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Bastian Stech (r.), hier vor dem eigenen Tor, brachte den LSK 1:0 in Führung - doch das reichte nicht. Foto: Schilling

Bitteres Aus für den LSK

Der Lüneburger SK muss den Traum vom DFB-Pokal begraben. Mit 6:7 nach Elfmeterschießen verlor der LSK im Viertelfinale des NFV-Pokals beim Regionalliga-Rivalen TSV Havelse. Nach ausgeglichenen 90 Minuten hatte es 1:1 gestanden. Im Elfmeterschießen vergab der LSK dann einen Matchball zum Sieg.

„Beide Mannschaften haben das ordentlich gemacht“, meinte LSK-Trainer Rainer Zobel. „Sie haben nicht immer gut gespielt, aber sie haben gekämpft. Das ist der Pokal: Kampf, Glück und Pech.“

Stech schoss den LSK nach einer Ecke früh in Führung (13.), Meien glich für Havelse mit einem flachen Fernschuss aus, den Springer durchrutschen ließ (72.). Das Elfmeterschießen war dann an Spannung kaum zu überbieten. Cicek und Tasky, die ersten beiden Havelser Schützen, verwandelten, auch Pauer traf, aber Stech scheiterte an Dlugaiczyk – erster kleiner Vorteil für Havelse. Dann schoss Plume an den Pfosten, während Kunze für den LSK verwandelte – alles wieder im Lot. Fölster traf für Havelse, ebenso Düzel für den LSK – 4:4. Dann hielt Springer gegen Bremer – Deters hatte den ersten Matchball für den LSK auf dem Fuß, aber Dlugaiczyk parierte. Weiter ging’s. Jaeschke traf, Pägelow konterte – 5:5. Damer traf, auch El-Ahmar behielt die Nerven. Langfeld verwandelte zum 7:6, ehe Correia Cà an Dlugaiczyk scheiterte – das Aus für den LSK.

38 Kommentare

  1. 4. Spiel in Folge verloren. LSK totgespart. HSV U23 wird den LSK in dieser Verfassung am Sonntag deutlich abschießen. Hat Zobel wieder den Gegnern zu den Toren gratuliert ? Nur gut dass noch Abstand zu den Abstiegsrängen ist. Noch !

    • Noch und nöcher

      Die U21 des Hamburger SV hat gestern Abend einen viel umjubelten Punktgewinn erzielt. Im Nachholspiel des zweiten Regionalliga-Spieltages trennten sich die Rothosen mit 1:1 vom FC St. Pauli (0:0). Dabei lag das Team von Hannes Drews bis in die Nachspielzeit in Rückstand, ehe der Lizenzspieler Moritz Kwarteng in der 94. Spielminute den Ausgleich erzielte und für unbändige Freude im Lager der Rautenträger sorgte.

      Damit hat sich der Hamburger Nachwuchs auf Tabellenplatz 11 vorangekämpft.

      Deutliche Abschießer gabs keine zu sehen.

    • Na ja. LSK hat ganz gut gespielt. Aber das Spiel wurde wieder durch einen kapitalen Fehler von uns verloren. Klarer Torwartfehler von LSK der Treffer zum 1:1 für Havelse. Der war nun wirklich haltbar. Vielleicht sollte Zlomusica mal ins Tor ?

  2. Dann spenden Sie doch etwas Geld, damit der LSK seinen Kader breiter aufstellen kann…

    • Mein Gott. Wenn man sich keine Spieler leisten kann, kann man halt nicht Regio spielen. Jetzt rächt sich das halt. Das ist doch wirklich unrealistisch mit 20 Mann und im Winter noch auf der Resterampe gucken ob noch ein Bankdrücker ohne Einsatz irgendwo durchhängt. Otte junior spielt bei Verl II in der Landesliga, wenn er denn überhaupt mal spielt. Alles Murks. Auch das Rumgebettel nach Geld für ein Trainingslager in Ägypten ist nur noch peinlich. Da kann man nur den Kopf schütteln. Lieber mal am Elbeseitenkanal laufen gehen. Ist billiger. Und im Pokalspiel hätte man echt mal den 2. Torwart einen Einsatz gönnen können- wie das St. Pauli heute im DFB Pokal gemacht hat. Egal. Sonntag geht die Serie weiter.

