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Liveticker: Mannheim, Mannheim, wir fahren nach Mannheim

Willkommen beim Sportereignis des Jahres! Die Volleyballer der SVG Lüneburg spielen heute um den DVV-Pokal gegen den VfB Friedrichshafen in Mannheim. In der SAP Arena, in der ansonsten die Mannheimer Adler (mit dem gebürtigen Lüneburger Phil Hungerecker) Eishockey spielen oder die Rhein-Neckar Löwen Handball. Wir berichten an dieser Stelle nicht nur über das Spiel, sondern begleiten auch die vielen Fans auf der #missionmannheim. Viel Spaß!

23:25, 18:25, 16:25. Gratulation an Friedrichshafen. Die SVG ist leider nur im ersten Satz auf Augenhöhe.

23:25, 18:25, 16:24: Au weia. Nur noch ein Punkt. Ein Wunder ist jetzt nicht genug.

23:25, 18:25, 11:15: Auch bei der Video-Challenge bleibt die SVG zweiter Sieger, Hübners Einspruch ist vergebens. Nun muss allmählich dem Wunder von Neugraben, dem 3:2 gegen Berlin, die wundersame Wendung von Mannheim folgen, sonst ist das hier sehr bald vorbei.

23:25, 18:25, 8:10: Ganz kritische Phase für die SVG, die eine Führung schnell wieder abgeben muss. Von der Bank sollen es jetzt van Solkema und Pompe richten.

23:25, 18:25: Mit einem krachenden Schmetterschlag entscheidet Günthör auch den zweiten Satz zu Gunsten des VfB. Knackpunkt waren sicher die beiden frühen Videoentscheidungen, die dem VfB zwei Punkte brachten und die SVG aus den Takt gerieten ließen.

23:25, 11:18. Friedrichshafen spielt nicht spektakulär, aber fast fehlerlos seinen Stiefel runter. Das reicht im Augenblick, um sich deutlich abzusetzen.

23:25, 6:11: Zweite Video-Challenge von Heynen, diesmal hat er gleich die richtige Tafel zur Hand. Und wieder gibt’s nachträglich den Punkt für Friedrichshafen. Heynen ist offenbar nicht nur ein sehr guter Trainer, sondern hat auch ein sehr scharfes Auge.

23:25,5:8: Zum ersten Mal ist VfB-Coach Heynen sauer, aber richtig. Eine strittige Entscheidung wird über die Videoaufnahmen kontrolliert, Heynen hatte erst einmal im Wust der Tafeln die richtige finden müssen, Aber sein Einspruch ist berechtigt.

23:25, 2:5: Der Stand sagt alles. Hübner nimmt eine Auszeit, ehe der zweite Satz früh verloren geht. Die SVG hat ihren Rhythmus vorerst verloren.

23:24: Der siebte Aufschlagfehler der SVG. Friedrichshafen schlägt zum Satzgewinn auf – und hat ihn gewonnen… Schade, die SVG liegt lange vorn, doch in der entscheidenden Phase flattern die Nerven ein wenig zu sehr. Da helfen auch die sensationellen neun Punkte von Kessel nichts.

22:22: Und Käpt’n Pompe kommt für Schlien.

21:21: Zu viele Fehler schleichen sich ein, beim Aufschlag wie bei der Annahme – und nun gibt es die Auszeit von Hübner.

17:14: Was für Schläge von Kessel – sein fünfter Angriffspunkt. Im Finale gibt es keine technische Auszeit – und Coach Hübner sieht bisher auch sonst keinen Grund, den Spielfluss seiner Mannen zu unterbrechen.

15:11 für die SVG: Starker Beginn des vermeintlichen Außenseiters, dessen Punkte auch vom neutralen Publikum deutlich lauter gefeiert werden als die des VfB. Vor allem Cody Kessel lässt es kesseln.

13.20: Die Lüneburger Zuschauer sind so etwas von heiß, mittlerweile haben die Friedrichshafener in der anderen Ecke der Halle aber auch ihre Trommeln ausgepackt. Und nun wird es bei der Vorstellung der Teams richtig heiß.

13.10: Nun duellieren sich die Fans am Applaus-O-Meter. Die SVG schlägt hier Friedrichshafen deutlich, aber auch die Anhänger der beiden Frauen-Teams aus Schwerin und Stuttgart sind so voll da.

13.00: Alle sind mehr oder weniger nervös. Auch der LZ-Fotograf und der Friedrichshafener Spieler, die eben einträchtig nebeneinander das Klo besuchten und die Blase leerten. Fotos davon ersparen wir euch.

12.25: Die SVG-Fans jubeln sich schon einmal warm. Die ersten Spieler machen sich warm, die Trainer Stefan Hübner und Bernd Schlesinger schauen sich neugierig in der Halle um, die sich allmählich füllt.

12.10: Skandal! Auf dem Videowürfel führt Friedrichshafen schon mit 23:6. Wir wittern Schiebung und gehen der Sache einmal nach. Am besten im Catering-Raum.

 

11.45: Die Maskottchen agieren auf Augenhöhe. Wobei Ballü deutlich durchtrainierter wirkt als sein Friedrichshafener Kollege Bärti. „Alles nur Muskeln“, schwört Ballü alias André Moser.

 

11.35: Wenn es danach geht, wie laut und fröhlich die Fans sind, gewinnt die SVG das Ding mit 3:0. Von Friedrichshafen ist noch gar nichts zu sehen und zu hören.

11.20: Da ist sie, die Arena. Hier passt das Publikum der Gellersenhalle 15 Mal rein. Wenn es denn heute auch 15 Mal so laut wird – au weia…

11.10: Der Thomasburger SV ist fast vollständig vor Ort. Alter Vorsitzender, neuer Vorsitzender und der Trainer.

 

10.50: Mannheim ist rot-weiß-blau. Gleich geht’s ab in die S-Bahn.

10.05: Hauptbahnhof Frankfurt am Main. Die vielen SVG-Fans in rot provozieren Nachfragen Mitreisender: „Ihr wollt nach Mannheim? Zum Volleyball?“ Nicht jeder kann das offenbar nachvollziehen…

10.00: Interessant ist ja auch ein Blick auf die Siegertafel des DVV-Pokals. Viermal HSV – Hamburg war bis tief in die Achtziger hinein eine Hochburg. Wie kann man sich das vorstellen? Felix Magath schmetterte die Medizinbälle übers Netz – und den Rest besorgte Horst Hrubesch per Kopf?

7.30: Mancher Nicht-Volleyballfan wundert sich ja darüber, dass zirka 97 Prozent der Reservierungen in diesem ICE so aussehen:

7.15: Kurz hinter Uelzen wird es allmählich hell. Die Volleyball-Bundesliga bietet auf ihrer Webseite ja 100.000 Fakten zum Pokal an. Interessant: Die Trophäen für die Frauen und Männer sind exakt gleich groß und schwer (61 cm, 8,5 kg). Allerdings ist der Frauen-Pokal zart in rosa gehalten, während der Männer-Cup golden glänzt. Da kann Mann ja fast verschmerzen, dass Sport1 heute nur die Frauen-Partie live im frei empfangbaren Fernsehen zeigt.

6.44: Der Zug fährt fast pünktlich ab. Die erste Pokalsensation ist perfekt.

6.42 Uhr: Bahnhof Lüneburg, Gleis 1. Bis Lüneburg war es im ICE 71 von Hamburg-Altona nach Chur noch so ruhig, wie es in deutschen Zügen frühmorgens am Sonntag halt ist. Bis Lüneburg…