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Felix Vobejda wechselt in die Oberliga Hamburg zu Teutonia 05. Foto: be

Vobejda geht, Gueye will auch weg

Felix Vobejda verlässt den Lüneburger SK Richtung Teutonia 05 Ottensen. Der Offensivspieler war vor zweieinhalb Jahren zum Fußball-Regionalligisten gestoßen, absolvierte 74 Punktspiele und traf siebenmal. In die Vereinsannalen schoss sich der 26-jährige gebürtige Oberhausener als erster Torschütze des LSK im DFB-Pokal mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1 gegen den FSV Mainz 05.

Vobejda verstärkt damit die Fraktion der ehemaligen Lüneburger bei den Teutonen, für die zurzeit Eden, Al-Tamemy, Gutmann und Eggert spielen. Die Ottenser haben mittlerweile als Dritter der Oberliga Hamburg allerdings keine Chance mehr, die Aufstiegsrunde zur Regionalliga zu erreichen.

Derweil zieht es Eric Gueye Richtung Holstein Kiel II. Der Flügelspieler ist allerdings noch ein weiteres Jahr an den LSK gebunden. „Kiel müsste also etwas bezahlen, will aber noch nicht“, sagt Rainer Zobel.

18 Kommentare

  1. Reisende niemals aufhalten, Sie werden in der Versenkung enden.

    • Das ist der Weg ALLEN Fleisches!

    • Reisende nicht aufhalten ist okay,aber in der Versenkung enden ist Quatsch.
      Spieler kommen und gehen,das heute so im Fußball.
      Felix hat hier 2,5 Jahre die Knochen für den LSK hingehalten,und das ist eine lange Zeit im Fußball.
      Es hat nicht jeder den Drang zum Profi,und wenn man dann etwas kürzer treten will warum auch immer,sollte und muss man das akzeptieren. Regionalliga Fußball ist schon ein Riesen Aufwand,und wenn man dann etwas Älter wird,geht es auch schon mal Richtung Familien oder beruflicher Planung.Ich bin dann sehr Dankbar für die immer vorbildliche Leistung eines Spielers,und wünsche dann viel Erfolg für die weitere Zukunft.

  2. Hamburg Oberliga ist auch deutlich attraktiver als Oberliga LSK in Neetze.
    Die spiele sind von der Qualität genau so gut,wenn nicht besser und dazu lebt man in Hamburg anstatt irgendwo in Lüneburg wo man 25 Minuten zum Training braucht.

    • Erbsenzähler

      Wie es um die Qualität des Hamburger Oberligafussballs bestellt ist, kann man schon daran festmachen, dass für den zweiten der Oberliga Niedersachsen in der Regionalliga ein Relegationsplatz eingerichtet wurde, um den Regionalligabewerbern aus Bremen, Hamburg und Schleswig/Holstein eine größere Chance zum Aufstieg zu geben.

      Meines Wissens studiert Vobejda noch in Lüneburg und dürfte daher auch im Lüneburger Raum wohnen, was wohl immer noch deutlich preisgrünstiger ist als im Hamburger Umfeld. Kann natürlich sein, dass er sich wohl in der Endphase seines Studiums befindet und daher beim Fußball zeitlich zurückstecken muss und will.

      Mit der An- und Abfahrt zum Training nach Hamburg dürfte es auch zeitlich eher ungünstiger als zur Goseburg.

      Hier wird wohl einmal wieder gegen den LSK gestänkert.

      • Meines Wissens hat der Herr Vobejda noch nie in der Nähe von Lüneburg gewohnt, sondern seit seiner Rückkehr aus den Staaten eine Unterkunft in Hamburg. Dementsprechend macht der Wechsel doch Sinn, oder nicht?

    • Silversurger

      Das halte ich definitiv für ein Gerücht! 😀

    • Wenn man Nachbarschaftsduelle als Qualitätsfaktor nimmt, stimmt es wohl und dann ist die Kreisliga auch attraktiver. Sportlich ist die Regio schon ein anderes Maß, das sieht man auch wenn man beobachtet, wie sich die Aufsteiger aus der Hamburger Oberliga in der Regio regelmäßig schlagen. Ich denke das es für einen ambitionierten Spieler immer attraktiver ist gegen z.B. eine Handvoll Bundesliga Reserven zu spielen als gegen Altona, Dassendorf, Teutonia, Victoria, Nindorf… um nur die Oberligaspitze zu nennen.

