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Himmel hilf: Der AEC wird diese Saison nicht aufs Eis kommen, die Zukunft steht in den Sternen. Foto: Behns

Saison-Aus für den AEC

Es war ein Schock für Finn Sonntag, Geschäftsführer des Eishockey-Regionalligsten Adendorfer EC, als er erfuhr, dass die Walter-Maack-Eishalle in dieser Saison kein Eis bekommen wird. Nicht mehr in diesem Jahr, nicht mehr im Winter nächsten Jahres, nicht mehr im Frühjahr. „Damit sind wir tot. Ich könnte heulen, ich bin hilflos“, sagte Sonntag.

Im Zuge der Reparaturarbeiten wurden an einem Druckbehälter der Kälteanlage Korrosionsschäden festgestellt. Eine Inbetriebnahme ist somit auch nach Reparatur des bisher bekannten Schadens der Kälteanlage nicht möglich.

Damit muss Sonntag am Montag beim Amtsgericht vorsorglich Insolvenz anmelden, hofft, dass er die Spielbetriebsgesellschaft irgendwie retten kann.

Was das für den Spielerkader bedeutet, wer sicher gehen wird bzw. muss, welche Pläne Sonntag hat, um den AEC am Leben zu erhalten, lesen Sie morgen in gedruckter Form oder digital in der LZ.

35 Kommentare

  1. Schade um die Profis!
    Mein Mitgefühl gehört aber den Kinder und Jugendmannschaften und den Mitarbeitern der Eishalle!

    • „Profis“ ?! Welche „Profis“? Der AEC Spielt Regionalliga… und das im Norden..
      Ich glaube das tut dem Verein ganz gut um mal wieder auf dem Boden der Realität zu kommen.
      Schade für den Nachwuchs.

  2. Piechutta, Jacek

    Warum hat man die Idee mit der mobilen Eisfläche verworfen? Welcher möchtegern Politiker hat diese Idee verworfen? Schande für die Politik und die Verwaltung. Zu dumm um aus dem Bus zu winken aber um zu wissen wo der Weg zur Spesenkasse ist, dafür reicht es.

    • Der Kreistag hat erstens finanzielle Unterstützung zugesagt und kann nichts dafür das ein falsches Mittel in die Kühlanlage gefüllt wurde. Es mag am einfachsten sein die Politik an den Pranger zu stellen, ist aber meiner Meinung in diesem Fall falsch.

  3. Hallo!
    Ich bin Fan,des ECW.Gibt es nicht die Möglichkeit, eure Heimspiele,an den jeweiligen Gegner zu „verkaufen“?So wird wenigstens Vorerst der Spielbetrieb aufrecht erhalten und es würde wenigstens ein wenig Geld reinkommen!

    • Da steht die Gemeinde nicht gut da. Ich bin sicher wir haben eh nicht alles erfahren darüber wer wann was.verbockt hat. Meiner Ansicht hätte das vermieden werden können. Alle Anstregungen dahin. Dauerkartenkauf und Spende für die Katz. Der ganze Aufwand für die Leute vom AEC. Und kein Eishockey. Bravo Gemeinde. Das war ein Volltreffer. Darauf könnt ihr stolz sein.

      • Ich würde das etwas anders betrachten, wenn die Gemeinde den Verein hätte halten wollen … hätten sie es getan ! Die Frage ist aber WARUM ? Wie jeder weiß zahlt der AEC für die Hallennutzung nicht einen Euro im Gegensatz zu anderen Vereinen in dem Sport. Was bringt es der Gemeinde einen Verein auf biegen und brechen zu unterstützen wenn dieser weder sportliche Hochleistungen bringt oder Geld in die Gemeindekassen spielt ?!? Das die Glanzzeiten des AECs vorbei sind zeigt sich doch deutlich, Spendenveranstaltungen mit quasi Null Besuchern, immer weniger zahlungswilligere Sponsoren, immer weniger Mitglieder, Abstieg von Oberliga auf Regionalliga was schlußendlich auch dem schlechten Finanzmanagement zu verdanken ist. Eigentlich darf man nur um die Angestellten besorgt sein und den vielen weit aus besseren Hobbygruppen die dort ihre Freizeit verbringen. Und man darf auch nicht vergessen das eine Kälteanlage diesen Alters halt auch igrend wann wenn Bedarf besteht getauscht werden muss … WENN ES SINNVOLL IST UND FÜR DIE GEMEINDE TRAGBAR ! …

        • Genau diese Sichtweise hat zu der Situation geführt, die wir jetzt haben. Da können Finn Sonntag und seine Mitstreiter sich strecken wie sie wollen. Wenn die jetzigen Gemeindevertreter nicht wollen ist mit Eishockey Schluss in Adendorf. Bravo.

