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Thorben Deters (M.) machte ein gutes Spiel für den LSK gegen Norderstedt. Foto: Michael Behns

LSK muss mit 1:1 leben

Da war mehr drin. Im Wiederholungsspiel der Fußball-Regionalliga zwischen dem Lüneburger SK und Eintracht Norderstedt hieß es vor knapp 1000 Zuschauern 1:1 (0:0). Damit holte der LSK seinen ersten Punkt und verbesserte sich in der Tabelle auf Rang 14.

Fabian Istefo hatte den LSK in Führung gebracht (57.), doch ausgerechnet der Ex-Lüneburger Michael Kobert schoss den Ausgleich (83.). Die Lüneburger hatten noch zahlreiche Chancen, unter anderem trafen Marian Kunze und Istefo Latte bzw. Pfosten.

„Nach dem 1:0 sind wir in der Spitze nicht mehr richtig angelaufen“, wusste LSK-Coach Rainer Zobel. „Aber die Mannschaft ist willensstark.“

Was der erste LSK-Torschütze Istefo und Vorlagengeber Kunze zu sagen hatten, wer sonst noch überzeugte und was Norderstedts Coach meinte, steht in der LZ-Ausgabe von Donnerstag.

18 Kommentare

  1. Zobel wieder Coach?
    Einigt euch mal!

  2. Uns fehlt ein Knipser!

  3. In der Spitze nicht mehr ausreichend angelaufen stimmt nur bedingt. Nach dem 1:0 merkte man wie der LSK im Mittelfeld keinen Druck mehr aufbaute und die Norderstedter immer mehr das Spiel Übernahmen und zu Chancen kamen. Erst nach dem 1:1 wollte der LSK wieder das zweite Tor erzwingen und die Norderstedter kamen ins schwimmen, sodass sich zwei Riesenchancen ergaben. Letztlich entsprach das 1:1 dem Spielverlauf auch wenn zum Schluss das 2:1 in der Luft lag.

    • Ich habe nach dem Spiel noch mIt vier Norderstädter Fans gesprochen. Als Heim Fan sieht man das Spiel ja öfter mal besser als es war,deshalb habe ich Sie gefragt,wie Sie es gesehen haben.
      Die Antwort war,wir hatten Glück und haben einen Punkt gewonnen und Ihr zwei verloren.
      Ich finde,beide Mannschaften waren fast gleichwertig, aber wir hatten mehr und auch die besseren Torchancen und hätten den Sieg verdient gehabt.
      Norderstedt hat sich diese Saison so stark verstärkt,so das ich Sie in diesem Jahr in der oberen Tabellenhälfte sehe. Unsere Neuverpflichtungen müssen sich erst noch an die Regionalliga gewöhnen,da ja viele vorher nur unterklassIg gespielt haben. Und dafür klappt das schon sehr gut.

      Auf jedenfall war das gestern ein unentschieden der besseren Sorte,so das trotzdem alle zufrieden nach Hause gegangen sind.
      Wenn der Zuschauer zu Hause einen mutigen und auch spielerisch guten Fußball zu sehen bekommt, kann Er auch mal mit einem remis oder einer knappen Niederlage leben und kommt trotzdem wieder.
      Das einzige was mir gestern nicht gefallen hat war, das man sich wie immer nach der Führung zu stark hinten rein drücken lässt. Da muss man einfach mal mutig sein und dem geschockten Gegner das zweite Ding einschenken.
      Ich bin echt gespannt wie viele Zuschauer am Sonntag kommen. Jetzt fängt am Wochenende ja auch der Fußball in den unteren Klassen wieder an,da gehen dann wohl einige Leute wieder zu Ihrem Heimat Verein, und die Fußball Spieler die mal Regionalliga gucken wollten müssen selber wieder ran.
      Auf der anderen Seite gibt es genug Leute die in der Woche nicht können und sich schon auf Sonntag freuen. Dazu sind auch noch viele im Urlaub. Mein Tipp für Sonntag, 1111 Zuschauer. ⚽⚽

      Selbst 700 sind schon sensationell, da hat doch keiner mit gerechnet. Es gab ja Tipper mit,Regionalliga vor 150 Zuschauern.
      Voll daneben. 😆🏴🏳🏴🏳

      • Mit einem glücklichen, aber auf Grund der kämpferischen Leistung verdienten Punkt kehren wir aus Lüneburg zurück. Fabian Istefo brachte den LSK in Führung, der ehemalige Lüneburger Michael Kobert glich kurz vor Schluß aus. In einer Schlußphase, die an Spannung kaum zu überbieten war, wurde Keeper Lars Huxsohl zum Matchwinner (sofern man das bei einem Unentschieden so sagen kann…), als er zwei hundertprozentige Chancen der Hausherren entschärfen konnte.

