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Der B-Platz des VfL Lüneburg (im Vordergrund) soll regionalligatauglich gemacht werden. Zwischen A- und B-Platz soll u.a. eine neue Sitzplatztribüne mit 600 Sitzplätzen gebaut werden, die auch als Schallschutz dient. Foto: be

Es hängt nur noch an den Vereinen

Geht es nach der Stadt Lüneburg und Oberbürgermeister Ulrich Mädge, dann wird Fußball-Regionalligist Lüneburger SK noch viele Jahre seine Heimspiele beim VfL Lüneburg auf den Sülzwiesen austragen. Allerdings nicht auf dem A-Platz, sondern daneben auf dem tiefer gelegenen B-Platz. Der soll regionalligatauglich gemacht werden. Mädge präsentierte seine neuesten Erkenntnisse nun auf der jüngsten Sitzung des Sportausschusses.

„Wir haben keine städtische Fläche für einen Neubau“, sagte Mädge noch einmal und zeigte gleich, dass dem Wunsch des LSK nach einer eigenen Fläche nicht stattgegeben werden kann. Das liegt daran, dass die angedachte Fläche auf dem Gelände der Theodor Körner Kaserne vom Bund nicht freigegeben wird. Somit kommt für die Verwaltung nur der Ausbau der Anlage des VfL infrage. „Wir haben nicht jahrelang Zeit“, so der OB. „Wir stoßen an die Baugenehmigungspflicht.“

Deshalb sind folgende Umbaumaßnahmen geplant:
1. Tausch der Spielfläche von A- auf den B-Platz.
2. Bau einer geschlossenen Tribünenanlage an der Längsseite zwischen A- und B-Platz, die gleichzeitig als Lärmschutz fungiert.
3. Bau von Stehrängen an den Stirnseiten und der zweiten Längsseite. So sollen 1200 bis 1500 Zuschauer Platz finden.
4. Verlagerung des Einlasses auf der Längsseite, die an die Sülz­wiesen grenzt, um Verkehr und Parkprobleme der Anwohner am Sültenweg zu vermeiden.
5. Bau einer Kaverne (unterirdischer Hohlraum) für Regen- oder Brauchwasser, um den Platz in den Sommermonaten ausreichend bewässern zu können.

Die Kosten belaufen sich auf etwa 1,5 Millionen Euro. Die waren eigentlich im Haushalt für das Jahr 2021 eingeplant, wenn das Gelände in der Theodor Körner Kaserne frei geworden wäre. Nun wird geprüft, ob die Mittel für 2019 vorgezogen werden können. Im April 2017 hatte Mädge im VfL-Vereinsheim verkündet, dass dieses Geld aus dem Verkauf vom Gelände im Wilschenbruch stammen werde.

Davon war im Sportausschuss nicht mehr die Rede. Da verkündete der Oberbürgermeister, dass sich die Stadt das Geld aus dem aber deutlich überzeichneten Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ holen will.

Grundvoraussetzung für Mädge ist allerdings, „dass es eine Verständigung zwischen den Vereinen geben muss“. Denn bei Fertigstellung sollen der LSK und der VfL einen Vertrag schließen, der mindestens zehn Jahre plus Option auf weitere zehn Jahre beinhaltet.

LSK-Vorstand Alexander Diercks kündigte zeitnahe Gespräche mit dem VfL noch in dieser Woche an. Grundsätzlich befürwortet er den Umbau des B-Platzes, damit dieser „wirklich regionalligatauglich wird.“ Aber für ihn „ist dies keine endgültige Lösung“. Der LSK strebe weiter ein eigenes Stadion an. Dierks: „Wir brauchen eine eigene Heimat. Es ist doch ein Wunder, dass es uns überhaupt noch gibt.“

Mit der Anlage in der Goseburg – in die der LSK viele Stunden Eigenarbeiten steckt und gesteckt hat – ist ein Anfang gemacht. Dies lobte der Bürgermeister ausdrücklich.

41 Kommentare

  1. Also mal eben 1,5 Millionen aus einem Topf holen wollen, in den schon viele andere Hände reingreifen, und die restlichen 1,5 Millionen aus dem Wilschenbruch-Verkauf in die SVG-Arena stecken. Ganz schön clever. Finden sicher alle super.

  2. Der Hütchen-Spieler aus dem Rathaus will wieder alle an der Nase herum führen, merkt auch keiner…😂😂😂

  3. Ich finde das gut. 10 Jahre Vertrag fest + 10 optional weitere Jahre bedeuten eine Zusammenarbeit der Vereine bis 2039 ! Eine super Idee von der beide Vereine nur Nutzen haben. Wenn die Vereine jetzt zusammenarbeiten, kann die Planung des Stadionbaus sofort beginnen. Der LSK hat sein echtes Stadion und der VFL kann auch nach vorne denken – sie sind ja ambitioniert. Es muss einen fairen Vertrag beiderseits geben . Man stelle sich die Derbys gegen SVE und MTV auf den Sülzwiesen am Freitag abend unter LED Flutlicht vor. Geil !!! Also jetzt nicht mehr reden sondern machen LSK und VFL

    • Zuschauer, landkreisfussball, Innsider(in) oder wie auch immer,

      was zahlen VfL und SVG dir, dass du hier ohne Unterlass (und ohne Kenntnisse in der Sache) deinen inferioren Demagogiemüll absonderst? Dir werden zahlreiche gewichtige Argumente entgegen gehalten, Fragen gestellt und Einwände vorgetragen. Aber dich schert das alles nicht. Du weißt nichts zu erwidern. Du willst bloß immerzu deine immergleich doofen Reklamesprüche wiederholen. Kann es sein, dass bei dir ein gewaltiger Sparren locker ist? Möchtest du ihn befestigt haben, wende dich bitte an unseren Sponsor. Ganz bestimmt nämlich auch für dich sind Mölders Baustoffhandlungen und hagebaumärkte zwischen den Metropolregionen Hamburg, Hannover und Berlin stets da und bei Zimmerarbeiten hilfsbereit zur Stelle.

