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Gegen Braunschweig war der Lüneburger Fanblock gut gefüllt. Oft genug verlieren sich aber nur 400 bis 500 Zuschauer auf dem Platz. Foto: be

Zuschauerschwund beim LSK

Gegen den HSV II kamen nur noch 870 Zuschauer statt 1300. Gegen die SV Drochtersen/Assel nur 485 statt 630 wie in der Vorsaison. Die Zuschauerzahlen beim Fußball-Regionalligisten Lüneburger SK nehmen eine ähnliche Richtung wie die SPD-Umfragewerte oder der DAX in dieser Woche – abwärts.

Sponsoren stellen jetzt für die kommenden beiden Heimspiele gegen den VfB Oldenburg (21. Oktober) und gegen Lupo Martini Wolfsburg (4. November) je 500 Freikarten für Jugendliche von 10 bis 17 Jahren zur Verfügung. Aber reicht das, um die Talfahrt aufzuhalten?

Enttäuscht waren langjährige LSK-Fans wie Björn Busch, aber auch Trainer Rainer Zobel davon, dass selbst das NFV-Pokalspiel gegen Eintracht Braunschweig nur rund 1200 Lüneburger ins Stadion lockte. Für den Minusrekord (399) sorgte das Gastspiel des VfL Oldenburg, das auch im Fernsehen live übertragen wurde – das kostete den Club offenbar gut 100 Zuschauer.

Über Gründe und Wege aus der Krise sprechen Busch und Zobel in der LZ vom Samstag.

104 Kommentare

  1. Bin 2003 aus dem Rheinland zugezogen. Ich meine, zu teuer ist der Eintritt von 10 € nicht. Ich habe 6-7 Spiele gesehen. Fussballerisch ist LSK in Lüneburg die absolute Topadresse. Wenn man bedenkt, was für Hochkaräter teilweise noch Lüneburg angereist kommen .Z. B. Flensburg, Lübeck, Oldenburg. Die Mannschaften unter LSK, die ja sogar 2 oder 3 Klassen tiefer spielen, verlangen ja auch schon 5 € Eintritt. Und dann kommen dann Mannschaften… naja. Ich glaube, dass in Lüneburg allgemein ein Desinteresse am Fussball besteht. Auch unterklassig gähnende Leere am Spielfeldrand. Der am wenigsten Interessierte am Fussball in ganz Lüneburg scheint ja der eigene Oberbürgermeister zu sein. Er ist da halt für viele ein Vorbild und lässt sich ja auch nie sehen. Ist im Vergleich etwa so, als wenn Angie Merkel auf keinen Fall zur Nationalmannschaft will. Unglaublich. Das gibt es deutschlandweit kein zweites mal. Bei einer gut 75.000 Einwohner-Stadt. Nicht mdl zum Pokalspiel gegen Eintr. Braunschweig hat man was gehört. Die Fussballwelt schämt sich ja schon für ihn. Was kann man machen? Attraktives Stadion , gute Parkmöglichkeiten, Busanbindung, mehr Werbung usw. Es ist durchaus möglich, den LSK auf 1500-2000 Zuschauer zu bekommen.

    • Lieber Dirk. Du sprichst mir und vielen weiteren aus der Seele. Es gibt in Lüneburg drei Möglichkeiten Fußi zu gucken. 1. Mit dem Allerwertesten zu Hause bleiben und Sky gucken. 2. Höherklassig gucken und zum Lüneburger SK gehen. 3. Wenn Dich bloss stumpfes Bolzen in der Einsamkeit interessiert, zu den Vereinen unterhalb des Lüneburger SK gehen. Ach ja- der sogenannte Oberbürgermeister sollte sich schämen. Eine echte Schande für die ganze Stadt und den Lankreis Lüneburg ist sein Verhalten, nicht nur aus meiner Sicht.

  2. @ Sport Redaktion ich finde das nicht fair, was Sie schreiben. Sie vergleichen hier Äpfel mit Birnen. Was hat der LSK mit der SPD zu tun? Auch für die CDU/CSU geht es noch dramatische nach unten. Der LSK hat über Niedersachsen hinaus ein gutes Standing, leider aber nicht in Lüneburg und Umgebung. Liegt es eventuell auch an der teilweisen schlechten Berichterstattung? Da fällt mir ganz besonders die Berichterstattung über die Goseburg ein. Was bis heute dort entstanden ist, wurde bisher nie darüber berichtet. Das zu wenig Zuschauer das sind steht außer Frage. Auf den anderen Seite sind gegen die 2. Mannschaft von Hannover 96 240 Zuschauer mehr dagewesen, wie in der letzten Saison. Wie sind denn die Zuschauerzahlen bei den anderen Stadt und Landkreis Vereinen? Wissen Sie das?

    Die Aktion Freikarten hat überhaupt nichts mit dem Zuschauerrückgang zu tun. Wir möchten jugendliche für den Sport Fußball begeistern. Nicht nur am Handy und Computer sitzen.

    Sehen Sie dazu mein Schreiben an den LSK.

    Ich schreibe Ihnen heute als Fußballfan ein paar Zeilen. Wie heißt es doch so schön im Leben? Jeder verdient eine zweite Chance, denn der heutige Vorstand hat kein leichtes Erbe übernommen. Die Herren im Vorstand des LSK und auch das Umfeld arbeiten mit großer Demut daran, den LSK wieder auf solide Beine zu stellen.

    Somit möchte ich an alle Fußballfans in der Stadt und im Landkreis Lüneburg appellieren, den LSK zu unterstützen. Gerade die junge LSK-Mannschaft von heute hat es verdient, dass mehr Zuschauer zu den Spielen auf den Sülzwiesen kommen. Es ist bewundernswert, was diese junge Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von knapp über 22 Jahren in dieser Saison wieder leistet. Meinen allergrößten Respekt dafür! Das gilt ebenso für das Trainerteam und alle darum herum. Was in den letzten Jahren geschaffen worden ist, wie etwa das Trainingszentrum in der Goseburg, hat viel Arbeit und Geld gekostet. Der LSK ist immer noch heimatlos und auf diesem Wege möchte ich nochmals ausdrücklich betonen, dass wir uns auch bei allen anderen Vereinen, die uns Unterkunft gewährt haben, recht herzlich bedanken. Ohne das Wohlwollen dieser Vereine würde es den LSK heute gar nicht mehr geben.

    Nach dem tollen Spiel am letzten Sonntag gegen Drochtersen-Assel habe ich mich mit dem Vorstand des LSK kurzgeschlossen und ein Projekt ins Leben gerufen: Für die beiden kommenden Heimspiele am 21.10. gegen den VfB Oldenburg und am 04.11. gegen Lupo Martini Wolfsburg stellt der LSK jeweils 500 Junioren-Freikarten für Kinder und Jugendliche von 10 bis 17 Jahren zur Verfügung. Somit Aufruf an alle Vereine und Schulen: Nutzen Sie die Gelegenheit und fordern Sie Karten beim LSK an! Liebe Jugendliche, ich würde mich freuen, wenn ihr dieses Angebot alle annehmt und gleichzeitig auch noch eure Eltern mitbringt, damit endlich mal wieder volle Hütte ist. Eventuell seht ihr ja auch an diesen Tagen einen zukünftigen Nationalspieler. Das beste Beispiel dafür ist “Otschi” Wriedt, der es in den Profikader des ruhmreichen FC Bayern München und in die Nationalmannschaft Ghanas geschafft hat. Mit Mohamed El-Ahmar spielt zu Zeit ein aktueller U23-Nationalspieler Palästinas beim LSK.

    Geschrieben von einem ganz normalen Fußballfan

    • @Landkreisfussball
      Ich schreibe hier erst seit einigen Tagen und bin auf sicher nicht aufs Äußerste erregt, dass Leute wie Sie verbal ins Klo greifen. Ich finde es nur befremdlich, dass bestimmte User sich anmaßen, zu entscheiden, wer Kritik üben darf und wer nicht. Sie scheinen kein aktiver Fußballer gewesen zu sein, sonst wüssten Sie, dass bei diesem Sport Emotionen etwas völlig Normales sind. Mir ist es tausendmal lieber, dass jemand über die schlechten Ergebnisse des LSK schimpft, als das er/sie Gleichgültigkeit an den Tag legt. Mir scheint Sie drehen sich ihre Wirklichkeit so zurecht, wie Sie es gerade brauchen. Sie sind noch immer den Nachweis schuldig geblieben, dass Onkel Heintzi und Boris O. eine Person sind. Witzigerweise habe ich unter dem Drochtersen Bericht gesehen, dass man Boris O. und hartzfear für eine Person hält. Sie sollten sich vielleicht einmal mit Ekel-Alfred kurzschließen, um sich zu einigen, wie viele Persönlichkeiten Boris O. wirklich hat? Vielleicht sind Sie ja auch ein weiterer Nickname dieses Boris O. Nichts genaues weiß man. Mir ist es übrigens auch total egal, ob Sie hier vielleicht auch unter Kai Schäfer schreiben. Wenn dem so wäre, wäre es echt der Brüller. Bekanntlich zeigt man ja immer auf andere, um von sich abzulenken.

    • Heinz-Karl Rumgekicke

      Lieber Reineke,

      was meinst Du? Fast hätte „Die Mannschaft“ vorhin „Les Bleus“ besiegt. Fast hätten die Sozis in Bayern die Wahl gewonnen. – Fast! – Der Jogi, hat der etwas mit Andrea Nahles gemein? Comparaison n’est pas raison, lautet, wie du weißt, ein französisches Sprichwort, Vergleiche hinken. Andererseits: Wenn sie alle hinken, sind sie vorher verglichen worden. Insofern gilt auch das Gegenteil, nämlich „Gut, dass wir verglichen haben“, und drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht Vergleichbares findet, es gilt Gleich und Gleich, also zuvor Verglichenes, gesellt sich gern, und selbst die Taube auf dem Dach muss mit dem Spatz in der Hand irgendwie verglichen worden sein, bevor man sich gegen sie für ihn entscheidet.

      Das alles ist zu bedenken, wenn man Bundes@SportRedaktionskritikus Eduard von Landkreis (s. o.) gedanklich folgen will. Er hätte sich gewünscht, schrieb der Gestrenge am Freitag, „dass nicht Äpfel, Birnen und Mandarinen verglichen werden“. Indem er das zu der LSK-SPD-Parallelisierung von Andreas Safft im Hinblick auf die abnehmende Publikumsgunst beider Traditionsvereine anführte, begründete der kluge Haarspalter seinen Einwand im selben Atemzug, indem er den monierten Vergleich seinerseits mit der noch dramatischeren Talfahrt der CDU/CSU verglich. Worin wir ihn aber gerne und zwar gegen sich selbst unterstützen möchten. Denn es geht uns die Phrase, man könne doch nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, schon lange auf die Nerven. Man kann nicht nur. Man muss! Was, bitte schön, lieber achtmalklug, sollte man denn sonst überhaupt vergleichen, wenn nicht Unterschiedliches?

      Unterschiedliche Fälle von demselben etwa lassen sich ganz gut vergleichen: So verschieden und doch beides Obst. Der Mann, der die Frauen liebte, verglich in François Truffauts gleichnamigem Film einst sogar kleine Äpfel mit großen Stängeln, womit er wiederum Frauen oder genauer: Aspekte von Frauen meinte, Pflanzliches also zunächst in sich und dann mit anderen Früchten vergleichend, die zunächst auf dem Dach, dann jedoch zu allerdings ungleichen Gesellungszwecken unewiger Bindung in der Hand liegen. Möchte Landkreis dagegen allen Ernstes einwenden, man könne doch nicht Kleines und Großes, Fernes und Nahes, Rundes und Spitzes vergleichen?

      Zugegeben, man kann natürlich auch nur Äpfel mit Äpfeln vergleichen wollen, oder Frauen nur mit Frauen, kleine Stangen nur mit kleinen Stangen oder Landkreis nur mit ihm selber. Aber wäre man damit schon auf der sicheren Seite? Wäre man nicht. Denn es würde dann ja bestimmt einer kommen und sagen: „Man kann doch nicht Boskop mit Jonagold vergleichen.“ Und was Eduard von Landkreis angeht, so weiß er doch am besten, dass er so unvergleichlich ist, dass man ihn nicht einmal mit sich selbst vergleichen kann. Das hat er mit Jogi, Horst Seehofer und Andrea Nahles gemein. Wie’s scheint.

      • Mein lieber Heinz-Karl,
        überall, wo Du herumkickst gehst Du den Dingen wirklich auf den Grund. Das ist nun in der Tat unvergleichlich. Auch, wenn es für Angela Merkel, Hiltrud Lotze und Jorgi Löw keine Alternative gibt, ist diese Erkenntnis doch das Ergebnis eines Vergleiches, genauso wie man Gurken und Flaschen mit einander vergleichen kann. Der immer wieder nicht für möglich gehaltene Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen ist nichts anderes als der Versuch mit einem Totschlagargument den jeweiligen Gegner mundtot zu machen. In einer Welt, in der fast alles relativ ist, ist der Vergleich das verbindende und das trennende Element, denn häufig kommt es auf den Unterschied an.

