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Mohamed El-Ahmar (M.) im Laufduell mit Wolfsburgs Luca Horn. Foto: großmann

LSK-Serie reißt in Wolfsburg

Die Erfolgsserie des Lüneburger SK ist gerissen. Nach 16 Punkten aus den letzten sechs Spielen kassierte der LSK erstmals wieder eine Niederlage – und die war deutlich: Mit 3:0 (3:0) setzte sich der VfL Wolfsburg II gegen die Lüneburger durch. Die Wölfe verpassten damit nur knapp die Tabellenführung, weil Lübeck in letzter Minute noch das 3:2-Siegtor beim HSV II schoss.

Im Vergleich zum Sieg gegen Kiel startete der LSK diesmal mit Vierer-Abwehrkette und mit zwei Wechseln: Gerlach und Istefo spielten für Kunze und Seidel und sollten auf den Außenbahnen Dampf machen. Doch nach vorn ging bei den Gästen an diesem Tag nicht viel. Zunächst kam der LSK zwar ganz gut ins Spiel, kassierte aber schon nach einer Viertelstunde den Rückstand durch Karamoko. Wolfsburg erhöhte den Druck und stellte den LSK vor große Probleme. El-Ahmar rettete zweimal gegen Iredale (29.) und Springer gegen Karamoko (30.), aber dann lag der Ball zweimal innerhalb von zwei Minuten im Netz: Azzaoui traf zum 2:0 (38.), Karamoko gleich darauf zum 3:0 (39.).

Zur zweiten Halbzeit stellte der LSK das System von 4-4-1-1 wieder auf 3-5-2 um. El-Ahmar rückte ins rechte Mittelfeld, Gerlach dafür in die Spitze. Damit kam die Mannschaft besser zurecht, hielt das Spiel nun offener. Beide Seiten kamen zu einigen guten Chancen. Für den LSK verpassten El-Ahmar (82.) und Pauer nach der anschließenden Ecke knapp das Anschlusstor. Teamchef Rainer Zobel nahm die Niederlage auf seine Kappe: „Wir haben in der ersten Halbzeit das falsche System gespielt. Nach der Umstellung lief es deutlich besser.“

Fotos: Stefan Großmann

19 Kommentare

  1. Das lag bestimmt wieder am problematischen Biorhythmus wegen der Uhrzeit. 😉
    Mund abwischen und weiter. Gegen so eine Profitruppe darf man auch mal verlieren.

  2. Tja, so geht das, wenn man sich von Erbsenzählern lange Tage vorher Schiss inne Büx reinquackeln lässt. Offensivspiel mit Selbstvertrauen und Chuzpe wäre angesagt gewesen, dann wäre was gegangen, wie die zweite Halbzeit belegt. Unsere Abwehr ist diese Saison unsere Achillesferse. Das zeigen die vielen kassierten Dinger. Dagegen ist das offensive Mittelfeld und der Sturm klasse! Was hätte denn schon groß passieren können, wenn wir von Beginn an auf Sieg gespielt hätten? Eine Nullzudreiniederlage gegen den Tabellenersten mit was weiß ich wievielen Lizenzspielern in seinen Reihen? Na und?

    Aber der Weg dahin wäre mitreißender und dauerhaft motivierender gewesen als dieses Banger-Langer-Hansel-Gewürge bis zur Halbzeit.

  3. Da muss ich Zobel Recht geben. Die Startformation war nicht die optimale Wahl. 4-4-1-1 ist bei unserer Truppe vielleicht gut gegen Defensive Mannschaften um sie hinten heraus zu locken, um dann auch gegen solche Teams unsere Überfall Konter fahren zu können. Gegen Offensiv starke Teams war bisher immer unser 3-5-2 erfolgreich mit schnellen Kontern aus dem mittleren Drittel des Platzes. Die Viererkette hatte schon beim ersten Mal gegen Altona unser Spiel sehr verlangsamt und trotz Sieg für Druckausfall nach vorne gesorgt.

  4. Onkel Heintzi hat recht, diese Niederlage ist nicht problematisch. Sie war zudem zu erwarten. Wesentliche Ursachen:
    – verfehlte Taktik
    – Nachwirkungen der Virus-Infektion. Eine Grippe kommt drei Tage, bleibt drei Tage und geht vielleicht in drei
    Tagen.
    – Die Anstoßzeit: 13.15h erstes Gegentor
    13.38h zweites Gegentor
    13.39h drittes Gegentor
    14.00h und danach keine Gegentore.