        • Christian Schult

          Soviel Meinung und so wenig Wissen!

          Die Gemeinde unterstützt den Verein und hat es auch in vielen Punkten in der Vergangenheit getan. Ob die Gemeinde an der aktuellen Situation schuld trägt, und wenn ja zu welchem Teil, kann niemand hier und jetzt beurteilen. Daher würde ich es begrüßen wenn man nicht wild Spekulationen in die Welt setzt und unterstellt, man wolle dem AEC nicht mehr unterstützen (und damit dem Verein mutmaßlich schaden). Zudem hätte man sich dann auch die Anschaffung der neuen Eismaschine vor der Saison sparen können …

          Ja, die „Glanzzeiten“ liegen ein paar Jahre hinter dem AEC, aber muss man das Spektakel auf Gedeih und Verderb, ohne finanzielle Mittel heraufbeschwören? Also lieber oben mitspielen und an Weihnachten pleite? Und was sind „sportliche Höchstleistungen?“ Macht man so etwas von der Liga abhängig? Dann sollten wir vielleicht sämtlichen unterklassigen Sport vernachlässigen und sich selbst überlassen. Die spielen ja nichts in die Gemeindekassen ein …
          Nur so ein Gedanke: Hatten Sportvereine nicht einmal einen anderen Zweck in der Gesellschaft, oder irre ich da?

          Der AEC zog sich 2014 freiwillig in die Regionalliga zurück, weil absehbar war, dort mit den bescheidenen Mitteln keinen konkurrenzfähigen Kader stellen können würde, als auch weil die Kosten (ich spare mir jetzt die einzelnen Punkte) in der Oberliga erheblich teuer waren (und immer noch sind). Einige Vereine, die diesen Schritt nicht gegangen sind, existieren heute nicht mehr – siehe Timmendorf. Zu unterstellen, dies würde an einem „schlechten Finanzmanagement“ gelegen haben zeugt von brachialer Unwissenheit um die Vorgänge im Adendorfer, als auch im norddeutschen, Eishockey insgesamt.

          „Immer weniger zahlungswillige Sponsoren“ – ?!? – Ich bin ehrlich überrascht, dass sie Einblick in die komplette Sponsorenliste der letzten Jahre und deren finanzielles Engagement beim AEC haben! Natürlich kann ein Sportverein nie genug Sponsoren haben, aber ich kann mich an eine, bis auf wenige Ausnahmen, gut gefüllte Bande, Banner, ein voll gepacktes Trikot ect. pp vor dieser Saison erinnern – in der Hinsicht hat man schon in den letzten Jahren seine Hausaufgaben gemacht.
          Sportlich lief es in der letzten Saison zwar eher mies, aber 2016 & 2018 wurde man Vizemeister und hatte einen besseren Zuschauerschnitt als zuvor in der Oberliga. In den vergangenen vier Jahren übrigens einen höheren Schnitt als Fussball-Regionalligist Lüneburger SK, auch wen der Vergleich hinkt.

          Die Sorge um die Angestellten des Stadions darf man teilen, aber was soll ich mir unter „Weit aus besseren Hobbygruppen“ vorstellen? Machen die weniger das Eis kaputt? Sind sie „besser“ weil die Teams als nicht organisierte (im Verein) Mannschaften ihre Eiszeiten bei der Gemeinde bezahlen? Ich würde die Argumentation mal grob überdenken …
          Besorgt sollten sie sein um die Kiddies die in Zukunft nicht mehr ihren Sport ausüben können, weil es ihren Eltern logistisch, finanziell und/oder beruflich nicht möglich sie zu den „nächstgelegenen“ Eishallen in Harsefeld, Hamburg oder gar Timmendorf zu kutschieren. Mehrfach die Woche. Nur mal so als Gedanke …

          • Was der Seitenhieb auf „den Fussball-Regionalligist[en] Lüneburger SK“ hier soll, hätte ich („auch wen[n] der Vergleich hinkt“) gerne einmal genauer erläutert bekommen.