  3. Lasst doch mal einfach den OB aus dem Spiel. Der kann ja nicht für alles und jeden Schlamassel beim LSK verantwortlich sein. Und wenn er lieber am Wochenende daheim bei seiner Frau ist anstatt sich von Schlomski & Co. im „Stadion“ anpöbeln zu lassen ist das auch nachvollziehbar.

    Die Gründe für ausbleibende Zuschauerzahlen sind doch insgesamt oftmals vielfältiger für jedes Spiel gegen jeden Gegner immer etwas anders gewichtet.
    Insgesamt hat die gesamte deutsche Fußballlandschaft mit sinkenden Zuschauerzahlen zu kämpfen. Interesse an Fußball fehlt bei vielen Leuten.

    Momentan haben wir Ferien und viele Leute sind raus aus der Stadt. Gerade am letzten Wochenende war wenig los und das setzt sich auf den Fußballfeldern auch weiter fort.
    In vielen Stadien sind oft Kinder ein nicht unwesentlicher Anteil an den Zuschauern. Versucht aber mal bei einem halbwegsvollen Stadion an den Sülzwiesen einen guten Platz für die Kinder zu bekommen und zu halten. Da ist man recht schnell zugestellt.
    Parkplatz, Anreise, Preise, der negative Flow der dauerunzufriedene LSK-Meckerer sind weitere Gründe.

    Aus meiner Sicht noch ganz wichtig: Der LSK ist trotz der oftmals anderen Selbstwarnehmung für viele fußballinteressierte Leute einfach nicht der lokale Platzhirsch und damit das alles überstrahlende attraktive Ziel. Man geht ins Stadion entweder zum HSV, Pauli, vielleicht noch Bremen oder irgendwohin an die Teams an der A2. Und ansonsten halt zu „seinem eigenem“ Heimatverein. Der LSK ist nicht „der“ Lüneburger Verein sondern, wenngleich momentan ein guter, halt nur einer davon. Und da ist man Sonntag 15 Uhr halt eher an der Meisterstraße, in der Kacksenke, Heidkoppelweg, Südergellersen usw. als an den Sülzwiesen unterwegs.

    • Carabas. Sei mir bitte nicht böse. Du sagst : „der LSK ist nicht „der“ Lüneburger Verein sondern, wenngleich momentan ein guter, halt nur einer davon. “
      Falsch. Das weiß du auch . Oder sind 2 Spielklassen höher als alle anderen, nicht einen kleinen Tick besser? Und dann sag doch mal bitte, wer aus Deiner Sicht ein guter Lüneburger Verein ist, der sich mit dem LSK messen kann , und sei ehrlich dabei.

  4. Ist kein alleiniges Lüneburg-Problem. Guckt Euch die Zuschauerzahlen der 4. Liga an. Es gibt einige wenige , die bundesweit ein paar tausend Zuschauer anziehen. Der Rest krebst mit ein paar hundert rum. Beispiel gefällig ? Letzter Spieltag. LSK 485, Bremen II 350, HSV II 340, Havelse 412, Norderstedt 410, VFL Oldenburg 300. Aber uns Fans ist das mittlerweile egal. Auch wenn wir nur 500 sind. Wirgendwie sind weiterhin dabei. Stehen hinter dem Team und der Idee, Fußball in Lüneburg voranzutreiben. . EGalaxy bei welchem Wetter und vielleicht auf einem hundsgemein dchlechten yPlatz. Der LSK ist nunmall dif mit Abstand höchstspielende Mannschaft !!! Das ist so und das bleibt so. Auch wenn es den restlichen Hobbykickern rundum nicht passt. Es gibt traurigerweise nicht einen Spieler bei den Lüneburger Mannschaften, der es auch nur auf die Ersatzbank des LSK schaffen würde Lieber zum LSK gucken gehen als das ganze Gewurste rundherum ertragen müssen. Schlimm genug, dass es neben dem LSK noch nicht mal eine Alternative in der Oberliga gibt- denn da fängt bekanntlich Leistungsfussball erst an.

    • Ich weiß ja nicht, ich glaube, die volle Peilung haben Sie hinsichtlich Lünefußball nicht. Auch in Vastorf und Barnstedt wird gan z oddentlich gekickt. Jeder Verein hat so seine Zuschauer. Man kann sich ja nicht zerreißen und überall zugleich sein. Das schaffen nicht mal SpongeBob und seine Hausschnecke Gerald „Gary“ B. Schneckerich.

      • Richtig…Vastorf hat mir immer Spaß gebracht dort zu spielen,die Mädels(Fans) sind echt dort super nett…hübsch…lustig…“aber Klarnamen“ wie es so oft gefordert wird möchte ich hier nicht zum besten geben!!!

  5. Nichts gegen die jetzige Mannschaft, die hauen sich richtig rein und leisten einiges, aber helfen würde es sicher, den ein oder anderen Spieler mehr aus der Region dabei zu haben. Wie auch immer man das anstellen soll.
    Und natürlich kann es für den LSK nur besser werden, wenn der OB mit LSK-Allergie einmal Geschichte sein wird. Diese Hoffnung sollte man sich gönnen. Noch jeder, der sich für unersetzlich gehalten hat, hat nach seinem Abgang erkennen müssen, dass er es nicht ist.

  6. landkreisfussball

    Der Neid und die Missgunst- gepaart mit Enttäuschung, prägt beispielgebend für die Lüneburger Fussballszene die Stimmungsparameter. Aber was ist die Tragik der Eichen und was kümmert es sie, und der LSK ist nunmal die Eiche, dass sich die Wildsäue daran kratzen ? Doch bekanntlich kümmert es die Eiche nicht . Heute wieder, passend in der LZ Printausgabe . Ein Peter Müller, der früher über 11 Jahre aus Überzeugung beim LSK gespielt hat, gibt sich die Blöße, sich indirekt zu freuen, wenn der LSK bald nicht mehr in der 4. Liga spielt. Warum ? fragt sich geneigte Leser der LZ vom 12.10. Ist es der blanke Hass, Neid, Missgunst. Mitleid mit dem Enkel, der trotz größter Anstrengung und aufopferungsvoller Mühe, anerkennen muss, dass er kein Leistungsfussballer werden kann, und lieber schon damals in der hiesigen Kreisliga verblieben wäre? Was hat der LSK von heute, dem Ex 2. Vorsitzenden der Eintracht und Ex-Spieler des LSK, ihm eigentlich getan? Ich meine nicht diejenigen, die den ganzen Schlamassel damals verzapt haben. Ich meine die aufopferungsvoll kämpfenden Leute des LSK von heute ! Warum freut man sich und (Zitat), wenn der LSK bald nicht mehr über Eintracht spielt ? Dem Großen schlägt immer auch der Hass, manche wünschen die Pest, entgegen. FC Bayern ist Deutschlands Top 1. Hat 17 Millionen Fans. Aber die doppelte Zahl hasst die Bayern. Und warum? Weil diese „Hasser“, wenn sie ehrlich wären, zugeben müssten, dass ihr eigener Verein viel schlechter als der „Gehasste“ ist. Dann wird gesucht…. in den dunkelsten Ecken. Schade Peter Müller- was für ein blamables Outing. Das Interview ist ein Bärendienst Deiner Eintracht gegenüber. Einladung: Komm doch wieder, als Zuschauer des neuen LSK, und überzeuge Dich von den tollen Leuten und der Leistungsfähigkeit der 4. Liga- Mannschaft. Bring doch den Enkel mit. Er hat sicherlich die Chance verdient, sich bei Rainer Zobel für die 1. Mannschaft anzubieten. Durch Kleinkrämerei wird die hiesige Fussballgemeinde in Lüneburg nur gespalten.

    • Bitte nicht aus einer Mücke einen Elefanten machen: Peter Müller hat das im Spaß gesagt – und so war es auch ausgewiesen. Darin „blanken Hass“ zu sehen, ist wirklich vollkommen deplatziert. Er hängt nach wie vor am LSK und der Eintracht, beteuerte er mir. Kleinkrämerisch wirkt auf mich viel eher mancher Kommentar an dieser Stelle. Nach dem Motto: LSK toll, alle anderen doof.

      • Sportredaktion. OK – teilweise habt Ihr sicherlich Recht. Aber gesagt ist nunmal gesagt. Wat schrifft dat blifft. Gesagt-gedruckt-fertig. Bei einer Auflage von , glaube ich, ca. 30.000, sollte man aber nicht so einen Stuss rauspalavern. Soll der Herr Müller lieber vor der eigenen Tür kehren. Sicherlich kein Drama.Stimmt. Aber einfach nur peinlich. Wie kann man sowas sagen ?

    • Der LSK und eine Eiche? Guter Witz. Eine Eiche ist das Symbol für einen festverwurzelten, großen und starken Baum.

      Ein ein so junger Verein ohne Stadion mit einer eher durchschnittlichen Anzahl an Mitgliedern und einer durchschnittlichen Zuschauerzahl im Vergleich zu restlichen Liga ist alles aber keine Eiche.

      Aber die gerade die fehlende geerdete Einstellung und das großkotzige Verhalten zahlreicher LSK Fans und Schreiberlinge hier im Forum sorgt dafür, dass die hiesige Fußballgemeinde gespalten ist.

      • Die hiesige Fußballgemeinde war schon gespalten als ich klein war – also vor 65 Jahren – und als die Eintracht über dem LSK in der heutigen Oberliga Niedersachsen spielte. Kann es sein, daß es sich vielleicht um eine junge Eiche handelt oder eine alte Eiche, der die Wurzeln gekappt wurden?

  7. Was für ein Unsinn, den ihr hier breitwalzt, Leute! Dabei ist der Grund für den Zuschauerschwund völlig klar:

    Die Lüneburger sind allesamt Volleyballfans und gehen lieber in die Gellersenhalle. Da die aber jeden Freitag, Sonnabend und Sonntag ausverkauft ist, kommt zum Glück bald die Arena. Dann können wenigstens die 3500 Goseburger und Adendorfer, die am schnellsten an der Lüner Rennbahn ihren Parkplatz gefunden haben, dreimal die Woche Spitzensport gucken. Die andern 177000 Landkreisbewohner, die keinen Platz bekommen haben, müssen es dann einfach in der folgenden Woche wieder probieren. Wer mit seinem SUV zuerst vorfährt, darf halt zuerst den SVG-Riesen zujubeln! Alte Regel aus der hanseatischen Mühlenordnung.

    • Hahahaha der ist gut Libero. Jetzt war in der Landeszeitung, deren Abonnement ich bin, so eine komische Sonderbeilage über Volleyball. Als wenn das irgend eine Sau interessieren würde. Ich habe es gemacht wie alle anderen . Vom Briefkasten direkt und ungelesen ins Altpapier

    • Lieber Libero,
      ohne Dir zu nahe treten zu wollen – ich finde Deinen Kommentar hinterfotzig. Inhaltlich enthält er schon keine einzige korrekte Information. Schlimmer finde ich jedoch den Versuch, die Stimmung zwischen LSK- und SVG-Fans zu verpesten, indem mal wieder das Thema Arenaplanung in die Runde geworfen wird. Die hat mit dem Zuschauerrückgang bei den LSK-Heimspielen garantiert nichts zu tun.

      • Die Arena steht für eine grotesk verfehlte Sportbaupolitik in Lüneburg. Niemand hat etwas gegen Volleyballer. Aber fast alle haben etwas gegen speziell diesen verrückt teuren Hallenunfug am falschen Standort. Wenn du, wie du selbst schreibst, keine Ahnung von den hiesigen Schildbürgerverhältnissen und deren Zustandekommen hast, Alex, warum hältst du dann nicht einfach deinen Sabbel? Die Stimmung zwischen LSK- und SVG-Fans lässt sich durch harmlose Spötteleien wie die von Libero nicht „verpesten“, weil es im Landkreis Lüneburg so gut wie keine SVG-Fans gibt. Außerdem richtet sich der Sarkasmus, selbst wenn er bitter wird, nie gegen die (sehr wenigen) Volleyball-Fans, sondern gegen die politischen Planer und die wirtschaftlichen Profiteure des Schlachthofprojektes, die auf Kosten des Lüneburger Sports insgesamt einfach ihre Interessen durchsetzen. Zuschauerrückgang beim LSK heißt nicht Zuschauerrückgang Fußball. Es sind mehrere zehntausend Kick-Liebhaber, die sich in Summe jedes Wochenende bei ihren Vereinen im Kreis einfinden. Allein im Stadtgebiet Lüneburg gibt es knapp 3.000 aktive Fußballer (w/m), die ihrem Sport in 12 Vereinen bzw. Abteilungen nachgehen. Multipliziere das mit vier Fans pro Akteur (Papa, Mama, Opa, Oma), dann hast du die Untergrenze potentieller Platz- oder Stadion-Besucher allein in der Stadt. Und Zuschauerzahlen haben sehr viel mit attraktiven Umgebungen und entsprechender Präsentation zu tun. Wie kann der LSK – noch vor der Universität die Nummer eins als Stadtmarketingfaktor für Lüneburg (siehe Herberts Zobel-Beitrag unten) – mehr Sponsoren und höhere Investitionen einwerben, wenn er nicht einmal ein ansehnliches und funktionierendes Zuhause hat?