      • Da spricht doch endlich einmal ein wirklicher Anhänger des LSK und des Regionalligafußballs. Nur verstehe ich nicht, warum das Geldsammeln peinlich sein soll. Ist doch eher typisch für unsere Gesellschaft. Seien es nun Regionalliga, Bundesliga, BUND, ein Plazt an der Sonne, die Kirchen, die politischen Parteien u. u. u..

        Ein Lauf am Elbeseitenkanal ist immer empfehlenswert, weil nicht nur billiger, könnte auch für einen klareren Kopf sorgen. Ein Rätsel bei all dem murksigen Geschreibsel bleibt doch, wie kann man bei all dem „Murks“ den neunten Tabellenplatz belegen?

        Schlaf mal drüber, während ich mich auf meine nächtliche Runde begebe. Momentan herrscht Ruhe im Lande. Morgen, was ja mittlerweile heute ist, ist Reformationstag, den manche für Halloween halten. Könnte man für eine selbsternannte Kulturnation auch für peinlich empfinden.

      • Gibmirdiekirsche

        Über den Tabellenplatz und der Ligazugehörigkeit wird zum Glück immer noch sportlich entschieden und nicht nach der Größe des Budgets. Das ein sonniges Trainingslager helfen kann um nach dem Winter erfolgreich in die Rückrunde zu starten ist doch nichts neues und das solch eine Reise auch immer ein Mannschaftliches Highlight ist, ist auch klar. Ich gönne ihr dieses Highlight und werde meinen Beitrag leisten, diese tolle Truppe zu unterstützen.

  3. War die LZ selbst vor Ort oder hat sie sich berichten lassen?
    Es war (wiederholt) erbärmlich passiv, was der LSK nach der Führung geboten hat. Es war stark in der ersten Hälfte als wir offensive Spitzen gesetzt haben. Angst bestimmt unnötigerweise danach die taktische Ausrichtung – völlig unnötig wie die mutigen Aktionen der ersten (erfolgreichen) Spiele gezeigt haben.
    Trainer, erklärt euch mal. Bzw, LZ ….fragt bitte mal gezielt nach was diese verordnete Angst soll…

    • Ich fand das war ein klassischer Pokalfight. Viel gekämpft, viel gerannt und am Ende mit einem glücklichen Sieger. Wenn man mal von den Spitzenmannschaften absieht, ist die Liga ziemlich ausgeglichen und ich ziehe den Hut vor dem LSK, wie er seit Jahren mit seinem knappen Mitteln in der Regionalliga besteht. Das ist für mich die ganz besondere Leistung dieses Vereins. Das man auf diese Weise mal einen guten Lauf haben kann ist klar aber Konstante Leistungen über eine ganze Saison sind so nicht zu erwarten und für mich auch nicht der Maßstab. Ich freue mich über jeden Punkt und jede Saison, die der LSK in der Regio besteht. Ich denke, wenn der Verein weiter so mit Augenmaß wirtschaftet und sich immer Stück für Stück breiter aufstellt, dann werden auch wieder konstante Leistungen möglich sein und vielleicht kommt dann auch mal eine Saison in der der LSK unter den Top 5 der Liga spielt. Bis dahin Daumen hoch für jede weitere Saison in der Regionalliga. Ich freue mich schon auf Sonntag und hoffe das der LSK dem HSV ein tolles Match liefert und die Punkte in Neetze bleiben.

