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Der aktuelle Vorstand: mit Alexander Diercks, Thomas Lohmann, Martin Wilke und Sebastian Becker (v.l.) steht am 10. Dezember nicht zur Wahl. Foto: be

LSK bittet zur Mitgliederversammlung

Zweimal treten die Regionalliga-Fußballer des Lüneburger SK noch auswärts an, dann wartet auf den Verein ein lange erwartetes Heimspiel. Die Mitgliederversammlung findet am Montag, 10. Dezember, um 19 Uhr im Restaurant Wassermühle in Heiligenthal statt. „Wir erwarten einen ruhigen Abend“, meint der LSK-Medienbeauftragte Jens Peter Hecht.

Auf der Versammlung, die laut Satzung eigentlich im ersten Quartal hätte stattfinden müssen, stehen der Bericht des Vorstands, der Kassenprüfer und die Entlastung des Vorstands im Mittelpunkt. Wahlen stehen turnusgemäß nicht an. Und es soll laut Hecht keine Veränderungen in der Führungsriege geben, auch wenn der für die Finanzen zuständige Vorstand Thomas Lohmann seit gut einem Jahr nicht mehr im LSK Hansa tätig ist.

Ein zentraler Punkt dürfte die Diskussion um die Zukunft des Regionalligisten auf den Sülzwiesen sein. Ein Gespräch mit dem VfL in dieser Sache soll noch im Dezember stattfinden, terminiert ist es noch nicht.

12 Kommentare

  1. »›Wir erwarten einen ruhigen Abend‹, meint der LSK-Medienbeauftragte Jens Peter Hecht.«

    Jens-Peter, rechnest du wirklich nicht mit dem Erscheinen von Udo Carabas, Hartmut Schlomski, Jan Beckmann, Stefan Ahrens und Olaf „Ben“ Boles?

  2. Ach, warum sollte ich denn nicht da sein? Allerdings ist die Mitgliederversammlung eigentlich der passende Ort um groß Alarm zu machen. Zumal, und das möchte ich nochmal betonen, ist der aktuelle Vorstand des LSK ein gutes Team, das eine grundsolide Arbeit hinlegt. Die sind ein Vorbild für so manchen Heißsporn und Labersack in der „Fan“-Gemeinde des Vereins.

  3. Querulantus Schlomskus setzt schon seine Drahtbürste, mit der er dem von ihm einst hoch gelobten Vorstand einen Scheitel ziehen wird!

  4. Also, wenn ich mir oben das Foto von Michi Behns ansehe, denke ich sofort an den locker lächelnden Lucky Luke aus dem Heft „High Noon in Haldey City „, wie er gegen Ende des Abenteuers Joe, William und Jack Dalton bei Sheriff Zobel in Silver City abliefert. Averell Dalton, der größte, schönste und gutmütigste Dalton, der gleichzeitig der Dümmste ist, wird sicher mit Rantanplan, dem noch dümmeren Gefängnishund, bereits in der Zelle warten und ungeduldig rufen: „Wann gibt’s was zu essen?“

    Was ich mich frage: Wenn der für die Finanzen zuständige Vorstand Thomas Lohmann seit gut einem Jahr nicht mehr im LSK Hansa tätig ist, warum erscheint er dann immer noch mit auf dem Foto? Besitzt der LSK nur das eine Lichtbild, aber keine Schere? Und wer ist an Stelle von Thomas Lohmann der für die Finanzen zuständige LSK-Vorstand?

    • Gibmirdiekirsche

      Konsti, das ist wie in jeder guten Firma, wenn einer nicht da ist macht’s ein anderer.

      • Also wie bei Volkswagen zum Beispiel. Wenn Frank Witter, der Chief Financial und Information Technology Officer, aussteigt, erledigt vielleicht Gunnar Kilian aus dem Geschäftsbereich „Personal“, „Events“ und „Pressearbeit“ dessen Aufgaben mal eben so mit.