    • landkreisfussball

      In der Theorie klingt das super. Aber auch nur dann, wenn es eine absolut reibungslose Zusammenarbeit gibt. Und da sollte man Bauchschmerzen kriegen. Schon jetzt knirscht es immer mal atmosphärisch. Wer will das seriös für 20 Jahre voraussagen? Und was, wenn es dann Streit gibt?

      Außerdem denkt die Stadt zu kurz. Es hilft nur begrenzt, wenn man eine vorhandene Anlage aufpeppt. Was eine Boom-Stadt wie Lüneburg bräuchte, wäre eine NEUE Anlage! Die aktuellen „großen“ Plätze (VfL, MTV, Eintracht) tragen einen Großteil des Sportbetriebs ins Lüneburg. Die sind aus Zeiten mit 40/50.000 Einwohnern. Müsste nicht die Sport-Infrastruktur auf die erwarteten 80.000 Einwohner mitwachsen? Schlimm genug, dass Lüneburg weniger Kunstrasenplätze für den Fußball hat (nämlich keinen!) als jede mittelgroße Gemeinde des Fußballkreises Heide-Wendland.

      • Stimmt genau so !
        Ein Stadion oder der Anfang eines Stadions muss irgendwo auf einer großen erweiterbaren Fläche gebaut werden.
        Nicht nur für den LSK, sondern auch für Konzerte usw. ohne dass Anwohner belästigt werden.
        Was ist mit dem Bilmer Berg geworden?
        Lüneburg ist mit den angrenzenden Orten bei über 100 000 Einwohnern.
        Und ab 100 000 ist man Großstadt.
        Aber mit irgendwo dazwischen quetschen hat der Mädge es ja, siehe Arena…

      • Es wird keine absolut reibungslose Zusammenarbeit geben. Die klappt schon innerhalb der jeweiligen Vereine nicht, wie soll das dann zwischen zwei Vereinen mit solchen Ansprüchen funktionieren? Mal abgesehen von der vermeintlichen oder echten Charakterstärke der handelnden Personen her?

        Ein gut funtionierendes Konfliktmanagement und ein sauber ausgearbeiteter Pachtvertrag muss da her. Und daran wird es hapern, weil der LSK nur bedingt aufgrund der Umstände auf Augenhöhe verhandeln kann.

        Darüber hinaus ist halt der VfL in seiner Gesamtheit kein einfacher Partner. Nicht uninteressant, authentisch, fleissig, aber halt auch mit vielen Kanten und Ecken.

    • Bei meinen nächtlichen Rundgängen begegne ich so manchem Träumer. Zuschauer könnte auch dazu gehören. Sein Traum folgt dem der beiden Wolfgangs (Neuss und Müller) und dem Motto „Ach, das könnte schön sein“. Die Eigenart der Träume, sie sind flüchtig, nicht faßbar , selten kontinuierlich und können sich schnell vom Schönen in einen Alptraum wandeln. Dieser endet meist mit einem Aufschrecken (Wikepedia).

      • Ich habe gehört: Dieser möglilche Alptraum für den LSK wurde von den Elfen U & U ausgeheckt. Der eine bestimmt die Geschicke im Rathaus und der andere die des VfL. Für obigen Zuschauer scheinen die beiden eher zu den Lichtalben zu gehören. Muß man da nicht eher schwarz sehen?

        • Und wenn alles ganz anders wäre? Wenn die Mächtigen der Welt nichts wären als inverse Midasse, dazu verflucht, dass sich unter ihren wohlmeinenden Händen alles, was sie berühren, zu Blei verwandelt? Trump ein Philanthrop, gekommen, den Traum der Gründerväter zu vollenden, Merkel ein protestantisches Superhirn, ausgezogen in die Welt, uns durch das Wort zu erlösen, die saudischen Prinzen gütige Älteste, gerechten Rat haltend an den Nachtfeuern der Karawanserei? Doch ach! Kaum strecken sie dürstend nach Gerechtigkeit ihre Hände aus, fallen die Spatzen tot vom Himmel, verteuert sich das Brot, füllen Flüsse und Dixiklos sich mit unschönen Flüssigkeiten. Und ohnmächtig verstrickt in ihren Bannspruch taumeln sie halb blind von Schmerz und Scham von Gipfel zu Kreistag, doch nirgends ein Ratschluss, den bösen Zauber zu bannen: Da ist es an der Zeit, dass einer aus der Runde das Wort ergreift, es mag vielleicht Andreas Bahlburg sein, der entschlossen die Kapuze seines an diesem Tag korallenfarbenen Fan-Hoodies geradezieht und etwas sagt wie: „Muss halt auch so gehen.“ Und Teufel noch eins: „Wenn man sich etwas ganz fest wünscht, geht es in Erfüllung.“

  4. Hey, Zuschauer, ich weiß, ich wiederhole mich. Aber das tust Du auch. Und Du hast meine Fragen noch nicht beantwortet:

    Wenn Deine Rechtschreibung nicht so lausig wäre, könnte man Dich glatt für einen Agent Provocateur aus dem Lüneburger CDU Kreisverband halten. So aber sind die Parallelen zu dem Stänkerfritzen „landkreisfussball“ zu offensichtlich, um Dich nicht als „Innsider“ (mit Doppel N) zu identifizieren. Was gab es denn gestern Abend für LSK-VfL-Gepräche (!), Du Schlaumeier? Wo sollen die denn stattgefunden haben und was könnte deren Gegenstand gewesen sein? Ich bitte um genaue Auskunft mit Zeit- und Ortsangaben und allen Tagesordnungspunkten! Und was weißt Du denn eigentlich von Buschi und seinen (angeblichen) Stimmungsschwankungen? Du hast nur Spaß daran, aus drei irgendwo aufgeschnappten Fliegenschissen an Bruchstückinfo und Achtelwissen ein Riesengebirge aus übel wrasendem Elefantenkot aufzufalten. Ich hoffe, DU wirst DIR bald DEINER Verantwortung gegenüber Verein, Spielern und Fans bewusst, die Dir sicher nichts getan haben, und lässt es endlich, hier Deinen frei ausgedachten Andeutungs- und Herabsetzungsdreck öffentlich breitzuwalzen!!!!

    Quelle: https://www.landeszeitung.de/sport/fusball/235122-lsk-in-unterzahl-11#comment-70871

  5. Der Dilettantismus der Lüneburger Politik lässt sich aus dem Satz von Mädge ableiten, dass es in Lüneburg keine Flächen für neue Sportanlagen gibt. Als Außenstehender stellt sich dann gleich die Frage, was treibt dann eine wachsende Stadt dazu Sportanlagen aus dem Naturschutz zu nehmen, Bauland daraus zu machen und ein paar Häuser darauf zu bauen? Es sind im Prinzip, bis auf den Grünen Meihsies noch fast alle an Bord, die diese Entwicklung bewirkt haben. Ist das nicht Zeugnis totaler Unfähigkeit? Gibt es in Lüneburg keine Opposition und keine Öffenlichkeit, die solche Entscheidungsträger aus dem Amt fegen? Das deutet auf schlimmste Provinz und unendlichen Filz hin.

    • Wenn man sich das Finanzgebaren und den Zustand anderer vergleichbarer Städte anschaut, dann hat die Lüneburger Politik um Mädge herum durchaus auch vieles richtig gemacht (oder in günstigen Zeiten gelebt).

      Jedenfalls wird nirgendwo ein Politiker daran scheitern, weil er so ein Sportplatzprojekt vermasselt hat, was ja aus Sicht der Stadt und der Sparkasse keinesfalls so ist.

      • Herr Caracas, das müssen Sie mir mal erklären was aus Sicht der Stadt und der Sparkasse an den Entscheidungen gelungen war? Meinen Sie mit nicht vermasselt das man Sportflächen zu kurzfristigen Geld macht? Dann gibt es doch sicher keinen Grund nicht weiterzumachen. Für die noch vorhandenen Sportplätze bekommt die Stadt wahrscheinlich nicht mal Pacht, und könnte noch mehr Bauland gebrauchen. Was spricht denn Evt. jetzt dagegen?

  6. Als LSK Fan, und vor allem als jemand, der höherklassigen Fussball, den es in Lüneburg nun einmal nur beim LSK gibt, kann ich nur raten: Nicht machen. Der VFL, der selbst nur Pächter der schändlichen Anlage ist, spielt und führt sich auf, als wären sie King Arthur. Nur eins ist sicher, und das steht in der heutigen LZ, wie ich finde, richtig dargegestellt. Einigt man sich nicht-was ich hoffe, werden die Sülzwiesen verkommen, denn, das sieht jeder, der Acker (A-Platz)hat den Namen Sportplatz nicht verdient. Der B-Platz eignet sich nicht einmal zum Kartoffeln züchten. VFL wird aufsteigen,dann sind sie immer noch 2 Klassen unter dem LSK. Mit Glück und vielen Fragezeichen werden sie sich vielleicht halten- es interessiert niemanden. Zieht der LSK weg und findet eine eigene Lösung, wird der VFL Acker nebst „Anbauten und Verschlägen“usw. wieder zur hässlichsten und schlechtesten Sportstätte Lüneburgs verkommen. Zuschauer werden dort sowieso nicht hingehen. Wen interessiert VFL? Keinen. Der Wirt sollte sich mal wieder auf 20 verkaufte Würstchen einstellen, anstatt 500. Das ist nunmal so. Es klingt hart. Ich empfehle daher einen harten Schnitt: Die 4. Liga Mannschaft des LSK aus dem Spielbetrieb zurückziehen und nur noch mit der jetzigen 2. Mannschaft auf den Sülzwiesen weitermachen. In der Kreisklasse. Es ist ehrlich gemeint. Lüneburg hat diese tolle Mannschaft der Regionalliga nicht verdient. Auch die tollen Leute, wie zB der Trainerstab um Rainer Zobel, die Betreuer, die ganzen Leute, die sich ehrenamtlich aufreiben, haben die Missgunst des , für mich, unwürdigen Verhaltens der Pächter der Sülzwiesen, nicht verdient. Mehr ist der VFL nämlich nicht. Nur Pächter eines Ackers, der sich in der nächsten Saison vielleicht vor 30 Zuschauern auf der Polterwiese die Gräten brechen darf. Also LSK! Handelt! Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende . Dies schreibt ein ganz normaler Fussballfan.

    • Gunter- das sehe ich genauso. Es ist echt eine Schande, dass man bei VFL spielen muss. Für die ist Rasenpflege ein Fremdwort. Es sind ja eher Glücksspiele. Jeder Ball verspringt. Eine Zumutung und beschämend auch gegenüber den Gastmannschaften, die teilweise Profibedingungen gewohnt sind. Eine Schande für eine fast 80.000 Einwohner Stadt.Hat der DFB Präsident Grindel ja schon in der Sportschau gesagt. Unwürdig für diese Spielklasse. Es muss eine andere Lösung her.