  4. Rainer Unfug. Guck auf die Tabelle und melde dich einfach dann, wenn es sich gerächt hat und das Team auf einem Abstiegsplatz steht. Nach Niederlagen (im Übrigen Unentschieden nach 90 Minuten) kommen alle wieder aus ihren Löchern. Was habt ihr eigentlich bis vor drei Wochen in eurer Freizeit gemacht? Aber nach einer Niederlage im Elfmeterschießen kann man auf lzsport zum Glück wieder einen raushauen.

    • Nanu? Nana!

      „Nach Niederlagen kommen alle wieder aus ihren Löchern. Was habt ihr eigentlich bis vor drei Wochen in eurer Freizeit gemacht?“

      „Alle“ kommen? Aus „ihren Löchern“? Wie was nochmal? „Ihr“?

      Warum so angefasst, Kurti? Warum so despektierlich? Und so vom hohen Ross herunter?

      Was hast Du denn bis vor drei Wochen in deiner Freizeit gemacht?

      Und was ist mit Augenmaß und Fairness und Sportsmanship? Hast Du etwa etwas gegen Meinungsvielfalt? Möchtest Du gerne der Bestimmer sein? Wo geht’s lank, Peter Pank?

      Schönen Dank, Kurti! Schönen Dank!

  5. Rainer Unfug treibt wieder sein Unwesen beim LSK, „großartig“. Der Hass und Neid ist in Lüneburg zwischen den Vereinen so lange und tief verwurzelt, dass solche Heckenschützen bei jeder Gelegenheit aus ihren Löchern krabbeln. Meine Güte, was müssen das für Menschen sein….bemitleidenswert! Ein trauriges Bild gibt da „Rainer“ ab.

  6. .@Kai Schäfer.
    Führung in der 13. Minute. Danach erbärmlich
    Aber die erste Hälfte war stark ? Einige merken hier echt nichts mehr .

    • Berni Schlotterhose

      Otto Rehhagel hat in seiner langen Karriere nie einen Elfmeter verschossen. Seit der EM 2004 darf er mit seinem Rollator die Busspur in allen Städten Griechenlands benutzen.

      Wie konnten mit Stech, Deters und Correia Cà gleich drei LSK-Recken an Dlugaiczyk scheitern?

      • Heinz-Karl Rumgekicke

        Rehhagel („großartig im Tackling, sicher im Abschlag“, wie der Kicker Ende August 1963 hellsichtig diagnostiziert hat) war Wadenbeißer am Mann und Holzfäller hinter seinen jeweiligen Vorstoppern, und er hat in seiner knapp zehnjährigen Bundesligageschichte (bei Hertha und Kaiserslautern) genau zwölf Elfer getreten. Alle drin. Korrekt. Aber der dreizehnte wäre daneben gegangen! Das wußte Otto ganz genau. Drum hat er so wenige geschossen.

    • Ingo,da muss ich Kai ein wenig in Schutz nehmen.
      Klar,das passt nicht ganz,aber Er war in Havelse und wo Er zu Hause an kam noch nicht ganz runter.
      Kai ist ein vernünftiger und ehrlicher Typ.
      Und ich kenne das.Wenn man so eine Reise hinter sich hat,und das ohne Erfolg (seit Wochen),da darf ich dann auch nicht an die Tasten.
      Und ein Fan,der viele viele Auswärtsspiele mit macht und auch aktiv die Mannschaft unterstützt,der darf auch mal sauer sein und Fragen stellen.

      Und Er hat Recht.Anstatt zu versuchen das zweite Ding zu machen,wird sich wieder mehr hinten reingestellt und der Spielfluss geht verloren,der Gegner aufgeweckt und stark gemacht.
      Und das ist schon seit einigen Spielen so. Dann wird immer gesagt,wir haben ja gut gespielt.
      Ich frage mich nur,warum wir dann dauernd verlieren,das passt auch nicht so ganz.
      Und wenn man öfter in der zweiten Spielhälfte besser spielt,liegt daran,das der Gegner auch mehr Luft lässt und auf Konter spielt. Der Unterschied? Die können es,wir nicht.
      Das kann man nach dem 2-0 machen,da hat man dann mehr Sicherheit im Spiel und im Kopf.
      Ist also auch wie man es oft hört,eine Kopfsache.