      • Für einen ambitionierten Spieler ist auch wichtig das er sich unter Top Bedienungen entwickeln kann. Dazu gehört eine vernünftige Trainingsstätte,ein vernünftiges Gehalt,optimale Bedingungen bei Spieltagen und Umfeld. Wriedt hat es nur geschafft weil er ein Ausnahme-Fußballer ist dem die Bedingungen egal sind. In Bardowick waren die Bedingungen zu dem mehr als vernünftig.

        • Hallo Gerd-Schumi-Carabas Nachwuchstrainer-LSK-Anhänger usw.,

          heuer wieder im „Zuschauer“-Kostüm unterwegs?

          Unablässig von „Top Bedienungen“ liebevoll umsorgt, können sich nur Reineke, der Sultan von Brunei und saudische Prinzen „entwickeln“. Aber sowas hat oftmals (und anders als bei Reineke nicht unbedingt positive) charakterliche Konsequenzen, über die wir an dieser Stelle lieber schweigen.

          Andererseits sind auch Ausnahmefußballern die Umstände, unter denen sie trainieren, keineswegs egal. Das kannst du an Rainer Zobel studieren. Der hat mit dafür gesorgt, dass sich beim LSK in der Hinsicht bald Entscheidendes zum Guten wendet: http://www.lsk-hansa.de/2019/05/03/so-sieht-das-neue-klubheim-des-lsk-in-der-goseburg-aus/

          • Hallo Kai,
            Deinen Beobachtungen über Zobel und auch über mich kann ich vorbehaltlos zustimmen. Dem Grundtenor Deines Beitrages übrigens auch.

            Oftmals habe ich den Eindruck, daß sich Geschichte wiederholt und so auch im Fußball. Wenn das zutrifft, bekomme ich für kommenden Sonntag ein mulmiges Gefüh. In der letzten Rückrunde siegte der LSK in Oldenburg, um dann im folgenden Spiel gegen Jeddeloh – allerdings in Jeddeloh 2 – nach einer miserablen Darbietung eine kräftige Klatsche zu bekommen, und auch auf eigenem Platz langte es zuletzt nur zu einer Punkteteilung. Hier sind Gesetzesbrecher gefragt,
            nicht unbedingt Ausnahmefußballer aber nochmals Ausnahmeleistungen.

          • D´accord pour tout!

  3. Erbsenzähler

    Nach dem Unentschieden von Lübeck bei Weiche, kann Wolfsburg mit einem Sieg gegen Egestorf die Meisterschaft einfahren. Dann ist die Fahrt nach Rheden am letzten Spieltag risikolos.

  4. Für Landesliga sollte Goseburg reichen

    • Maggi, zurück in die Küche und warte bis Du gebraucht wirst😏😏

      • Lieber Kai,

        mit Maggi bist du auf einem richtigen Weg. Künstliche Aromen führen zu allerlei seltsamen Ausdünstungen. Aber hast du dich mal gefragt, warum?

        Ist doch so, jedes Frühjahr fällt es wieder allen auf, die Spargel essen, und jedes Mal bleibt ein kleines Fragezeichen, auch wenn die Frage recht schnell beantwortet werden kann und schon oft beantwortet worden ist. Welche Frage? Wieso es eigentlich so anders riecht als sonst, wenn wir Spargel gegessen haben und dann in der Halbzeitpause aufs Klo müssen.

        Die einfache Antwort: Spargel enthält eine spezielle Säure, die sogar seinen lateinischen Namen trägt – die Asparagusinsäure. Bei der Verdauung wird diese Säure in schwefelhaltige Stoffe mit schier unaussprechlichen Namen zersetzt. Schwefel riecht auffällig, und diese Stoffe tun es auch. Über die Nieren kommen sie in den Urin, das dauert gerade mal eine Viertelstunde, und deshalb riecht man es ziemlich schnell.