        Bei unserem ersten Auftritt in Neetze vor einer Woche rettete uns ein Gewitter vor einer wahrscheinlichen und verdienten Niederlage. Dass unsere Mannschaft aus dieser fast-Niederlage gelernt hatte, zeigte sie am Mittwoch in Neetze. War es vergangene Woche noch so, dass der LSK uns teilweise mit seinen Angriffen erdrückt hatte, wirkte unsere Elf heute deutlich stabiler. Ein Faktor hierfür dürfte der defensivere Evans Nyarko gewesen sein, der für Johann von Knebel in der Startelf stand und der Mannschaft Stabilität verlieh. So hatten wir in den ersten zwanzig Minuten erst einmal optische Vorteile, doch lediglich Rico Bork konnte den Ball gefährlich Richtung Tor bringen. Sein Schuß aus halblinker Position rauschte knapp am langen Pfosten vorbei (20.). Der Lüneburger SK antwortete mit der besten Möglichkeit der ersten Hälfte: Thorben Deters bekam den Ball fünf Meter vor dem Tor auf den Kopf serviert, Lars Huxsohl war jedoch mit einem Klassereflex zur Stelle und entschärfte die Chance seines Kumpels. Kristijan Augustinovic setzte nach, war aber zu überrascht und drosch den Ball deutlich über das Tor. Für die Lüneburger ein Signal, denn nun hatten sie die Hoheit im Mittelfeld, jedoch ohne sich Torchancen erarbeiten können. Einen hatten sich beide Mannschaften noch aufbewahrt. Rico Bork verzog erneut nur um wenige Zentimeter (36.), auf der anderen Seite kamen sich Deters und Seidel nach einer Flanke von Marian Kunze gegenseitig in die Quere, so dass es letztlich Abstoss gab (42.).

        Direkt nach der Pause entwickelte sich ein offener Schlagabtauch. Bork schickte Brisevac auf die Reise, der den Ball klasse annahm, anstatt in aussichtsreicher Position abzuschließen wollte er jedoch mit der Hacke auf Nyarko ablegen, was gründlich misslang (49.). Die Trainer rauften sich draußen die Haare. Noch mehr, als Fabian Grau vier Minuten später einen viel zu kurzen Pass auf Lars Huxsohl spielte. Seidel bekam den Ball vor die Füße, zielte jedoch genau auf Huxsohl, der parieren konnte. 120 Sekunden später bekam Bork den Ball auf den starken linken Fuß, scheiterte aber an Springer. 56 Minuten waren gespielt, als es plötzlich lichterloh im Norderstedter Strafraum brannte. Nach einer Flanke schlug Juri Marxen am langen Pfosten über den Ball. Der Ball landete auf dem Fuß von Marian Kunze, der aus fünf Metern abzog – der Ball klatschte an die Latte. Eine Zeigerumdrehung später war es – natürlich – erneut Marian Kunze, der zum Flanken kam. Am langen Pfosten lauerte Istefo, der sich für die Vorlage mit dem 1:0 bedankte (58.). Norderstedt spürte, dass trotz des Rückstandes hier noch was drin war und versuchte es in einer spannenden Partie weiter, lediglich die Torchancen waren nach dem 1:0 zunächst Mangelware. Bis zur 83. Minute, als Correia Ca auf der Linie gegen Evans Nyarko rettete. Doch der Ball landete über Umwege beim zwei Minuten vorher eingewechselten Dane Kummerfeld, der den Ball von der linken Seite wieder in den Strafraum brachte. Der ehemalige Lüneburger Michael Kobert hechtete in den Ball und überwand Ole Springer per Kopf zum Ausgleich (84.).

        Die letzten Minuten waren intensiv und hochdramatisch. Unsere Mannschaft spürte, das hier sogar noch ein Sieg drin war, schaffte damit aber in der Abwehr Freiraum für den LSK. Drei Minuten vor Schluß gab es ein heilloses Durcheinander im Norderstedter Sechzehner. Gleich drei Einschußmöglichkeiten hatte der LSK, doch zunächst konnte Lars Huxsohl abwehren, dann warf sich die gesamte Mannschaft mit allem was sie hatte in den Ball und konnte den erneuten Rückstand verhindern, ehe Thorben Deters den Ball übers Tor schoß (87.). Zwei Minuten später kam Istefo im Strafraum an den Ball, doch Lars Huxsohl machte die Ecke zu und rettete überragend das Unentschieden gegen den Lüneburger Angreifer (89.).