      Wir haben eine starke Offensive die am Anfang der Saison viele Tore gemacht hat,und auch richtig viele Torchancen rausgespielt hat.
      Jetzt fehlt die Leichtigkeit im Spiel,da man sich wieder zu viel Gedanken macht.
      Und jetzt ist es wieder wie in den letzten Jahren,zwei drei Chancen pro Spielhälfte und ab und zu mal ein Tor.
      Diese Mannschaft ist stärker und besser wenn Sie mehr offensiv spielt,so sehe ich das jedenfalls. Natürlich fehlt zur Zeit auch Seidel da vorne,aber ich hoffe,das Er bald wieder kommt.
      Oder vielleicht etwas früher Braima Balde,der uns bestimmt auch gut helfen kann,oder auch Malick Mboob.
      Man kann nicht immer alles richtig machen,aber man muss auch mal Fehler korrigieren,und das sehen viele Leute aus meinem Bekannten Kreis so.
      Aber trotz allem,wir gewinnen zusammen und wir verlieren zusammen(bis auf Rainer u.noch einer),und am Sonntag hoffentlich mal wieder gewinnen.

      • Mein Reden seit sechs Wochen, Stefan:

        Klasse Offensive, schwächelnde Defensive, plus übervorsichtige, das dynamische Angriffsspiel unterbindende, zumindest hemmende Kontroll-„Strategien“.

        Aber mit hausgemachten Schiss inne Büx drinne wird man nicht Meister!

  7. Rainer ist keiner, Noch und nöcher, Kai Schhäfer im LSK-ANHÄNGER. „Die gnadenlosen Vier“.

    • Nichts von alledem ist wahr.
      Alles nichts als Lügen.
      Trotzdem klingt es wunderbar
      und es macht Vergnügen.

    • Der sorgfältig inszenierte Film (hier: Zank) von Herbert Coleman (Sven Mai) erinnert in seinem Stil an die Western von Budd Boetticher (Henning „Eintracht-Juri” Juhre). Mit Audie Murphy (Nachtwächter), John Saxon (Stefan Hye), Zohra Lampert (marie), Vic Morrow (Silversurger), Robert Keith (Jo) und anderen (Kai, Falk, Kurt, Berni und den beiden Rudis):

      Vier Banditen (hier: ein Maskierter mit vier Cowboyhüten) überfallen eine kleine Grenzstadt (hier einen Kommentar-Thread) im Wilden Westen (LZsport). Sie morden, plündern, rauben (hier: schwindeln, pesten, stänkern auf) die örtliche Bank (die örtliche Fan-Gemeinde) aus (ein) und lassen den Sheriff (Ingoh alias Elena) schwerverletzt (entrüstet wie immer) zurück. Die vier sind vor dem Henker (Zensor u. Moderator Safft) geflohen und haben nichts mehr zu verlieren. Als sie die junge Helen (marie) entführen, um mit ihr als Geisel die Stadt zu verlassen, muss Hilfssheriff Banner Cole (Reineke), ein ehemaliger Revolverheld, die Verfolgungsjagd (hier: die pädagogische Re-Integration ins Reich der Wahrheitsliebe und der Sachdienlichkeit) aufnehmen. Spannend entwickeln sich die Handlungsstränge (Wer wird recht behalten?) und streben ihrem dramatischen Umschlagpunkt (dem Debattebeginn nach dem HSV-Spiel) entgegen.