            Vielleicht überdenken Sie Ihre Argumentation ja mal grob, bevor Sie wieder beginnen, in die Tastatur zu hämmern…

          • Christian Schult

            Hallo Rudi Radlos!

            Der Lüneburger SK ist, wie Sie sicher wissen, in der Region Lüneburg der höchstspielenste Fussball-Verein, welcher auch außerhalb der Region Bekanntheit erlangt hat. Sei es durch DFB-Pokal-Auftritte oder die Zugehörigkeit zur damaligen dritten Liga, Anfang des Jahrtausends. Im Fussballland Deutschland ist es daher nicht verwunderlich, dass Lüneburgs bestem Club, zumeist größere Aufmerksamkeit geschenkt wird, als den Randsportarten Eishockey oder Volleyball.
            Trotzdem gelang es diesen beiden Randsportarten sich in Lüneburg und Umland zu etablieren und ähnliche, oder gar bessere, Zuschauerzahlen zu generieren. Wenn man bedenkt wie stark die Marke Fussball im deutschen Herzen verankert ist, kann man den Verantwortlichen dazu nur gratulieren.
            In der von mir beantworteten Wortmeldung wurden hingegen einige Behauptungen aufgestellt, die die Kompetenz der handelnden Personen beim AEC in Frage stellt. Aus meiner Sicht zu Unrecht wie der von mir herangezogene Zuschauerschnitt beispielsweise belegen kann.
            Doch natürlich hinkt der Vergleich: wir reden von drei verschiedenen Sportarten, deren Zuschauerbasis sich wahrscheinlich nicht allzu groß schneidet. Aber da können ja mal ein paar Studenten der Leuphana ein Projekt daraus machen.

            Von Ihnen als Seitenhieb verstanden:
            Lüneburger SK: Regionalliga Nord – 4. Liga
            Adendorfer EC: Regionalliga Nord – 4. Liga
            Vielleicht spielen der LSK und AEC nicht den gleichen Sport, aber schon in der gleichen Liga! (Zweideutigkeit ist eindeutig gewollt!) ;-p

          • Der Zuschauervergleich taugt leider überhaupt nichts, Herr Schult. Er schadet Ihrem Anliegen eher, als dass er ihm nützt. Denn der LSK ist unter Fußballverrückten durchaus nicht der einzige Zuschauermagnet. Es gibt 40 Fußballvereine im Bezirk Lüneburg. Nehmen wir NUR jeweils die erste Damen oder Herren und NUR jeweils sechs Besucher (Mutti, Papi, Omi, Opi, Onkel Fiddi und die Tante Irmelie) pro Feldspieler, dann animieren die Fußballer bei jedem Heimspiel 40x11x6= 2.640 Personen, in die Stadien und auf die Plätze zu kommen. NUR die Damen und Herren! Wenn Sie die ca. 600 Jugend- und Ersatzmannschaften dazuzählen, sind wir bei der Mobilisierung schnell im fünfstelligen Bereich. JEDES Wochenende!

            DAS, lieber Herr Schult wäre die Kalkulationsbasis für einen halbwegs seriösen Vergleich.

            Nun überlegen Sie einmal, wie die Volleyballer und die Eishockeyspieler in Relation dazu dastehen.

            Wie heißt es doch noch bei Laurence Sterne?

            „Ein Zwerg, der einen Maßstab herumträgt, um seine eigene Größe daran zu messen, – der ist, darauf gebe ich Ihnen mein Wort, in mehr als einer Beziehung ein Zwerg.“ 😉

            (Vgl: „The Life and Opinions of Tristram Shandy, Gentleman“. Buch 4, Kapitels XXV (ganz am Ende, vorletzter Satz))

  4. Für uns, dem AEC e.V., ist die Zukunft ebenfalls ungewiss ! Uns haben schon Mitglieder verlassen !
    Mir tun die Kinder leid, sie haben so viel Freude am Sport.
    Ja. und ich werde mich nach fast 28 Jahren, die ich für den Verein e.V. tätig war, wohl verab-
    schieden müssen ! Was werden die Senioren , 1 B und 1 C , und unsere Damen machen ??

    Ich bedanke mich für die gute Zusammenarbeit mit Ralf, Volker, den Eltern, den Damen und Senioren !
    Die Zusammenarbeit hat mir sehr viel gebracht ! Ich durfte viele neue Bekanntschaften knüpfen und vieles
    mehr !
    Eure Karin – Geschäftsstelle und Kassenwart des Adendorer EC e.V.