  5. Über 22 Millionen Euro für die Arena. Wie bereits erwähnt und jetzt auch durch das Finanzamt festgestellt: es gibt keinen Vorsteuerabzug für die Arena. Da kann man nichts machen. Die Kosten steigen somit um nocheinmal 19 %. Jeder Steuerfachgehilfe lernt dies im 1. Lehrjahr. Summiert mit Grundstück und Nacherschließung liegt man jetzt bei über 22 Millionen Euro, bei der die Stadt Lüneburg auch noch 4,4 Millionen € und 150.000 Euro jährlich für ein Millionengrab fehlinvestieren würde. Das sind nunmal die Fakten . Das Projekt wird am 17.12. vom Kreistag abgelehnt, da die Politiker eine Verantwortung gegenüber der Steuerzahler und sich selbst haben. Die absolute Schmerzgrenze lag bei 15 Millionen. Das wird man leider auch bei den ( sehr guten) Volleyballern akzeptieren müssen. Das Konzept sollte neu überdacht werden:
    Lieber eine Arena mit 2.000 Sitzplätzen ohne Betreiber für 8-10 Mio, als eine gescheiterte Arena mit 3.500 Sitzplätzen mit Betreiber für 22 Mio.Der Landkreis und die SVG sollte schnellstmöglich auf eine Orientierung auf eine Halle wie z.B den Rasta Dome in Vechta legen. Kosten komplett: 12 Mio. Da würden auch die Steuzahler mitgehen. Zusammen mit dem LSK wäre so eine Schaffung inklusive kleinem Stadion realistisch . Für die Stadt Lüneburg und dem Landkreis eine Top Möglichkeit und für die SVG und den LSK eine Win-Win-Situation

    • Ich befürchte, Du wirst am 17. 12. eine Enttäuschung erleben. Mit den Schmerzen ist das so eine Sache. Man gewöhnt sich an diese mit der Zeit. Und dann ist es wie bei den Ostasiaten. Man darf keine Gesichter verlieren. Man wird nicht von 22 Mill. sondern nur 17,4 Mil. sprechen. Die SPD wird geschlossen abnicken – ist ja nicht ihr Geld – sowie die Gefolgsleute der Herren Bahlburg und Dubber, was schon für eine knappe Mehrheit reichen könnte. Und dann wird wieder in die Hände gespuckt, und sie steigern das Sozialprodukt.
      Was will man also mehr?

    • Am 14. Mai 2016 – ganz kurz bevor der Hoppe-induzierte Bahlburg-Wahn zur lokalpolitischen Obsession mutierte – wurde in der Landeszeitung mit viel Enthusiasmus darüber berichtet, wie umsichtig ein solches Projekt angegangen werden kann.

      ◘ es sollte ein regionalligataugliches Stadion samt Nebenplätzen als erster Teil eines gestuften Ausbaus kommen

      ◘ anders als bei der Arena war an eine Anlage „für alle Vereine in der Region“ gedacht, nicht bloß für einen

      ◘ anders als bei der Arena sollten Verkehrsanbindung und Lärmschutz „berücksichtigt“ werden (vermutlich auch kostenmäßig 😉 )

      ◘ anders als bei der Arena spielte „Zukunftsfähigkeit“ eine Rolle, also die Möglichkeit zu einer eventuellen späteren Vergrößerung

      ◘ anders als bei der Arena wäre auch die Chance für ausreichende Parkraumerweiterungen gegeben gewesen

      „Unter dem Arbeitstitel ‚Ligataugliche Sportanlage Lüneburger Land‘ hat Oberbürgermeister Ulrich Mädge im Sportausschuss Überlegungen vorgestellt, die vor allem den Lüneburger SK und seine Fans bewegen ein Stadion für 5000 Zuschauer samt zwei Nebenplätzen für den Fußball-Regionalligisten. Aber es soll eine Anlage sein ‚für alle Vereine in der Region, nicht für einen bestimmten‘, verdeutlichte Mädge, dem auch in diesem Fall wie bei der Arena an einer Mehrfachnutzung gelegen ist. Diese Sportanlage soll auch ein Stützpunkt für Niedersachsen und Hamburg für Behindertenfußball werden.

      Zwei schon in der LZ vorgestellte Standorte kommen unter Berücksichtigung von Verkehrsanbindung und Lärmschutz infrage: eine Fläche in der Theodor-Körner-Kaserne nördlich der Flugplatz-Landebahn und das Areal in Bardowick nördlich des Freibads. ‚Wir favorisieren Bardowick‘, machte Mädge deutlich. Denn wann Fläche vom Bund in der Kaserne gekauft werden kann, sei weiterhin unklar, ‚frühestens 2018‘. Schließlich sei jetzt auch wieder eine Vergrößerung der Bundeswehr im Gespräch. Zudem verwies der Oberbürgermeister darauf, dass das ‚ausgeguckte‘ Gebiet keine Möglichkeit zu einer eventuellen späteren Vergrößerung biete.“

      Quelle: https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/328244-lueneburger-sk-bardowick-ist-favorit-fuer-stadion-bau

      ►⯈⯈ Woran ist diese Idee gescheitert? Und warum ist der eigentlich nur logische und konsequente Schritt hin zur „integralen Sportparklösung“ von Arena- UND Stadionerrichtung auf diesem Gelände unterblieben?

