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Es war nicht der Tag des LSK, hier Thorben Deters. Foto: Großmann

LSK in Flensburg chancenlos

Die bisher höchste Saisonniederlage kassierte Fußball-Regionalligist Lüneburger SK bei seiner Reise in den Norden. Mit 1:5 (0:3) unterlag das Team bei Weiche Flensburg.

Der überragende Hartmann (25., 39., 82.), Argyris (37.) und Olesen (88.) trafen für die Gastgeber vor 715 Zuschauern, Düzel (61.) blieb der Ehrentreffer vorbehalten. Der LSK bleibt immerhin Fünfter, trifft am kommenden Sonntag auf den neuen Tabellennachbarn Rehden.

38 Kommentare

  1. Was war denn da los??

    • Nix!

      Das isses ja gerade!

      Die „Strategie“ seit dem 22. September (2:1 gegen Kiel) lautet: „Bangbüxische Hosenschiteritis spielen, damit euch der aktuelle Tabellenplatz nicht zu Kopfe steigt!“

      Erst wenn wir auf Platz 16 anlanden, dürfen wir wieder frei und unkompliziert zeigen, was wir können. Bis dahin ist „Mäuschen-mach-mal-piep“ angesagt.

    • Hatten wir doch schon vorher herausgefunden: Lag an der Anstoßzeit, eine andere Erklärung gibt´s nicht.

      Ich tippe trotzdem kommenden Sonntag wieder auf einen Sieg für unseren LSK…übrigens wegen der Anstoßzeit…

    • Was soll schon los gewesen sein?

      13.30h Anstoß
      14.07h 3 :0 für Flensburg

      Die Lüneburger Hintermannschaft im Mittagsschlaf. Das Spiel war gelaufen.

  2. Ganz einfach – die großen Drei der Liga sind VfB Lübeck, VfL Wolfsburg II und eben Weiche Flensburg. Gegen die drei muss man schon einen verdammt guten Tag erwischen oder diese drei haben einen ganz schlechten Selbigen… Die machen das Titelrennen unter sich aus – muss man konstatieren. Alle drei kommen noch nach Neetze – dann wird man sehen, was möglich ist oder auch nicht… Punkte sammeln heißt es am nächsten Wochenende wieder – hoffentlich… 😉

  3. Mit einer erschreckenden Beständigkeit geht der HSV bei den Bayern unter. Die letzten Auswärtsspiele des Dinos beim Rekordmeister sind eine Bilanz des Schreckens: 0:6, 0:5, 2:9, 1:3, 0:8, 0:5 und nun erneut ein 0:8. Während sich ob des erneuten Schützenfestes Hohn und Spott über die Hamburger ergießt, ist die Bilanz des HSV in München mehr als die bloßen Ergebnisse. Sie ist der reine Horror, wie ran.de zeigt.

    So ist das nun einmal wenn die Großen gegen die Kleinen spielen. Und auch der LSK der 80ziger hat sich einige Klatschen abgeholt. Deswegen verstehe ich die ganze Aufregung wieder nicht.

    • Welche Aufregung? Es regt sich doch gar keiner auf, wir dürfen ja eh nicht Meister werden.. 😛 😀

    • Ist doch gar nicht wahr. Unsere DFB-Herren konnte zum Beispiel noch kein einziges Mal gegen die Nationalmannschaft des Zwergstaates Andorra gewinnen. Nicht einmal in Freundschaftsspielen! (Mit 68.000 Staatsbürgern leben dort weniger Menschen als Lüneburg Einwohner hat.)

      Dagegen hat der LSK schon häufiger gegen weitaus schlechtere und sogar schon gegen unterklassige Gegner deutlich verloren.

      • Gegen Andorra? Die U 19 hat gerade erst gegen Andorra gewonnen!

        Darum geht’s hier auch nicht.

        Man kann in Flensburg verlieren, aber 1 zu 5 ist eine Klatsche! War das notwendig?