      • Lieber @Lüneburger..
        Der LSK MUSS nicht beim VfL spielen, sondern er DARF… Genauso, wie er z.B. nicht beim TSV Bardowick spielen MUSSTE, sondern DURFTE…
        Es wird leider immer wieder vergessen, dass der LSK sich selbst in diese Lage manövriert hat. Wenn ich mich derart verschulde, dass ich mein Häuschen nicht mehr behalten kann, dann muss ich doch froh sein, wenn mir im Falle einer Versteigerung ein anderer ein Obdach bietet. Ein wenig Demut würde manchem LSK-Anhänger gut tun…

      • Also ich gebe ja zu, dass der Nick Lüneburger nicht besonders originell ist.
        Wenn aber schon in einer Diskussion diesen gewählt hat ( also ich ),
        dann denk Dir doch bitte was anderes aus.

    • Die heutige Analyse von Herrn Safft in der LZ „Ein Zuhause, aber keine Heimat“ deutet es an, in dem Trauerspiel über das Schicksal des LSK läuten die Glocken zum möglicherweise letzten Akt. Welches sind die Akteure? Die Stadt Lüneburg vertreten durch den Oberbürgermeister Mädge. Der VfL Lüneburg mit der handelnden Figur Merz von langer Hand geführt durch Herrn Walther und der LSK mit seinem Vorstand und seinen Helfern.

      Aus dem bisher Geschehenen nur so viel: Die Stadt Lüneburg hat aus der Insolvenz des LSK 3 Millionen € erlangt, ein Betrag, der ohne die Insolvenz nie zu erzielen gewesen wäre. Dieses Geld sollte dem LSK bei einem Neuanfang zu Gute kommen. Ist offenbar verpulvert, wie dem heutigen Bericht zu entnehmen ist. Dann wollte man dem LSK bei der Suche nach einer neuen eigenen Bleibe, der neuen Heimat, hilfreich zur Seite stehen. Dafür hatte man ein Gelände in der Theodor Körner Kaserne oder alternativ am Bilmer Berg in Aussicht gestellt. Daß das mit der Theodor Körner Kaserne nichts werden würde, war schon lange vor der jetzt erst verkündeten Tatsache klar, man hielt es aber nicht für nötig, an einem Plan B auf dem Bilmer Berg zu arbeiten, statt dessen wurde auf Zeit gespielt. Jetzt ist auch der Bilmer Berg nicht mehr zugänglich, aus welchen Gründen auch immer. Gespräche mit dem LSK haben offenbar überhaupt nicht stattgefunden. Warum sollten sie auch, nachdem die vom OB favorisierte Fusion zwischen seiner heißgeliebten LSV und dem LSK nach ersten Ansätzen geplatzt war, war sein Interesse – falls überhaupt jemals vorhanden – an einem vernünftigen Neubeginn für den LSK wohl gänzlich erloschen. Sein jetziges Angebot ist auch wohl mehr eine Reaktion auf zunehmende Kritik einer größeren Öffentlilchkeit an der desolaten Situation Lüneburger Sportstätten. Dieser Druck beruht jedoch allein auf der Regionalligazugehörigkeit des LSK. Wie sieht nun diese Reaktion aus? Weil der LSK in der Regionalliga spielt, stelle ich 2,1 Millionen, die ich noch gar nicht habe bereit. Diese kommen jedoch nicht dem LSK zugute sondern dem VfL, damit dieser seinen B–Platz herrichten und dem LSK gegen entsprechende Mietzahlung zur Verfügung stellen kann. Das Ganze für 10 Jahre mit Option auf weitere 10 Jahre. D.h. damit will sich der OB und die Stadt aus der Angelegenheit endgültig verabschieden. An diesem Punkt wird mir die Analyse von Herrn Saft doch etwas zu rücksichtsvoll, wenn er einen stärkeren Rüchkalt durch die Politik für wünschenswert hält. Dieser Rückhalt ist für den LSK gleich Null, wenn man mal von der Überlassung des verwahrlosten Geländes an der Goseburg absieht, das der LSK nun aufmöbeln darf.
      Nun zum VfL. Ich weiß nicht, warum die Beziehung zum TSV Bardowick nicht gehalten hat, als der VfL dem LSK die helfende Hand entgegenstreckte, hatte er möglicherweise schon damals hinter seinem Rücken ein Messer in der anderen Hand. Auf jeden Fall geschah das Ganze von Anfang an gewiß nicht uneigennützig. Die Finanzen des VfL sind angespannt bis klamm. Für die Fußballabteilung blieb da nicht viel übrig. Da kamen die in Aussicht stehenden Mieteinnahmen durch den LSK nicht ungelegen, zumal diese noch durch umfangreiche Sachleistungen der unermüdlichen Helfer zur Verbesserung der Bedingungen auf dem Platz begleitet wurden. Etwas von der wahren Grundhaltung des VfL zeigte sich dann in diesem Sommer als der Platz infolge der fehlenden Niederschläge austrocknete. Da gab es plötzlich einen Rohrbruch, dann verwies man auf die Kosten einer Beregnung des Platzes (siehe angespannte finanzielle Lage) – was wohl eine Angelegenheit des Vermieters sein dürfte – die dann aber plötzlich vor der Fernsehübertragung keine Rolle mehr spielten. Auf berechtigte Kritik machte man die beleidigte Leberwurst. Als es schließlich um eine Verbesserung der Spielverhältnisse ging, war der VfL der einzige Gesprächspartner für die Stadt. Der LSK, der ja mit seiner Regionalligamannschaft der eigentliche Anlaß für dieses Gespräch war, blieb außen vor. Nach diesem Gespräch verkündete Herr Walther, daß der VfL auf jeden Fall das letzte Wort bei der Nutzung der neuen Anlage haben werde, wie immer eine mögliche Einigung mit dem LSK ausfallen würde. Das Ergebnis also: der VfL kann sich beim LSK bedanken, daß dieser die ihm ausgestreckte Hand ergriffen und dem VfL ein kleines neues Stadion beschert hat, egal, ob die zunächst zehnjährige Nutzung vom LSK wahrgenommen wird oder nicht, denn wie sagte Herr Saft, ein Zuhause – wohl eher eine Unterkunft – ist schon gar keine Heimat.