  5. Für den VfL Wolfsburg war das kaum mehr als ein Trainingsspiel gegen einen ziemlich müden Partner. Die scheinbar bessere zweite Halbzeit für den LSK beruhte wohl eher darauf, daß die Wolfsburger einen Gang zurückgeschaltet hatten als auf dem Systemwechsel des LSK. Ein totaler Fehlgriff Düzel als einzige Spitze aufzustellen. Der ist dafür einfach zu langsam. Um seine Qualiltäten entfalten zu können, braucht er die schnellen Nebenleute. Aber insgesamt kein Drama noch nicht einmal ein Patzer. Die Punkte müssen gegen andere geholt werden, wie bisher.

    • So ist es, mein lieber Blitzmerker. Das Spiel in Wolfsburg gehört der Vergangenheit an. Punkte können wir aber nur da holen, wo noch welche zu holen sind.

      Du schreibst: „Die scheinbar bessere zweite Halbzeit für den LSK beruhte wohl eher (also anscheinend) darauf, daß die Wolfsburger einen Gang zurückgeschaltet hatten als auf dem Systemwechsel des LSK.“

      Ich sage: „Die anscheinend bessere zweite Halbzeit für den LSK beruhte bloß vorgeblich (also scheinbar) darauf, daß die Wolfsburger einen Gang zurückgeschaltet hatten, vermutlich aber auf dem Systemwechsel des LSK.“

      Wie lässt sich begründen, wer von uns beiden näher an der Wahrheit dran ist?

      • Oh, Camille, fille de la reine Mathilde et mon amour éternel, wir fragen Danglard nach der Begründung. Ich brauche einen freien Kopf und marschiere nach Havelse, damit ich rechtzeitig zum Anstoß auf dem Platz bin. Hoffentlich kommt dort mal Baldé von Anfang an zum Einsatz. Der könnte ein paar Überraschungsmomente auf Lager haben.

        • Mon cher Jean-Baptiste, pourquois marcher? „Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord“. „Bei Einbruch der Nacht“. Aber denk dran: „Der vierzehnte Stein“ fiel in „die schwarzen Wasser der Seine“. „Der Zorn der Einsiedlerin“ könnte dem von Stefan Hye, Björn Busch, Peter Weinmann und Andreas Kuhrau entsprechen, der in ihnen toste und schäumte, als sie am Mittwoch, den 29. Mai, auf ihrem Weg nach Northeim über Stunden im Stau auf der A7 feststeckten! Also „pars vite et reviens tard“. Ich selbst bin ja fein raus. Alle, die damals mit in Northeim waren – egal, ob sie angekommen sind oder nicht – erhalten eine Freikarte für das Pokalspiel. In Garbsen aber gemahnen nicht nur die rotweißen Rekord-Scorer Utku Kani und Yannik Jaeschke, sondern auch „die dritte Jungfrau“ und „der verbotene Ort“ an „die Nacht des Zorns“. Werden Zobels zartbeseelte Zitrönchen übermorgen, am Mittwoch, den 2. Oktober, um 19.30 beim TSV Havelse gewinnen? Auch „das barmherzige Fallbeil“ sollte man fürchten. Nur –, im Fall von dessen Fallen dürfte Adriens Enttäuschung mit der von Onkel Heintzi und Tante Else nicht zu vergleichen sein. Also Obacht!

          • Ma chère Camille,
            nach einem guten Chénin, möchte ich Dir mal wieder ins Gewissen reden. Du verschwendest Deine Zeit mit meinem Chef. Er ist zu einer tieferen Bindung nicht fähig. Er bewegt sich meistens in der Welt des Scheinbaren, bis diese sich über den Anschein zur Wirklichkeit verdichtet. Mit sprachlichen Genauigkeiten steht er auf dem Kriegsfuß ebenso mit der Fähigkeit Namen und Personen miteinander in Einklang zu bringen. So verwechselt er immer noch El-Ahmar mit Rami-Jasin Gandour und Düzil mit Utko Sen. Den Gare du Nord hat er nicht gefunden, da ist er zu Gare de l’Est marschiert. Da fuhr aber nur ein Zug nach Dannenberg. So marschiert er jetzt nach Havelse – meistens kommen ihm bei diesen Märschen die besten Einfälle. Vielleicht kann er davon auch etwas Zobel mit auf den Weg geben. Bei Havelse hat der LSK immer ganz ordentlich abgeschnitten, soweit ich mich im Gegensatz zu meinem Chef erinnere.
            In Sorge um Dich
            Danglard

          • Lieber Adrien,

            du machst dir Sorgen, Sorgen um mich… ?

            Und erst an zweiter Stelle machst du dir Sorgen über das Abschneiden unserer Jungens in Garbsen?