        • Nahles hat es kürzlich getan um Vertrauen zurückzugewinnen. Sie hat “ einen Fehler zugegeben. “ Respekt hierfür. Fehler werden gemacht. Man zieht die Reißleine und entschuldigt sich, um Schaden abzuwenden oder sogar Bereicherungen abzuwenden. Warum geben die Lüneburger Politiker sich nicht einfach einen Ruck und sagen das desaströse Fiaskoprojekt „Arena“ ab ? Noch ist kein Schaden entstanden. Die Politiker hätten die Möglichkeit, das völlig verloren gegangene Vertrauen der Lüneburger Bürger zurückzugewinnen. 99 % aller Lüneburger, in Stadt und ! Landkreis interessiert die Randsportler der SVG überhaupt nicht. Sie haben null Interesse, da sie nicht einmal Kenntnis von deren Dasein haben. Keiner versteht mehr, warum das viel zu teure, sinnlose Projekt jetzt immer teurer wird und der Steuerzahler immer mehr zahlen soll, obwohl es null Interesse gibt. Das müssen die Politiker, gleich welcher Partei, doch erkannt haben. Liebe Volksvertreter: Bitte vermeiden Sie das Millionengrab am Rande der Stadt- im Sinne der 99% Gegnerschaft der Arena. Ich gönne jedem seinen Sport. Aber dieser (sorry) Schwachsinn muss gestoppt werden, bevor großer Schaden entsteht. Ich flehe regelmäßig die LZ oder ein Institut an, eine Umfrage bei den Bürgern zu machen, ob sie hinter dem Projekt überhaupt stehen. Ich hoffe, mein Kommentar wird bei unseren Politikern, die überwiegend gute Arbeit leisten, zur Kenntnis genommen.

  8. Auch Rainer Zobel ist überzeugt, dass mit einem kleinen, feinen Stadion die Zuschauerzahl schnell wieder anwachsen würde. Der LSK-Trainer, der am 3. November siebzig wird, wünscht sich laut Lünepost (Sa./So., 6. Oktober 2018, S. 9) „einen Sportpark für alle Sportarten in Lüneburg, vielleicht noch mit einem Kunstrasenplatz dabei“, zum runden Geburtstag — und führt aus:

    „Ich habe mich damals (als ich Ende Dezember 2017 wieder als Trainer nach Lüneburg kam) ziemlich erschrocken, als ich in Bardowick das erste Mal auf den Trainingsplatz gegangen bin … Da habe ich mich so ein bisschen an Moldawien erinnert gefühlt. Aber wenn du was willst, gibt es immer eine Möglichkeit. Und wir haben es ganz gut hinbekommen. Der Wille, etwas zu machen, eröffnet immer Wege. Sowohl für mich mit dem Trainingsplatz als auch für die Stadt. Vielleicht sollte man das auch Herrn Oberbürgermeister Mädge mal sagen … Ich kenne keine andere Stadt, wo das so ist. Dabei geht es mir auch nicht nur um den LSK. Überhaupt nicht. Es hat mit dem Renommee einer Stadt zu tun. Genau wie ein Museum. Ich denke, es gehört dazu, ein kleines Stadion zu haben, wo man auch Veranstaltungen für 5000 bis 10.000 Leute machen könnte. Und dazu reicht ein Stadion mit Rängen für 2500 bis 3000 Plätze. Außerdem hat der LSK immer noch einen guten Ruf.

    Ich war jetzt bei einer Stadioneinweihung in Willingen. Willingen hat 3000 Einwohner und die bekamen eine Anlage, bei der ich nur dachte: ‚Wenn das jetzt in Lüneburg wäre …‘ Ein Stadion für fünf Millionen Euro – mit Rasen- und Kunstrasenplatz, LED-Flutlichtanlage, VIP-Raum und so weiter. Die waren auch schlau: Sie haben zusätzliche Fördergelder bekommen, weil sie eine Tartanbahn um den Platz gelegt haben. Das ist ja auch nicht schlecht. Lüneburg war ja mal Leichtathletik-Stadt. Sport war hier mal ganz oben! Das ist das, was ich so ein bisschen vermisse: dass sich auch um Sport gekümmert wird. Nicht nur, aber auch.“

    Auf die Anregung, das alles vielleicht mal dem Stadtrat vorzutragen, sagt Zobel: „Nein, das brauche ich nicht. Wenn diejenigen, die das vorantreiben könnten, keinen Willen haben, dann kann ich denen erzählen, was ich will. Wenn keine Bereitschaft da ist, brauchst du eigentlich einen Investor, damit du sagen kannst: Was die Stadt macht, ist mir egal. Aber das ist auch nicht einfach, so jemanden zu finden.

    Immerhin ist der Lüneburger SK Hansa immer noch der höchstspielende Verein in der ganzen Lüneburger Heide. Das hat einen Stellenwert! Egal wo ich hinkomme – letztens habe ich Max Eberl, Sportdirektor bei Borussia Mönchengladbach, getroffen – sagen alle: „Oh, der Traditionsverein!“ Die wissen das alle. Es ist immer noch so: Erst kommt LSK – und dann die Roten Rosen. Es fragen mich auch häufig Menschen, wie wir es schaffen, immer wieder so viele gute Spieler zu bekommen. Bei den Fußballern genießt der Lüneburger SK einen exzellenten Ruf. Eigentlich überall – außer in Lüneburg selber …“

  9. Ich kenne mich mit den Verhältnissen beim LSK nicht aus, aber für mich stellt sich die Frage:
    ist das Interesse am Fußball des LSK gesunken (z.B. aufgrund Leistung, Identifikation mit dem Team durch Spielerwechsel oder ähnliches; höherer Fokus auf Bundesligafußball/TV)?
    Oder gibt es äußere Bedingungen, die die bisherigen und potentielle neue Zuschauer vom Besuch abhält (dafür wurden die Beispiele Eintrittspreise und Parksituation schon genannt). Schmeckt die Bratwurst nicht? Gibt es zu wenig Klos? Oder zu wenig Möglichkeiten, das Fahrrad anzuketten?
    Läuft vielleicht etwas im Marketing falsch? Hätte beispielsweise das Pokalspiel gegen Braunschweig anders/umfangreicher beworben werden müssen?

    Wenn man die Ursachen kennt, finden sich auch viele Möglichkeiten, Dinge zu verbessern. Fangt mit den einfachen Lösungen an, statt auf ein großes Gesamtkonzept zu warten. Das wird sicher auch von Gelegenheitsbesuchern wahrgenommen und honoriert.

    Noch ist die Saison ja einigermaßen jung. Ich wünsche dem LSK und seinen Fans, dass in den nächsten Monaten wieder mehr Zuschauer den Weg an die Sülzwiesen finden (ist doch eigentlich gut erreichbar) und Stimmung auf den Rasen bringen.

  10. Vom Qualitätsmedium Landeszeitung habe ich, so denn ein solch anspruchsvolles Thema angepackt wird, wirklich einen , breiter gefassten Ansatz erwartet, es tut mir leid. Einen Benchmarkvergleich, zumindest zu den Zuschauerzahlen vergleichbarer Klubs aus der gleichen Regionalliga wie dem TSV Havelse, Lupo Wolfsburg oder dem VfL Oldenburg darf der Leser doch erwarten? Das die angebotene Sportanlage, die nun mal aktuell aus bekannten Gründen Spielort für den LSK ist, aus Wohlfühl- und Servicegesichtspunkten noch nicht einmal Mindestansprüchen genügt, wird nicht erwähnt, dabei liegt hier der Hauptgrund aus meiner Sicht. Der Rat der Stadt Lüneburg wird sich allmählich entscheiden müssen in der Frage, welches Gesamtangebot eine Kommune wie Lüneburg mit dem dazu gehörenden Kreisgebiet seinen nahezu 200.000 Einwohnern bieten will!

    • Vergleichbare Clubs? Lassen wir mal die Zweiten weg, bleiben diese „Schubladen“:
      Traditionsvereine mit Profivergangenheit: Lübeck, VfB Oldenburg, Havelse.
      Vereine aus dem direkten Umfeld eines (oder mehrerer) Bundesligisten: Norderstedt, Havelse, Lupo Wolfsburg.
      Vereine mit starker Bundesliga-Konkurrenz aus anderen Sportarten vor Ort: Flensburg (Handball), VfB und VfL Oldenburg (Basketball).
      Dorfclubs, mehr oder weniger abhängig von einem Gönner: Drochtersen, Jeddeloh, Egestorf, Rehden.
      Ich sehe keine Schublade, in die der LSK so recht reinpasst.

  11. Drama pur- Schwund überall. Jetzt guckt auch keiner mehr die Roten Rosen. Einschaltquoten in 6 Monaten dramatisch gefallen. Lösung: Serie einstampfen, GEZ Zwangsabgabe für etwas sinnvolles verbraten.
    Es wird Zeit.

  12. Ich denke es kommt ein weiterer Gesichtspunkt dazu.
    Der LSK hat keine Möglichkeit weiter zu kommen, sprich aufzusteigen.
    Und für die nächsten Jahrzehnte immer nur zu sagen,
    wir haben wieder die Klasse gehalten, wird langweilig.
    Es ist bei der Konkurrenz wirklich eine Leistung,
    aber ob der LSK nun Erster oder Vierzehnter wird ist eigentlich egal.
    Blöder Vergleich, aber wenn der HSV sagen würde, wir versuchen für immer
    die 2 Liga zu halten, wäre das Volksparkstadion nach ein paar Jahren auch fast leer.

  13. landkreissfussball (Das Original)

    LZsport sollte mal eine Benutzer-Registrierung für Kommentare einführen. Schon wieder nennt sich hier jemand wie ein anderer (12.10., 21:21 Uhr). Das stiftet Verwirrung und Unfrieden.

    Zum Thema. Der LSK hat das gleiche Problem wie alle Klubs unterhalb der Profiligen: Das Geschäftsmodell bricht weg. Der klassische Fußballrentner stirbt (aus rein biologischer Sicht) aus, jüngere Generationen können sich für den Fußball vor Ort nicht mehr begeistern. Die brauchen „Action“. Da ist es bei LSK-Heimspielen zugegeben etwas träge, das findet fast jeder Zehnjährige nach 20 Minuten langweilig und nörgelt nach Pommes. Gäbe es eine aktivere Fanschar in mittlerem Alter, sähe das vielleicht etwas anders aus. Es muss ja nicht gleich eine Ultra-Horde sein, die die Sülzwiesen regelmäßig mit Pyro und Böllern malträtiert.

    Aber auch bei Klubs, die hier etwas lebhafter sind (bspw. Lübeck und VfB Oldenburg) sind die Zuschauerzahlen nicht exorbitant höher. Die Klubs müssen sich überlegen, wie sie mittel- und langfristig überleben wollen. Der klassische Verkauf von Bandenwerbung funktioniert jedenfalls längst nicht mehr. Und der LSK hat es auch verpasst, sich zeitgemäß aufzustellen. Stichwort: Digitale Reichweite. Kein lebhafter Online-Inhalt – und Du bist unterhalb der Wahrnehmungsschwelle. Das mag für einen Dorfklub a la Drochtersen und Jeddeloh nicht so wichtig sein, für einen kaum in der Stadt verwurzelten Klub, der ein „Event“ anbieten muss, zeigen sich die Folgen immer wieder neu. Klassisches Heimspiel-Marketing hilft heutzutage wohl auch nur bedingt. Aber es gilt eben immer noch: „Wer nicht wirbt, der stirbt.“

    Die LSK-Verantwortlichen sind in den letzten Jahren nicht mit zündenden Ideen in Erscheinung getreten, wie und wo sie sich den LSK in fünf oder zehn Jahren konkret vorstellen. Der Amateur- und untere Leistungsfußball wird sich in den nächsten Jahren spürbar verändern. Ich sehe ein massives Aussterben von Vereinen und Ligenstruktur. Fraglich, ob bzw. wo sich der LSK dort wiederfinden wird.

  14. Es gibt unzählige Faktoren warum immer weniger Interesse am Amateurfußball besteht.
    Fangen wir mal ganz hinten an.
    Anfang der 80ziger Jahre war es so,das am Samstag Bundesliga war,und am Sonntag ging man dann zum Heimatverein.
    Da konnte man dann unterwegs im Radio die Bundesliga verfolgen,oder dann am Abend in der Sportschau oder im Sportstudio,mehr war nicht.
    Es gab auch nur drei TV Sender,ARD,ZDF und NDR drei.
    Heute gibt es gefühlt jeden Tag Fußball im TV.
    Die Bundesliga fängt am Freitag an,und endet am Montag.
    Dazu noch Euro und Champions League,Di,Mi und Donnerstag.