      Bleibt da von den handelnden Personen der Dritte, nach dem bisher Gesagten offenbar das Opfer. Nachdem Aufstieg in die Regionalliga, der mit dem Abschied aus Wilschenbrook einherging, haben es zunächst die Herren Kaiser und Ostermann mit den entsprechenden Helfern auf bemerkenswerte Weise geschafft, die Liga zu halten. Ihre Nachfolger konnten bis auf den heutigen Tag diese Arbeit erfolgreich fortsetzen. Die Politik hat dazu nichts beigetragen, wohl aber die Wirtschaft, denn ohne eine entsprechende Sponsorentätigkeit wäre Regionalliga nicht möglich, auch wenn es letztlich nur der 11. Tabellenplatz ist. Herr Safft hat schon recht, daß das allein als Konzept nicht reicht. Andererseits ist mehr in Lüneburg nicht drin, wenn man jetzt erfährt, daß nahezu alle Drittligavereine mit hohen Verlusten arbeiten und das durchschnittliche Monatsgehalt eines Spielers in der dritten Liga im vierstelligen Zahlenbereich liegt. Also allein dieser 11. Tabellenplatz in der Regionalliga kostet wahrscheinlich so viel Mühe und Energie, die auf Dauer nur schwer aufzubringen sein wird,wenn jegliche Perspektive auf eine eigene Spielstätte (=Heimat) abhanden gekommen ist. Das ist wohl der Zeitpunkt sich zu fragen, ob sich der Aufwand überhaupt lohnt und ob sich auf längere Sicht erwarten läßt, daß er erbracht werden kann. Diese Frage müssen sich der Vorstand und auch die Mitglieder vorlegen. Die hier von einer Seite immer wieder angemahnte Mitgliederversammlung ist unumgänglich – so auch Herr Safft. Die zugrundeliegende Entscheidungssituation muß für einen Außenstehenden mehr als aberwitzig erscheinen. Die Regionalligamannschaft des LSK erfordert auf Dauer eine annehmbare Spielstätte, diese sowie das dafür benötigte aber nicht vorhandene Geld erhält ein anderer Verein. So landet das Messer im Rücken des LSK.
      Als einer dieser Außenstehenden und jahrzehntelanger LSK-Anhänger stimme ich Gunter zu, sofern es nicht einen anderen als den angebotenen Weg gibt. Dieser muß dann außerhalb der Stadt, die einen nicht will, und ohne dieselbe gesucht werden. Fraglich ist natürlich, ob es ihn überhaupt gibt.

      • Ich finde es beschämend wie LSK Fans/Anhänger über helfende Vereine herziehen. Erst über Bardowick negativ herziehen, jetzt ist der VfL dran, immer ist jemand anderes Schuld an eurer Situation. Eure Arroganz ist zum Kotzen. Als heimatloser Verein so über einen helfenden Verein herzuziehen ist respektlos! Ihr solltet vor euren eigenen Toren kehren.

        • Lieber Genervter. Keiner zieht über den VFL her. Es wird nur festgestellt, dass der VFL zu doof ist, einen Rasen glattzuziehen. Auch Bewässerung/ Entwässerung sind Begriffe, die die VFLer erst googlen müssen. „A-Platz“ -Gelächter. Nie Flutlicht gehabt- warum auch?. Demut muss man vor der untergehenden Sonne haben. Auch bietet sich Demut an, sich zu freuen, dass wir von Hungersnöten und Kriegen hierzulande verschont bleiben. Aber schon gar nicht vor dem VFL. Deinen Hang zur Demutspflicht kannst Du Dir abschminken. Nur der LSK!!!

          • Die Mehrzahl der Lüneburger Vereine und auch diejenigen in den Nachbarkreisen haben kein Flutlicht auf dem A-Platz. Die Anlage in dem ehemaligen LSK-Gelände hätte auch nicht den Regularien entsprochen. Von daher mal schön die Bälle flach halten.

            Ich kann nachvollziehen, dass der VfL Platz scheiße gepflegt und nicht den Ansprüchen genügt. Allein, und das erschließt sich mir nicht, der LSK wußte um die Situation bevor der Pachtvertrag unterschrieben wurde.

            Die VfL Plätze sind schon immer zu witterungsanfällig, nur in normalen Sommern gut für ein paar Wochen, das Gelände abgelebt und ungepflegt, im Winter dunkel und die Toiletten weit weg.

            Warum also über sowas sich ständig beschweren?

        • Was muß man sich beim LSK unter eigenen Toren vorstellen?

          • Die eigenen Deppen vielleicht?

            Denn wenn sogar der VfL-Walther rühriger ist als unsern Basti, dürfen wir uns nicht wundern, dass wir eins ums andere Mal beim Ansprücheanmelden und beim Geldverteilen über den Löffel balbiert werden.

      • Lieber achtmalklug,

        vielen Dank für die Überschau!