      • Notwendig war das nicht. Denn welche Not sollte ein solcher Auftritt wohl wenden?

        Daß es nicht um die U-19 ging ist richtig. Boris hatte ja ausdrücklich von den „DFB-Herren“ geschrieben, die noch nie gegen Andorra gewonnen haben.

    • @ Ingoh: Tut niemand.

  4. Ich erkenne keine Aufregung!

  5. Auswärts sieht’s mau aus….. bisher 6 Punkte, 6 -16 Tore.
    Nächste Auswärtspartie dann beim VFB Oldenburg. Bitter bei letzten Partie in Wolfsburg, Flensburg stands schon 3 -0 zur Pause. Messe gelesen.

    • @Ingeborg: Aufgeregte Dementi! So ein Unsinn. Das müsste voraussetzen, dass ich eine davor gemachte Aussage zurücknahme. Nicht geschehen. Und ob man nun einmal oder zweimal was schreibt, ist doch egal. Nun Ende von Nr. 3! Wie schon immer ganz unaufgeregt. Übrigens geht es hier um ein 1 zu 5. Und nicht un so einen Blödsinn!

  6. Man hat jetzt gegen die drei Ersten 0 Punkte und 1:10 Tore eingefahren, immer auf die gleiche Weise. Dem LSK-Team dieser Saison liegt das defensive auf Ergebnis Spielen einfach nicht. Die können das nicht. So wird das auch in den Rückspielen zu Hause nix. Schade eigentlich.
    Hinten geht fast immer was für die Gegner, und wenn dann nach vorn die Begeisterung fehlt, verliert man eben. Mehr Mut in der Spielauffassung würde besser zur Mannschaft passen, und die Resultate wären auch nicht schlechter. Sag ich jetzt mal so.

    • Richtig, Checker,

      siehe meinen Kommentar von Sonnabend (2. von oben). Man kann auch eine sehr gute Mannschaft mit dauerhaft vorgetragenem Sicherheitsgefasel demoralisieren!

      Ich erinnere auch an „Ausderdrehung“ vom 28. September 2019 at 18:43 o‘clock:

      „Tja, so geht das, wenn man sich von Erbsenzählern lange Tage vorher Schiss inne Büx reinquackeln lässt. Offensivspiel mit Selbstvertrauen und Chuzpe wäre angesagt gewesen, dann wäre was gegangen, wie die zweite Halbzeit belegt. Unsere Abwehr ist diese Saison unsere Achillesferse. Das zeigen die vielen kassierten Dinger. Dagegen ist das offensive Mittelfeld und der Sturm klasse! Was hätte denn schon groß passieren können, wenn wir von Beginn an auf Sieg gespielt hätten? Eine Nullzudreiniederlage gegen den Tabellenersten mit was weiß ich wievielen Lizenzspielern in seinen Reihen? Na und?

      Aber der Weg dahin wäre mitreißender und dauerhaft motivierender gewesen als dieses Banger-Langer-Hansel-Gewürge bis zur Halbzeit.“ Siehe: https://www.landeszeitung.de/sport/aktuelles/241126-lsk-serie-reisst-in-wolfsburg#comment-82120

      • Hallo Rudi,
        aus Deinen Kommentaren und ihren Wiederholungen entnehme ich, Du siehst einen Zusammenhang zwischen meinen Hinweisen auf die sportlich – zumindest für Amateure – unsinnige Anstoßzeiten an Samstagen und dem nahezu regelmäßig unerfreulichen Ausgang dieser Spiele für den LSK. Das ist natürlich zuviel der Ehre, alldieweil dieser Zusammenhang – falls es denn einer ist – schon bestand, bevor ich mich über ihn ausgelassen habe. Es ist natürlich denkbar, dass der LSK gegen diese Mannschaften auch bei anderen Anstoßzeiten mit leeren Taschen zurückgekehrt wäre. Vielleicht liegt es auch ganz einfach daran,
        dass der LSK nicht zum Kreis der Mannschaften gehört, die mal eben bei Werder, Wolfsburg, Lübeck und Weiche die Punkte mitnehmen. Ebenso unangebracht ist es aber auch, aufgrund dieser Niederlagen von einer Auswärtsschwäche zu sprechen.

