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Can Düzel (r.) kämpfte gegen Heide unverdrossen, aber er bekam kaum Chancen. Foto: Behns

LSK findet kein Mittel gegen Heide – mit Fotogalerie

Der LSK hatte sich so viel vorgenommen, wollte vor etwas mehr als 1000 Zuschauern in Neetze seine Siegesserie in der Fußball-Regionalliga ausbauen. Am Ende aber mussten sich die Lüneburger mit einem 1:1 (0:0) gegen Aufsteiger Heider SV zufriedengeben.

Nach drei Siegen in Folge hatte der LSK mehr denn je die Favoritenrolle in dieser Partie inne. Eine Rolle, die der Mannschaft von Teamchef Rainer Zobel nicht unbedingt liegt. Heide stand sicher, verteidigte leidenschaftlich, während den Hausherren im Spiel nach vorn kaum etwas einfiel.

Deters sorgte mit einem abgefälschten Schuss für die 1:0-Führung des LSK (62.) – es sah also nach einem Arbeitssieg der Schwarz-Weißen aus. Doch 15 Minuten später nutzte der eingewechselte Wolf eine Konfusion in der LSK-Hintermannschaft und traf aus etwa 13 Metern zum nicht unverdienten Ausgleich.

„Wir wussten, dass es ein schweres Spiel werden würde. Aber es hätte nicht so schwer sein müssen, wir haben uns das Leben selber schwer gemacht“, sagte Zobel, „wir haben heute viel zu langsam gespielt. Jeder einzelne Spieler war zu lange am Ball. Das ärgert mich, weil ich es vorher klar angesprochen hatte.“

24 Kommentare

  1. Schade! Große Chance vertan, auf Rang 3 zu kommen. Sah gut aus, den LSK da oben zu sehen nach Führung. Mist,. dass da nicht mehr herauskam. Vor vielen Zuschauern mal wieder nicht gewonnen. Bitte trotzdem wiederkommen! Ein schwacher Trost ist, dass Deters allein vorn ist in der Torjägerliste. Sonntag neue Chance auf Platz Hoffentlich…

  2. Schade, da hat man heute gesehen, dass es unseren Buben leichter fällt., wenn der Gegner das Spiel macht und sie schön kontern können. Naja, ein Punkt ist besser als gar keiner, gegen die SH-Klubs Eichede, Eutin und Co ging es ja oft genug aus den gleichen Gründen voll in die Hose…

  3. Wir waren zu Viert da. OK. 1:1 ist vom Ergebnis etwas wenig. Aber wieder einmal eine tolle Fussballunterhaltung mit über 1000 Zuschauern. LSK hätte siegen müssen , aber muss mit 1 Punkt auch mal zufrieden sein. Tolle Stimmung im Stadion mit einem überaus fairen Gegner. Die Ansagen, Mukke, Pressekonferenz usw. wie bei einer 3. Liga Truppe. Wir hatten extra 4 Plätze im Clubheim eingenommen. Sehr schön und sympathisch gemacht vom Moderator und den Trainern. Respekt an alle LSK Beteiöigten und Danke für diesen spannenden, höchst unterhaltsamen Fussballnachmittag im Jahn Stadion. In 2 Wochen sind wir wieder da !!!

  4. Schade, aber wir können nicht jedes Spiel gewinnen! Seit vier Spielen ungeschlagen und 10 Punkte geholt!

    Weiter so! Die Kulisse hat heute auch mal wieder gestimmt!

    Nur der LSK!!!

    • Ein Törchen mehr und wir wären heute auf Tabellenplatz zwei gehüpft.

      • Mein Lehrer hätte gesagt: „Thema verfehlt. Setzen: sechs!“

      • Mein lieber Kai,
        wenn ich mich richtig erinnere, ist der LSK – ich glaube, es war die vorletzte Saison, von Platz eins auf Platz achtzehn gehüpft. Platz drei wäre zwar schön gewesen aber Platz sechs stellt das Spielvermögen wohl etwas besser dar.

        Für mich kaum nachvollziehbar war, wie der junge Gerlach von seinen Mitspielern – namentlich Wolk und Stech gemieden wurde, obwohl meistens wunderbar anspielbar im Gegensatz zu den Varianten, zu denen sich die beiden letztendlich entschlossen hatten. Insbesondere Stech neigt dazu, einen Mitspieler anzuspielen, der im Prinzip gedeckt ist, ob des scharfen Anspiels den Ball nicht unter Kontrolle bekommt und ihn verlier, womit es zurück auf Anfang geht.