  5. Jetzt ist die Gemeinde Adendorf und der Landkreis gefordert! Es muss eine mobile Anlage gemietet werden, damit Eishockey vor allem auch für den Nachwuchs nicht stirbt!

  6. Ganz ganz bitter !!! Ein Vorgang, der alle runter reisst. Gemeinde, der Verein mit den Jugendlichen und deren Mannchaften. Dabei war / ist der AEC der einzige Verein, der ne richtige Heimat hat. SVG und LSK müssen weiterhin zittern, dass die neuen Heimatstätten auch fertig werden. Von der Politik in Lüneburg und Umgebung in Sachen Sport ist nichts zu erwarten. Nur Gesülze…. leider….

    • Einen Druckbehälter mit Korrosionsschäden auszuwechseln kann doch wohl kein Problem sein!
      Welche Schäden sind wirklich vorhanden?

  7. Hallo,
    ich finde es immer wieder Schade, dass die ganze Aufmerksamkeit der 1.Herren Mannschaft gehört, aber an den Nachwuchs gar nicht gedacht wird.
    Da sind jetzt sehr viele Kinder, welche jetzt ihren Sport nicht mehr ausüben können,
    und nun voraussichtlich ihre Schlittschuhe an den Nagel hängen werden, aber dies ist den Kommunalpolitikern völlig egal, da die Eishalle sowieso nicht interessant genug scheint.
    Warum wurde nicht schon vorab eine Kontrolle der Eismaschine durchgeführt ?
    Siehe Harsefeld, die beiden Eishallen sind gleich alt, aber von der Substanz her komplett unterschiedlich, Harsefeld steht noch und wird auch die nächsten Jahre noch stehen, weil dort die Gemeinde ein Interesse hat, etwas Anderes den Menschen im Umkreis zu bieten, als nur Fußball, Handball, etc.
    Ich befürchte, dass dieser Defekt den Politiker in die Arme spielt und nun das ganze Gebäude abgerissen wird und das Gelände anderweitig genutzt wird.
    Und somit es nie wieder Eis in Adendorf geben wird.

    Warum wurde nicht, wie in einem anderen Kommentar schon erwähnt, eine mobile Eisbahn aufgestellt ?

    Es ist wirklich traurig, wie schnell doch ein Verein, vernichtet werden kann, weil sich einige Leute nicht einig werden, oder nur ihre Interessen verfolgen.

    Schade Adendorf, aber mit solch einer Gemeindeführung kann man nur erahnen, was als Nächstes passiert…

    • Ab in die Arena Lüneburger Land. Da ist baulich noch alles möglich und auf hundert Millionen Euro mehr kommt es an der Lüner Rennbahn nun auch nicht mehr an. Die benötigten Parkplätze und Zufahrtswege werden sich Besucher und Nutzer ohnehin quer durch Adendorf suchen. Also, warum den mobilen Sportboden nicht zusätzlich für den Eishockey-Regionalligsten Adendorfer EC und seine Jugendmannschaften ertüchtigen? Sowas würde dann auch tatsächlich zum Aufgabenkreis einer Kommunalverwaltung gehören.

      • Wie muss ich mir so eine mobile Eisfläche eigentlich vorstellen? Kann man sich die auf den Gepäckträger klemmen und mit dem Stadtrad von der Arena zur Walter-Maack-Eishalle rüberpedalieren?

      • Ich bin dafür, dass alle Mitglieder des AEC am Montag vor der Gemeinde stehen und laut kundgeben, dass wir das alle, auch die Kinder scheiße finden, soviele Leute wie möglich mitnehmen, Fans und Freunde ansprechen. Wir wollen Eis!!!!!!!!!!!! 17 Uhr vor der Gemeinde! Wer dafür ist teilt es. Es war Ursprünglich für diese Saison eine mobile Eisfläche geplant. Als es genehmigt war hat irgend ein Vollpfosten die Idee verworfen. Eine Mobile Eisfläche wäre immernoch möglich. Also teilen und Montag um 17 Uhr treffen!!!

        • Jacek, haben die in der Arena denn eine Kältemaschine? Wird die mobile Eisfläche anschließend wirklich mit dem Fahrrad von der Lüner Rennbahn zum Scharnebecker Weg transportiert? Geht die dabei nicht kaputt? Oder geschieht das in Vierteln?