            Jetzt ahne ich, warum deine Mutti dich früher immer als ihren kleinen Freddy geherzt und gebusselt hat:

            https://www.youtube.com/watch?v=j5QCRCNx5FI

          • C. Camille 01. 10. 2019
            Ma chère Camille,
            genau wie Deine Mutter Mathilde neigst Du zu einer gewissen Sorglosigkeit, weshalb es in Deiner Beziehung zu Jean-Baptiste immer wieder zu Turbulenzen kommt. Du solltest aber wissen, daß ich für Dich da bin, wenn Du Hilfe benötigst.

            Du wirst jetzt für einige Tage nichts mehr von mir hören. Ich fahre heute Nacht noch nach London, denn es geht ja noch ein Zug vom Gare du Nord. Ich muß dabei zwar durch den Tunnel, was mir schon jetzt starkes Unbehagen bereitet, aber es ist immer noch besser für mich als das Flugzeug. Du weißt ja um meine Flugphobie. Von Jean-Baptiste dürftest Du sicher erfahren haben, daß ich nach unserem Vampyr-Fall u.a. mit den amputierten Fußpaaren am Highgate Cemetary in London eine neue Lebensperspektive gefunden habe, mit der ich jetzt einige Tage verbringen werde. Vielleicht läuft mir dort auch Alexander Diercks über den Weg, der ja am Mittwoch auch auf dem Bankett der Bayern nach der Champions-League aufkreuzen wird. Möglicherweise kann er dort auch den einen oder anderen Sponsor für das von Zobel geplante Trainingslager im Januar in Ägypten gewinnen. Bei seiner Bedeutung für den LSK gilt mit Blick auf meine Jugendzeit auch für ihn „Junge kommt bald wieder…

            Ich habe noch mal kurz mit Jean-Baptiste gesprochen. Nach seinem Bauchgefühl, wird der LSK morgen wohl mit leeren Händen aus Garbsen zurückkehren.

            À bientôt
            Adrien

          • Bah, mein kleiner verknitterter Jean ist ein Wolkenschaufler. Von Fußball weiß er nicht mehr als in der Zeitung steht. Ich glaube an einen Kantersieg unserer Jungs. So ähnlich wie ihn Zobels bayerische Enkelkinder vorgestern im Tottenham Hotspur Stadium abgeliefert haben.

            Und Lebensperspektive London? Papperlapapp! Du fährst in die Savile Row, um dich neu einzukleiden, nicht wahrm mein Lieber? Doch wer kümmert sich während deiner Abwesenheit um „die Kugel“? Du weißt, er schläft am liebsten auf dem warmen Kopiergerät und bewegt sich ungern. Wie ich höre, ist auch Jean-Baptistes „vielseitige Göttin“ gerade über dieses Wochenende bei ihren Eltern. Wer wird mon chou aber dann zum Fressen zu seinem Napf in den ersten Stock hinauf tragen? Das Gemaule von Kerno kann ich mir vorstellen. Vielleicht erbarmt sich Noël, der kleine Flegel? Oder Mister Scharfsinn, der ewig erstaunte Estalère? Beide haben ja mächtig was übrig für Violette. Vielleicht ja auch für ihren Dienst am Kater?

            Prends soin de toi!

          • Alles zurück auf Anfang:

            Das für den heutigen Mittwoch vorgesehene Viertelfinalduell im NFV-Pokal TSV Havelse gegen den Lüneburger SK ist abgesagt worden. Die Regenfälle der vergangenen Tage haben dem Platz in Havelse zu stark zugesetzt.

          • Ihr gebührt das letzte Wort. Howgh.

  6. Nach dem heutigen Spiel in Oldenburg zu urteilen, ist der HSC eher eine spielende Mannschaft, die anders als der Heider SV nicht so sehr körperbetont spielt. In der Offensive haben sie sehr schnelle und ballsichere Leute, die immer für das eine oder andere Tor gut sind. Die Hintermannsachaft macht einen anfälligen Eindruck. Die heutige 6:1 Niederlage zusammen mit dem derzeitigen Tabellenstand bieten wieder alles, um diesen Gegner zu unterschätzen.

    • Antwort siehe oben: Ausderdrehung, 28. September 2019 at 18:43 o’clock.

    • „Das geht mir so auf die Eier mit euch, mit eurer Mentalitätsscheiße. Ganz ehrlich. Wir haben uns letzten Sonnabend dumm angestellt. Aber kommt mir jetzt nicht mit eurer Mentalitätsscheiße! Jede Woche immer dieselbe Kacke!“

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