        „Es war ein aufregendes Spiel, bei dem auf beiden Seiten eine hohe Lauf- und Kampfbereitschaft vorhanden war. Spielerisch habe ich bei uns Vorteile gesehen, bei den Chancen habe ich den Vorteil beim Lüneburger SK gesehen“, fasste Trainer Jens Martens die Partie zusammen. „Wir haben uns gegenüber dem letzten Mittwoch deutlich verbessert. Wir müssen am Ende auf Grund des Spielverlaufs mit dem späten Ausgleichstor froh sein, dass wir einen Punkt mitgenommen haben.“ In der Pressekonferenz ging es ähnlich fair und friedlich zu wie zuvor auf dem Platz (trotz hoher Kampfbereitschaft nur eine gelbe Karte), denn LSK-Teamchef Rainer Zobels Einschätzung zur Partie war kurz und knapp. „Ich habe dem nichts hinzuzufügen, ich bin derselben Meinung.“

        Quelle: https://eintrachtnorderstedt.de/2019/08/07/huxsohl-rettet-punkt-in-lueneburg/

  4. Es war ein tolles Spiel und ein Sieg wäre auch verdient gewesen.
    Aber was in Neetze an Zuschauern kommt ist ja der Wahnsinn,da kriege ich Pipi in den Augen,das macht einfach nur Spaß.
    Die Jungs haben klasse Fußball gezeigt,es ging wohl keiner unzufrieden nach Hause,auch wenn das 1-1 so kurz vor Schluß schon weh tat. Man spielt sich gute Chancen raus,aber macht sie zur Zeit noch nicht rein.

    • Aber erst mal Herrn „Stabani“ angreifen (geht´s noch, mitten in der Woche) wegen der Ansetzung. Überleg´ dir mal vorher was du sagst. Nicht immer das Fähnchen in den Wind halten, wie es gerade passt.

  5. Seit längerer Zeit habe ich mal wieder ein Spiel des LSK besucht – ich war äußerst positiv überrascht: Alle – ob Mannschaft, Organisation, ob LSKner, Neetzer – scheinen an einem Strang zu ziehen. Man spürte eine tolle Aufbruchstimmung trotz schwieriger Lage… Sogar die Helden vergangener Tage Marinus Bester, Ricardo Baich und „Schnecke“ Wagner weilten unter den Zuschauern… Ich mach es kurz: Schön war´s – ich werde wiederkommen! Einer fehlte heute – ein Knipser alias Otschi Wriedt, alias Utku Sen, alias „Schnecke“ Wagner… Einer, der das Ding einfach reinhaut… Na ja, bis 31.08. ist ja noch ein büschen Zeit… 😉

  6. Das war einmal ein toller Fussballabend. Ein schönes Kampfspiel über 90 Minuten. Tolle Stimmung und Stadionatmosphäre in Neetze. Rock’n’Roll und AC-DC in Neetze. Macht bloß weiter so. Das hätte ich nicht gedacht. Fast 1000 Zuschauer. Die Männer auf und um den Platz haben alles gegeben. Regionalliga ist ist schonmal eine Ansage. Der Wirt und sein Team haben es auch gut gemacht. Respekt. Einziges Manko: Parken war schwierig. Wir hatten noch Glück, waren aber auch schon 20 Minuten vor Anpfiff da. Das wird wohl eng.

  7. Ich halte mich kurz: Es war ein super Fußballabend mit tollem Ambiente! Gerne mehr davon diese Saison!

    Nur der LSK!!!

  8. Was ist bisher geschehen?. Der Ausgang der Spiele entspricht dem der vergangenen Saison. Die Ergebniisse fallen allerdings deutlich knapper aus. Das spricht für den LSK. Allerdings in drei Spielen 1 Tor. Hier kommt Onkel Heintzi wieder zu Wort. Fazit: Diese Saison wird ähnlich schwierig wie die vergangene. Jedoch, über die Zukunft wissen wir immer nur etwas aus der Gegenwart und der Vergangenheiit – also nicthts. Dennoch scheint es so, als ob aus einem eigenen Stadion so bald nichts werden wird. Es gibt zwar Investoren, die wollen sich aber nur für ein Stadion in oder nahe Lüneburg engagieren. Hier gibt es aber keine Grundstüclke. Also….? Immerhin will Herr Althusmann mit dem Herrscher im Rathaus reden. Das war’s denn ja wohl.