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Ray Szeto (r.) wurde zum besten Spieler auf Seiten der SVG gewählt. Foto: be

Keine Punkte in Haching

Die SVG Lüneburg hat das erste Auswärtsspiel der Saison verloren. Mit 1:3 (21:25, 25:22, 16:25, 22:25) unterlag der Volleyball-Bundesligist bei den Alpenvolleys Haching, die sich damit auch im dritten Duell gegen die Lüneburger durchsetzten. Doch es war mehr drin für die SVG-Mannen um Kapitän Matthias Pompe, die Kampfgeist bewiesen.

„Die ersten beiden Sätze waren das, wie ich mir unser Spiel vorstelle. Da haben wir sehr wenig Eigenfehler gemacht. Später haben wir leider den Faden verloren, sind in unserem Spiel unruhig und hektisch in der Annahme geworden – sehr ärgerlich, da war mehr drin“, bilanzierte Chefcoach Stefan Hübner die Niederlage.

SVG: Schlien, Baxpöhler, Szeto, Kessel, Sclater, Schriemer, Koslowsky; eingewechselt: Pompe, Krage, Pörner, van Solkema

3 Kommentare

  1. Schade, dass sie nicht die Leistung vom Heimspiel halten konnten. Der Beginn war vielversprechend. Gute Abwehraktionen gepaart mit abwechslungsreichem Angriffsspiel. Dann in der Mitte des ersten Satzes aufgehört und die AlpenVolleys davonziehen lassen. Am Ende wieder gute Aktionen mit gewonnen Ralleys. Die Ralleys wurden mehr gewonnen als letzte Saison, aber der Satz war weg.
    Der zweite lief auch gut an, wieder ein kurzer Einbruch, aber früher gefangen. Hier haben sie eine gute Leistung gezeigt. Immer wieder kam der Spike durch. Sehr gutes Element dieses Jahr.
    Im dritten lief es nicht, erst am Ende kam Kampfgeist auf und man hat sich ordentlich gewehrt. Allerdings waren viele Annahmen nicht gut, auch das Blockspiel war nicht ganz so effektiv.
    Im vierten war die Mannschaft etwas konzentrierter auf dem Feld. Doch die Annahme und der Block haben eine bessere Ausgangslage zum Ende hin verhindert, so dass sie leider bis zum Schluss ein paar Punkte hinterhergelaufen.
    Hier wäre mehr drin gewesen, zumindest der Ti-Break hätte erreicht werden können.
    Adam hat sich schon sehr gut in die Mannschaft eingefügt.
    Gut ein Dutzend Fans sind nach München mitgereist und haben Stimmung gemacht. Man konnte Euch gut hören und sehen auf http://www.sporttotal.tv

    Was sich diese Saison abzeichnet ist, dass es schwer werden wird unter den ersten vieren zu landen. Zwischen Platz 2 und 8 wird es eng werden: Unterhaching, Frankfurt, Düren, Bühl, Herrsching und natürlich Lüneburg.
    Gegen VCO sollten zu Hause 3 Punkte sicher geholt werden.

    • Hallo Torben,
      treffende Analyse; man sollte auch nicht vergessen, dass die Alpenvolleys ziemlich viel Druck mit dem Aufschlag gemacht haben (17 direkte Punkte gegenüber lediglich vier der SVG!). Dem hatte die SVG oft kein adäquates Mittel entgegenzusetzen, konnte sich aber immer wieder ins Spiel zurückkämpfen. Die personellen und finanziellen Möglichkeiten der Alpenvolleys sind doch ganz andere – zu sehen daran, dass ihr gestern schwacher australischer Diagonalangreifer gegen eine russische Nachwuchshoffnung, eine 2,10 m-Kante, ausgewechselt wurde. Mit dem erfahrenen brasilianischen Zuspieler Gelinski, dem polnischen Sprungwunder Halaba und ihrem brasilianischen Mittelblock haben sie weitere Spieler, die sich die SVG auf absehbare Zeit wohl nicht wird leisten können. Trotzdem möchte ich als Fan nicht tauschen gegen diese bunt zusammengewürfelte Truppe des bayerisch-österreichischen Projekts. Unsere Jungs müssen über die mannschaftliche Geschlossenheit kommen und können in dieser Saison hoffentlich den glücklichen Umstand nutzen, als eingespielte Einheit in die Saison gegangen zu sein. Gut war auch zu sehen, dass mit Matze Pompe im vierten Satz die Annahme stabilisiert werden konnte und Florian Krage einen selbstbewussten Saisoneinstand hatte.
      À propos VCO: In dieser Saison ist das ein ganz starker Jahrgang, was sie schon gegen die Netzhoppers unter Beweis gestellt haben. Weber und Brehme konnten schon bei ihren ersten A-Nationalmannschaftseinsätzen im September gegen Brasilien überzeugen. Also: Höggschde Konzentration!
      Realistisches Saisonziel muss bleiben, gegen die Mitkonkurrenten um die Playoff-Plätze möglichst wenige Punkte liegen zu lassen und ab und zu einen Großen (VfB, BR Volleys, Alpenvolleys, United) zu ärgern, um sich eine möglichst günstige Ausgangsposition für die Playoffs zu verschaffen.

    • Klar ist dass die SVG mit den großen Vieren vom Budget her nicht mithalten kann. Dennoch wäre mehr drin gewesen. Die Atmosphäre kann es nicht gewesen sein.
      Schlussendlich waren es ein paar Punkte, die gefehlt haben: durch den 3er-Block geschlagen oder abgeschwächte Blockbälle durch die Hände laufen lassen oder die ein oder andere Annahme. Daher Schade.
      Auch die SVG hat sehr gute Angaben im Repertoire: z.B. Ray Szeto.

      Unser großes Plus ist immer noch Stefan Hübner. Das zieht selbst im Ausland. Und natürlich die Fans. Fahren ja überall hin. Hut ab.

      Robert Kromm, seineszeichens ehemaliger Nationalspieler, hat Lüneburg zu einem der 5 Großen gezählt. Als er gefragt wurde, wer kommt hinter Berlin und Friedrichshafen, hat er als erstes die SVG erwähnt. Platz 8 ist sicher nicht das Ziel, obwohl es nach außen so verkauft wird. Platz 4 wäre schön…

      Als Mannschaft kann sie das auch erreichen, wie du ja gesagt hast.

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