        Die Einschränkung: Es gibt zwei Gruppen von Leuten, denen es anders geht. Die einen riechen es einfach nicht, weil sie diesen speziellen Geruch nicht riechen können. Weil sich bei ihnen ein für diese spezielle Geruchswahrnehmung nötiges Gen verändert hat. Und die anderen könnten es zwar riechen, aber bei ihrer Verdauung findet dieser spezielle Zersetzungsprozess von Asparagusinsäure in S-Methyl-thioacrylat und andere Stoffe einfach nicht statt. Weil auch für diesen besonderen kleinen Verdauungsschritt ein besonderer Stoff nötig ist, den nicht alle Menschen selbst in ihren Zellen produzieren können: ein spezielles Enzym.

        Bis dahin ist es rasch erklärt und schnell begriffen. Aber eben nur bis zu einem kleinen Fragezeichen, das übrigbleibt, noch nicht bis zum großen Aha. Die Frage, die als nächstes kommt, hat es nämlich in sich: Was in aller Welt ist denn ein Enzym? Enzyme sind Stoffe, die Lebewesen bilden können: Eiweißmoleküle, die chemische Reaktionen auslösen, beschleunigen und lenken. Eiweiß? Moleküle?

        Moleküle könnte man als die drittkleinste Einheit von Bestandteilen unserer Welt bezeichnen*. Die kleinsten sind die Elementarteilchen – Elektronen, Quarks und Neutrinos. Sie bilden die zweitkleinsten Bestandteile, darunter Atome. Und aus den Atomen bilden sich wiederum Moleküle. Wasser ist ein sehr einfaches Molekül, Luft ist ein Gemisch aus vielen Molekülen, und auch wir Menschen, könnte man sagen, bestehen aus einem Gemisch aus Molekülen.

        Der größte Teil von ihnen, wenn man mal das Wasser weglässt, ist Eiweiß oder, wissenschaftlich gesprochen, Protein. Das kommt nicht nur in Eiern vor, sondern in vielen tierischen und sogar pflanzlichen Lebensmitteln. Sonst hätten Vegetarier ein Problem, Proteine sind nämlich eine der drei großen Nährstoffgruppen, die der Mensch unbedingt braucht. Wir brauchen die Proteine, die wir zu uns nehmen, um für uns lebenswichtige Proteine zu erzeugen. Manche Proteine bestimmen den Aufbau unserer Körperzellen, unserer Knochen, Muskeln und Organe. Andere schützen uns vor Infektionen (Antikörper) oder steuern Vorgänge im Körper (Hormone). Enzyme wiederum nennt man Proteine, die für chemische Reaktionen im Körper zuständig sind, dafür, dass Energie entsteht und Stoffe in andere Stoffe umgewandelt werden, die der Körper braucht oder wieder ausscheiden kann.

        Es gibt unglaublich viele Enzyme für unglaublich viele Funktionen. Manche fehlen manchen Menschen, und das kann richtig doof sein. Es kann zu Bauchweh und schlimmen Krankheiten führen. Bei Leuten, denen Lactase fehlt, ist das zum Beispiel so, das Enzym, das im Darm Milchzucker aufspaltet, einen wichtigen Bestandteil von Milch und vielen Milchprodukten. Ohne Lactase kann der Körper die Bestandteile des Milchzuckers nicht aufnehmen, und das führt zu Verdauungsproblemen. Bei der Asparagusinsäure hingegen ist das kein Problem: Wenn uns das Enzym zur Zersetzung fehlt, wird es eben nicht zersetzt. Und riecht einfach nicht so komisch.

