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LSK-Kapitän Lukas Pägelow (2. v.l.), hier gegen Yannick Deichmann (l.), schaltete sich immer wieder in den Angriff mit ein. Foto: Behns

Starker LSK kämpft vergebens gegen Lübeck

Was für ein Fight: Fußball-Regionalligist Lüneburger SK zeigte gegen Aufstiegsaspirant VfB Lübeck vor 1079 Zuschauern in Neetze eine seiner besten Saisonleistungen, verlor am Ende dennoch mit 1:3 (0:0).

Nach dem pomadigen Auftritt beim 0:1 in Norderstedt war der LSK auf Wiedergutmachung aus. Teamchef Rainer Zobel schickte die gleiche Start-Elf aufs Feld. „Aber man hatte das Gefühl, dass es eine andere Mannschaft war“, sagte Zobel, „ich muss meinem Team ein Kompliment machen.“ Die Lüneburger betrieben einen überragenden kämpferischen und läuferischen Aufwand.

Vor allem in der ersten Halbzeit war der LSK gegen den Titelanwärter das bessere Team. Das Umschaltspiel lief super, der überragende Deters, Istefo, Kunze und Pauer machten die Bälle immer wieder schnell. Nur das Tor wollte nicht fallen.

Das gelang dann Istefo kurz nach Wiederanpfiff. Einen Schuss von Deters lenkte er ins Tor (47.). Jetzt wurde es richtig turbulent: Arslan erzielte den Ausgleich (55.), scheiterte aber elf Minuten später mit einem umstrittenen Foulelfmeter an Springer.

Lübeck enttäuschte spielerisch weitgehend, nahm aber den Kampf an und fightete. Die entscheidende Szene dann in der 74. Minute. Nach einer Abwehr von Springer hielt VfB-Torjäger Hobsch den Fuß hin. Drin oder nicht drin? Der Schiedsrichter-Assistent entschied auf Tor – 2:1. Eine umstrittene Entscheidung.

Diesen Rückschlag steckte der LSK nicht mehr weg, Deichmann machte in der Nachspielzeit alles klar. LSK-Keeper Springer war enttäuscht. „Ein 3:1 habe ich hier heute nicht gesehen“, sagt er zum Kräfteverhältnis.

48 Kommentare

  1. Bitter! Wenn man oben steht, hat man mehr Glück als Verstand! Kopf hoch, LSK! Ihr holt noch viele Punkte!

  2. Fußball kann sehr weh tun,heute hat die falsche Mannschaft gewonnen. Das Schiri Team, meega schwach. Bei uns ein Ball nicht hinter der Linie,fast das gleiche bei Lübeck dann Tor. Elfmeter,der Witz des Jahres. Wir hatten Lübeck schon am Boden,der Schiri hat Sie aufstehen lassen.
    Erste Hälfte super,leider das Tor nicht gemacht, da muss man 2-0 führen.

    Egal,suuuuper Spiel gemacht Jungs,wir sind alle stolz auf Euch. Und diese Millionen Truppe steigt eh nicht auf,nächstes Jahr hauen wir die weg.
    🏴🏳🏴🏳🏴🏳🏴🏳

    • millionen truppe? du spinner. wir waren fast insolvent und kochen auf ganz kleiner flamme. wir haben nicht mal einen etat von einer million.

      • Super LZ,das Ihr auswertige Beleidigungen zu lasst,Ihr merkt auch nichts mehr,Danke dafür.

        An den netten Lübecker.
        Das ist Jahre her,erzähl hier keine Märchen. Ich hoffe Ihr habt noch etwas auf dem Konto,damit Ihr den zerstörten Zaun noch bezahlen könnt. Bis nächstes Jahr Kollege. 😆😂

      • Wie Zaun kaputt. Drohte ein Spielabbruch? Der Schiedsrichter wurde mit irgendwas beworfen ? Mannmann da ist man einmal nicht da….

        • Der Linienrichter wurde, nach dem Er das umstrittene VFB Tor gegeben hat,mit einem Pfandbecher beworfen,das hat Er aber falsch verstanden,Er sollte mit 50 cent für seine Leistung belohnt werden.
          Spaß bei Seite,das war natürlich falsch.Der Schuldige hat sich gleich danach entschuldigt und wird auch die Strafe dafür zahlen,also Lehrgeld.

          Was ja nicht erwähnt wird ist,das ein LSK Spieler genau vor dem Lübecker Block wie beim Eishockey in die Bande gescheckt wurde,nur leider ohne Schutzausrüstung.
          Darauf hin ist die gesamte Mannschaft des LSK zu dem Lübecker und hat Ihn sich zur Brust genommen,so kam es dann zur Rudelbildung.
          Dann ist der Block von Lübeck ausgerastet und hat den Zaun eingerissen.
          Der Spieler hat eine Verletzung seines Gegenspielers in Kauf genommen und dafür vom Schiri leider nur gelb bekommen.