      • Hallo Captain,
        war erfreut, daß Du mich im Zusammenhang mit Audie’s Film „Posse from Hell“ erwähnt hast. Audie und ich haben dann später – 1969 – doch noch einen Film zusammen gedreht „Time for dying“ . War für uns beide der letzte Dreh. Ich habe mich dann weiter für Stier- und Hahnenkampf interessiert, während Audie zunehmend häufiger die Kommentare zu den Spielen vom LSK verfolgte, offenbar genau wie Du. Nachdem Ihr beide Euch nun dort auch zu Wort gemeldet habt – dabei bin ich überrascht, wie zeitlos gültig die Inhalte unserer alten Western sind – sage ich mir, daß ich Euch beiden mal in die Seite trete und drücke auch meine Daumen für das Spiel am Sonntag gegen den HSV. Da sollte jeder Schuß des LSK sitzen.
        So long
        Budd

  8. Im Elfmeterschießen auf des Gegners Platz zu scheitern, ist kein Indiz für eine Krise. Das kommt vielmehr in den besten Familien vor, so wie es z.B. heute nachmittag dem SV Meppen in Rehden ergangen ist. Der LSK kann mit erhobenem Kopf zurückkehren und sollte diese Haltung möglichst auch am kommenden Sonntag einnehmen,und dabei an alte Fußballweisheiten denke wie z.B. „Angriff ist die beste Verteidigung“ und nach ihnen handeln. Wer nur Tore verhindern will, wird nicht als Sieger den Platz verlassen. Weise Ratschläge sind allerdings leichter zu erteilen als ihnen zu folgen.

    • Besonders, wenn der Ratschlagende selbst in den 60ern aktiv gewesen ist. Der brave Hauruckfußball von damals im Vergleich mit dem mediengerechten Hochgeschwindigkeitskicken von heute kommt mir immer vor als würde die klassische Sparbuchverwaltung mit ihren mehrtägigen Slow Motion-Buchungsrhythmen zu den Nanosekunden-Deals bei computerisierten Börsentransaktionen ins Verhältnis gesetzt.

  9. Am Sonntag um zwie wnn der Hamburger SV II kommt, werden wir auch wieder da sein. Vor 14 Tagen als der BSV Rehden da war, waren wir auch wieder da und ich muss sagen, dass wir selten ein so heiß umkämpftes Fussballspiel live sehen konnten. Es waren obwohl Offenes Singen mit Charlotte Downs im Bad Bevenser Kurhaus war fast 700 Zuschauer da. Rehden eine knallharte Mannschaft die gegen den Abstieg kämpft. LSK wollte unbedingt gewinnen. Ging über die Schmerzgrenze, dass haben alle gesehen. Die Niederlage war sowas von unverdient . Das Stadion hat ja gebebt. Irre. Der Die Bewirtung ist mittlerweile extraklasse. Kaffee mit Apfelkuchen sind ein Gedicht und haben mittlerweile echten Kultstatus. Einfach nur wie bri den Profis. Ein echtes Sonderlob und Dankeschön dafür. Gasttrainer aus Rehden war in der tollen Pressekonferenz – jetzt haben wir endlich mal Sitzplätze bekommen, überaus fair. Das Veteinsheim war qieder bis unter die Hütte voll. Witzig, denn jetzt wird immer die Sportstudiomusik gespielt, wenn der Moderator mit den Trainern zur Pressekonferenz kommt. Das ist echt super. IN 1 WOCHE gegen Werder Bremen II KOMMEN WIR WIEDER . NUR DER LSK !!! Schade nur, wenn bei der Anfahrt und vor der Parkplatzsuche kein anderer Laden in Sicht ist und der kleine Hunger naht , müssen wir wohl oder übel den benötigten Schokoriegel an einer Tankstelle kaufen. Dann stehen wir in der Schlange und ärgern uns über die Auto-Idioten vor uns die den Treibstoff für ihre Dreckschleudern bezahlen wollen, aber uns damit die Zeit und der Umwelt die Zukunft stehlen. Andererseits: Ohne solche Idioten gäbe es diese Tankstelle nicht an der wir mitten in der Pampa Schokolade kaufen können. Die Welt ist uns schon oft viel zu kompliziert. Insofern möchten gerne ein Kompliment an die Betreiber der Clubheimes ausrichten. Lecker Kaffee und Kuchen und bei der Kälte, der Stadionsprecher meldete wohl 8 Grad, gabs sogar auch noch Glühwein. Super gemacht liebes Clubheim-Team. Was der LSK da mittlerweile abzieht ist extraklasse und ich habe selten so einen auch im Umfeld besseren Auftritt erlebt. Der StadiumSprecher vermittelt eine besondere Atemsphäre, die unsersgleichen sucht. Toll .

