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Familientradition: Ryan Harder (r.) besuchte schon vor zwölf Jahren gemeinsam mit Vater Kevin und dem Rest der Familie Lüneburg. Foto: be

Für den AEC stürmt wieder ein Harder

Die Ähnlichkeit mit seinem Vater Kevin ist unverkennbar. Ryan Harder setzt beim Eishockey-Regionalligisten Adendorfer EC eine Familientradition fort. Der 22-jährige Kanadier spielt in diesem Winter in der gleichen Eishalle, in der sein Vater in den Serien 1992/93 und 1996/97 für Furore sorgte.

„Mein Vater hat mir sehr viel von Adendorf erzählt. Die Atmosphäre in der Halle und die Fans sind die besten der Liga, sagt er“, berichtet Ryan Harder am Rande des SVG-Spiels gegen Bühl, zu dem die Eishockey-Cracks vom Volleyball-Bundesligisten eingeladen waren. Der halbe AEC-Kader kam und staunte – Ryan Harder wäre mit seinen 1,75 Meter Körperlänge allenfalls als Libero geeignet. Auf dem Eis geht er aber als Center oder Linksaußen in die Offensive.

Zuletzt war Harder in der Juniorenliga HJHL aktiv, in der er in 35 Spielen für die Ponoka Stampeders auf 13 Tore und 13 Vorlagen kam. Für ihn ist Adendorf die erste Station in Europa. „Mein Deutsch ist noch nicht so gut“, sagt er auf Deutsch – seine Mutter stammt aus Lüneburg, ist mittlerweile mit Kevin Harder nach Kanada gezogen, alle sind aber häufiger auf Heimatbesuch. Der Vater stellte auch den Kontakt zum AEC her.

Dass es wohl erst Ende November aufs Eis geht, nimmt Harder junior, der neben der kanadischen auch die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt und daher kein Kontingentspieler ist, in Kauf. „Es ist sehr schön hier“, sagt der Mann mit der Rückennummer 7. Und eine Wohnung in Adendorf hat er auch bereits gefunden – den Ort, ohne den es die Familie Harder so gar nicht geben würde.