    Auch das Freizeitverhalten war ganz anders als heute.
    Ich selber habe am Wochenende Fußball gespielt,war viel in der Natur,angefangen auf dem Aktivspielplatz in Kaltenmoor wo ich Holzhütten gebaut habe,oder bin zum Angeln gegangen.
    Heute sitzt die Jugend vorm PC,spielt Playstation, oder glotzt den ganzen Tag auf das Handy.

    Dazu kommt,das die Bundesligen ohne Ende vermarktet wurden,und die Amateurligen wurden sich selber überlassen,was man heute besonders an den maroden Sportanlagen sehen kann.
    Die Vereine sind finanziell nicht mal mehr in der Lage Ihre Anlagen in Stand zu halten,dafür gibt es aber heute für Fußball Profis teilweise Jahres Gehälter,mit denen man jedem der 18 Regionalligisten ein neues Stadion bauen könnte,plus Kunstrasen Trainingsplatz.
    Dazu noch die ständigen neuen Regeln und Ungerechtigkeiten, die den Amateurfußball zum sterben gebracht haben.

    Beispiel:In der Bundesliga bekommt ein Verein wie der HSV,der eine ganze Saison schlecht gespielt und schlecht gewirtschaftet hat die Chance,sich mit zwei Relegationsspielen doch noch den Arsch zu retten,und in der Regionalliga darf der Meister,der die ganze Saison über Leistung gebracht hat nicht direkt aufsteigen.
    Aber der größte Hammer ist für mich,das wenn es dumm läuft in dieser Saison 6 Absteiger geben könnte.Das sollte man mal in der Bundesliga machen,da wäre der Aufschrei aber groß.
    Heute zählt nur noch Bundesliga,mehr nicht.

    Für einen HSV gibt es einen Großsponsor der mal eben 50-60 Millionen Euro in den Verein steckt und alle jubeln und freuen sich über diesen Verein, der seit Jahren keine Leistung bringt und auch noch hoch verschuldet ist.
    Hier in Lüneburg wird der LSK,der seit Jahren ums Überleben kämpft und der seine Schulden bezahlt hat, in der Region nieder gemacht und ans Kreuz genagelt.
    Wie ist sowas zu erklären? Was läuft hier falsch,ich kapier das nicht.
    Es ist wie im richtigen Leben,es gibt nur noch Arm und Reich.
    Und solange der Bundesliga Fan noch ins Stadion geht und diesen Irrsinn mitmacht, wird sich auch nichts ändern.

    Der Zuschauer Schwund ist auch kein LSK Problem,das betrifft jeden Amateur Verein.
    Wenn man das mal mit großen Traditionsvereinen wie den VFB Lübeck oder Oldenburg vergleicht,immerhin ehemalige Zweitligisten mit tollen Stadien,steht der LSK mit 600 Zuschauern und heimatlos, bei einer Stadtgröße mit 75 000 Einwohnern gar nicht so schlecht da.
    Ein VFB Lübeck,der immer so im oberen Tabellendrittel steht,hat im Schnitt auch nur 1400 Zuschauer,und das bei einer Stadtgröße mit 215 000 Tausend Einwohnern und tollen Stadion,da müßten minimum 2500 kommen.
    Für einen Verein wie Lübeck der immer oben mitspielt viel zu wenig.
    Jetzt wo sie ganz oben spielen kommen mal bis zu 2000,das wird sich aber nach der Nullnummer von letzter Woche und der gestrigen Niederlage auch wieder schnell ändern.

    Heute ist es auch so,das wenn die Eltern Pauli oder HSV Fans sind,das die Kinder dann auch Fan von einem dieser beiden Vereine werden.
    Was auch ein Problem vom LSK ist,ist die Nähe der beiden Vereine zu Lüneburg,mit der Bahn ist man ja ruck zuck da.
    Von meiner Familie sind mein Opa,Onkel und Vater zum LSK gegangen,sowas gibt es heute wohl kaum noch.Das waren noch Zeiten,wo man stolz auf seinen Heimatverein war (seufz).

    Wie sollen dann Amateurvereine neue Fans bekommen?
    Da gibt es nicht viele Möglichkeiten.
    Entweder so,wie es gerade vom LSK gemacht wird,Freikarten für die Jugend,oder man spielt um die Meisterschaft,dann kommen viele Neugierige, die man dann mit guten Leistungen halten muß.
    Die größte Chance aber wäre wohl,ein vernünftiges neues Fußball Stadion mit Tribüne und überdachten Stehplätzen.
    Vielleicht geschieht ja noch ein Wunder,oder ein Scheich macht sich den LSK zum Hobby.
    Ich träume auf jeden fall weiter.

    • „Wie sollen dann Amateurvereine neue Fans bekommen?“ – Gar nicht mehr! Wer Amateurfußball mag, spielt selbst. Alle anderen zieht es als Zuschauer zu den Profiklubs. Die einzige Chance für Vereine wie den LSK, die keine große Verwurzelung in der Stadt haben, ist es, sich selbst zu professionalisieren. Also eben den Weg von Klubs wie Lübeck, Offenbach, Aachen & Co. zu gehen, die zwar allesamt bessere Voraussetzungen haben, aber eine genauso bewegte Geschichte. Die Regionalliga trennt die Spreu zwischen Dorfklubs mit Mäzen (a la Jeddeloh, Drochtersen usw.) und Klubs, die nach oben wollen. Der LSK passt in beides nicht rein, wie Sportred schon treffend festgestellt hat. Mit jahrelangem, unambitioniertem Geeier in der Regionalliga wird es auch künftig keine neuen Zuschauer geben.

      Also: Quo vadis, LSK?

  15. Fußball ist im allgemeinen Stinklangweilig geworden!!!
    Jedes Jahr der Durchmarsch der Bayern…
    DFB Spiele sind auch schon lange nicht mehr Ausverkauft…(zu recht)
    Champions-Euroleague da kann ich ja noch nicht einmal bei so manchen Mannschaften den Vereinsnamen aussprechen!!!
    Auch überhaupt keine Aufholjagden ala Werder-Moskau6:2,HSV Real 5:1,Uerdingen-Dresden7:3,KSC-Valencia7:1 um nur einpaar zu nennen.
    Die letzte EM Torarm+Portugal wird mit 3 Unentschieden in der Vorrunde Europameister-Grottig
    die letzte WM Deutschland gegen Südkorea…also da hat man doch irgendwann echt kein Bock mehr auf diese Sportart(ist nicht böse gemeint es sei denn man ist Rentner und hat nichts besseres zu tun)
    Da habe ich Karten gewonnen HSV-Regensburg 0:5 da bin ich noch 30Minten vor Spielende abgehauen weil mann sich so eine Scheiße nicht zumuten kann.
    Und dann soll ich mir am heiligen Sonntag wo es kein Wilschenbruch- keine Wagnerfestspiele mehr gibt mich auf diesen komischen Sportplatz stellen…und mir Rehden-Assel-Jeddeloh oder Lupo angucken…
    Sorry LSK ihr macht eure Arbeit schon ganz gut…Ich habe aber überhaupt kein Bock mehr auf Fussi…
    Da genieße ich doch das schöne Wetter und bürste lieber mein Olsch durch…

    Und nebenbei:Die Zuschauerzahlen mit den Einwohnern zuvergleichen finde ich persönlich hanebüchen!!!
    Da müßte ja bei der Hertha aus Berlin bei jedem Heimspiel mindestens 375.000 Zuschauer kommen….

    • Deine Beobachtungen zur Entwicklung des Profi-Fußballs kann ich, soweit es mich betrifft, nur bestätigen. Ich komme gerade aus Frankreich zurück – wg. eau de vie – und hatte dort Gelegenheit, mir auf dem holländischen Sender FOX einige Bundesligaspiele live anzusehen. Spätestens nach 20 Minuten habe ich gelangweilt abgeschaltet. Du siehst da 22 gut bis sehr gut ausgebildete Fußballakrobaten, die mit dem Ball beinahe alles können, besonders auf engstem Raum, und stets die gleichen Spielzüge – fast immer vorhersagbar – produzieren. Das Ganze nimmt eine Richtung wie im Feldhockey, wo Tore nur noch nach Strafecken fielen – ob es heute anders ist, entzieht sich – mangels Beobachtung- allerdings meiner Kenntnis. Ähnlich war es auch gestern abend beim Länderspiel – zumindest was die deutsche Mannschaft betraf. Die Reporter freuten sich über zwei mögliche Torchancen, die die deutsche Mannschaft innerhalb von 90 Minuten produzierte. Ob die nun auf oder absteigen, ist mir inzwischen piep egal.

      Nun zum Thema Zuschauerschwund beim LSK – kann ich eigentlich nicht feststellen – zumindest was die letzten 10 – 15 Jahre betrifft. Sowohl in der Oberliga als auch darunter und später in der Regionalliga gab es immer mal wieder ein Hoch im Zuschauerzuspruch, wenn es um den Aufstieg oder die ersten Spiele in der jeweils neuen Liga ging. Danach pendelte sich das Niveau auf die üblichen 400 – 700 Zuschauer ein, auch schon in Wilschenbrook. Die Ursachen für dieses niedrige Niveau sind hier alle umfassend benannt. Die Verhältnisse auf den Sülzwiesen sind nach meinem Geschmack eher schlechter als in Bardowick – da spürte man noch so etwas wie Atmosphäre auf den Rängen.

      Unverständlich ist mir allerdings Dein Unverständnis dafür, eine gewisse Relation zwischen den Einwohnerzahlen im Umfeld eines Vereins und dem Zuschauerzuspruch zu sehen. Hertha in Berlin hat doch nur aufgrund des geringen Fassungsvermögens des Stadions keine 375.000 Zuschauer je Spiel – auch dort fehlt es eben an einer neuen Arena.

      Wie Du Dir Deinen Sonntag ohne einen Gang zum Fußballplatz gestaltest, bleibt selbstverständlich Dir überlassen. Die entsprechende Lebensfreude sei Dir gegönnt.

      • Sach ma, Reineke,

        da auf dem Frank Füllgrabe-Foto, über dem Andreas Safft-Artikel, ganz oben in der linken Ecke, könnten das nicht Manfred Nahrstedt und (vom landrätlich gelockten Haupt zu drei Vierteln verdeckt) Christoph Podstawa sein, wie sie nach weiteren Möglichkeiten zur Daseinsvorsorge Ausschau halten?

        • Das sind die nicht, sehen ihnen aber verdammt ähnlich – besonders der „Christoph“. Ich denke, die haben ihre Doppelgänger geschickt, die uns glauben machen sollen, daß ihnen auch an einer Daseinsvorsorge für den LSK gelegen ist, wobei es in Wirklichkeit nur um die Sanierung der Anlage auf den Sülzwiesen geht. Dagegen spielen die Millionen, die in den Sand der Lüner Rennbahn versenkt werden sollen, keine Rolle. 850 000 € für Herrn Salier – für was auch immer – dann zunächst 10 Mio., jetzt schon 14 Mio., demnächst dann 17 Mio. und am Ende dann wohl 20 Mio oder mehr. Es ist ja nicht das eigene Geld, was da verteilt wird.
          Wenn es dann mit dem Haushalt eng wird, gibt es ja immer noch die Einnahmeseite, also die Hundesteuer, die Grundsteuer, die Parkgebühren, letztere allerdings nicht an der Arena – mangels Masse.

          • Wenn Eberhard Manzke von Uli und Manni doch noch seinen siebzehnstöckigen Tiefgaragenbau unter der Arena finanziert bekommt, könnten auf die gesalzenen Manzke-Preise locker gepfefferte Kreisgebühren draufgesattelt werden. Damit ließe sich dann auch die sechsspurige Autobahn durchs Adendorfer Zentrum finanzieren, die nötig werden wird, um die SUV-Lawine vor den Events zu- und danach wieder abfließen zu lassen.

          • C. Totalbedebbert
            Prima Idee, die mit der Tiefgarage. Sollte mich nicht wundern, wenn die schon für den zweiten Gang angedacht ist. Würde sich für Manzke lohnen, da der Untergrund wahrscheinlich superfeucht ist und man daher entsprechend viel Beton für die Ummantelung des ganzen benötigen wird. Wie ich mich zu errinneren glaube, hatte die Stadt für Manzke bei seiner Wohnanlage an der Friedensstraßel die Spendierhosen auch schon an, als sie ihm die Zufahrt zur dortigen Tiefgarage finanzierte. Ganz abgesehen davon, daß er auch zu denjenigen gehörte, die an von der Insolvenz des LSK profitiert haben. Der vermeintliche Sponsor entpuppte sich da als gewöhnlicher Profiteur.
            Na endlich, heute haben wir es in der LZ auch schwarz auf weiß, die Arena wird nicht 10 Mio auch nicht 14 Mio sondern 17 Mio kosten. Dabei wird es natürlich nicht bleiben, denn alles soll selbstverständlich als belastbar dargestellt werden – das kann der tumbe Bürger ja auch erwarten. Belastbar bedeutet aber umgangssprachlich: Es wird deutlich mehr werden. Sagte nicht schon unser umsichtiger Christoph: Daseinsvorsorge gibt es nicht zum Nulltarif. Das muß doch wohl jeder einsehen, auch schließllich die Innsiderin,, deren flehentliche Worte in Gottes Ohr, der scheint aber gerade bei dieser Angelegenheit die Batterie aus seinem Kind gezogen zu haben. „Feste Jungs, macht nur weiter so…“(Song von Robert Long).