        Insgesamt ein für mich ein zerfahrenes Spiel – die Spieler des LSK waren stets sehr bemüht – aber wie Zobel sehr richtig bemerkte, zu langsam und meistens auch zu unkonzentriert. Deters und Pauer bekamen kaum etwas vernünftiges zustande. Nun ja, es sind eben Menschen und keine Roboter. Ist ja auch sehr tröstlich. Schließlich geht es in dieser Saison wieder um nichts anderes als den Erhalt der Klasse. Dafür sind jetzt immerhin schon 14 von 40 bis 42 Punkten eingefahren.

      • DIE JUNGS WIEDER MIT MORAL

        Ein Punkt verdient mit toller Unterstützung

        Es ist Wahnsinn was unsere Zuschauer auf die Beine stellen. Wir haben viele gesehen, die den nicht ganz so kurzen Weg nach Neetze gemacht haben. Und es hat sich hoffentlich für alle gelohnt. Danke Danke Danke!

        STABILE DEFENSIVE
        Eine konzentrierte erste Halbzeit haben alle im Stadion gesehen. Lüneburg hat sich vor einer guten Kulisse von 1005 Zuschauern spritzig vorne gezeigt. Nicht viele Chancen gab es jedoch zu sehen. Die Jungs standen, außer in einer Situation kurz nach dem Anpfiff, sehr sicher. Man ließ nicht viel zu. Und das bei einer Mannschaft, die in den vergangen drei Heimspielen 13 Tore geschossen hat. Unsere Jungs zogen sich nach einer offensiveren Anfangsphase gekonnt zurück. Unter der Führung von Alex Hardock als Stellvertreter für Quade als Kapitano ging es ohne Gegentreffer in die Kabine. Alex muss im Verlauf des Spiels verletzungsbedingt raus. Eine längere Pause droht. Doch auch das stimmt einen positiv: Die Jungs, die ins Spiel kommen, nehmen das Herz in die Hand und hauen sich rein.

        SIE KOMMEN WIEDER ZURÜCK
        Die zweite Halbzeit begann gut. Johnny hat es auf dem Fuß. Nach dem er sich durchsetzt vorne, steht er alleine vor dem Tor. Der Ball geht drüber. Es hätte, die durchaus verdiente Führung gewesen sein können.
        Und dann gab es den Rückschlag. Lüneburg in erwarteter Art mit Abschlüssen von gefühlt überall. So ein Schuss geht dann auch rein. Und doch war er nicht so gefährlich, wie man sich denken mag. Einer fälscht ihn ab und Franzenburg kann nichts machen.
        Danach kommen Vojo, Wolf und Greve rein. Und machen es gut. Vor allem Wolf wird dann nach einer sehr schönen Kombination über Ehlert von Neelsen im Strafraum in Position gebracht. Mit seinem rechten Fuß schiebt er ein und alle rasten wieder aus. Danach ist das Abstiegskampf pur. Heide muss noch mal durchatmen als Schröder einen langen Ball an den eigenen Pfosten lenkt.

        Dann war Schluss…Die Dithmarscher Jungs sind nun seit drei Spielen ungeschlagen. Es sind Zwar alle Punkteteilungen gewesen. Weit entfernt ist man von den Dreiern aber nicht. Das ist an sich schon ein Erfolg, der zudem Vorfreude schafft auf die kommenden Aufgaben. Die nächste ist in Heide…in der Heimat und wieder mit Euch!!

        AUFSTELLUNG
        Franzenburg, Neelsen, Schröder, Wansiedler, Peters, Hardock (57. Vojtenko), Hass (84. Greve), Hahn, Ehlert, Gieseler, Selcuk (77. Wolf)

        • Warum wird hier der Text von der Heider SV Facebook Seite rein kopiert?
          Da möchte wohl wieder mal jemand stänkern.

          Wir haben gestern viele nette HSV Fans kennen gelernt und sehr nette Gespräche gehabt. Dieser Verein tut der Liga sehr gut.
          Wahnsinns Zuschauer Zahlen,nette Fans usw.
          Dazu gab es gestern noch eine Kiste Dithmarscher Pils von den Gästen für unsere Mannschaft.
          Wusste doch,der Punkt war gekauft (lach).

          Ich würde mich freuen,wenn diese sympatische Verein den Klassenerhalt schaffen würde.
          Viel Glück beim Punkte sammeln.