        Wichtig in diesem Zusammenhang ist noch das Folgende:

        Die Pläne für die „Arena Lügengurker Schand“ (Zitat Otto) wurden auf der gemeinsamen Sitzung des Sportausschusses Hansestadt und Landkreis Lüneburg am 12. Mai 2016 öffentlich vorgestellt – vor zweieinhalb Jahren. Am 11. September 2016 waren Kommunalwahlen, bei welchen mancher SVG-Mitarbeiter in Rat und Kreistag gelangte.

        Die Bezahlung und Dauersubvention des skandalösen Riesenunfugs „Arena“ am falschen Ort durch Stadt und Kreis, deren Beträge sich „am Ende des Tages“ zwischen 25 und 30 Millionen Euro einpendeln werden, bindet finanzielle Ressourcen, die dem Lüneburger Sport insgesamt und damit auch dem LSK über Jahrzehnte hinaus nicht mehr zur Verfügung gestellt werden können.

        Als Sportreferentin ist seit Februar 2018 Britta Herrschaft für Sportentwicklunglanung, also die Förderung und Weiterentwicklung des Sports in Lüneburg und der Vereinslandschaft zuständig. Ihre Stabsstelle 05S ist im Dezernat für Bildung, Jugend und Soziales angesiedelt und ermöglicht so eine übergreifende Zusammenarbeit mit den Schulen, Kindergärten sowie dem Bereich Integration. Britta Herrschaft ist die erste Sportreferentin der Hansestadt Lüneburg überhaupt. Die personelle Stärkung sieht sie als ein deutliches Signal: „Sport und Sportentwicklung sind uns wichtig. Mit dem neuen Sportreferat haben wir die Möglichkeit, Sport und Sportvereine zukünftig noch stärker fördern und fachlich begleiten zu können.“ (Soweit die Pressemeldung der Hansestadt Lüneburg, die am Freitag, 9. März 2018 um 16:22 auch von FocusOnline publiziert wurde.)

        Frau Herrschaft und ihre Mitarbeiterin, die „Sachbearbeiterin im Bereich Sport“ Claudia Fuhrmann, „kümmern sich auch um die Sportausschuss-Sitzungen“.

        In jenem Sportausschuss des Rates der Hansestadt Lüneburg, bestehend aus acht Ausschussmitgliedern und drei beratenden Mitgliedern, führt der Ratsherr Henrik Philipp Morgenstern (CDU) seit dem 1. November 2016 den Vorsitz. Er ist zugleich Marketingchef der SVG Lüneburg Spielbetriebs GmbH, jener Einrichtung, deren Geschäftsführer Andreas Bahlburg vor allem vom Bau der Arena profitiert (neben dem SVG-Gesellschafter, SVG-Sponsor und designierten Arena-Betreiber Klaus Hoppe). Ein weiteres Ausschussmitglied ist seit dem 1. November 2016 Dr. Thomas Buller (CDU), der Mannschaftarzt des SVG Bundesligateams, dessen wirtschaftliche Führung und kommerzielle Vermarktung der Geschäftszweck der SVG Lüneburg Spielbetriebs GmbH von Herrn Andreas Bahlburg ist.

        Als Mitglied des Lüneburger Sportbeirats ist seit dem 28. Juni 2018 außerdem Uwe Walther, Präsident des VfL Lüneburg von 1894 e.V., beratendes Mitglied im Sportausschuss des Rates der Hansestadt Lüneburg, der auf seiner Sitzung vom 19. Oktober 2018 über die „Errichtung einer Sportanlage für den Fußball in der Hansestadt Lüneburg“ befand.

        In der Ausschussvorlage – VO/8008/18 – hieß es zum Sachverhalt unter anderem:

        „Mitte Mai 2018 haben der VfL und der LSK der Verwaltung einen gemeinsamen Vorschlag unterbreitet, wie die Anlage am Sültenweg aufgewertet werden kann, um einen reibungslosen Spielbetrieb in der Regionalliga zu ermöglichen.

        Folgende Punkte wurden dabei festgehalten:

        – Tausch der Spielfläche vom A- auf den B-Platz

        – Ertüchtigung des Spielfeldes zur Erhöhung der Witterungsbeständigkeit

        – zukünftige Zuschauerkapaziät der Anlage: 1200 – 1500 Zuschauer

        – Bau einer geschlossenen Tribünenanlage an der Längsseite zwischen A- und B-Platz, die gleichzeitig als Lärmschutzwand fungiert

        – Bau von Stehrängen an den Stirnseiten und der zweiten Längsseite

        – Verlagerung des Einlasses auf die Längsseite, die an die Sülzwiesen grenzt, um Verkehr und Parkprobleme für die Anwohner am Sültenweg zu vermeiden
        (…)
        Die Verwaltung hat deutlich gemacht, die beiden Vereine in diesen Punkten zu unterstützen, wenn sich beide Vereine auf eine langfristige Zusammenarbeit verständigen können und diese Vereinbarung auch vertraglich fixieren. Dies ist mit den Verantwortlichen des VfL als Pächter der Anlage am Sültenweg in einem Gespräch Mitte Juli 2018 abgestimmt worden. Es wird geprüft, ob die für das HH-Jahr 2021 veranschlagten Mittel von 1,5 Mio € in das HH-Jahr 2019 vorgezogen werden können, um die Ertüchtigung der Sportanlage am Sültenweg schneller beginnen zu können.“

    • Hallo achtmalklug,

      ich bin nicht deiner Meinung. Es gibt nicht nur deine Alternative (= das Entweder-oder) von „in den Sack hauen – wie Gunter meint – oder raus aus der Stadt“! Eine solche Einstellung wäre reiner Defätismus. Aber nicht das Schicksal führt Regie, sondern Leute, die sich tummeln, Gelegenheiten selber schaffen, ihre Chancen ergreifen und dran bleiben, manchmal über Jahre!

