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Henning Constien trat mit sofortiger Wirkung als Finanzchef beim LSK zurück. Foto: Behns

Constien tritt beim LSK zurück

Fußball-Regionalligist Lüneburger SK kommt nicht zur Ruhe: Mit sofortiger Wirkung trat der kommissarische Finanzvorstand Henning Constien am Morgen von allen Ämtern zurück. Und zwar aus gesundheitlichen Gründen.

Am Abend relativierte sich das Bild etwas: Constien wird – so weit es sein Gesundheitszustand zulässt – sein Amt bis zur Jahreshauptversammlung im Herbst fortführen.

Dennoch trifft den LSK das Ausscheiden hart. Denn der Amelinghausener hat seit Oktober 2018 für den LSK gearbeitet und in der Zeit mit seinen Kollegen nach eigenen Angaben die Schulden um 100000 Euro reduziert. Zudem war Constien komplett für die Kaderzusammenstellung in diesem Sommer verantwortlich.

„Ich habe täglich zehn Stunden sieben Tage die Woche für den LSK gearbeitet, habe sechs Kilo abgenommen, habe Krankheiten, die nicht ganz ohne sind“, so Constien. Er müsse sich schützen.

Doch das scheint nicht der einzige Grund für den Rücktritt zu sein. Denn Constien sagt auch: „Der LSK kann nur als Team funktionieren. Und in einem Team müssen alle hinter einem gemeinsamen Traum stehen.“

Was Henning Constien noch zu sagen hat und wie der LSK-Vorstand reagierte, lesen Sie in der Print-Ausgabe vom Samstag.

 

9 Kommentare

  1. Ahnungsvoller

    Nachtigall, ik hör dir trapsen…

  2. Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.

  3. Es wird auch ohne Constin weiter gehen.

    • Nahgdencklicher

      Es ja, aber was wird aus dem LSK?

    • Nein, das erklärt es nicht, Herr Constien hat es schon erklärt. Die Arbeitsbelastung passte nicht zu seinem Gesundheitszustand und die Unterstützung durch die Stadt ist zu zaghaft. Was man Trapsen hört ist ein Investor, der zu seiner Zusage steht, aber eine Stadt, die nicht mit der nötigen Entschiedenheit, die hierfür benötigte Fläche in Angriff nimmt. Ohne Fläche geht es nunmal nicht und damit ist der Verein seit der Insolvenz abhängig von der Bereitschaft der Stadt sich für die benötigte Fläche ins Zeug zu legen. Die Eignung einer Fläche stellt nunmal die Stadt her und niemand anderes. Daher ist es seit über 10 Jahren an ihr, den Verein und seine Ehrenamtlichen am langen Arm verhungern zu lassen oder die Drehzahl mal zu erhöhen. Ich finde spätestens seit ein Investor bereit stand, sollte die Drehzahl auf Hochtouren laufen. Die infrage kommenden Flächen sind auch seit Jahren offensichtlich also liebe Stadt, gebt sie dem Sport.

      • „Ich habe eine Priorität – das ist der Breitensport. Ich denke zuerst an Kinder und Jugendliche und an Menschen, die sich normal bewegen wollen. Für die brauchen wir Plätze und Anlagen. Darüber hinaus braucht man etwas im Premium-Bereich. Nicht 1. oder 2. Liga, aber 3. oder 4. Liga. Dafür brauche ich Vereine mit seriösen Vorständen, mit denen man das organisieren kann.“ (Ulrich Mädge, Quadrat im März 2019)

        • Heimspielkibice

          Wenn das die eigene Messlatte des OB ist, dann ist er daran klar gescheitert. Was passiert denn für die Entwicklung der Sport-Infrastruktur in einer Stadt mit bald 80.000 Einwohnern? Sie ist im Kern immer noch auf dem Stand von 60.000 Einwohnern. Schön, dass zuletzt mal ein paar Sanierungen unterstützt wurden, aber wo/wie wächst die Struktur („Plätze und Anlagen“) mit den Einwohnerzahlen? Man sollte sich mal vom LSK lösen – dann wird man schnell feststellen, dass Lüneburg in vielen Bereichen infrastrukturell hinter jedem Dorf mit Oberschulzentrum hinterher hinkt (denn die haben meist Top-Anlagen mit mehreren Plätzen, Kunstrasen usw.).

  4. Bei der Jahreshauptversammlung des Lüneburger SK in der Wassermühle in Heiligenthal wurde am Donnerstagabend, den 13. Dezember 2018 von 23 stimmberechtigten Mitgliedern ein gänzlich neues Zeitalter verkündet: https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/2158592-lsk-stadion

    Dort hieß es unter anderem auch, der Vereinsvorstand plane den Bau einer eigenen Sportstätte, ein Stadion nach dem Vorbild der Sportclub Arena in Verl oder des Stadions in Villingen. Und das gebaut wird, bekräftigte der designierte neue Finanzvorstand Henning Constien und versprach: „Bis zum 30. Januar 2019 ist entschieden, wo wir bauen werden.“

    Seitdem hat sich weder in Sachen epochaler Veränderungen viel getan und weder weiß ich bisher, ob überhaupt, noch wo das vorhergesagte LSK-Stadion gebaut wird.

    Vielleicht erklärt sich das bedauerliche Ausscheiden des Finanzvorstands in Teilen mit den vielen losen Erzählfäden einer vor sieben Monaten vollmundig begonnenen Abenteuergeschichte?

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