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Beim Spiel des AEC gegen Sande war voller Körpereinsatz an der Tagesordnung. Foto: be

Schwarzes Wochenende für den AEC

Es war ein Wochenende zum Vergessen für Eishockey-Regionalligist Adendorfer EC. Und das betrifft weniger die sportlichen Ergebnisse, sondern vielmehr die sich dramatisch zuspitzende Personalsituation.

Beim 7:1-Sieg im bedeutungslosen Nordpokalspiel beim CE Timmendorf verletzte sich Top-Verteidiger Lukas Turek durch einen gegnerischen Schlagschuss schwer am rechten Knie. Eine MRT-Untersuchung in den kommenden Tagen soll Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben. Es ist aber fast ausgeschlossen, dass Turek am kommenden Freitag im Regionalliga-Heimspiel gegen Bremen wieder dabei ist. Im schlimmsten Fall droht sogar das vorzeitige Saison-Aus.

Und als wäre das nicht alles schon gravierend genug, kassierten Denny Böttger und Marc Petermann tags darauf beim 1:9 gegen Tabellenführer ECW Sande jeweils Spieldauerstrafen, sind also auch für das nächste Spiel gesperrt. Dem AEC stehen nun gegen die Bremer Weserstars aktuell neun Feldspieler und ein Torwart zur Verfügung – den Regeln nach die Mindeststärke für eine spielfähige Mannschaft.

Sportlich war der AEC diesmal in einem nickeligen und phasenweise überharten Spiel gegen den Tabellenführer auf verlorenem Posten. Das allerdings interessierte angesichts der Personalmisere am Ende kaum noch jemanden.

Adendorfer EC – ECW Sande 1:9 (0:3, 1:2, 0:4). 

Tore: 0:1 Koubenski (1.), 0:2 Runge (3.), 0:3 Boon (14.), 0:4 Hvorostinins (24., 5-4), 1:4 Böttger (M. Hofmann, Petersen), 1:5 Boon (32.), 1:6 Holiga (49., 5-4), 17 Koubenski (50.), 1:8 Hurbanek (52., 5-4), 1:9 Runge (59.). Schiedsrichter: Gavrilas. Zuschauer: 693.
Strafen: AEC: 28 Min. + 5 Spieldauer Böttger + 5 + Spieldauer Petermann. ECW: 20 Min. + 5 + Spieldauer Piskounovs + 5 + Spieldauer Sobczak.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Montagausgabe der LZ.