  10. Was würde der in Lüneburg wenig geschätzte Lüneburger Niklas Luhmann zur aktuellen Situation des LSK sagen? Er würde zunächst einmal feststellen, dass der LSK innerhalb des sozialen Sytems Regionalliga Nord über fünf Jahre hinweg die Funktion des hinsichtlich wirtschaftlicher Möglichkeiten und Spielqualität unterdurchschnittlichen, aber unverdrossen und leidenschaftlich kämpfenden Underdogs eingenommen hat. Das System Regionalliga lebt davon, es wird dadurch stabilisiert, dass solche in seinen kommunikativen Möglichkeiten liegenden Rollen besetzt werden, und der LSK, also Mannschaft + Trainer + Vereinsumfeld + Fans + relevantes städtisches Umfeld, hat diese Rolle perfekt gespielt. Mit seinem Auftreten hat der LSK den anderen Teams verlässlich kommuniziert „Ich bin der Underdog, und mehr ist nicht drin“, und die anderen haben den LSK in dieser Funktion dankbar angenommen.

    Durch den hochwertigeren Kader und auch die langsam aber stetig verbesserten Trainings- und Heimspielbedingungen macht der LSK nun die Erfahrung der Kontingenz, also, dass es auch anders sein könnte als bisher, und das macht unsicher, denn das Erleben und das Erwarten wird komplexer. Man hatte sich doch so schön eingerichtet. Aber „War schon immer so, haben wir schon immer so gemacht, machen wir weiter so“ passt nicht mehr wirklich. Man hat nun eine Ahnung, dass die Rolle des LSK auch nur etwas ist, das weder notwendig noch unmöglich ist; so, wie sie bisher war, kann sie sein, aber sie ist eben auch anders möglich.

    Konkret wäre auch das Verhalten einer aktiveren Mannschaft, einer spielbestimmenden Mannschaft möglich, wie man es bisher konsequent nur in gelegentlichen Spielen gegen unterklassige Gegner gezeigt hat. Die Fußballweisheiten alter Hasen haben da ihre Berechtigung, und die LSK-Welt wäre wieder einfacher, aber anders. In der Tat wäre dann richtig, das man das zweite Tor machen wollen muss, und dass man durch’s Toreverhindern keine Tore schießt.

    • Beim Stichwort „Luhmann“ fällt jedem Deppen „Komplexitätsreduktion“ ein. Nur unsere technisch brillanten Fußballjungens müssen immer dieses knifflige mobile Kurzpassspiel praktizieren und während langdauernder Ballstafetten durch geduldiges Kombinieren spiralförmig in die gegnerische Hälfte hinein rotieren, wobei die Positionen ständig wechseln, jede Menge Feedbackschleifen kommuniziert und permanent kreisende Dreiecke durch die Zuspieler gebildet werden.

      Warum wird grundsätzlich, auch wenn der Raum da ist, auf weite Pässe verzichtet?

      Warum nicht mal einfach? Dem autopoietischen Impuls folgen. Annehmen, drehen, Torschuss. ist das out?

      Oder gibt es da systemtheoretische Anschlusszwänge, die das direkte Toremachen untersagen?

