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Ryan Scalter, Noah Baxpöhler und Cody Kessel (von links) bilden einen Block gegen den Berliner Kyle Russell. Foto; Wölper/SVG

SVG bringt 2:0-Führung nicht nach Hause

Das nächste Drama gegen den Meister: Die Bundesliga-Volleyballer der SVG Lüneburg unterlagen bei den Berlin Volleys mit 2:3 (25:20, 28:26, 21:25, 22:25, 10:15), gaben dabei eine 2:0-Satzführung noch aus der Hand. Immerhin entführten die Lüneburger erstmals in der Bundesliga einen Punkt von den Volleys.

Zehn Tage zuvor erst hatte die SVG im Pokal aus einem 0:2 noch ein 3:2 gemacht. Diesmal lief es umgekehrt, weil sich die Berliner am Ende als etwas durchschlagskräftiger erwiesen.

„Wir haben viereinhalb Sätze auf sehr hohem Niveau gespielt. Am Ende haben nur ein paar Kleinigkeiten nicht gestimmt“, bilanzierte SVG-Coach Stefan Hübner trotzdem zufrieden.

11 Kommentare

  1. Tolles, spannendes Spiel, Berlin am Rand der Niederlage. Diese Mannschaft schafft es mittlerweile, regelmäßig starke Leistungen zu bringen. Erstaunt hat mich, dass im heutigen LZ-Artikel die nicht unbeträchtliche Anzahl der SVG-Anhänger mit keinem Sterbenswörtchen erwähnt wurde. Na ja, die Mannschaft weiß, was sie an uns hat.

    • Der LZ-Titel sagt’s, glaube ich genauer: „SVG bringt 2:0-Führung nicht nach Hause“. Knapp vorbei ist auch daneben! Wenn du dreißig Anhänger „eine nicht unbeträchtliche Anzahl“ nennst, was wären dann fünfzig in deinen Augen? Eine Milchstraße von Fans?

      • Guck mal bitte in den Spiegel und lies dir dein armseliges Gedankengut mal selbst vor. Stänkerfritze

      • Hallo Gabi,
        knapp vorbei ist immerhin ein Punkt – der erste, den die SVG jemals aus Berlin entführt hat. Zu den Zuschauern: 50 SVG-Fans, die beim Spiel am Sonntag waren, sind mir persönlich/namentlich bekannt. Dazu kamen noch einige andere, die gut als SVG-Fans zu erkennen waren. Außerdem waren auch noch etliche Angehörige und Freunde von Spielern da (nicht alle davon im Fanblock). Ob das für ein Ligaspiel an einem 23. Dezember viele oder wenige waren, darf jeder selbst entscheiden.

        • Auch 50 oder 60 SVG-Fans scheinen mir doch recht wenig, um eine 30 Millionen Euro teure Arena mit 3.500 Sitzplätzen zu rechtfertigen.

          • Immerhin findet neben dem LSK auch die SVG hier im LZ-Forum mehr und mehr Interesse – wie Dein Beitrag zeigt.

    • Dafür umso besser im Video auf Facebook bei LZSport – danke, Frank Lübberstedt!

  2. Lieber 2:3 in der Liga als im Pokal! 😉

    War aber schon eine klasse Vorstellung, den Punkt nehmen wir gerne mit. Die SVG ist mittlerweile absolut im oberen Drittel der Bundesliga etabliert, anders kann man es sich nicht erklären, wenn der Stadionsprecher der Berliner schon so sehr einen knappen Sieg gegen die SVG feiert. Aber es wird nicht die letzte „Schlacht“ zwischen der Heidemetropole und Berlin gewesen sein.

  3. Das war auf jeden Fall das beste Spiel der SVG in Berlin! Der erste Punktgewinn überhaupt in der Max-Schmeling-Halle, da bleibt dann auch noch Luft für zukünftige Premieren 🙂
    Im Live-Stream war der Lüneblock gut zu hören. Nicht schlecht bei insgesamt rund 6000 Zuschauern!
    „Etabliert im oberen Drittel“ würde ich zwar nicht unterschreiben, weil Frankfurt und Berlin im Laufe der Saison sicher noch gewaltig aufkommen werden. Friedrichshafen und aktuell auch Unterhaching schätze ich ebenfalls eine Nummer stärker ein. Das wäre aus meiner Sicht das obere Drittel.
    Aber die SVG kann all diese Teams an guten Tagen schlagen, ohne dass man dann noch von einer Sensation sprechen müsste. Die Liga ist ausgeglichener geworden. Spannend zu sehen, welche Teams davon profitieren und welche hinter ihren Erwartungen zurück bleiben!

    • Dann hat es sich je gelohnt meine Stimme ein wenig zu strapazieren.
      Wie hat meine Freundin gesagt: erst nachdem der (echt gute) Hallensprecher die Fans aufgefordert hat, laut zu sein, kam auch etwas. Da war in unserem Block deutlich mehr Aktivität da. Hat echt Spaß gemacht. Auch die Unterhaltungen mit den Fans der Volleys war nett. Wir wurden sehr gut aufgenommen. Toll.
      Ja dieses Jahr ist es ausgeglichener. Nur blöd, dass die anderen Spitzenmannschaften langsam stabiler werden. Die BR Volleys sind es noch nicht. Wenn unsere Jungs die Konzentration hoch halten können, ist viel möglich. War schon ein tolles Spiel, in dem noch mehr möglich war. Aber sie kommen ja zum Rückspiel zu uns😁

    • Das sehe ich ähnlich – die von dir genannten Mannschaften haben allein finanziell ganz andere Möglichkeiten. Berlin, Friedrichshafen und Frankfurt haben schon personell nachgebessert, die Alpenvolleys haben das bereits angekündigt. Düren wird wieder unser harter Rivale im Kampf um eine günstiige Ausgangsposition für die Playoffs. Vor allem zu Hause ist Düren – ähnlich wie die SVG – eine Macht. Bei den Powervolleys hängt allerdings viel an der ersten Sechs, vor allem an ihrem diagonalen Haudraufundschluss. Herrsching mit seinem zurückgekehrten russischen Außenangreifer wird auch noch für die eine oder andere Überraschung sorgen. Um in die Phalanx der ersten Vier einzubrechen, müsste bei der SVG alles fast optimal laufen. Wie die anderen die zusätzlichen internationalen Belastungen verkraften, bleibt abzuwarten. Hoffnung macht jedenfalls, dass die Mannschaft bisher sehr konstant gespielt hat.