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Eriks Ozollapa will wieder viele Tore für den AEC bejubeln. Foto: be

Ozollapa ist wieder beim AEC

Für den sportlichen Leiter Finn Sonntag ist es „wahrscheinlich das Comeback des Jahrzehnts“. Eriks Ozollapa kehrt zum Eishockey-Regionalligisten Adendorfer EC zurück.
„Der AEC ist ein besonderes Team für mich, welches ich in sehr guter Erinnerung habe. Ich bin froh, wieder für die Stadt und die tollen Fans da zu sein, und empfinde es als Ehre wieder für Adendorf spielen zu dürfen“, sagt Eriks Ozollapa zu seinem Schritt.

Von 2011 bis 2013 absolvierte der 187 Zentimeter große Stürmer in der damaligen Oberliga Nord insgesamt 55 Spiele für die Heidschnucken, bei denen er auf eine Traumquote von 57 Toren und 61 Vorlagen kam. Besonders im Gedächtnis dürfte den Fans vom Adendorfer EC noch die Saison 2011/12 sein, wo der AEC unter tatkräftiger Mithilfe von Eriks Ozollapa den norddeutschen-Eishockeypokal gewann.

Nach seinem Weggang aus Adendorf lief der heute 32-jährige Lette für Teams in der dritten englischen-, der zweiten norwegischen-, sowie der höchsten lettischen Liga auf, wo er stets durch seine Tor- und Vorlagenqualitäten auf sich aufmerksam machte. Vor seiner Zeit beim AEC hatte der Flügelspieler, der rechts wie links auflaufen kann, schon in Finnland, den USA, der Schweiz sowie kurz beim Hamburger SV gespielt.

Abgebrochen war der Kontakt zu Ozollapa nie. Des Öfteren besuchte er die Stadt Lüneburg, die ihm in den zwei Jahren in Adendorf ans Herz gewachsen ist und in der er inzwischen viele Freunde gefunden hat. Zum Beispiel den Lüneburger Wirt Huw Hamilton, der bei Ozollapas Abschied 2013 das Trikot des Stürmers nach einem harten Bieterkampf ersteigerte, es aber dann dem damals zehnjährigen Mika-Ben schenkte, dessen großes Idol Ozollapa war.

Lange Zeit blieb Ozollapa von schweren Verletzungen verschont, 2016 und 2018 musste er aber jeweils nach Rissen des vorderen Kreuzbands operiert werden. „Eine Sache, die ich aus dieser Erfahrung gelernt habe, ist, dass wir keine Zeit kaufen können – und die Zeit läuft schnell ab“, kommentierte er seine Leidenszeit in einem Interview. Und: „Egal was wir tun, wir sollten niemals unsere Zeit verschwenden.“ Ozollapa wird wieder mit seiner Stammnummer 20 auf Torejagd gehen.