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Kick it like Götze: Liveticker von der LZsport-Cup-Finalrunde

Der LSK hat sich zum insgesamt neunten Mal durchgesetzt, erst zum zweiten Mal übrigens seit dem Regionalliga-Aufstieg – und das, obwohl die Truppe von Teamchef Rainer Zobel morgens noch einen Arbeitseinsatz in Neetze durchführte. Torschützenkönig wurde Daniel Horn vom MTV Treubund, der viermal gegen Neetze traf. Und einen Preis für die spektakulärste Parade bekam Gellersens Steffen Wulf, der im Finale gegen den LSK unter anderem drei Schüsse aus kürzester Entfernung hintereinander abwehrte. Allen Teams viel Spaß und viel Glück in der nun anstehenden Saison!

Hier noch einmal das Steno des Endspiels mit allen Spielern und Torschützen. Zwischendurch war die Verbindung auf der Hasenburg leider tot, das bitten wir zu entschuldigen.

LSK: Neufeld (31. Zlomusica) – Correira Cà (47. Schauer), Pägelow, Stech – Wolk, Pauer – Seidel (31. Kutschke), Deters, Kunze (40. Dente) – Augustinovic, Baldé (31. Düzel).

Gellersen: S. Wulf – Ehlers (31. Zerrath), Studtmann, Karstens, Lazo-Garcia – M. Meyer, Notzke, M. Wulf, R. Meyer – Demir, Rybakowski (46. Brkic).

SR: Wiesch (SV Göhrde).

Tore: 1:0 Deters (25.), 2:0 Kutschke (54., Foulelfmeter), 3:0 Augustinovic (59.), 4:0 Deters (60.).

59. Augustinovic macht den Deckel drauf – 3:0. Deters trifft direkt danach zum 4:0-Endstand. Damit Glückwunsch an den LSK, den Sieger des Lzsport-Cups 2019.

54. Nun bekommt der LSK nach Foul an Düzel den Elfer, den er schon vor ein paar Minuten vergeblich gefordert hat. Kutschke verwandelt sicher. 2:0.

49. Kunstschuss Brkic – Zlomusica ist mit den Fingerspitzen dran. Und gibt dieses auch zu, nachdem der Schiri erst auf Abstoß entschieden hatte. Sehr fair!

44. Was! Für! Eine! Chance! Rybakowski steckt durch auf Demir, der einen Heber an die Latte setzt. Der LSK hatte das Geschehen 40 Minuten lang kontrolliert, schwimmt inzwischen aber zusehends.

40. Wulf hält Gellersen mit zig Paraden im Rennen, und plötzlich köpft Gellersens Rybakowski aufs LSK-Tor. Knapp drüber.

30. Diesmal legt Deters für Kunze auf, der aber an Wulf scheitert. So geht es mit einem 1:0 in die Pause.

25. Deters, der bisher auffälligste Spieler der Partie, spitzelt den Ball im Nachsetzen ins Netz. Zuvor hatte Deters die Chance vorbereitet, und Deters scheiterte an Keeper Wulf. Aber da war ja noch Deters.

21. Das Finale läuft. Erwartungsgemäß bestimmt der LSK das Spiel und hat sich auch schon ein paar Chancen erarbeitet. Gellersen steht aber gut und kämpft leidenschaftlich.

Elfmeterschießen: Der LSK setzt sich nach insgesamt zwölf Schützen mit 3:2 durch und spielt jetzt im Finale gegen Gellersen. Diese Paarung hat es in einem Lzsport-Cup-Endspiel noch nicht gegeben.

60. Jetzt ist mal wieder der LSK dran. Doch Dente verzieht knapp, Kutschke ballert die Kugel klar übers Tor. Nachspielzeit…

56. Wieder Moslehe! Der Ex-LSKner lässt Pägelow wieder stehen, versucht es mit einem Lupfer, der über Zlomusica, aber auch über die Latte geht.

44. Moslehe entwischt Pägelow und verzieht aus spitzem Winkel nur knapp. Wer im Vorfeld auf der LSK-Homepage die 20-bändige Chonik dieses Derbys angelesen hat, der weiß ja: Die Eintracht hat den LSK nicht nur einmal mächtig geärgert.