        Zobel und hartzfear haben den realistischen Blick für die Lage. Der LSK hat 23 Punkte gegen den Abstieg gesammelt. Leider nicht mehr und Gott sei Dank auch nicht weniger.

        • Hallo Erbsenzähler,

          wenn ich einen Zusammenhang zwischen an den Haaren von ganz weit abseits herbeigefuddelten Korrelationen und deinem nimmermüden Einsatz als Sterndeuter und Spökenkieker behaupte, dann nehme ich deinen Knickertitel bloß als sprechenden Namen für die Typencharakterisierung einer virulenten pessimistischen Disposition, die u. a. auch unter dem Teammanagement ihre Wirte hat und ihre Wirkung tut.

          Anders als vielleicht du weiß ich nicht zu sagen, warum der LSK nicht zum Kreis der Mannschaften gehört, die mal eben bei Werder, Wolfsburg, Lübeck und Weiche die Punkte mitnehmen. Vielleicht erklärst du‘s mir?

          Inzwischen möchte ich dich daran erinnern, dass der schillernde Friederich vor längerem schon skizziert hat, wie ungemütlich ein Leben sein kann, dessen hauptsächliches Geschäftsmodell das permanente Warnen und Alarmiertsein ist:

          Freudlos in der Freude Fülle,
          Ungesellig und allein,Wandelte Kassandra stille
          In Apollos Lorbeerhain.
          In des Waldes tiefste Gründe
          Flüchtete die Seherin,
          Und sie warf die Priesterbinde
          Zu der Erde zürnend hin:

          »Alles ist der Freude offen
          Alle Herzen sind beglückt,
          Und die alten Eltern hoffen,
          Und die Schwester steht geschmückt.
          Ich allein muß einsam trauern,
          Denn mich flieht der süße Wahn,
          Und geflügelt diesen Mauern
          Seh ich das Verderben nahn.

          Eine Fackel seh ich glühen,
          Aber nicht in Hymens Hand,
          Nach den Wolken seh ichs ziehen,
          Aber nicht wie Opferbrand.
          Feste seh ich froh bereiten,
          Doch im ahnungsvollen Geist
          Hör ich schon des Gottes Schreiten,
          Der sie jammervoll zerreißt.

          Und sie schelten meine Klagen,
          Und sie höhnen meinen Schmerz,
          Einsam in die Wüste tragen
          Muß ich mein gequältes Herz,
          Von den Glücklichen gemieden
          Und den Fröhlichen ein Spott!
          Schweres hast du mir beschieden,
          Pythischer3, du arger Gott!

          Dein Orakel zu verkünden,
          Warum warfest du mich hin
          In die Stadt der ewig Blinden
          Mit dem aufgeschloßnen Sinn?
          Warum gabst du mir zu sehen,
          Was ich doch nicht wenden kann?
          Das Verhängte muß geschehen,
          Das Gefürchtete muß nahn.

          Frommts, den Schleier aufzuheben,
          Wo das nahe Schrecknis droht?
          Nur der Irrtum ist das Leben,
          Und das Wissen ist der Tod.
          Nimm, o nimm die traurge Klarheit,
          Mir vom Aug den blutgen Schein,
          Schrecklich ist es, deiner Wahrheit
          Sterbliches Gefäß zu sein.

          • Hallo Rudi,
            möglicherweise verstehe ich Dich falsch, aber wie soll man munter aufspielen, wenn die Munterkeit nicht vorhanden (um 13.30h oder 13.00h).

            Ich habe auch den Eindruck, dass die Dame im Mittelpunkt jener wunderbar schillernden Verse weniger unter dem „Warnen und Alarmiertsein“ leidet als darunter, das „Sterbliche Gefäß“ jener göttlichen Wahrheiten zu sein, deren Verwirklichung sie tatenlos zusehen „muß“.