          • Taffes Lied:
            https://www.youtube.com/watch?v=e_G2VdZ2yyw
            Mit der Zeile „Macht den Ozean zum Klo“ scheint Robert 1979 sogar schon ganz nebenbei die Kernproblematik des LSK, wie sie sich Karin und Hartmut Schlomski im Oktober 2018 darstellt, inklusive Lösungsvorschlag antizipiert zu haben.
            „Gib die Schuld dem Lauf der Welt / Oder dem, der Fragen stellt“, halte ich für eine oberbürgermeisterliche Empfehlung mit einem gewaltigen Zustimmungspotential nicht nur unter Lüneburger Fuballfans in nahezu jeder Lage.
            Manni hat angekündigt, „die Politik“ entscheiden zu lassen, wenn die Arena über 14 Millionen Euro hinaus raketiert: https://blog-jj.com/2018/08/10/das-letzte-geld-gefecht-um-die-elbbruecke-laeuft/#comment-2839
            Nu sinds schon 17 Millionen. Was „die Politik“ wohl dazu sagt? „Pardauz“? Wahrscheinlich kleidet die das wieder in die köstlichen Worte, die Petra Kruse-Runge als Günter Dubber-Preziose ganz nah an ihrem Kreistagsabgeordnetinnenherzen trägt: „Wenn man auf den Wasserturm hinter der Millionenfiletimmobilienschnitte vom ehemaligen und jetzigen Lüneburger Bauausschussvorsitzenden Manzke geklettert ist, muss man sich irgendwann auch aus 56 Metern Höhe auf dessen städtisch finanzierte Tiefgaragenzufahrt hinunterklatschen lassen!“: https://gruene-lueneburg.de/unsere-vertreterinnen/kreistag/meldung/article/arena_lueneburg_beschlossen/

          • Zu eurer Info: Das Nahrstedt/Podstawa/Armstrong-Foto ist nicht von Fränki Füllgrabe, sondern von Michi Behns.

          • Sach ma, Reineke,

            bist du für Freitag von Michael auch zum Herrenessen ins Seminaris eingeladen? Da können wir mit Uli und Manne, mit Eberhard und Eckhard und mit Bernd, Klaus, Andreas, Philipp und Thomas die Stadion/Arena-Chose mal Face to Face besprechen. Höchstwahrscheinlich kommen Sebastian und Matthias auch: https://www.verein-lueneburger-kaufleute.de/herrenessen/

            Der Uli ist ja sehr dafür, „offen und ehrlich von Angesicht zu Angesicht zu argumentieren“: https://blog-jj.com/2018/10/12/ein-ratskeller-hat-bei-vergifteter-stimmung-das-zeug-zum-therapiezentrum/#comment-3331

            Bist du dabei? Eventuell mit einem Fläschchen Eau de Vie, aus dem du im Tabak-Kollegium ausschenken und so die „anregenden Gespräche“ befeuern könntest?

        • Für die Arena Lügengurker Schand stellt „der Kreis“ wegen der erwarteten Kostensteigerung weitere (!!) 2,7 Millionen Euro in den Etatentwurf 2019 ein. (Weiteres folgt.)

          Bezahlbarer Wohnraum soll auch im kommenden Jahr gefördert werden. Entsprechende Vorhaben sollen mit bis zu 500 000 Euro (≙ drei Wohnungen) bezuschusst werden, zudem gibt es dieselbe Summe für die geplante Kreissiedlungsgesellschaft (insgesamt ein „Invest“ von einer Million Euro).

          (Arena für zwei Personen; bezahlbarer Wohnraum für ≈ 15 Personen; kein Stadion für 50 bis 90 000 Fußballfans im Lüneburger Land: „Wir“ dürfen stolz auf „den Kreis“ sein!)

          Ende 2017 lag die Pro-Kopf-Verschuldung im Kreis mit 605,55 Euro deutlich über der des Bundes (249,44 ) und des Landes (390,79). Der Grund ist, dass „der Kreis“ seit 2007 stetig „investiert“ hat – auf Pump.

          Quelle: https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/2000212-freie-spitze-fuer-investitionen

      • Hallo Reineke,

        jetzt schau dir mal den Zweiten von rechts unten an, der mit einer schwarzen Baseballkappe angetan auf der Alu-Absperrung lehnt, zu dem eine Diagonale von Manne Nahrstedt wie am Lineal gezogen hinabführt und der, genau wie das Landrat-Double, direkt in die Kamera von Frank Füllgrabe blickt. Ist das nicht Johnny Armstrong, der britische Komiker und Wahl-LSKner, der aussieht wie eine Mischung aus Hooligan und Salafist, dessen Haare aber (anders als viele Locken von Manne) nicht ausgefallen, sondern ausgewandert sind? Richtung Kinn.

        Dem ist, wenn wir der lustigen Hannah Feiler (https://www.landeszeitung.de/blog/kultur-lokales/1973782-witze-mit-bart) glauben dürfen, die Freude am Spiel mit der Sprache ebenso deutlich anzumerken wie Juri und dir. Er macht nämlich Witze, ohne dabei Rücksicht auf etwaige (inklusive eigene) Befindlichkeiten zu nehmen, und doch sind seine Eulenspiegeleien immer so gut austariert, dass auch bei „Hinterhältigkeiten“ über amputierte Gliedmaßen, zweckentfremdete Bürsten oder nachgewachsene Schultern kein Lachen dauerhaft im Halse steckenbleibt.

        Wie du (und Juri) spielt der Comedian mit Klischees, tänzelt an Assoziationsketten entlang, kegelt über Wortfelder, reizt mit der allzu wörtlichen Auslegung bestimmter Redewendungen und lotet die verschiedenen Bedeutungsebenen von Formulierungen aus. Doch bleibt er dabei nicht (wie beispielsweise Klaus oder Ingoh) bei simplen Unterschieden zwischen Frauen und Männern oder (wie Karin und Harmut) zwischen Toiletten und Dixiklos stehen. Vergleiche dienen ihm (wie Landkreisfussball) höchstens als Sprungbrett oder als Inspiration für die nächste Geschichte. Wie bei der Sache mit der Teewurst. Von deren kulinarischen Vorzügen ist Armstrong nicht überzeugt. – Aber vielleicht hat er sie bloß zu lange ziehen lassen?

    • Nich jeder hat deine speziellen Probleme, kapelle kind. Auch wenn das in deine Isolierzelle drin für dich ganz dolle so scheinen mach. Oft is das Denken schwer, indes, das Schreiben geht auch ohne es, nich wahr? Bleib du man bei deine Herta, bei die supernetten Fans in Vastorf und, wenn das Wetter mitspielt, bein Durchbürsten dranne! Dascha mehr so dein Ding, wie aus dein wirres Gestammel raus zu entnehmen is ….

      • Habe nur versucht für mich als Einzelne Person den Zuschauerschwund zu erklären!!!!

        • Ja, aber wenn du als einzelne Person beim Heimspiel fehlst, weil du grade im sonnigen Zuhause am Durchbürsten bist, ist damit noch lange nicht der Zuschauerschwund erklärt!!!!

    • (ist nicht böse gemeint es sei denn man ist Rentner und hat nichts besseres zu tun)

      @kapelle kind,
      Ich bin Frührentner und habe Sky,aber selbst mir ist es zu langweilig geworden.
      Oft zappe ich nur noch mal rein in die Spiele,weil es wirklich zu langweilig geworden ist,da ist Regionalliga Abstiegskampf 10 mal spannender,auch gegen Jedelloh oder Rehden.
      Letzte Saison lagen wir nach 10 Minuten 0-2 hinten,hatten 1 Mann weniger und haben am Ende ein 2-2 erkämpft,was eigentlich ein 3-2 war,weil ein reguläres Tor in der Nachspielzeit nicht gegeben wurde.
      Mehr Spannung geht nicht,da verpasst Du wirklich was.
      Ich verzichte lieber auf 10 Minuten bürsten so wie Du es ja machst,und habe 90 Minuten Spaß,plus dritter Halbzeit auf der Terrasse mit Freunden. Kann ich Dir nur empfehlen.
      Und wenn Du dann mit 5 Bierchen im Kopp nach Hause kommst,hat deine Olsch auch was davon,also eine win win Situation(lach).

      @ Reineke
      Einen dramatischen Zuschauer Einbruch sehe ich auch nicht,aber deine Spanne von 400-700 ist doch recht groß.
      Das ist auf der einen Seite fast die Hälfte und einmal fast das doppelte,das ist dann ein dramatischer Einbruch,oder ein fast verdoppelter Zuspruch.

      Heute ist es leider so,das es viel weniger Sponsoring gibt als noch vor 10 oder 15 Jahren.
      Dadurch bedingt ist der LSK noch mehr auf gute Zuschauerzahlen angewiesen als früher,und wenn dann statt wie geplant,150 Zuschauer pro Heimspiel fehlen,sind es am Saisonende 2550 zahlende Zuschauer und ein Einnahmen Verlust von ca.25 000 Euro.(Ist eine Schätzung,zahlt ja nicht jeder 10 Euro).
      Das ist für den LSK ein großer Verlust,da kann man dann wieder ganz schnell in Schieflage geraten.
      Dazu kommt dann noch das große Verletzungspech in dieser Saison,so das noch drei Spieler nach verpflichtet werden mußten,was schon mehr als dringend war,sonst wären wir wohl chancenlos.
      Das sind dann nochmal ca.20 000 Euro für die Gehälter,die in der Vereinskasse fehlen.
      Wie soll man das wieder reinholen? Mit den paar Pfandbechern und den paar Euro aus der Spendendose ist das wohl kaum zu schaffen.

      nochmal @kapelle kind,
      Du kannst aber auch nicht die Bundesliga mit der Regionalliga vergleichen.
      Ich habe das über Jahre beobachtet und verglichen.
      Stadtgröße,Stadien(Kompfort),Tradition,Tabellenplatz,Zuschauer Einbrüche oder Steigerungen usw.,all das spielt eine Rolle.
      Wir haben kein Stadion mehr,mussten zweimal umziehen (sogar mitten in der Aufstiegssaison Saison) und auch noch umbauen was viel Geld gekostet hat,und haben es unter schlechtesten Vorraussetzungen trotzdem geschafft jetzt bereits die fünfte Saison Regionalliga zu spielen,plus Einzug in den DFB Pokal,mehr geht nicht.

      Unter diesen Umständen einen Zuschauer Zuspruch von ca.600 zu haben ist nicht so schlecht,aber für die teure Regionalliga nicht ausreichend.
      Das ist jede Saison der berühmte Ritt auf der Rasierklinge.

      • Stefan, Reineke, Ausderdrehung,
        ihr müsst auch die Interessenverlagerung bei den Jüngeren unter den digital Natives berücksichtigen (z. B. James Methfessel, früher LSK-Webmaster und Vorstand Öffentlichkeitsarbeit). Kürzlich habe ich mit unserer neunzehnjährigen Praktikantin aus der Geschäftsstelle vom SV Ilmenau über Musik diskutiert. Als alter Grunge-Liebhaber fragte ich natürlich, ob sie Soundgarden kenne. Sie meinte nur, sie sei mit Spotify total zufrieden.

        • Hallo Gerd, alles kann auch unsereiner nicht berücksichtigen, schon gar nicht die Interessenverlagerung der Jungen. Die müssen und sollen sich schon um sich selbst kümmern. Ich bin da ziemlich zuversichtlich und schaue derweil in den „Weißen Mond von Maratonga“.(Song von Lolita).

          • Das ist gut, Reineke! Ich denke, das sollten Karin, Hartmut Schlomski, landkreisfussball und Sebastian Becker auch viel öfter tun. Denn der weiße Mond von Maratonga / erhört, was die Herzen erfleh‘n. / Der weiße Mond von Maratonga / lässt Märchen und Wunder gescheh‘n!

      • Hallo Stefan,
        an die finanziellen Auswirkungen für den LSK bei einer Schwankungsbreite von 400 – 700 habe ich in dem Moment nicht gedacht. Sie sind aber unzweifelhaft gegeben. Wenn ich mich richtig erinnere, haben Kaiser und Ostermann selbst für das erste Jahr in der Regionalliga bei ihren Budgetplanungen mit einem Zusachauerschnitt von nur 400 gerechnet. Eine kluge und realistische Kalkulation. Im übrigen ist es für mich nach wie vor ein kleines Wunder, daß es die wenigen, die beim LSK heute Verantwortung übernehmen, bis jetzt geschafft haben, die Regionalliga zu halten. Daß dabei so manches andere zu kurz kommt – wie z.B., die auch aus meiner Sicht beklagenswerte Situation auf den Toiletten – ist wohl unausbleiblich. In der Bezirksklasse ist die Notdurft mögllicherweise nicht so groß.