      Man kann auch kämpfen!

      Politik, auch Sportpolitik, ist die Kunst, dicke Bretter zu bohren! Dazu braucht man die richtigen Leute an der Spitze! Und die müssen sich von einer weitgehend einhelligen Meinung unter Mitgliedern und Fans über das Wollen und die Ziele getragen wissen.

      Vor gut einem Jahr, beim Umzug von Bardowick wurde noch im Hamburger Abendblatt trompetet: „Geht es nach Oberbürgermeister Ulrich Mädge, spielt der Lüneburger SK ab 2021 auf einer Sportanlage im Osten. 2018 will Mädge mit dem Bund in die Gespräche über den Kauf des vier Hektar großen Geländes einsteigen, auf dem die Theodor-Körner-Kaserne steht, die derzeit von der Bundeswehr genutzt wird.“ (https://www.abendblatt.de/sport/article210303825/Regionalligist-LSK-zieht-um-Lueneburg-plant-neues-Stadion.html)

      Warum hören wir zu dem fiesen Spiel, das jetzt mit dem LSK getrieben wird, nichts vom Präsidenten des Vereinsvorstands? Warum versichert er sich nicht in einer außerordentlichen Versammlung der Meinung der Vereinsmitglieder? Warum lehnt immer nur Rainer Zobel sich aus dem Fenster?

      Warum tut Sebastian Becker nichts?

      Dazu hatte ich schon vor zehn Tagen versucht, die Lage unseres vergleichsweise doch recht kleinlauten Präsidenten zu beschreiben:

      Die Anwaltsnotare Thomas (der Ältere) und Sebastian (der Jüngere) Becker betreuen in ihrer Kanzlei, „einem Bürogebäude mit besonderer Atmosphäre“ im historischen „Gerberhof“ mitten in der Hansestadt Lüneburg, alle Bereiche, die Kraft Gesetzes dem unabhängigen Träger eines öffentlichen Amtes für die bezeugende Dokumentation von Willenserklärungen auf dem Gebiet der vorsorgenden Rechtspflege zugewiesen sind. Schwerpunkte hierbei sind z. B. Grundstückskaufverträge, Bestellung von Grundschulden und sonstigen dinglichen Rechten, Gesellschaftsverträge, Unternehmenskaufverträge, Unternehmensnachfolgeregelungen, Anmeldungen zum Handelsregister, etc. Rechtsanwalt Thomas, d. Ä., Becker ist außerdem seit mehr als 15 Jahren als gerichtlich bestellter Insolvenzverwalter/Treuhänder tätig und begleitet eine Vielzahl von laufenden Insolvenzverfahren. Rechtsanwalt Sebastian, d. J., Becker fokussiert sich zusätzlich auf die Beratung von Unternehmen in wirtschafts- und handelsrechtlichen Fragen, bei insolvenzrechtlichen Fallgestaltungen, insbesondere bei Insolvenzanfechtungen und besitzt Expertise im Vertrags- und Versicherungsrecht.

      Bei allem, was Du – wahrscheinlich zu Recht – monierst, musst Du bedenken, daß das „urbane gesellschaftliche Engagement“ etwa im Spitzensport wie beim Lüneburger Sport-Klub Hansa von 2008 e. V. durch Sebastian Becker für einen Notar (von lateinisch notārius, deutsch „Geschwindschreiber“) nur solange sinnvoll ist, wie er dadurch zu belastbaren munizipalen Beziehungen gelangt, aber in dem Moment für ihn zum Problem wird, wie es seine kommunalen Beziehungen belastet. „Stadt“ und „Kreis“ sind bedeutende „Kunden“ und „Partner“ in den Mandatsverhältnissen von notariellen Beurkundungs- und Beglaubigungsberechtigten und -bedürftigen. Auch hier gilt wohl, dass einem das Hemd zuletzt doch immer näher ist als die Hose?

      • Hallo Katsche,
        vielleicht oder hoffentlich handelt es sich bei Herrrn Beckers Konfektionsausstattung um eine Hemdhose. Es stimmt schon, daß es bei all dem momentanen Wirbel ausgesprochen still um den Präsidenten des LSK ist. Aufmerksame Beobachter des Geschehens rund um die Sülzwiesen, haben auch schon oftmals seine Abwesenheit auf dem Platz bemerkt und damit ein oder mehrere Fragezeichen hinter seine Vereinsführung gesetzt.
        Bei Deinen Hinweisen auf die die für die Existenz einer Kanzlei notwendige Vernetzung können einem schon Zweifel kommen, ob Herr Becker noch mit der an seinem Start gezeigten Verve dabei ist. Andererseits war in den letzten Monataen immer mal wieder gefragt worden, wo Herr Becker eigentlich sei und ob er sich um die Geschicke des LSK noch ausreichend kümmere. Erinnerlich sind die Wochen, als sich die Zukunft des LSK am Ende der vergangenen Saison in der Schwebe befand, weil die Lizenz für die Regionalliga nicht erteilt worden war. Auch da war von Herrn Becker nichts zu hören und zu sehen, und dann war doch alles noch rechtzeitig in trockenen Tüchern. Oder wie da Rainer Zobel praktisch aus dem Hut gezaubert wurde. Das ging alles sehr schnell. Also ich neige noch immer dazu, bis zum Beweis des Gegenteils, daß Herr Becker eher im Stillen versucht, das Schiff auf Kurs zu halten.

        Natürlich ist es vernünftiger und damit ratsamer auch in schwierigsten Situationen, nicht die Flinte ins Korn zu schmeißen sondern weiterhin schußbereit zu sein. War bei mir wohl so ein Anflug von Resignation.