            Nun noch ein wenig Spökenkiekerei:

            Die restlichen drei Saisonspiele werden wohl die Standortbe-
            stimmung für den LSK bringen. Werden nicht mindestens drei bis vier Punkte geholt, kann es noch mal sehr eng werden. Die
            folgenden Heimspiele gegen Bremen, Lübeck und Wollfsburg sind alles andere als eine sichere Bank für den LSK, denn auch dort gehörte er bisher eher zu den Punktlieferanten. (Warum wohl?) Was wäre die Welt der Kommentatoren ohne Spökenkiekerei? Ich bitte um noch ein Gedicht.

          • Hallo Erbsenzähler,

            ich leide an Versagensangst,
            besonders, wenn ich dichte.
            Die Angst, die machte mir bereits
            manch schönen Reim zuschanden.

            Darum delegiere ich an Loudon Wainwright III. Der hat 1973 eine modernisierte Kurzversion von Fritzens Überlegungen zur Geltung des Propheten im eigenen Verein vorgelegt:

            https://www.youtube.com/watch?v=NL1EIQyIm1Y&feature=Share

          • C. Rudi Radlos vom 17. 10. 2019
            Mit den Zweifeln an sich selbst ist es wie mit der Angst. Gut dosiert wirken sie befruchtend, die Überdosis löst Lähmung aus.

            Dein Delegierter – ich kannte ihn nicht – hat mir gefallen. Hier scheint die Dosis zu stimmen. Wenn man nicht genau hinhört, klingt es auch wie I’m away, was auch passen würde. Solange er seinen Weg geht, ist das auch in Ordnung – so klingt es jedenfalls bei ihm. Ansonsten, wie sagt man heute immer so schön, bin ich ganz bei Dir und auch Stephan, mit Eurem Wunsch nach mehr Mut auch zum Experimentieren in Spielen, wie dem gegen Weiche, in denen es letztlich um nichts ging, vielleicht nur um die Erweiterung des Erfahungsschatzes. Ich meine allerdings, so etwas läßt sich einfacher mit dem eigenen Körper als gegen ihn praktizieren also mindestens nach 14.00h. Nun ja, meine Meinung – Schulze Kleidung.

    • Wenn wir die „drei Ersten“ auch noch schlagen würden, waren wir Erster, wie realistisch ist diese Annahme denn? Vor der Saison machen sich hier alle in die Hosen, ob es für den Klassenerhalt reichen kann und am 14. Spieltag mit 23 Punkten und Platz im oberen Tabellendrittel wird hier schwadroniert, woran es liegt, dass man die Klubs mit Millionen Etats nicht besiegen kann… Hallooooo?

  7. Bisher 23 Punkte im Kampf gegen den Abstieg gesammelt – nicht mehr und nicht weniger…

  8. Diese Saison muss der Aufstieg gelingen, schon allein deshalb, weil es den anderen vermeintlichen „Spitzenteams“ wie Lübeck, Flensburg, Bremen und Wolfsburg an Konstanz und Klasse fehlt!

  9. Hallo Inge,
    man kann natürlich nicht davon ausgehen die ersten Drei zu schlagen,aber ich bin der Meinung,das man darüber diskutieren kann und sollte,warum man bei diesen Klubs so deutlich verliert.
    Man muß ja sowas nicht immer schön reden,sondern lieber versuchen Lösungen zu finden,wie man das in Zukunft besser machen kann.Ansonsten kann man ja die 3 Punkte mit der Post schicken.Mir ist das zu einfach immer zu sagen,gegen die muß man ja nicht gewinnen.
    Wir haben in den Vorjahren deutlich schlechtere Manschaften gehabt,aber trotzdem bei den Großen gepunktet.Und stark Abstiegs gefährdete Klubs schaffen das ja auch,wie Du es in meinem folgenden Text lesen kannst.