  16. Karin Unzufrieden

    die Überschrift war doch Zuschauer Schwund in der LZ oder irre ich mich?
    mal aus der Sicht unserer kleinen Familie
    Wilschenbruch war in allen Belangen DAS Gelände und die Heimat für unseren LSK .fakt.

    dann kam Bardowick :alles vorhanden ,Stehränge ,ein Vereinsheim mit Toilette die man(n)und Frau benutzen konnte ,Dixi _Toiletten und die alte LSK Toilette .hervorragende Parkmöglichkeit mit kurzem Weg.
    dann VFL vor dem Pokalspiel :von den Sülzwiesen zum Platz 15 Gehminuten öffentliche Parkplätze oft belegt, Stehränge mussten gebaut werden,soweit alles gut. Platz ne Zumutung.
    Heutige Situation der Toiletten sehr schlecht .vereinsheim geschlossen, Toiletten zum Umkleidetrakt gesperrt ,LSK Toilettencontainer nicht zu benutzen ,stinkt und ist dreckig ,Dixis Fehlanzeige .Um zur Toilette in der Pause zu kommen muss Frau um den halben Platz rennen .Bewirtung auch ne Zumutung ,bevor man sein Getränk (Kaffee)hat spielen die Mannschaften schon wieder ,da es nur an einer Stelle einen Kaffee gibt. Wer ist bitte für die schlampige Orgination zuständig ?Herr Busch ,oder der VFL .Alles in Allem erst Wilschenbruch ,dann Bardowick und dann mit viel Abstrichen der VFL- platz .

    • Frauke Frochdochma

      Karin, du muss dich unbedingt ma mit den ollen Schlomski zsammensetzen. Der is Karpfenangler, geht aber auch auf dicke Barsche und Zander. Keiner weis mehr über alte LSK Toiletten und Kostenpunkte von Dixiklos als Hartmut. In KaffeRanking kommt slles in Allem erst Wilschenbruch ,dann Bardowick und dann mit viel Abstrichen der VFL- platz ? Seh ich dass Richdich? Was is mit Treubund an die Uelzener in punktum heise Getränke?

      • Hartmut schlomski

        So blöde wie Frauke hier schreibt kann man(n) ja gar nicht sein um nicht zu merken wer das geschrieben hat .Hast Du noch zu viel Zeit neben Deinem Job?

        • Frauke Frochdochma

          Bissu sechszisst? Oda wat …?? Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje inne See, myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will ???

    • @Hartmut schlomski (mit kleinen s)

      Stümmt das fei nicht daß du Jachtangler büst und auch hinter Raubfische und anderes Großwild immer noch her pirscht? 😉 😉 😉 Zum KaffeRanking: In Dennis‘ Restaurant an der Uelzener 90 erwarten dich nicht nur absolute Premiumkaffees, eine angenehme Atmosphäre, saubere, höchstwertig gekachelte WCs und ein hervorragender Service sondern auch das Beste aus den Küchen der ganzen Welt. Die internationale Kochkunst vereint die kreativen Ideen vieler Länder und Nationen zu neuen kulinarischen Geschmackserlebnissen. Feinste Zutaten und verschiedenste Zubereitungsarten. Eine wunderbare Weinauswahl aus den besten Anbaugebieten unserer Erde runden sein Angebot ab. Verbunden mit einem modernen und gepflegten Ambiente verspricht Dennis dir hier ein einzigartiges Erlebnis. Übrigens findet die diesjährige MTV Sportgala am 24. November im Sportpark Kreideberg statt. Der Ticketvorverkauf startet am 19. Oktober. Also halt dich ran!

  17. Vielleicht hätte sich der Redakteur auch die Mühe machen sollen und einmal die durchschnittliche Zuschauerzahl der Spiele recherchiert, die der LSK während seiner Zeit in Bardowick begrüßen durfte? Ich erinnere mich an Begegnungen vor 2000 Zuschauern gegen die zweite Mannschaft des FC St. Pauli, 1.500 Zuschauer gegen VfB Lübeck und den HSV, 1.500 Zuschauer gegen die zweite Mannschaft von Werder Bremen und Eintracht Braunschweig. Die Aktionen, die zu dieser Zeit im Vorfeld der LSK-Heimspiele veranstaltet worden sind und was während der Spiele alles geboten wurde (Stadionheft, Halbzeit-Gewinnspiele etc.), Aktionen mit Sponsoren, haben die Leute unterhalten, da war Marketing ständig auf der Tagesordnung und die Homepage sowie der Facebook-Auftritt täglich aktuell! Was ist passiert, woran liegt es, dass diese Dinge alle abgeschafft worden sind? War man nicht mehr willens oder in der Lage, dies auf die Beine zu stellen?

    • landkreisfussball

      DAS sind die richtigen Fragen! Der LSK von 2018 hat leider ganz viel von dem eingebüßt, was sich der LSK um 2014, 2015 herum erarbeitet hat. Klar war Regionalliga damals auch neu. Einen solchen Einbruch nach großer Auftakteuphorie haben auch andere erlebt. Aber in Sachen Marketing und Kommunikation hat sich der LSK in den letzten zwei Jahren völlig aus dem Spiel genommen. Warum?

    • @Wilschenbrucher,
      einiges stimmt,einiges aber nicht.
      Hier mal die Zuschauerzahlen vom ersten Jahr.
      FC St. Pauli II-1850, VfB Lübeck-1200, HSV-1500, Werder 1057, Braunschweig-1000.
      In der ersten Saison nach dem Aufstieg ist immer viel Euphorie und Neugier im Spiel,was dann aber auch wieder nach lässt.
      Es kommt auch immer drauf an,in welcher Jahreszeit man gegen Zuschauer Magneten spielt.
      In den ersten beiden Jahren hatten wir im Sommer 1500 Zuschauer gegen den HSV.
      Das dritte Spiel gegen den HSV hatten wir im November,da waren es nur 840 in Bardowick.
      Beim VFL im ersten Jahr waren es 1300 im Sommer.
      Nur jetzt vor ein paar Wochen,waren es nur 870 Zuschauer,was für mich unerklärlich ist.
      Im ersten Jahr hatten wir übrigens einen Schnitt von 900,aber den wird man wohl erst wieder mit einer modernen und eigenen Anlage erreichen können.

      • Vielleicht sollten mal wieder Plakate in den umliegenden Dörfern und Kreisen an frequentierten Stellen (z.B. Nahversorger) geklebt werden um eine Woche vor den Spielen auf die Austragung hinzuweisen. Ich kann mich in Bardowick auch an viele Zuschauer aus dem Kreis Uelzen erinnern. Vielleicht brauchen die immer mal wieder einen Impuls. Vielen fällt ja zu spät ein, dass ein Spieltag ist.

  18. Mal den selbstherrlichen Kommunikationspressesprecher fragen?

    • Wer soll das sein?

      • Eben! Der tritt außer durch Volksreden, die er im Laufe eines Heimspiels am Spielfeldrand gestenreich hält, leider nicht in Erscheinung, deswegen kennt man ihn auch nicht… Um die Homepage, die Stadionzeitung, den Facebookauftritt oder andere Kommunikationsmaßnahmen macht er jedenfalls sichtbar einen großen Bogen! So etwas macht ja eine Menge Arbeit…

        • Hallo Beobachter, ich heiße Hubertus Saupriegl, werde aber überall, und besonders beim Fußball, Libero genannt. Weißt schon, Franz Beckenbauer, Klaus Augenthaler, Lothar Matthäus und so… Ich bin gebürtiger Thurmansbanger aus dem niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau, bin 49 Jahre alt und wohne mit meiner Familie seit 46 Jahren in Lüneburg. Beruflich bin ich Standesbeamter. Ich habe über 37 Jahre aktiv bei verschiedenen Vereinen in Lüneburg, und im Landkreis Lüneburg Fußball gespielt und war auch schon als Freizeitspielertrainer tätig. Meine Fußballtrainerlizenz (Trainerschein) hätte ich 1989 machen können. Meine letzten Jahre der aktiven Fußballzeit beendete ich, verletzungsbedingt, bei meiner Oma Trude in Ochtmissen.

          Da ich schon sehr früh ein Faible als DJ hatte und ich professionelle Sprachkurse und Seminare zum Thema Rhetorik besuchen durfte, liegt mir das Sprechen, Kommentieren, Interviewen; ganz einfach die Kommunikation. Viele sagen, das „Reden“ wurde mir in die Wiege gelegt.

          Die Pressekonferenzen beim 75. Geburtstag von meiner Oma Trude, Gast : Meine Tante Gretel aus Tosterglope (siehe Foto mit Onkel Herrmann) oder von ihrer Schwester Hildegard usw. wurden von mir geleitet und durchgeführt. Ich habe oft als Stadionreporter ausgeholfen, aber mich nie mit einer festen Zusage an einen Verein gebunden, obwohl ich natürlich oft gefragt wurde und auch die Zuschauer offenbar viel Spaß an meiner Art hatten.

          Als ich jetzt las, dass beim LSK personelle Schwierigkeiten im Bereich des Sprechens bestehen, die der LSK nicht verschuldet hat, war es für mich, und auch DJ Clemens, der hier ja auch mal eingesprungen war, selbstverständlich, dem Verein zu helfen. Lüneburg liegt mir am Herzen. Vereinskrämerei und Egoismus ist nicht mein Ding. Ein bisschen mehr Altruismus würde allen, die sich mit dem Fußball in Lüneburg identifizieren, sehr gut stehen.

          Mit dem Präsidenten hatte ich leider noch kein angenehmes Telefonat. Auch mit den Trainern, Betreuern und einigen Fans habe ich noch nicht über meine progressive Art, wie z.B. eigene Soundfiles, Einlaufmusik (warm oder kalt) usw. gesprochen. Doch gab es bisher nur positive Rückmeldungen. Am besten hierbei fand ich aber James Hetfield : Metallica ist immer geil !!! Wen Du für mich ein Briefing mit Basti Becker und Rainer Zobel klarmachen könntest, wäre ich Dir dankbar. Mit Handy stehe ich bezüglich der Termine in engem Kontakt.

          Tschüß

          Libero

          • Libero. Wilschenbrucher… Dein Lieblingszitat ist doch: Music was my First love…and Neetze is my Future. Geh kochen😀😀😀

          • @Innsiderin
            Schon falsch – ich arbeite nicht mit Pseudonymen. Ich stehe zu meinen Aussagen.

        • Megageiles Bewerbungsschreiben, Libero ! ! ! ! !

        • Der LSK-Pressesprecher ist gefunden! Würde ich auch sagen. Was meinst Du, Beobachter?

      • Auf der LSK Hansa Website lese ich:

        —- Medien & Akkreditierungsanfragen:

        Jens-Peter Hecht: jens-peter.hecht@lsk-hansa.de

        —- Social Media:

        Felix Vobejda
        Lukas Pägelow

        — Marketing:

        Kay Kirchmann: kay.kirchmann@lsk-hansa.de
        André Müller
        Daniel Wenzlaw

  19. Diese Fragen kann ich Dir beantworten.
    In Bardowick hatten wir die passenden Leute dafür.
    Weil unser alter Stadionsprecher und der VFL im Klinsch liegen und Er nicht auf die Anlage darf,haben wir auf einen Schlag drei gute Mitarbeiter verloren.
    Sven Mai war Stadionsprecher und hat sich auch um die LSK Seiten gekümmert.
    Seine Frau hat sich um den Fan Shop gekümmert und zusammen mit Ihrer Tochter Reinigungsarbeiten erledigt.
    Die Tochter hat sich auch um die Unterhaltung wie das Bierkasten Schießen in der Pause gekümmert.
    Die ganze Familie Mai,die LSK Fans sind und den Verein unterstützt haben,sind ein herber Verlust für unseren LSK.
    Solche Leute findet man nicht an jeder Ecke,und deswegen kommen jetzt einige Sachen zu kurz,weil einfach die Helfer dafür fehlen.
    Dazu kommt auch noch,das einige Personen aus dem Vorstand nichts mehr leisten (oder nicht mehr im Amt),und die gesamte Vereinsarbeit von 2 Leuten bewältigt werden muß.
    Alex Diercks und Björn Busch.
    Da nebenbei die Goseburg hergerichtet werden muß,was zur Zeit einfach wichtiger ist als die Halbzeit Unterhaltung usw.,sollten wir alle ein wenig Verständnis für diese brutale Drucksituation haben.
    Die Verantwortlichen machen aus aus Liebe zum LSK und für uns Fans,das sollte man nicht vergessen.Ich möchte nicht in deren Haut stecken.