      • Oder mal auf Abseits spielen und nicht so tief stehen.Bundes Oder versuchen auf passives Abseits. Hier tritt das herkömmliche Abseits im Fußball bei einem Abspiel in folgenden Spielsituationen auf: „Ein Spieler steht im Abseits, wenn er sich näher an der gegnerischen Torlinie befindet als der Ball und der vorletzte Abwehrspieler.“ Dies gilt nicht, wenn der Spieler in der eigenen Hälfte steht oder auf gleicher Höhe mit dem vorletzten oder letzten beiden Gegenspielern ist. Bei Einwurf, Ecke und Abstoß gibt es auch kein Abseits.

        Die Abseitsposition allein stellt übrigens noch keinen Regelverstoß dar. Vielmehr wird sie ahndungswürdig, wenn „ein Spieler ins Spiel eingreift, einen Gegner beeinflusst oder aus seiner Position einen Vorteil zieht.“

        FOTOSHOW

        Das sind die Stadien der EM 2016

        Wie wird aus Abseits „passives Abseits“?

        Passives Abseits ist demnach, wenn ein angreifender Spieler sich im Abseits befindet, jedoch nicht aktiv in das Spielgeschehen eingreift. Der angreifende Spieler ist ebenfalls im passiven Abseits, wenn er keinen Gegenspieler behindert und zu erkennen gibt, dass er nicht aktiv den Ball will. Die Spielsituation wird vom Schiedsrichter also nicht abgepfiffen, solange der angreifende Spieler nicht in den laufenden Angriff eingreift.

      • Fer Einsatz der Profis bei den Regionalligamannschaften ist erlaubt. Nur für unter der Oberliga gilt das festspielen. In der neuen Regel legt der BFV fest, dass künftig die Spieler-Verschiebungen zwischen den Teams der Vereine anders gehandhabt werden.

        Von Alexander Kaindl

        Der Frust saß bei vielen Vereinsvertretern in den vergangenen Wochen tief: In den Spielgruppentagungen für den Kreis Donau/Isar stellte Kreisspielleiter Ludwig Schmidt eine brisante Regeländerung für die kommende Saison vor. Davon betroffen sind die Vereine, deren zweite Mannschaft mindestens in der A-Klasse spielt.

        Der genaue Wortlaut des neuen Paragraphen 34 (Einsatz in verschiedenen Mannschaften) in der Spielordnung mit dem relevanten Absatz zwei lautet:

        „2. Vereine von der Bayernliga bis zur C-Klasse mit 2 Mannschaften im aufstiegsberechtigten Spielbetrieb
        Während des Spieljahres
        2.1. Nach einem Einsatz in der ersten Halbzeit eines Verbandsspiels (Meisterschaftsspiels) der 1. Mannschaft – ausgenommen DFB-Pokalspiele, Totopokal, Hallen-Futsalturniere und Futsalspiele, sonstige Pokalspiele – darf der Spieler nicht an den nächsten zwei Meisterschaftsspielen der 2. Mannschaft mitwirken. Die Einsatzbeschränkung endet in jedem Fall nach Ablauf von 15 Tagen. 

  11. Man gut, daß bei den megageilen Pressekonferenzen mit dem rhetorisch geschulten Platzsprecher die Hütte immer voll und daß auch die Bewirtung im Vereinsheim inzwischen extraklasse ist. Kaffee mit Apfelkuchen und Schlagrahm sind ein Gedicht und haben mittlerweile echten Kultstatus!