    • Wenn das mein Onkel Hans Hüge erfährt, dreht er sich in seinem Urnengrab um. Er war der Sportdezernent unter Walter Maack und hat damals das Geld für Freibad&Eisbahn zusammengekratzt.

      Eine Schande, wenn eine Gemeinde den regionalen Sport so am langen Arm verhungern läßt. Und wenn die Kiddies, die jetzt nicht mehr trainieren können, aus Langeweile irgendwann Mist bauen, ist das Gejammer im Rathaus wieder groß…

  8. Armselig, was die Politik da abzieht. Die wollen sich nur die Kosten für die Unterhaltung der Eishalle sparen und lassen den AEC im Regen stehen. Liebe AEC-Fans, guckt nach Unna und Nordhorn. Dort arbeiten Bürgerinitiativen gegen die Schließung der Eishalle nicht. In Unna schon mit Erfolg, Nordhorn ist dabei und jetzt kommt ihr…

    • Ja Patrick. Allerdings ist es die zweitgrößte Armseligkeit im Lüneburger Sport. Die wohl bundesweit bei weitem größte Armseligkeit bekommt der Fußballverein LSK seitens der Stadtpolitik Lüneburgs zu spüren. Kein Stadion in dieser hohen Spielklasse. Ich bin kein Fußballfan, aber das ist wirklich nur widerwärtig. Schämt Euch Lüneburger Sportpolitik.

  9. Bitter, ganz bitter, aber so, wie die Eishalle die letzten Jahre vernachlässigt wurde, leider absehbar. Und bitte nicht abwägen, ob es für die Kinder und Jugendlichen im e.V. schlimmer ist, als für die Erste. Die Erste sorgt für Aufmerksamkeit, begeistert Kinder für den Sport, ist das Aushängeschild. Die Kinder sind die Zukunft und spielen da irgendwann mal. Profis gibt es schon mal gar keine, das ist vierte Liga Eishockey und nicht Fußball. Das, was hier gerade passiert, kann das Aus für den Eishockeysport in Adendorf bedeuten und ist für alle, denen der Sport am Herzen liegt und die für die Kinder und Jugendlichen im e.V. und die Amateursportler der Ersten alles gegeben, so bitter. Haltet zusammen, versucht zu retten, was zu retten ist. Wenn die Gemeinde nicht mal langsam begreift, dass man Geld in die Hand nehmen muss und ein Aushängeschild/Werbung/Alleinstellungsmerkmal der Gemeinde ein klein wenig Geld kostet und nicht für lau zu haben ist, dann tut es mir leid. Jetzt die Zeit nutzen, investieren, neue Banden, zusätzliche Trainings- und Kleinfeldspielhalle hinter der Eishalle, neue Banden, Catering auf den alten Kabinen etc.
    Macht was aus Eurer Eishalle, Adendorfer und Freunde des Eishockey (UG und eV) kämpft dafür.

  10. Es können auch alle gern die Open Petition „Eishockey Adendorf darf nicht sterben“ unterzeichnen und weitergeben! Es lohnt sich zu kämpfen! Ich war schon einmal beteiligt, als der TSV Adendorf Eishockey plattmachen wollte..

    • Es kann doch nicht wirklich an einem Behälter liegen oder ist das Teil komplett aus Gold? Ich habe das Gefühl das uns nur die Hälfte der Wahrheit erzählt

      • Kennst du das berühmte Lied vom Loch im Eimer, Maggi?

        Da kommt eins zum anderen und du drehst dich in einem Teufelskreis.

        Die scheinbar einfachsten Dinge können von einer geradezu verbiesterten Verworrenheit sein.

  11. Ich mache mal hier unten weiter.
    Ich finde den Vergleich mit meinem LSK nicht unbedingt als Seitenhieb,aber das kann,und sollte man nun wirklich nicht vergleichen,da liegen Welten zwischen.
    In Lüneburg und Landkreis muss sich der LSK mit sehr viel anderen Vereinen die Zuschauer teilen.Erschwerend kommt hin zu,die Nähe zu Hamburg mit den Bundesligisten ST.Pauli und dem HSV,die dem Lüneburger Fußball hunderte von Fans kosten.
    Im Landkreis und der Stadt gibt es nur den AEC Eishockey,der sich mit keinem anderen Verein die Zuschauer teilen muss,und dewegen hat er auch mehr Zuschauer als der LSK.
    Zudem sehe ich Eishockey auch nicht als Randsportart.