    • Hallo Stefan, wenn Reineke, Alter Hase, achtmalklug, Nachtwächter, Alice Car, Beobachter und Onkel Heintzi zum Helferteam stoßen und wenigstens ein paar verregnete Wintermonate lang die Dixiklos für Karin vom A- zum B-Platz rüberschuckern würden, wäre doch schon einiges geleistet, oder? Können du und Rainer Zobel denn gar nix zur Aussöhnung von VfL und Familie Mai unternehmen? Wo sind eigentlich James und Juri abgeblieben? Zusammen mit Sebastian Becker sollten die mal probieren auf Uwe Walther, Klaus Grothe und Anja Rieckmann einzuwirken. Und wenn das alles nicht hilft, steht ja immer noch Markus Schultz vom MTV bereit, um für Einklang und Frieden zwischen den Vereinen und ihren Mitarbeitern zu sorgen.

      • Hallo Berni, gute Idee – die mit dem Helferteam – schon allein, um Karin aus dem Stimmungstief zu helfen. Aber was ist mit Dir. Betrachtest Du Dich vornehmlich als Lieferant von „hinterhältigen“ Ideen? Ich habe mich in meinem nun nicht mehr ganz so kurzen Leben immer mal wieder mit der Kloproblematik beschäftigt. Angefangen hat alles mit dem Zuschneiden von Klopapier aus alten Zeitungen für das Plumpsklo meines Opas. In den letzen Jahren stand dann mehr die Betreuung der Klos unserer Katzen im Vordergrund, die ja bekanntlich auch sehr reinlilch sind und um das Klo auf den Sülzwiesen einen ähnlich großen Bogen machen würden wie Karin.

        • hahaha Reineke,der war gut,Betreuung der Katzen Klos.
          Das ist ein sehr harter Job,gerade wenn man mehrere davon hat,das kenne ich bestens.
          Bei uns waren es nach Rettung einer fast verhungerten Katzendame auf einmal sieben Stück,da diese, was wir nicht wussten schwanger war.
          Zwei eigene, plus geretteter Katzen Mutti und 4 Babys.
          Zum Glück hat meine Frau diesen Job gemacht.
          Wo die dann größer waren,war ordentlich Action in der Bude.

        • Was an meinen Ideen ist „hinterhältig“? Die Toilettenproblematik hatte Hartmut Schlomski aufs Tapet gebracht. Und wenn eine/r hinten nicht hält, kriegt sie/er vorne vielleicht die Tür nicht rechtzeitig auf. Und denn? Warmes Wasser zum Einweichen gibts nicht und die Bürste hat sowieso kapelle kind schon seit längerem griffbereit bei sich Zuhause rumliegen. Vielleicht erklärst du mir auch noch, warum Stefan Hye und Rainer Zobel sich nicht für die Aussöhnung zwischen dem VfL-Vorstand und Familie Mai einsetzen sollten? Außerdem, wenn Klaus Brau und Markus Schultz zusätzlich ihre uneigennützig helfenden Hände vom MTV herüberstrecken, um für Frieden zwischen den Vereinen und ihren Mitarbeitern zu sorgen, ist das doch auch in deinen Augen sicher nichts Schlechtes, oder?

          • Hartmut schlomski

            Moin Berni
            Was bringst Du mich hier eigentlich mit den Scheißhäusern in Verbindung? hast Du sie nicht mehr alle oder pupst Du immer so einen geistigen Dünnschiss.
            Das unsere alte ,aus Wilschenbruch Zeiten ,WC Toilette nicht sauber ist habe ich Buschi persönlich gesagt ,aber alles kann der junge ja auch nicht alleine machen.Kannst Dich ja mal bei Buschi melden und Hilfe anbieten BERNI.

          • Moin Hartmut
            Der Hinweis kam von Frauke. Und ist denn dein Zweitname nicht Karin? Deine olle Karpfenbürste hat außerdem kapelle kind bei sich Zuhause. Damit gibt er hier sogar ganz offen an. Da kann Buschi auch nix machen, sacht er.
            Zu der anderen, von Stefan angesprochenen und viel wichtigeren Problematik als deine LSK-Kabine von anno dunnemals hast du anscheinend genauso wenig zu sagen wie Reineke. Schleichst dich einfach davon. Vielleicht erklärst du mir mal, warum Stefan Hye und Rainer Zobel sich nicht für die Aussöhnung zwischen dem VfL-Vorstand und Familie Mai einsetzen sollten? Außerdem, wenn Klaus Brau und Markus Schultz zusätzlich ihre uneigennützig helfenden Hände vom MTV herüberstrecken, um für Frieden zwischen den Vereinen und ihren Mitarbeitern zu sorgen, ist das doch auch in deinen Augen sicher nichts Schlechtes, oder?

          • Ja, mein lieber Berni, ich habe „hinterhältig“ in Anführungszeichen gesetzt, um deutlich zu machen, daß damit nicht die landläufige Bedeutung dieses Wortes gemeint ist, nämlich „Harmlosigkeit vortäuschend, aber böses bezweckend.“ (Duden)
            Es war eher ein Wortspiel -wofür Du mich ja befähigt hältst – welches auf die von Dir angesprochene Problematik mit den Klos anspielt, all die Weil, dort vornehmlich Geschäfte von hinter(n)hältiger Natur erledigt werden. Nebenbei bemerkt -wenn ich auf Deinen obigen Vorschlag noch einmal zurückkomme – finde ich den Gedanken an Dixiklos auch nicht besonders appetitlich. Diese Einrichtungen kann ich nur als zivilisatorischen Rückschritt betrachten, dem ein einwandfreies Plumpsklo vorzuziehen wäre. Aber auch das wäre sicher gewöhnungsbedürftig für alle diejenigen die Lüneburg als Stadt der tausend Giebel und Kübel nur noch aus den Erzählungen ihrer Großeltern kennen.

            Deine obige Frage zu Johnny Armstrong kann ich leider nicht beantworten – ich muß gestehen, ich kenne den Mann nicht anders als Louis Armstrong oder Lance wg meiner regelmäßigen Teilname an der Tour de France.

          • Lieber Reineke,

            ich hätte jetzt fast geschrieben, die wirklich und wahrhaftig drängendsten Probleme des LSK ließen sich auch mit Windeln lösen, die ja in juvenilen und senioren Formaten überall zu kaufen sind (vielleicht demnächst sogar an der Ticket-Kabine des VfL), aber es gibt neue Erkenntnisse: „Plumpsklos will niemand mehr. – Mobile Toiletten bringen Millionen ein“: https://www.n-tv.de/wirtschaft/Mobile-Toiletten-bringen-Millionen-ein-article20457480.html

            Ich denke, mit einigem geschäftlichen Geschick, über das Hartmut ja sogar (nomen est omen) in harten, professionellen Erfahrungswerten verfügt, könnten er, Karin, Buschi, Stefan und Landkreisfusball in diesem Bereich (Sanitärcontainer, mobile Luxusvarianten der einstigen Bretterbuden aus teurer Keramik und mit Panoramaflachbildschirmen) etwas reißen, um dem LSK frisches Liquides, d. h. finanzielle Mittel in erheblichem Ausmaß zuzuführen.

            Was Johnny Armstrong (siehe: https://www.landeszeitung.de/wp-content/uploads/2018/10/9580913_.jpg) angeht, da habe ich die (allerdings nur „gefühlte“, nicht unbedingt auf soliden Fakten aufruhende, darum aber umso modernere oder zeitgemäßere) Vermutung, es könnte sich bei ihm um Libero handeln, der die Nachfolge von James Methfessel als LSK-Vorstand für Kommunikation und Öffentlichkeit anstrebt: https://www.landeszeitung.de/sport/aktuelles/234921-zuschauerschwund-beim-lsk#comment-70152

          • Mich würde interessieren, ob die Spielereignisse vom Platz für die temporären Königinnen und Könige der luxuriösen Keramikthrone auf die Panoramaflachbildschirme in den Feuchtzellen gebeamt werden — oder ob umgekehrt das Geschehen in den Zellen via OLED-Displays und LCD-Monitore zum Zeitvertreib für die umstehend Wartenden nach außen bzw. sogar via WLAN direkt auf die rund 200 Quadratmeter großen LED-Videowände im VfL-Stadion übertragen wird.

          • C: Berni vom 18. 10. 18, 15.42h
            Hallo Berni,
            vielen Dank für Deinen Hinweis auf die aktuellen Entwicklungen auf dem Entsorgungsmarkt. Auf diesen Seiten wird man doch auch über das allgemeine gesellschaftliche Geschehen auf dem Laufenden gehalten. Die auf dem Photo zu dem betreffenden Beitrag abgebildeten Klohäuschen machen nun wirklich keinen einladenden Eindruck auf mich. Das Gegenteil ist eher der Fall. Ich beneide auch nicht die Bauarbeiter, die in diesen Kästen Zuflucht nehmen müssen. Notdurft eben. Im übrigen ist für mich der Zustand eines Klos ein ziemlich guter Indikator für die Zustand des dazugehörigen Etablissements. Ungepflegte Klos in einem Restaurant sind ein untrüglicher Hinweis auf weitere Probleme in demselben. So ist es jetzt auch mit dem LSK. Er hat an vielen Fronten zu kämpfen, da bleibt fast schon unvermeidlich das eine oder andere im wahrsten Sinn des Wortes liegen.

          • Lieber Berni, lieber Reineke,

            habt ihr es gewusst? Was von Karin und Harmut Schlomski zum Thema gemacht, von euch beiden allegorisch ausgedeutet und von manchem anderen gedreht und gewendet worden ist: „der Zustand eines Klos als Indikator für den Zustand des dazugehörigen Etablissements“, ist vom unvergleichlichen Heinz Erhardt schon vor über vierzig Jahren (genauer: im Sommer 1976 zu Rainer Zobels erster Ankunft in Lüneburg) für den LSK in vier Versen auf den Punkt gebracht worden:

            Mal trumpft man auf, mal hält man stille,
            mal muß man kalt sein wie ein Lurch,
            des Menschen Leben gleicht der Brille:
            Man macht viel durch.

      • Hallo Herr Schlomski,

        Sie haben sich am 17. Oktober 2018 um 17:30 Uhr beschwert: „Das unsere alte ,aus Wilschenbruch Zeiten ,WC Toilette nicht sauber ist habe ich Buschi persönlich gesagt ,aber alles kann der junge ja auch nicht alleine machen.“
        Siehe: https://www.landeszeitung.de/sport/aktuelles/234921-zuschauerschwund-beim-lsk#comment-70251

        Vielleicht muss aber gar nicht überall sofort kapelle kind mit Bürste und Meister Propper scheuern? Dann könnten Wissenschaftler in sechs-, siebenhundert Jahren nämlich nicht mehr herausfinden, wie es Karin und Ihnen mit dem LSK im Oktober 2018 so gegangen ist.

        Denn Toiletten liefern nicht nur Reineke wichtige Erkenntnisse, sondern auch der Nachwelt:

        Bei Ausgrabungen in Lübeck sind Forscher zum Beispiel auf die DNA-Reste eines Menschen gestoßen – in einer gut 700 Jahre alten Latrine. Das Überraschende: Dieselbe Person verrichtete offenbar auch in Bristol ihr Geschäft: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/luebeck-archaeologen-rekonstruieren-mittelalter-reise-durch-klo-fund-a-1234559.html

        Siehe dazu auch die schöne Fotostrecke: „Der Griff ins mittelalterliche Klo“: http://www.spiegel.de/fotostrecke/luebeck-parasiten-verraten-essgewohnheiten-im-mittelalter-fotostrecke-164606.html

    • @ stefan Hye,

      das sind bösartiger Unterstellungen. Herr Wilke ist im Vorstand und ich bin davon überzeugt das er sehr viel macht. Auch Herr Becker. Mit solchen Äußerungen von Fans hätte ich jetzt auch keine Lust mehr. Dann noch eine kleine Frage: wie kommen Sie darauf das die drei neuen Spieler 20.000,00 € kosten? Kennen Sie die Verträge? Traurig von Ihnen sowas zu lesen.

      • Was heißt, „das sind bösartiger Unterstellungen. Herr Wilke“? Herr Wilke hat hier doch gar nichts geschrieben. „Mir scheint Sie drehen sich ihre Wirklichkeit so zurecht, wie Sie es gerade brauchen“, schreibt landkreisfussball weiter oben. Und: „Sie sind noch immer den Nachweis schuldig geblieben, dass Onkel Heintzi und Boris O. eine Person sind. Witzigerweise habe ich unter dem Drochtersen Bericht gesehen, dass man Boris O. und hartzfear für eine Person hält. Sie sollten sich vielleicht einmal mit Ekel-Alfred kurzschließen, um sich zu einigen, wie viele Persönlichkeiten Boris O. wirklich hat? Vielleicht sind Sie ja auch ein weiterer Nickname dieses Boris O. Nichts genaues weiß man. Mir ist es übrigens auch total egal, ob Sie hier vielleicht auch unter Kai Schäfer schreiben.“ Was soll das alles, Landkreis? Und das nach vierzig Jahren Mitgliedschaft?!?