    ZU HAUSE TOP,AUSWÄRTS LEIDER (NOCH) NICHT,

    Schade Jungs,aber Kopf hoch.
    Gegen Mannschaften die schätzungsweise den vierfachen Etat wie wir haben und auch bessere Trainingsbedingungen,kann und darf man auch mal verlieren.
    Mich ärgert einfach nur,wie man diese Spiele verliert.

    Denn das ist immer das gleiche.Man lässt den Gegner spielen und man wartet nur drauf bis es klingelt.
    So kann man die beste Abwehr der Liga nicht knacken,die sind ja nicht doof und wissen wie wir spielen.
    Meiner Meinung nach sind das Spiele, wo man mal was riskieren kann,oder sogar muss,denn mit 23 Punkten zu diesem Zeitpunkt,kann man sich das leisten.

    Man darf diese Mannschaften wie Lübeck,Wolfsburg und Weiche nicht ins Spiel kommen lassen,denn man sieht ja jedes mal was dabei rauskommt.Lässt man Sie spielen,gehen wir gnadenlos unter.
    Man muss von Anfang an dem Gegner am Popo kleben,agressiv zur Sache gehen und dadurch Ihre spielerrischen Vorteile unterbinden,dann werden Sie nervös und machen Fehler.
    Dann kann man mit unseren schnellen,und in diesem Jahr auch torgefährlichen Spielern Druck machen, und auch mal 1-0 in Führung gehen,anstatt 1-0 hinten zu liegen und den Gegner noch stärker und sicherer zu machen.
    Das unsere Jungs was können,haben Sie diese Saison schon gezeigt,man muss Sie nur mal los lassen gegen die großen Klubs.
    Und wenn das nicht funktioniert und man 5-1 unter geht,na und,dann hat man wenigstens mal was neues ausprobiert und die mitgereisten Fans haben dann wennigstens ein offensives und mutiges Spiel gesehen,dann tut die Fahrt von 440km und das Loch im Portemonaie nicht ganz so weh.

    Da waren wir in der Vergangenheit mutiger,und das wurde auch ab und zu gegen stärkere Mannschaften belohnt.
    In der der Saison 17/18 Otte-Zobel.Zuhause gegen den Dritten Wolfsburg 2-0 zu Hause gewonnen, Auswärtsieg beim Tabellenzweiten HSV 3-2. 16/17 als Weiche Zweiter wurde, haben wir da 2-0 gewonnen.Wolfsburg war Dritter,Zuhause gewonnen,auswärts unentschieden. Saison 15/16 Weiche Dritter,auswärts unentschieden.
    Besonders in Erinnerung habe ich da den Auswärtsieg beim Tabellenzweiten HSV,da wurde aggresiv und mit Mut gespielt und 3-2 gewonnen.
    Das war eins der besten Regionalliga Spiele die ich gesehen habe.
    Da wurden die Fans mitgerissen und man hat zusammen den Sieg erkämpft,und das mit einer Mannschaft,die vorne nicht so gut besetzt war wie die Aktuelle.

    Das machen andere Vereine deutlich besser.
    Altona schlägt Wolfsburg 4-1,Jedelloh holt eine Punkt in Wolfsburg,Altona erkämpft ein remis gegen Weiche,Rehden schlägt Lübeck 1-0,SV Werder Bremen II – FC St. Pauli 2:2,VfL Wolfsburg II – Hamburger SV 3:3,SC Weiche Flensburg – BSV Rehden 0:2,VfL Wolfsburg II – Hannover 96 0:3,SV Werder Bremen II – Eintracht Norderstedt 1-3.
    Was fällt auf? Alle Mannschaften die wir schon geschlagen haben oder hinter uns stehen,haben im Gegensatz zu uns gegen die Favoriten gepunktet,oder knapp verloren.
    Wir dagegen bekommen auswärts Prügel bei den Favoriten.
    Da muss man mal drüber diskutieren und auch nach denken,was man besser machen kann.
    Ich Frage mich auch,wenn man schon 3-0 zur Halbzeit hinten liegt,warum man zum Beispiel dem Malick Mboob nicht mal ein bisschen mehr Spielzeit gibt damit Er den Anschluss schafft?