    Jetzt zum eigentlichen Problem.
    Mir blutet das Herz,das wieder ein großer Verein wie der AEC vor dem Aus steht.
    Ich bin zwar mit Leib und Seele LSK Fan,war aber trotzdem schon Gast beim AEC,wie viele weitere LSK Fans aus meinem Freundeskreis,und auch die sind traurig,das der AEC so gut wie vor dem Aus steht.

    Leider wird hier in Lüneburg und Umgebung alles zerstört,was den Bürgern viel Spaß und Freude bereitet. Erst nimmt man dem LSK und seinen Fans,Mitgliedern und Kindern die Heimat,dann werden Sportplätze platt gemacht (für eine Waschanlage mehr),dann nimmt man den Segelfliegern die Heimat,und jetzt lässt man den AEC untergehen.

    Diese drei Vereine haben jeder für sich hunderte von Mitgliedern und Fans,die in Ihrer Freizeit viel Spaß und Freude an Ihren Vereinen haben,und das teilweise über mehrere Jahrzehnte.
    Und da ist es für mich scheiß egal,ob Fußball,Eishockey,Randsportart,oder in welcher Liga.
    Das was zählt ist,braucht man das,oder braucht man das nicht? Und da gibt es ein ganz klares JA.
    Jeder Sportverein ist wichtig,da Er seinen Fans viel Freude bereitet,und unseren Kindern Zusammenhalt lehrt,Respekt und Ehrgeiz,Spaß am Sport zu haben,fit und gesund zu bleiben, und zum Teil auch mit erzieht. Kinder brauchen Aufgaben und Ziele und da spielen Sportvereine eine ganz große Rolle.
    Ansonsten lungern Sie nur auf der Straße rum und bauen scheiße,oder werden fett und krank, weil Sie Sport nur noch von der Playstation kennen.

    Alle Bürger und Sport Fans sollten da zusammen halten,und sich nicht gegenseitig Vorwürfe machen,oder neidisch sein,weil der eine ab und an etwas mehr Aufmerksamkeit bekommt. Nur wenn man zusammen hält,ist man stark und kann dann vielleicht was erreichen.
    Und darum habe ich auch gerade die Petition,Eishockey in Adendorf darf nicht sterben unterschrieben.
    Ich hoffe,das es noch mehr werden,damit dieser Sportverein noch gerettet werden kann.

    Jetzt hätte ich noch zwei Fragen,vielleicht kann die jemand beantworten?
    Wer oder welche Firma hat die Anlage falsch befüllt?
    Wenn es eine Firma im Auftrag gemacht hat,müsste sie doch dagegen versichert sein,oder nicht?
    Und mir wurde gesagt,das man auf der mobilen Anlage kein Eishockey spielen kann. Ist das richtig?

    • Stefan, der LSK hat Millionen Schulden gemacht und sein Sportgelände verpfändet, um Spieler und Trainer zu bezahlen. Natürlich muss man irgendwann mal seine Rechnungen bezahlen. Die Eishalle wird schon aus großem öffentlichem Interesse wieder fit gemacht. Die nutzen tausende Bürger. Die 300 Zuschauer, 8 Fans und 75 Gäste beim LSK Spiel sind nebensächlich. Ergo – keine Sportgelände notwendig. Stadion schon garnicht. Die Eishalle und der AEC kommen wieder. In diesem Sinne.

      • Jeder Mensch macht im Leben Fehler,die einen kleine,die anderen größere.
        Leider gab es früher beim LSK eine handvoll Menschen,die mit Ihren großen Fehlern einen Traditionsverein zerstört haben.

        Die Ihrer Meinung nach nur 300 Zuschauer, 8 Fans und 75 Gäste beim LSK haben das nicht zu verantworten,werden aber trotzdem immer wieder von solchen Menschen wie Ihnen damit reingezogen.
        Übrigens haben Sie die wenigen ( 230) Kinder vergessen,die Spaß beim LSK haben.Dieses kleinkarierte Denken wie von Ihnen,muß ich mir jetzt schon fast 20 Jahre anhören.

