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Viktor Lindberg (r., Archivfoto) wrude MVP bei der SVG Lüneburg. Foto: Behns

SVG für tolle Moral belohnt

Das war ein verdammt hartes Stück Arbeit: Die Bundesliga-Volleyballer der SVG Lüneburg bewiesen eine tolle Moral und gewannen ihr erstes Saison-Auswärtsspiel beim TV Rottenburg nach dramatischem Verlauf 3:2 (25:23, 23:25, 17:25, 25:20, 15:7) und nahmen zwei Punkte mit aus Schwaben. Danach hatte es zwischenzeitlich nicht mehr ausgesehen.

Den ausgeglichenen ersten Satz gewann die SVG, weil sie in der Crunch Time (22:22) die besseren Nerven hatte. Dennoch, das merkte man, war noch Sand im Getriebe beim Team von Trainer Stefan Hübner. Das zeigte sich vor allem in den Sätzen zwei und drei, als die SVG viel zu viele Eigenfehler machte. Gerade im dritten Satz lief nichts zusammen.

Doch schon in der vergangenen Saison zeichnete die SVG Kampfgeist und Siegeswille auch in schwierigen Situationen aus. Das scheint sich fortzusetzen. Beim 18:18 im vierten Satz nach ständiger Führung drohte die Partie endgültig verloren zu gehen, doch die Lüneburger hielten dagegen. Endlich stand der Block und mit 25:20 erzwangen die Gäste vor 1550 Fans den kaum noch für möglich gehaltenen Tiebreak.

Hier hatte die SVG dann den längeren Atem und die besseren Nerven. Am starken Block gab es nun kein Vorbeikommen mehr – 15:7. „Das war ein hart erkämpfter Sieg gegen einen stark aufspielenden TV Rottenburg“, atmete SVG-Geschäftsführer Andreas Bahlburg auf.

SVG: Pörner, Ronkainen, Brehme, Schlien, Michelau, Durkin. Eingewechselt: Koslowsky, van Solkema, Lindberg, Krage.