          • Stefan Hye,

            gibt es an dem „Text von der Heider SV Facebook Seite“ irgend etwas, was Dein Bild vom netten HSV Fan trüben könnte?

            Ich kann nicht erkennen, wie mit einem Bericht sollte „gestänkert“ werden können, der nur die Besonderheit hat, das Spiel aus der Sicht des Gegners wiederzugeben, und aus der eines Verfassers übrigens, der unserer Mannschaft viele zutreffende Komplimente macht.

            Ist Dir eine Laus über die Leber gelaufen? Oder warum sprichst gerade Du Dich heute dafür aus, ungestört im eigenen Fett (Filterblase) zu bruzzeln? Du zählst doch sonst immer zu den liberalsten und humorvollsten Kommentatoren in diesem Forum — und hast unlängst selbst geschrieben, in diesen Kommentarspalten sei Platz genug für alle und alles, solange keine Beleidigungen und persönlichen Angriffe gefahren werden (die sportred ja sowieso vorher aussortiert).

          • Ich würde mich auch freuen, wenn der LSK den Klassenerhalt schaffen würde, weshalb er das Punktesammeln auch nicht aus den Augen verlieren sollte.

  5. Es kann nicht sein, dass die 2. Herren nicht
    angetreten ist. Da stimmt was nicht im Verein.
    Das ist schon ziemlich peinlich.

    • Falscher Chat, Klausi! 😉

      • Klaus, wann laden die Funny Skippers des MTV Treubund eigentlich endlich mal wieder zu einer dieser großen, tollen Rope Skipping Shows ein?

    • Richtig Klaus,da stimmt was nicht,zu wenig Spieler.
      Ich würde mir wünschen,das dann vielleicht mal Jugend Spieler mit aushelfen,falls das erlaubt ist.
      Lieber so,als mit 8 oder 9 Mann zu spielen,oder gar nicht anzutreten.
      Ich bin mir nicht sicher,aber es gibt glaube ich eine Regel,nachdem,wenn man 3 oder 4 mal nicht antritt die kompletten Spiele des LSK nicht gewertet werden und man vom Spielbetrieb ausgeschlossen wird.

  6. Fussball Made in Lüneburg hat einen Namen : LSK. Was für eine tolle Kulisse mit einem rassigen Match . Über 1000 Zuschauer habe ich nicht erwartet. Tolle Fans auf beiden Seiten . Lüneburg und Heide haben richtig Remmidemmi gemacht. OK einmal war dann am Schluss ein bisschen überhitzt von unseren Leuten fand ich. Ist normal. Trommelt uns in 2 Wochen zum Sieg. Bitte weiter so. Ich freue mich immer wenn die Toransagen vom Ansager kommen. Die gibt es in dieser Form wohl nur beim LSK. Wichtig: Wieder nicht verloren. Was gut war nach Ende, schön mit Bierchen im schönen Vereinshaus noch live bei den Statements der beiden Trainer dabei. Die Bewirtung ist nett und pfiffig. Hat irgrndwie was von Sportstudio. Weiter so. Für mich mittlerweile eine Pflichtveranstaltung . Auto stehengelassen…. Freue mich auf Kiel U23 .

  7. @Katsche,
    ich glaube da verstehst Du mich falsch,da trübt gar nichts meine Sicht in Richtung Heide Fans,im Gegenteil,darum habe ich ja extra für die Heider geschrieben.
    Ich gehe davon aus,das dieser Bericht nicht von einem Heider Fan hier rein kopiert wurde.
    Die hätten eher geschrieben,war nett bei Euch,wir freuen uns schon auf Euren Besuch. Zum Schluss kam sogar noch Einer von der Truppe mit dem ich Kontakt hatte und hat sich nett verabschiedet.
    Und darum habe ich dazu geschrieben,damit kein falscher Eindruck entsteht.

    Ich glaube,die würden es auch merkwürdig finden,wenn ich im Heider Forum schreiben würde,wie toll unsere Fans sind,Punkt verdient usw. Das würden die wohl auch als Provokation sehen. Hätte dabei gestanden,hier mal das Spiel aus Heider Sicht,hätte ich kein Problem da mit.
    Ich bin da nun mal etwas anders gestrickt,ich will immer gewinnen und bin sehr er geizig.Ich ärgere mich als Fan nun mal über die verschenkten Punkte,im Gegenteil zu vielen anderen, die mit der Punkte Teilung Leben können.
    Wenn ich mal damit Leben könnte,hätte ich keinen Ehrgeiz mehr,und hätte eine Sitzplatz Karte,ohne Trommel.
    Was ich allerdings auch nicht verstehe,sind deine vielen Komplimente in dem Text.
    Wo siehst Du die?
    Der einzige Satz,den man mit viel Wohlwollen so sehen könnte,wäre, Lüneburg hat sich vor einer guten Kulisse von 1005 Zuschauern spritzig vorne gezeigt.