  12. Erst mal Wetter abwarten. Kiel 2 ist schon abgesagt. Regen auch Gewitter zu Spielabsagen und -verlegungen führen, sondern auch auf Deutschlands Amateursportplätzen. Hier berichtet uns Schiedsrichter Thomas Diederichvom SV Viktoria Waldlaubersheim aus dem Südwestdeutschen Fußballverband, wann und wie Spiele abgesagt werden müssen und wie viel Lust er bei unangenehmer Witterung hat:

    „Spiele bei kalten Temperaturen und kräftigem Wind sind immer wieder ein Kampf mit sich selbst, die Motivationskurve nach oben zu treiben und voller Überzeugung und Lust den Weg zum Spiel anzutreten. Ja, ich gestehe: Ich habe dann weniger Lust. Aber habe ich mal ein Spiel zugesagt, dann trete ich auch an. Als Schiedsrichter wie auch als Spieler oder Trainer. Weicheier sind wir Fußballer ja nicht.

    Wenn man dann am Platz angekommen ist und die Mannschaften begrüßt hat, kommt es im Herbst/Winter wie auch im Frühjahr nicht selten vor, dass die Frage der Bespielbarkeit geklärt werden muss.

    Gewitter zu Spielabsagen und -verlegungen führen, sondern auch auf Deutschlands Amateursportplätzen. Hier berichtet uns Schiedsrichter Thomas Diederichvom SV Viktoria Waldlaubersheim aus dem Südwestdeutschen Fußballverband, wann und wie Spiele abgesagt werden müssen und wie viel Lust er bei unangenehmer Witterung hat:

    „Spiele bei kalten Temperaturen und kräftigem Wind sind immer wieder ein Kampf mit sich selbst, die Motivationskurve nach oben zu treiben und voller Überzeugung und Lust den Weg zum Spiel anzutreten. Ja, ich gestehe: Ich habe dann weniger Lust. Aber habe ich mal ein Spiel zugesagt, dann trete ich auch an. Als Schiedsrichter wie auch als Spieler oder Trainer. Weicheier sind wir Fußballer ja nicht.

    Wenn man dann am Platz angekommen ist und die Mannschaften begrüßt hat, kommt es im Herbst/Winter wie auch im Frühjahr nicht selten vor, dass die Frage der Bespielbarkeit geklärt werden muss. Die Platzkommission muss das klären – sonst Absage

  13. Die Absage zu einem Spiel kommt immer vom Spielaussuss. Erforderliche Personen und Ausschüsse im Spielbetrieb

    Um einen ordnungsgemäßen Spielbetrieb gewährleisten zu können, ist es erforderlich, Aufgabengebiete zu definieren. Die Vielzahl dieser Aufgabengebiete sowie die damit verbundenen unterschiedlichen Anforderungsprofile, machen es notwendig, deren Inhalte auf verschiedene Schultern zu verteilen.

    Deshalb legen die Offiziellen Regeln und das Vorgabensystem bestimmte Organisationsstrukturen verbindlich fest. Folgende Funktionen bzw. Ausschüsse sind erforderlich, um einen Spielbetrieb zu gewährleisten.1. Spielführer. Der Spielführer (oder Sportwart) ist mit der Organisation und Durchführung des Spielbetriebs betraut. Üblicherweise ist er Vorsitzender des Spielausschusses und vertritt die sportlichen Belange als Vorstandsmitglied im Verein.
    2. Spielausschuss. Jede Anlage muss über einen Spielausschuss verfügen. Wesentliche Aufgabe des Spielausschusses ist es, den Spielführer in der Ausübung seines Amtes zu unterstützen und die Teilaufgaben zu übernehmen.3. Spielleitung
    Die Spielleitung übernimmt die Aufgaben des Spielausschusses für einzelne Turniere. Im Gegensatz zum Spielausschuss, der über einen längeren Zeitraum (Jahre) im Amt ist, wird eine Spielleitung nur für ein Turnier berufen. Ihr Amt endet automatisch mit der Beendigung des Wettspiels. Mitglieder der Spielleitung können Mitglieder des Spielausschusses sein, Clubspielleiter oder andere Personen mit ausreichender Erfahrung und Regelkenntnis. Also die Entscheidung auch bei Regen oder Schnee ist immer neutral zu Fällen. Das kann auch ein Tag früher sein.

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