        • Martin Knepper

          Wohl wahr, Werner, veilchenduftend zieht der Frühling nun auch durch die Urinale und Besuchertoiletten der Fußballstadien und ihrer Vereinsheime – es ist Spargelzeit. Und Lüneburger, als nahezu einzige Population mit einem Enzym zum Abbau dieses gleichgeschlechtlichen Bruders der Schwarzwurzel ausgestattet, sind einmal mehr an vorderster Front, wenn es um das Vertilgen geht: Durchschnittlich 25 Meter der bleichen Spieße wird auch dieses Jahr jeder von uns zum Ende der Saison verzehrt haben, gerade für die Neugeborenen eine beeindruckende Leistung. Dabei ist die Liebe zum Drumstick der Persephone nicht einmal unter seinen Essern ungeteilt: Rund ein Drittel aller Wilschenbrucher etwa gibt an, ihn nur um der Hollandaise willen zu essen, ein weiteres Drittel nennt Schinken oder Schnitzel als Grund, und nur ein Drittel nickt rückhaltlos mit vollem Mund, weil die einmal mehr zu lang gekochten Stangen faserig und hartnäckig in den Mündern lungern. Woher rührt also das große Gedäh (um diesem schönen Wort wieder einmal zu seinem Recht zu verhelfen), das Jahr für Jahr um den Spargel anbricht und zum Frühling in Stadt und Landkreis gehört wie Erektion und Heuschnupfen? Einmal mehr ist es die Erotik, die uns hier den Weg weist. Schon im ausgehenden Mittelalter schälte [sic!] sich heraus, dass unsere dünn besiedelte und reizarme Region niemals imstande sein würde, ihren Bevölkerungsstand aus eigenen Mitteln zu erhalten: Die Idee des „Erntehelfers“ war geboren. Angelockt von kargem Lohn und aufwendig gestalteten Beeten ziehen seither die sogenannten Spargelstecher in die Region um die Event-Arena, um die uralten Rituale aus Erneuerung und zerlassener Butter zu vollziehen. Der reiche Erlös der Bauernschaft, ursprünglich zur dringend benötigten Verschönerung der Landschaft gedacht, fließt nahezu vollständig in die Schankstuben, in welchen die Bevölkerung nach dem Johannistag die neunmonatige Tragzeit abwartet, an deren Ende zugleich der Beginn der neuen Spargelsaison steht. Geheimnisvoller Kreislauf der Natur!

          • So ist es, dieser Tage kommen sie wieder aus ihren Höhlen: die Spargelesser. Einst ein Arme-Leute-Essen, auf das der Betzendorfer oder der Barnstedter Bauer in Zeiten von Mißernte zurückgriff, und auch nur dann, wenn schon jeder Mehlwurm verzehrt war, jede Heuschrecke verspeist und sich partout keine Ratte in die selbstgebastelte Falle verirren wollte, ist Spargel, als barbarischer Ausreißer des Zivilisationsprozesses, auch in der mittleren und gehobenen Küche salonfähig geworden. Unter dem Deckmantel der Kultur frönen Menschen in Ochtmissen und Rettmer, die man in anderem Kontext sonst durchaus für zurechnungsfähig und vernunftbegabt halten würde, jener bizarren Leidenschaft und geben sich schamlos dem Spargelessen hin. Nicht selten wird zuvor scheinheilig die halbe Weinkarte im Bergström vorgekostet und nebenbei ein flapsiges Schwätzchen mit dem Sommelier gehalten um öffentlich den Anschein der Genußfähigkeit und Kultiviertheit zu erwecken, nur um sich im Anschluß die bitteren, fasrigen Holzstöcke aus dem dunkelsten Erdreich in den Wanst zu schlagen. Um die Stangengewächse mit seinen gichtigen Fingern und seinem fiebrigem Eifer überhaupt ohne Würgen herunter in den Saumagen zu bekommen, benötigt der Spargelesser die typische Sauce Hollandaise als schleimiges Schmiermittel für Rachen und Speiseröhre. Apropos „Erotik“, wem sein Schamgefühl noch nicht gänzlich abhanden gekommen ist, der versucht den Spargel meist unter einer auffallend unauffälligen Schicht Schinken vor der Außenwelt zu verstecken. Ohnehin dienen dem Spargelesser sämtliche Beilagen in seinem virtuos eingeübten Vexierspiel mit Messer und Gabel einzig der Ablenkung, Vertuschung und Relativierung seiner primitiven Gelüste und seines übermenschlichen Verlangens, das nur eines kennt: Spargel, Spargel, Spargel! Möglichst viel Spargel! Und ja, Werner, spätestens beim Toilettengang nach dem Essen jedoch fällt selbst die beste Fassade, und der Spargelesser wird enttarnt, woraufhin er für gewöhnlich in einem späten Anfall von Reue, schnellen Schrittes an Clemens und achtmalklug vorbei über die Brausebrücke von dannen schreitet. So verstörend Auftritte wie diese auch sein mögen, beschränken Sie sich zum Glück doch größtenteils auf die Frühjahrsmonate während der Spargelsaison, den Rest des Jahres zieht sich der Spargelesser in sein dunkles Kämmerlein zurück und lebt vom Lutschen eingefrorener Spargelstangen, bis es ihn im nächsten Frühjahr wieder hinaustreibt. Genuß geht anders!

            Meine Meinung!

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