        Eigentlich heißt es ja immer,jeder hat eine zweite Chance verdient,aber der LSK gehört wohl nicht dazu.
        Das Pech vom LSK war,das die Sportanlage Eigentum war,und das einige Herren (das Gelände war wertlos bevor es aus dem Landschaftschutzgebiet rausgenommen wurde) große Kredite ohne Sicherheiten gegeben haben.Warum?
        Warum,und wer hatte denn Interesse,das Gelände mit aller Macht aus dem LANDSCHAFTSCHUTZGEBIET raus zu nehmen? So was nennt man,aus Scheiße Geld machen.Toller Schutz eines Landschaftschutzgebiets.
        Ohne diese Rausnahme würde es das Stadion heute noch geben.
        Das Gelände wurde auch weit unter Wert verkauft,sogar unter dem vorher festgelegten Mindestpreis von 86 euro pro Quadratmeter,der eh schon ein Witz war.Und wieder,Warum? Mindestpreis?
        Ein paar Leute haben Fehler gemacht und dadurch haben wir unsere Heimat verloren,aber die RECHNUNG wurde beglichen,und das ist sehr selten.
        Die meisten Vereine spielen auf Stadt eigenen Anlagen und zahlen kleine Mieten,oder wie der AEC in der Gemeinde eigenen Halle (und das kostenlos),so hat man es deutlich einfacher.
        Werden da Fehler und Schulden gemacht,geht es in die Insolvenz,und anschliessend unter leicht geänderten Namen ohne Schulden (und ohne die zu begleichen) wieder neu los.
        Und beim Adendorfer Eishockey ist das ja jetzt auch nicht die erste Insolvenz,da gab es ja schon mehrere,wie man es bei Wikpedia gut nach lesen kann,daher sollte man nicht mit nackten Fingern auf angezogende Leute zeigen mein lieber Namenloser.
        Das wird natürlich gerne vergessen.

        Ich mache und habe da nie Vorwürfe gemacht,da die Fans,Freunde,Kinder und Mitglieder eines Vereins nichts für können,dafür sind nur eine handvoll Leute verantwortlich,die sich dann schnell verpissen.Ich sehe das aus Sicht eines Sportfans,da ich genau weiß wie Scheiße sich das anfühlt wenn es steil Berg ab geht. Vielleicht sollten mal viele Leute Ihre Sichtweise überdenken.

        Es ist schon ein trauriges Bild,wenn man helfen möchte und dafür dann auch noch angegriffen wird.Zusammenhalt gibt es leider nicht mehr.
        Sorry,ist schon wieder viel zu viel geworden,aber wenn man über 40 Jahre Fan von einem Verein ist,kann man gar nicht anders,man muß sich immer und immer wieder auf das neue verteidigen.
        Ich wünsche allen Freunden,Fans und Mitgliedern des AEC,das Ihr diese schwere Zeit übersteht und es noch zu einem guten Ende kommt und dieser Verein überlebt.

  12. Wer nach dem heutigen LZ Artikel immer noch glaubt Eishockey in Adendorf und der AEC sind nicht mit Absicht oder sehenden Auges gegen die Wand laufen lassen, den beglückwünsche ich zu seiner Naivität. Wenn der Schuss für Adendorf mal nicht nach hinten los geht. Lasse ich das Zugpferd kaputt gehen……Sportort Nr 1 im Landkreis werden !!! Na dann mal tau…

    • Wasn Quatsch! Mal Hirn einschalten und richtich hinlesen, Dirk:

      Vorwürfe, die Gemeinde habe die Anlage bewusst kaputt gespart oder wolle die betagte Halle am liebsten abreißen lassen, bringen den Adendorfer Bürgermeister Thomas Maack zum Kochen.

      „Solange ich Bürgermeister bin, wird das nicht passieren. Ich habe Emotionen für die Halle“, kontert Maack, dessen Vater den Bau dieser Sportstätte in den 1970er-Jahren vorangetrieben hatte. Die Gemeinde habe in den vergangenen sechs Jahren gut 500.000 Euro in das Stadion investiert, die Anlage sei jedes Jahr vom TÜV auf Herz und Nieren untersucht worden. Und nach Maacks Vorstellungen solle Adendorf nun einen „Beitrag in hoher sechsstelliger Summe“ in die Hand nehmen, um die Anlage auf eine komplett neue Kühlmöglichkeit auf CO2- oder Glykol-Basis umzustellen.

      Quelle: https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/2651321-kein-abriss-unter-maack