezirkspokals, die am Sonntag (15 Uhr) steigt. Der VfL Lüneburg visiert dabei, wie schon im Finale des LZsport-Cups, einen Sieg gegen den Landesligisten MTV Treubund an. Der Ochtmisser SV empfängt den TSV Bardowick zu einem bezirksliga-internen Duell.

Auch wenn der VfL inzwischen viermal in Folge gegen Landesligisten gewonnen hat, betont Trainer Matthias Merz: „Der MTV ist klarer Favorit, hat eine eingespielte Truppe.“ Allerdings hat auch der Bezirksligist in den vergangenen Wochen eindrücklich gezeigt, warum er als klarer Titelfavorit in die Saison geht. Und der vermeintlich stärkste Zugang, Grahle aus Drochtersen, stieg gestern erst wieder ins Training ein – ebenso wie Lindenblatt. „Wir sind gut drauf, hoffen auf ein schönes Spiel“, sagt Merz, „und wenn wir ausscheiden sollten, haben wir auch einen Plan B, zumal wir noch ins Trainingslager fahren wollen.“

Ein solches bestreitet der MTV morgen in Hohnstorf bei Bienenbüttel. Teammanager Guido Hattendorf erwartet ein „Spiel auf Augenhöhe. Der VfL ist vergleichbar mit Gellersen, mindestens. Das ist gefühlt schon ein Landesligist.“ Bei den Gästen steigt Horn wieder ins Training ein, das Spiel am Sonntag kommt aber noch zu früh.

Hattendorf würde zu gern wieder ein Bezirkspokal-Endspiel erleben – wie 2016, als sich der MTV gegen Hagen/Uthlede durchgesetzt hat. Seitdem haben aber nur Bezirksligisten den Cup gewonnen. Hattendorf: „Die Ligenzugehörigkeit ist hier nicht ausschlaggebend.“

Ochtmissens Coach Michael Krienke freut sich darüber, dass Brkic den Club doch nicht verlässt und die Offensive mit Messner und Hamo Dahar verstärken kann. „Wir müssen vor allem Kliche in den Griff bekommen“, fordert Krienke, „wir hatten auch mit ihm geliebäugelt.“

Er sieht Bardowick leicht favorisiert – und erntet bei seinem Kollegen Thomas Schröder keinen Widerspruch. „Wir haben aber ein paar Verletzte und Urlauber, einige müssen arbeiten. Unsere Aufstellung wird eine Wundertüte“, fürchtet Schröder. So wird Schwimmmeister Harms bei diesem herrlichen Wetter kaum frei bekommen, außerdem fehlen Deckert, Wedowski, Ahrens und Schreyer definitiv.

Im Kreispokal sind nur noch neun Kreisligisten im Rennen, fünf davon aus dem alten Kreis Lüneburg, die alle vor mehr oder weniger kniffligen Auswärtsaufgaben stehen. Neetze muss dabei noch die Erstrundenpartie in Bleckede nachholen – im Siegfall würde dann am Mittwoch ein Kreisliga-Duell gegen Union Bevensen auf dem Plan stehen. Aber die Bleckeder sind extrem heiß auf das Wiedersehen mit ehemaligen VfLern wie Kühn, Löffler, Seibel und Schierle.

Mechtersen/Vögelsen (in Bienenbüttel), Barendorf (bei Eintracht II) und Reppenstedt (beim LSK II) reisen zu Teams aus der 1. Kreisklasse, während Scharnebecks Gastgeber, der SV Ilmenau II, in der 2. Kreisklasse zu Hause ist. Ein Team aus dieser Liga wird in jedem Fall das Achtelfinale erreichen, da der TSV Gellersen II den MTV Handorf empfängt.

4 Kommentare

  1. Ich würde mal sagen die Räumen wir weg, damit von Anfang an klar ist wohin die Reise dieses Jahr geht. Ich schätze uns dieses Jahr stärker ein und das sollte unsere Truppe deutlich zeigen. Los MTV, wir rocken die Landesliga und den Pokal und zeigen, wer in Lüneburg die zweite Fußballmacht ist.

    • Daran glaube ich nicht. Die Zeichen an der Uelzener Straße deuten dieses Jahr auf einen soliden Platz im unteren Mittelfeld der Landesliga. Tim fällt die erste Hälfte aus und Gellersen kommt mit Andreas Demir, der allein für dreißig bis vierzig Treffer gut ist. Die Bündner haben außerdem mit den Nachwehen der ewigen Trainerquerelen und den vielen Besserwissern zu kämpfen. Meine Favoriten sind neben dem TSV, der eine unglaubliche souveräne Bezirksligasaison gespielt hat und bei dem Sven Kathman sich zu Recht mit ganz breiter Brust in Richtung Oberliga postiert, die Fohlenelf vom TV Meckelfeld, Eintracht Celle und die SV Teutonia Uelzen.

      • Unser Trainer hat ganz klar gesagt, dass wir auf Tim nicht angewiesen sind und ihn mit Meyer bequem ersetzen können. Er hat recht gehabt, wie die bisherigen Spiele gezeigt haben. Unteres Mittelfeld soll wohl eine Provokation sein, zieht aber nicht. Wir werden jetzt erstmal im Pokal eine weitere Runde weitergehen und dann in der Landesliga oben angreifen. Wirst du sehen.

  2. Oh Klaus, ihr seid schon eine Fussballmacht.