39. Zemke zieht ab, LSK-Torwart Zlomusica muss sich lang machen. Alles erinnert ein wenig an das Vorrundenspiel der Eintracht gegen Mechtersen/Vögelsen – da war kein Zwei-Klassen-Unterschied zu sehen.

34. „Basti, mach hier nicht den Messi“, schimpft LSK-Teamchef Zobel mit Stech. Man hat ja vor fünf Jahren gesehen, was da rauskommt, wenn Messi den Messi macht. Ein 0:1.

Wir wollen ja nichts beschreien, aber als die Finalrunde 2014 auf der Hasenburg stieg, hieß das Endspiel Eintracht – Gellersen. Und wer gastiert am kommenden Mittwoch wohl auf der Hasenburg zum Auftakt des Bezirkspokals? Fängt mit Gell an und hört mit sen auf.

Pause. Keine Tore, aber immerhin viel Sonne. Die Einträchtler unter den Zusc+hauern wirken zufriedener als der LSK-Anhang.

25. Deters mit der ersten Chance für den Regionalligisten, doch Sommer pariert den Schuss vom Strafraumrand, Augustinovic kann den Abpraller – neudeutsch Rebound – nicht verwerten. Ist halt kein Basketballer.

15. Das zweite Halbfinale läuft. Der LSK ist zwar optisch überlegen, die besten Chance bietet sich aber dem Einträchtler Zemke nach 4 Minuten. LSK-Gasttorwart Neufeld pariert.

Abpfiff. Gellersen siegt mit 1:0 und ist damit erster Finalist.

57. Noch ein Gellerser Konter. Kennemann rasselt mit Röpnack zusammen, bleibt benommen liegen, kommt nach zwei Minuten wieder auf die Beine. Das beruhigt hoffentlich die Gemüter – die letzten Minuten muss Gellersen aber mangels weiterer Auswechselspieler in Unterzahl überstehen.

46. Der MTV macht das Spiel, Gellersen kontert. Und zwar gefährlich. R. Meyer taucht vor Keeper Röpnack auf, doch der pariert.

30. „Wie einfach wollt ihr ihnen das noch machen?“ MTV-Coach Hillmer klingt nicht glücklich.

27. Der MTV versucht’s immer wieder mit Flanken. Da Gellersens Verteidiger aber traditionell alle mindestens 2,12 Meter groß sind, ist das ein eher suboptimales Konzept. Kaum spielt der MTV aber flach, kommt Horn gefährlich vors Tor – S. Wulf pariert.

15. Inzwischen regnet es wieder ordentlich. Gellersen spielt übrigens mit den Ex-MTVern M. Wulf, M. und R. Meyer sowie Studtmann, das Tor erzielt aber ein Ex-Einträchtler.

9. Und schon steht’s 1:0 für Gellersen. Brkic ist deutlich schneller als Götze vor fünf Jahren, verwertet eine scharfe Hereingabe.

Zum Modus: Die Halbfinals und das Finale dauern jeweils 60 Minuten. Steht es Remis, muten wir den Kickern im Gegensatz zum WM-Finale keine weiteren 30 Minuten zu, es geht dann gleich ins Elfmeterschießen. Aber nun kommen die Teams: Gellersen im brasilianischen Gelb, der MTV Treubund in Rot.

Willkommen auf der Hasenburg. Exakt fünf Jahre, nachdem Deutschland dank Götze Argentinien mit 1:0 geschlagen hat, suchen wir auf der Hasenburg den Weltmeister des Lüneburger Fußballs. Der Regen hat sich verabschiedet, die ersten beiden Kontrahenten machen sich warm. MTV Treubund und TSV Gellersen spielen ab 17 Uhr den ersten Finalisten aus, danach folgen LSK und Gastgeber SV Eintracht.

One comment

  1. Schöne Endrunde, gerade das Spiel LSK gegen Eintracht war kombinationsstark, druckvoll und schnell. Eintracht zeigte gutes Stellungsspiel in der dicht gestaffelten Abwehr und kam mit schnellen Kontern über den gefährlichen Moslehe zu ein paar Chancen. Beim LSK gefiel mir, wie das Zusammenspiel in dieser neu formierten Truppe schon ausgezeichnet klappte und nur im Abschluss sich noch Ungenauigkeiten zeigten. Ich denke das wird wieder eine spannende Saison in der Regionalliga und der Landesliga.