  6. Hansa-Dribblanski

    »Der Landkreis Lüneburg hat sich mit Brücke und Arena Großprojekte geangelt, die durchaus Desaster-Potenzial haben. Lg jj«, schreibt LZ-Vizechefredakteur Hans-Herbert Jenckel am 19. November 2018.

    Die neuesten Nachrichten zum Thema „Tarnen, Tricksen, Täuschen“ (H.-H. Jenckel) gibt es hier: https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/2113852-arena-finanzamt

    Die Arena-Gesamtkosten setzen sich in etwa so zusammen, wie es Herr Schnell am 10. November 2018 dem KTA Wiemann (FDP) vorgerechnet hat:

    »Der Grundstückskauf bewegt sich eher bei zwei, als bei 1,6 Millionen Euro. Die Honorare für erbrachte, aber nicht verwendbare Planungsleistungen durch die Bocklage + Buddelmeyer GmbH sind nicht eingerechnet. Auch einen Vorsteuerabzug kann und wird es nicht geben. Usw. Allein mit der Salier-Transaktion plus den kalt gefönten Baukosten (›Schniedelschrumpfung‹) vom Montag (KT-Sitzung, 5.11.) sind wir schon bei (3 + 17,5 Millionen Euro =) über zwanzig Millionen. Hinzu kommen Parkraumbeschaffungs- und Straßenbaumaßnahmen plus Transportarrangements, die mindestens noch einmal netto 3, brutto 5 Millionen Euro ausmachen. Und auch die notwendige laufende Bezuschussung wird mit Sicherheit nicht weit unter einer Million Euro p. a. liegen. So ergibt sich grob gerechnet eine Summe von 25 bis 27 Millionen Euro, auf die Sie einen Risikopuffer von 15 % draufsatteln müssen um den wahrscheinlichen Näherungswert der Gesamtkosten (von rund 30 Millionen Euro) zu erhalten.

    ABER AUCH DANN ist – wie Sie völlig richtig andeuten – nur über die betriebswirtschaftlichen, noch lange nicht über die erheblichen volkswirtschaftlichen Kosten (Stichworte: Begünstigung, Wettbewerbsverzerrung, mangelhafte Erreichbarkeit, zweifelhafte Brauchbarkeit, unklare Bedarfslage, Verhinderung einer sinnvolleren, weil Ausbau- und Entwicklungsperspektiven bietenden Sportparklösung, usw.) gesprochen worden. (Das Audimax etwa, das mit seiner Event-Vermarktung ohnehin nicht zu Potte kommt, wird – falls die Arena als ›Stadthalle‹ in ihrer grässlichen Umgebung tatsächlich funktioniert – vollends durch die Röhre gucken.)

    Die ganze Sache ist ein Schildbürgerstreich wie er im Buche steht. Nur dass er ganz reales Geld verschlingt, das an anderer Stelle fehlen wird. Und diesmal wird weder ›Europa‹ noch ›das Land‹ einspringen. Anders als beim Libeskind-Bau kommt die ›kommunale Ebene‹ nicht mit sieben Millionen Euro davon, – nicht einmal vorerst. Die ganze Suppe muss von den Lüneburgern in Stadt und Kreis alleine ausgelöffelt werden – mindestens zwanzig, gestreckt dreißig Jahre lang.

    Ihre Parteikollegin, Herr Wiemann, die Ratsdame Birte Schellmann hatte recht. Alles, was sie Mitte September an Herrn Jenckel über das Audimax-Debakel geschrieben hat, lässt sich ohne Abstriche auf das Arena-Desaster übertragen:

    – Das war nicht nur vorauszusehen, danach konnte man von Anfang an die Uhr stellen.

    – Die Wahrheit wird immer nur bröckchenweise auf den Tisch gelegt. Nur, die Wahrheit wollte keiner hören.

    – Die veranschlagten Baukosten werden weit höher liegen, als behauptet, und die dann anfallenden Unterhaltskosten werden ebenfalls weit höher liegen, als angenommen.

    – Wer wollte, dem konnte das von Anfang an klar sein.

    – Anders als von den Claqueuren vorhergesagt, wird sich die Strahlkraft des multimodalen Schachtelbaus sehr in Grenzen halten.

    – Wie beim Audimax ist auch beim Arena-Projekt wohl nicht damit zu rechnen, dass sich irgendwer öffentlich dazu bekennt, einer Riesenfehleinschätzung aufgesessen zu sein.«

    Quelle: https://blog-jj.com/2018/11/10/tarnen-tricksen-und-taeuschen-bei-der-arena/#comment-3861

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