    • @Stefan Hye: Sehe ich genau so!

    • Sehr viel mehr Positives gab es an jenem Tag wohl auch nicht über den LSK zu sagen.

      Warum setzt Du Dich so ernsthaft mit den Einlassungen von Klaus – dem ewigen Träumer von einem Oberligaaufstieg seines MTV/Treubund (wogegen ich übrigens auch nichts hätte) – auseinander. Mehr als eine gezielte Stänkerei was das wohl kaum oder sind es doch ernsthafte Sorgen um das Schicksal der zweiten Mannschaft des LSK die ihn plagen und die er, wenn auch an unpassender Stelle, einfach mal artikulieren mußte.l

    • Hallo Stefan,

      vielen Dank für Deine lange Antwort.

      Ich will es kurz machen:

      – „Friedel“ ist der Spitzname von Friedrich Seehausen, dem Geschäftsstellenleiter des Heider SV.

      – Friedels Post steckt voller LSK-Komplimente. Schon die Überschrift enthält die Botschaft: Gegen einen überlegenen Gegner wie den LSK müssen die HSV-Jungs „Moral“ zeigen. Völlig überraschend hat der HSV sich gegen diesen überlegenen Gegner „einen Punkt verdient“. Ein Lob: Lüneburgs Sturm hat sich „spritzig“ gezeigt. Dann kommt eine tiefe Verbeugung: Der LSK ist eine „Mannschaft, die in den vergangen drei Heimspielen 13 Tore geschossen hat“. Erleichterung: Trotz großen Drucks durch die überlegenen Lüneburger „ging es ohne Gegentreffer in die Kabine“. Ein Kotau: Gegen die technisch und spielerisch überlegene Lüneburger Mannschaft hat Heide nur eine Karte im Ärmel: Kampfgeist. „Die Jungs, die ins Spiel kommen, nehmen das Herz in die Hand und hauen sich rein“. Auch nach der Halbzeit ist Lüneburg überlegen, „mit Abschlüssen von gefühlt überall.“ Nicht, wie befürchtet, sondern wie erwartet: „So ein Schuss geht dann auch rein (…) und HSV Torwart Franzenburg kann nichts machen.“ Dann hat Heide Glück. Der Ausgleich gelingt. Aber gleich wird die drückende Überlegenheit des LSK wieder anerkannt: „Danach ist das Abstiegskampf pur.“ Und nicht nur der Herrgott ist an dem Tag auf der Seite der schwächeren, aber gegen einen überlegenen Gegner fightenden Heider: „Schröder lenkt einen langen Ball an den eigenen Pfosten.“

      – Du schreibst, dass Du „immer gewinnen“ wills und „sehr ehrgeizig“ bist. Sehr gut so! Das geht mir ähnlich. Warum nimmst Du Dir aber dann den harmlosen Friedel vor, der vermutlich einfach nur stolz auf seine „Jungs“ war, und fragst nicht mal Rainer Zobel, was das lauwarme Vorab-Gesabbel vom vergangenen Donnerstag über den „kleinen HSV“ als den „vermutlich schwersten Gegner“ in der bisherigen Saison sollte? Wollte der Sportdirektor seine Truppe mit aller Gewalt in Kleinmut und Depression hineinreden? Mich hat das an die verheerenden Psychobanalitäten von Jogi Löw vor dem Spanien-Spiel bei der WM 2010 in Südafrika erinnert. Unsere Traumtruppe hatten gerade England und Argentinien deklassiert, da trat der Blödi Bundeskremer-Nasenfummler vor die Weltpresse und warnte vor der „unerreichbaren Sonderqualität“ des iberischen Tiki-Taka-Gegners. – So kann man Ehrgeiz und Siegeswille auch zu Zaghaftigkeit und Verunsicherung kleinhächseln! Nichts gegen das Eindämmen von Selbstgefälligkeit und Übermut, Stefan. Konzentration ist immer wichtig! Aber ich meine, wenn wir den Heider SV zu einer „schwierigen“ Hürde hochjazzen, wie wollen wir dann bei den nächsten Aufeinandertreffen die Wolfsburger, die Kieler und die Flensburger abledern?

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