      • @Landkreis,
        Nein,Martin habe ich nicht vergessen,den habe ich hier schriftlich auch schon gelobt für sein Amt Vorstand Jugendarbeit-Nachwuchs.,wo ich mir keinen besseren für vorstellen könnte.
        Ich kenne Martin seit meiner Kindheit und habe mit Ihm zusammen Fußball gespielt.
        Außerdem Liebe ich den Typen,aber auf meine Art und Weise.
        Ich habe hier bei dem Thema mehr an die Hauptarbeit gedacht,dem Verein auf die Beine zu helfen in Sachen Stadion,Trainingsanlage,Zuschauer und Regionalliga.
        Natürlich gehört Martin auch zum Vorstand und leistet sehr viel in der Jugendarbeit,wobei Er bestimmt auch noch andere Aufgaben erledigt für den Verein.

        Also,sorry Martin das ich Dich hier nicht mit erwähnt habe,aber Du weißt ja worum es für mich hier ging,war nicht BÖSARTIG gemeint.

        Zu Ihrer Frage zu den Gehältern.
        Nein,natürlich kenne ich die Gehälter nicht,deswegen war es eine zirka Angabe von mir,und die auch nur um mal aufzuzeigen,wie teuer der ganze Spaß Regionalliga ist oder sein kann,und wie schnell man dadurch wieder auf die Schnauze fallen kann.
        Wie komme ich darauf? Ich denke mal 500-600 Euro pro Monat sind nicht zu hoch und nicht zu niedrig angesetzt für die Regionalliga.
        Wenn weniger,umso besser.Geht man mal von 500 Euro aus pro Monat,kostet ein Spieler 6000 Euro im Jahr,macht mal drei 18 000 Euro.Dazu habe ich auch nicht geschrieben,ob Brutto oder Netto.

        Ich bin bestimmt der letzte der dem LSK was schlechtes will,und
        ich weiß auch nicht was daran bösartig sein soll.

    • landkreisfussball

      @Stefan Hye:

      Zum Thema Vorstand: Wenn es stimmt, was man hört, hat sich der Finanzvorstand schon vor über einem Jahr verabschiedet. Eiert dieses wichtige Thema seitdem vor sich hin? Haben die Lizenzverweigerung im Sommer und die immer noch ausstehende Mitgliederversammlung (die laut Satzung im 1. Quartal 2018 fällig gewesen wäre) damit zu tun? Verstehe ich dich richtig, dass von drei gewählten Vorständen nur noch einer arbeitet? Warum wird nicht reagiert, wenn – wie Du sagst – Vorstände nichts mehr „leisten“?

      Ich habe das ungute Gefühl, als wenn der LSK sich Zeiten nähert, die wir alle schonmal erlebt haben. Und es waren nicht die schönen Zeiten.

      • Was faselst du da? Die Lizenz ist nicht „verweigert“, sondern erteilt worden. Sonst könnte ja gar nicht mehr gespielt werden. Ist dir ein Finanzvorstand, der jeden Tag dreimal öffentlich auf die Kacke haut, lieber als einer, der seine Arbeit geräuschlos und gut erledigt? Und wenn Herr Becker nicht jeden zweiten Abend telefonisch bei dir Rapport erstattet, dann „leisten die Vorstände nichts mehr“?

        Wenn es immer stimmen würde, „was man (!) hört“, dann wäre der Eine & Einzige sicher schon längst LSK-Präsident: Herr Donald Trump, König der Welt, 37-facher Weltmeister im Dauerduschen und Golfspielen, Erfinder des orangefarbenen Tönungsshampoos und hellblauen Unterlid-Makeups, Pussygrabscher und Armdrücker, Säbeltänzer und Büffeljäger, eine Kreuzung zwischen Puck und Herrn Miller aus John Williams‘ „Butcher’s Crossing“ (1960, deutsch 2015).

        In Zeiten der Not wünscht sich der Lüneburger Fußballfan (besonders, wenn er in Oldenburg, Bad Bodenteich Lüder oder Strohkirchen wohnt) einfach einen Gesalbten, der erstens eine höhere Gnade hat als den demokratischen Durchschnitt aller Beschränktheiten, und zweitens weiß, wo es lang geht. Das war schon immer so.

        Die Frage ist also, ob „wir“ uns derzeit in einer Zeit der Not befinden. Dazu sagen, wieder einmal, die einen so, die anderen so. Dies allein ist schon – melde gehorsamst – ein Zeichen dafür, dass Nein. Heerscharen von investigativen Enthüllern, hunderttausende von emphatisch empathischen Landkreisfussballkommentatoren suchen tagein, tagaus das Elend und die Not in deutschen Vereinsorganen und deren kommunalen Umwelten.

        Sie finden oft ein Übermaß an zynischer Ungerechtigkeit, empörender Ungleichheit und bedenkenloser Gleichgültigkeit, bleiben aber seltsam unbestimmt, wenn es die spezifische Beschreibung der Not betrifft, die zur Generierung des von ihnen prognostizierten baldigen Untergangs ausreichen soll. Viel öfter als von der realen Not hören und lesen wir von der „gehörten“, der „gefühlten“, der „erahnten“, der „zukünftigen“ und metaphorischen: Der Not „unserer Kinder und Enkel“, der Verzweiflung unserer persönlichen, unweigerlich letzten Jahre, dem Abtreten-Müssen aus der Scheinwelt der endlosen Kindheit – all das Zeug also, das den sich ganz nach innerer Eigentlichkeit sehnenden, ganz neu erfundenen Deutschen seit 200 Jahren zu sich selbst hintreibt. Die Not, die diese Leute meinen, ist freilich heute so wenig wie vor 100 Jahren die der anderen, sondern stets die eigene. Und die vorläufig allerschlimmste Not ist die gefühlte von Übermorgen. Auch das ist seit 40.000 Jahren eingeübt.

    • Ich möchte mich hier noch mal korrigieren.
      Ich habe ja geschrieben, das nur noch Alex Diercks und Buschi alles machen,das war blöd von mir geschrieben. Herr Becker wird wohl auch ein paar Arbeiten erledigen,dafür entschuldige ich mich hier,auch wenn ich den Namen ja gar nicht genannt habe.
      Aber ich sehe das genau so wie Beobachter,das habe ich auch so in Erinnerung. Als Präsident muss da einfach mehr kommen. Wenn überhaupt mal was über die Presse kommt,das liest man nur Alex oder Buschi.

      • Hallo Stefan Hye, wo war das Versehen und inwiefern hast Du Dich jetzt in Bezug auf was genau noch einmal „korrigiert“? Übrigens lese ich auch von Alex und Buschi sehr selten (oder eigentlich nie) „in der Presse“. Die Letzten, die da für ein wenig Wind gesorgt haben, waren Hartmut in der Landeszeitung wegen der Zahlungsunfähigkeitssache von 2002 und Rainer Zobel in der vorletzten Lünepost im Rahmen seines großen, dreiteiligen Interviews durch Jürgen Poersch.

        Und die Anwaltsnotare Thomas (der Ältere) und Sebastian (der Jüngere) Becker betreuen in ihrer Kanzlei, „einem Bürogebäude mit besonderer Atmosphäre“ im historischen „Gerberhof“ mitten in der Hansestadt Lüneburg, alle Bereiche, die Kraft Gesetzes dem unabhängigen Träger eines öffentlichen Amtes für die bezeugende Dokumentation von Willenserklärungen auf dem Gebiet der vorsorgenden Rechtspflege zugewiesen sind. Schwerpunkte hierbei sind z. B. Grundstückskaufverträge, Bestellung von Grundschulden und sonstigen dinglichen Rechten, Gesellschaftsverträge, Unternehmenskaufverträge, Unternehmensnachfolgeregelungen, Anmeldungen zum Handelsregister, etc. Rechtsanwalt Thomas, d. Ä., Becker ist außerdem seit mehr als 15 Jahren als gerichtlich bestellter Insolvenzverwalter/Treuhänder tätig und begleitet eine Vielzahl von laufenden Insolvenzverfahren. Rechtsanwalt Sebastian, d. J., Becker fokussiert sich zusätzlich auf die Beratung von Unternehmen in wirtschafts- und handelsrechtlichen Fragen, bei insolvenzrechtlichen Fallgestaltungen, insbesondere bei Insolvenzanfechtungen und besitzt Expertise im Vertrags- und Versicherungsrecht.

        Bei allem, was Du – wahrscheinlich zu Recht – monierst, musst Du bedenken, daß das „urbane gesellschaftliche Engagement“ etwa im Spitzensport wie beim Lüneburger Sport-Klub Hansa von 2008 e. V. durch Sebastian Becker für einen Notar (von lateinisch notārius, deutsch „Geschwindschreiber“) nur solange sinnvoll ist, wie er dadurch zu belastbaren munizipalen Beziehungen gelangt, aber in dem Moment für ihn zum Problem wird, wie es seine kommunalen Beziehungen belastet. „Stadt“ und „Kreis“ sind bedeutende „Kunden“ und „Partner“ in den Mandatsverhältnissen von notariellen Beurkundungs- und Beglaubigungsberechtigten und -bedürftigen. Auch hier gilt, dass einem das Hemd zuletzt doch immer näher ist als die Hose.

    • Hallo Stefan, mal was anderes: Was sagst du zur Pressekonferenz beim FC Bayern?

      Wagner, Kimmich: Grottenkicker
      Nico Kovac: Garnichtsblicker

      Ribéry und Arjen Robben:
      so arm dran, braucht man nicht mobben

      Neuer, Ulreich: Fliegenfänger
      Hummels, Müller: Laufhausgänger

      Hoeneß: Knacki, Steuertrickser
      Rummenigge: Riesen…typ

      Oder?

  20. Was macht denn der Präsident? Der hat doch 2016 mit viel Getöse den Staffelstab übernommen und in bester Politikersprache verkündet, wie er gedenkt den LSK so richtig nach vorn zu bringen! Sieht so aus, als hat die Luft mal gerade für ne schlappe erste Halbzeit gereicht… Der müsste doch jetzt jeden Monat über den Marktplatz ins Rathaus zum OB und dem Stadtrat laufen und dort für die Errichtung der Sportanlage werben!

  21. lannndkreisfussball

    Was ist mit dem Präsidenten? Der hat es geschafft, den völlig in den Dreck gefahrenen Karren, wieder aus der Minusrekordschlammwiese zu fahren. Sich von Unrat zu befreien war eine Mammutaufgabe. Macht Euch keine Sorgen um ihn. Bin schon über 40 Jahre Miglied. Um ihn herum inkl. Geschäftsstelle und Trainerstab des LSK die besten Leute, die man sich in der ganzen Gegend wünschen kann. Das ist mit dem Präsidenten.

  22. Herrlich solche Kommentarspalten, da kann man sich richtig auslassen ohne Kenntnis und Rücksicht, was früher nur beim Frisör ging oder mit 2 Promille am Stammtisch geht jetzt Online vom Sofa aus. Toll, ich denke Landkreisfussball, Beobachter und viele andere würden ohne diese Möglichkeit im eigenen Saft versauern.

    • Und Du, Peter? Dich hast Du zu nennen vergessen! Aus lauter, schon früh verinnerlichter Bescheidenheit, nehme ich an 😉

  23. Der Wildbach-Toni

    Hallo Reineke, hallo Stefan Hye hier harren aber diverse Anfragen an Euch noch ihrer Beantwortung.

  24. @Hartmut Schlomski
    Zur Arena gibt es einen guten Kommentar mit Bezugnahme auf Dich, Reineke und Totalbedebbert. Hier: https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/1982432-arena-kosten#comment-207691

  25. Hartmut, bessere Klos ergeben sicher Pluspunkte im Service. Aber um signifikante Zuwächse bei den Zuschauerzahlen zu erzielen, wird Dein Vorschlag, selbst wenn er schnell umgesetzt wird, bestimmt nicht langen. Da muss an vielen Stellschrauben gedreht werden. Ein eigenes Stadion und ein wirksames Marketing würde helfen. Rührt endlich die Trommel und fürchtet euch nicht ! Ein so prominentes Zugpferd wie Zobel schneit so schnell nicht wieder bei Euch vorbei ! Der Mann brennt für den Verein. Nutzt das, um voranzukommen !

    • Ein Vorbild, Herr Schlomski? Könnte die Umsetzung eines solchen Konzeptes auch zum Anstieg der LSK-Zuschauerzahlen auf dem „aufgewerteten“ B-Platz des VfL beitragen? Das hier ist nämlich der neueste Schrei in den Vereinshäusern der BGL Ligue, der höchsten luxemburgischen Spielklasse im Fußball der Männer: https://pbs.twimg.com/media/DqTb1AjX4BgbgLu.jpg

      • Jetzt verstehe ich, warum Charly Eggert das Klagholz’sche Rundumpäcksche bei US Mondorf-Les-Bains nach sechs Wochen wieder zugeschnürt und Fersengeld gegeben hat.