  7. Alles wird gut!

    Heute Abend versammelt sich das geistige Lüneburg zum Herrenessen. Jeder, der Rang und Namen in der hiesigen Bau-, Finanzier- und Sportwelt hat, wird kommen. Auch Reineke und Totalbedebbert sind dabei und werden klare Ansagen zur Notwendigkeit eines modernen, bundesligatauglichen Fußballstadions im künftigen „Ballspiel- und Ertüchtigungspark Ilmenauer Land“ machen:

    https://www.landeszeitung.de/sport/aktuelles/234921-zuschauerschwund-beim-lsk#comment-70971

    Ein kompetenter LSK-Pressesprecher scheint auch gefunden! Libero hat sich mit einem rethorische Funken sprühenden Bewerbungsschreiben für die heikle Universalaufgabe „kommunikativer“ Allgegenwart empfohlen:

    https://www.landeszeitung.de/sport/aktuelles/234921-zuschauerschwund-beim-lsk#comment-70152

  8. Wenn man die ganze Entwicklung so verfolgt gab es für den LSK scheinbar einen entscheidenden Fehler: Dem LSK gehörten die Wilschenbruch Sportanlagen, die 100 Jahre in Gang gehalten wurde. Wäre der LSK nur Pächter gewesen, wie der VfL und der MTV, die den Gerüchten nach zu urteilen selbst nicht mal Pacht bezahlen müssen, dann würde der LSK noch heute im Wilschenbruch spielen. Der Fehler war also die Jahrhundertlange Eigentümerschaft. Pech gehabt LSK, so macht man sich zum Spekulationsobjekt.

    • Meines Wissens hat die damalige LSK-Führung unter Herrn Harder den alles entscheidenden Fehler begangen, in dem sie als Eigentümer der Wilschenbrooker Anlage den Anrtag gestellt hat, das Gelände aus dem Naturschutz zu nehmen. Wäre das nicht geschehen, wäre die gesamte Insolvenz wohl mangels Masse relativ schnell abgewickelt worden, und die Anlage würde heute noch existieren. Wäre, wäre….
      Ein Ding wäre allerdings, wenn der VfL für das Gelälnde keine Pacht zahlt, wohl aber vom LSK eine verlangt. Würde aber in das Gesamtbild passen.

      • Huch, Reineke, du klandestiner alter achtmalkluger Nachtwächterhase, ist das Herrenessen schon zuende? Wie war das korporative Köpfezusammenstecken im Tabak-Kollegium bei Bier, Schnaps und anregenden Gesprächen?

        • Hans-Herbert Jenckel, Sportchef der Landeszeitung, war gestern Abend auch da. Er hat sich sehr für den LSK bei David McAllister, dem ehemaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten (1. Juli 2010 – 19. Februar 2013), ins Zeug gelegt, „der beim Herrenessen der Lüneburger Kaufleute profund über die Gefahren des Brexit“ räsonierte, aber leider nur sehr wenig dazu sagte, wie vom über viele Jahre versprochenen LSK-Stadion nun plötzlich keine Rede mehr ist und wie das für diese „LSK-Heimat“ vorgesehene Geld auf einmal in eine „Aufwertung“ der VfL-Anlage gesteckt und damit dem eigentlich Anspruchsberechtigten vom Guthabenkonto gestrichen werden soll. Link zum Video: https://www.facebook.com/landeszeitung/videos/2244785349125193/

  9. Wo sind die Alternativen geblieben?

    Ich glaube 2006 wurde der Wilschenbruch aus dem Naturschutz genommen. Damit hat die Stadt dort die Entscheidung getroffen das der Sportplatz weg kommt. Seitdem hätten doch die Entscheider eine gesicherte Alternativfläche ins Auge fassen müssen. Seitdem wurde viel geplant und gebaut in Lüneburg. Wird da alles nur zufällig hingewürfelt oder gibt es da Pläne, wie die Stadt und somit auch seine Sportanlagen sich entwickeln sollen. Ist das alles nur Zufall oder Absicht was dort geschieht?

  10. Innsider 13. Oktober 2018 at 17:13
    Habe das Spiel, wie schon das Spiel gegen Lübeck, im Netz geguckt. Ich traue mich nicht, einen ehrlichen Kommentar über die heutige Darbietung zu schreiben. Man wird ja doch nur beschimpft und beleidigt.
    Jetzt macht sich gerade der LSK in Jeddeloh (?) lächerlich. Es ist nicht mehr Fussball zu nennen was der LSK macht. Beim Abstieg hat sich das Thema Stadion sowieso erledigt. Zobel sollte heute noch zurücktreten und den Co Trainer weitermachen lassen. So und jetzt zerreißt mich.

    • Hallo Torben, wir wissen alleine, dass das heute kein gutes Spiel war. Deiner blöden Niedertracht bedarf es nicht, um herauszufinden, was wir verbessern müssen. Was weißt denn du schon über Rainer Zobel? Du möchtest Unfrieden in Mannschaft und Verein tragen. Das ist dein einziges (erbärmliches) Motiv. Und trotzdem, auch bleiche, gelbgesichtige verleumderische Neider wie du werden es nicht verhindern: Das moderne bundesligataugliche LSK-Stadion im ausbaufähigen „Sportwaldpark Ilmenauer Land“ wird kommen. Da kannst du noch soviel von deinem böswilligen Unsinn in die Gegend kreischen! Bleib cool und schieb dir drei, vier Stücken Sahnetorte zwischen die Kiemen. Fett und Zucker beruhigen die Nerven von Sesselpupsern wie dir. (Und, ja, ch spreche da aus eigener Erfahrung 😉 😀😀😀)

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