    Diese Saison haben wir einen kleineren Kader,dafür spielerisch aber mehr Qualität in der ersten Elf,und das hat sich auch schon bezahlt gemacht.
    Es wird wieder Fußball gespielt der begeistert und es kommen so viele Zuschauer,wie schon lange nicht mehr.
    Ein kleiner Kader kann aber auch gefährlich sein,da braucht man auch etwas Glück.
    Fallen da mal zwei oder drei aus wie am Samstag,wird es eng,da fehlen uns Leute mit Erfahrung und auch Spielpraxis auf der Bank,da sind fast alle Vereine besser aufgestellt,aber bei unseren finanziellen Möglichkeiten ist da nicht mehr drin.

    Was haben wir? Zwei gute MTV Boys,die noch reifen müssen,ein Kutschke und Mboob,die beide lange nicht gespielt haben (1 Jahr),Augustinovic und Schauer,die beide in der harten Regionalliga noch nicht zurecht kommen.Dicht dran ist wohl Balde,aber der ist ja zur Zeit auch verletzt.

    Trotz allem sind wir diese Saison,gerade zu Hause,doch schon sehr verwöhnt und man darf nicht vergessen,wir sind ein Ausbildungsverein und müssen den Jungen Burschen ihre Zeit geben.
    Unser Trainerteam,die Mannschaft,die Mannschaft dahinter,der Vorstand und die Fans haben bis jetzt tolle Arbeit geleistet,es passt einfach alles.
    Wenn alle weiterhin Ihr bestes geben,werden wir noch viel Spaß zusammen haben,und vielleicht wird es die beste Regionalliga Saison.

    • Bin ganz deiner Meinung Stefan. No risk, no fun. Wozu wollen wir verwalten? Der Klassenerhalt ist diese Saison zum Glück mal keine Frage. Also: Mutig sein, frei aufspielen, viel ausprobieren und nach jedesmal rasanter Partie den einen oder anderen Triumph einheimsen! Ob wir siebter oder zwölfter werden, interessiert niemanden. Aber, dass wir uns am Ende selbst vorwerfen müssen, zuviel Angst gehabt zu haben, Vizemeister zu werden, das wäre nicht gut fürs Selbstbewusstsein! 🤨

  10. @Erbsenzähler,
    dann kann es noch mal eng werden? Jaein.
    Diese Mannschaft ist vorne deutlich stärker als in der letzen Saison,und wenn Sie so weiter spielt,nein,wird nicht eng.
    Verletzten sich zwei drei Leistungsträger für längere Zeit,ja,wird eng.
    Im Gegensatz zur letzten Saison,haben wir jetzt nach 14 Spielen schon 7 Punkte mehr.
    In der Rückrunde der letzten Saison mussten wir auswärts noch nach Bremen und Flensburg,diese beiden Spiele haben wir beide mit 4-1 verloren.

    Ich sehe da zu Hause zwei große Vorteile.
    Erstens haben wir zu Anfang der Rückrunde gleich Bremen und Lübeck hintereinander,und insgesamt die Top 4 zu Hause.
    Zweitens,hat man zu Hause noch die Fans im Rücken,was auch ein wenig helfen kann.
    Da sollte der eine oder andere Punkt drin sein.
    Und ich hoffe,das wir bis da hin zu Hause ungeschlagen bleiben,dann sind es sogar drei Vorteile.
    Letztes Jahr hatten wir Ende der Hinrunde 20 Punkte,da sind wir diese Spielzeit schon um drei Punkte besser,und es kann noch besser werden.

    Ich schätze mal es kommen noch 4 Punkte dazu,wenn es gut läuft vielleicht 6.Punkte,obwohl ich eigentlich 9 Punkte haben möchte,aber damit muß ich wohl Leben(haha),
    Meine Einschätzung für die restlichen drei Spiele.
    Da leider Pägelow wegen der 5 gelben Karte gesperrt ist und Er in Top Form ist,kann Ihn wohl keiner zu 100% ersetzen. Mein Tip deswegen 1-1 gegen Rehden.
    Die letzten beiden Jahre haben wir mit sehr viel Glück in Oldenburg gewonnen.
    Da die mal Top oder Flop sind kann ich das nicht richtig einschätzen,da gebe ich keinen Tip ab,alles ist möglich,ich lass mich überraschen.
    Dann kommt der HSV,bei dem weiß man auch nie wo dran man ist,trotzdem tippe ich da auf einen knappen Sieg.
    Was mich da allerdings ankotzt ist,das der ausortierte Papadopolos da wahrscheinlich bis zur Winterpause auflaufen wird.Das wird dann für einige Mannschaften zum Nachteil werden und für viele ein Vorteil.
    Voraus gesetzt,Er findet zur Winterpause einen neuen Klub,wo von ich aber aus gehe.
    Es bleibt also spannend,und Angst muß dieser LSK vor keinem Gegner haben,höchtens Respekt,aber davon bitte nicht zu viel.

    • Richtig, Stefan, wir betreiben Videoanalyse, erfassen die Laufdaten unserer Spieler und werten Sprints aus. Diesen Aufwand betreibt man nicht nur als Hobby. Qendrim Xhafollis persönliches Ziel ist es, einmal im Profibereich als Trainer zu arbeiten. Unsere Spieler sind ebenfalls ehrgeizig und wollen den maximalen Erfolg herausholen.

      Wir haben nicht nur eine individuell starke, sondern auch homogene Mannschaft. Die Charaktere passen gut zueinander. Alle haben gemeinsam, dass sie bei Zobels Erwartungen und Qendrims Arbeitsweise voll mitziehen. Damit sind wir nah am Profibereich.

      Wir legen einmal die Woche besonderen Wert auf das Torschusstraining. Wir wollen mutig nach vorne spielen. Dabei ist es Rainer Zobels Naturell, Dinge auszuprobieren. Ganz nach Rudis Motto: No risk, no fun. Er hat aber bestimmt auch schon in seiner Spielerkarriere gelernt, dass die Chemie zwischen den Mannschaftsteilen stimmen muss. Eine Defensive, die der Mannschaft Struktur und Halt gibt, ist ebenfalls sehr wichtig.

  11. Hallo Stephan,
    im Prinzip sehe ich die Dinge wie Du, und hoffe sehr, dass sich Deine Zuversicht für die Rückrunde und die noch ausstehenden drei Spiele der Hinrunde bestätigen wird.

    Andererseits habe ich immer noch in Erinnerung, dass der LSK in der Vergangenheit schon das eine oder andere Mal einen so verheißungsvollen Start hingelegt hatte, dass auch die sport red. meinte, dass der Abstieg endlich mal kein Thema sein würde, und dann begann der zielsichere Weg zum Tabellenende. Oder in der letzten Saison Egestor/Langrede. Nach dem Trainerwechsel masrchierten sie zunächst von Sieg zu Sieg u.a. auch auf den Sülzwiesen bis in das obere Mittellfeld. An einen Abstieg dieser Mannschaft glaubte damals wohl kaum einer – meine Wenigkeiit eingeschlossen – wie es dann doch so kam, ist ja bekannt. Der momentane Erfolg ist der momentane Erfolg. Mehr nicht.

    • Gilt umgekehrt doch wohl ebenfalls, oder?

      Der momentane Misserfolg ist der momentane Misserfolg. Mehr nicht.

      So auch beim Spökenkiekern:

      „ Every son of God gets a little hard luck sometimes
      Specially when he goes around singing he’s the way…“

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