          Eigentlich mag ich diese Lübecker Fan Szene,aber ich hasse Sie auch.Die machen 90 Minuten Volldampf und ist die stärkste und beste Fan Szene in der Liga(da bin ich echt neidisch),und ein paar Verrückte machen dann mit Ihren Agressionen wieder alles kaputt.
          Gestern gingen bei allen die Emotionen durch,und das Schiri Gespann hatte großen Anteil da ran.

  3. Schämt euch, Lübeck!

  4. Klasse Spiel.

    Das war Fußball.

    Technisch, organisatorisch und kämpferisch, wie es sein soll, – und vor allem: ohne Bangbüxigkeit.

    Wer immer so spielt, gehört bald zum Spitzentrio der Liga!

  5. Richtig gut gekämpft, schade das kein Punkt bei rum gekommen ist. Frage mich nur warum die Trainer vom LSK nicht nach dem 1:2 in Minute 75 einen Doppelwechsel machen. Da zwei frische Männer und nicht nur einen mit Seidel….den dritten Wechsel hätte man dann ja für nen Ausfall, etc. gehabt. Seidel in Minute 75 und Balde erst in 86 kann ich nicht nachvollziehen…die Erste Elf hat so toll Gas gegeben, da wird du Luft knapp gegen Ende.

  6. LSK 7 Spiele. 6 Niederlagen.

  7. Man muss zum Spiel gestern einmal festhalten, dass der LSK super gekämpft hat. Leider haben wir gegen 12-13 Mann gespielt, wenn man den Schiedsrichter und den unfähigen Linienrichter mitzählt. Ich weiß nicht was die in der Regionalliga zu suchen haben. Aber es ist natürlich auch bequemer für Lübeck zu pfeifen als für den Underdog.
    Traurig, dass wir immer öfters in den Derbys solche Leute an die Linie (und auf das Feld) gestellt bekommen.

    Aber in den nächsten Spielen gegen 96 II und den HSV II können wir dann wieder hoffentlich sechs Punkte einfahren. Da müsste dem Schiedsrichter dann ja eigentlich egal sein wer gewinnt…

    PS: Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir den VfB Lübeck nächste Saison in Neetze wiedersehen… 😉 Bis dann!

  8. Lübeck steigt niemals auf. Fußballerisch höchstens Mittelfeld Regionalliga. Sie werden sich nicht immer auf die Schiedsrichter und jetzt auch noch Linienrichter verlassen können (Schwalbenelfmeter). Wie der Linienrichter von der Halblinie aus über 60 Metern sehen konnte, dass der Ball mit einer ganzen Umdrehung über der LSK Torlinie war, und damit den Schiedsrichter überstimmt, bleibt für immer sein Geheimnis. Auch wurde dem LSK ein klarer Handelfmeter verwehrt. Ein Ball wurde von Lübeck auf der Linie gerettet. Auch das hat dass Adlerauge genauestens gesehen. Wie ein paar Lübecker darauf kommen, es sei ein verdienter Sieg gewesen, ist schon seltsam. Bedankt Euch bei den Schiris. Egal. Am Ende der Saison wird Lübeck Dritter oder Vierter. Man sieht sich also garantiert nächste Saison in der Regioliga wieder.

    • Was für ein Unsinn!

      Der VfB Lübeck ist in dieser Saison die vermutlich stärkste Regionalligamannschaft aller fünf Teilbereiche in Deutschland. Wolfsburg mit seinem großen Kader an eingesetzten Lizenzspielern lassen wir mal außen vor. (Und auch die Kicker der Dieseltunercity stehen als Meister vor Lübeck noch lange nicht fest.)

      Nicht, dass Schiedrichterfehlentscheidungen dem Klassenbesten gestern partiell zugute gekommen sind, ist die Nachricht, sondern, dass der LSK 90 Minuten lang als gleichwertiger, streckenweise überlegener Wettbewerber dagegen gehalten hat, ist die Sensation.

      Im Übrigen sollte man gelegentlich auch mal auf der Homepage der Gegner vorbeischauen. Die Lübecker zeigen sich dort von nobler Klarsicht, wenn sie titeln: „Ein Sieg der Moral: VfB siegt 3:1 (0:0) beim Lüneburger SK“.

      Und auch im Text wird dem LSK höchster Respekt entgegen gebracht. Einen „Gegner vor der Brust, der erst eines seiner neun Heimspiele in dieser Saison verloren hatte – der Rucksack war schwer und die Aufgabe beim Lüneburger SK für den VfB Lübeck alles andere als einfach. Oben drauf kam noch ein schneller Rückstand nach dem Seitenwechsel“, heißt es da und: „Der Lüneburger SK hatte zuletzt allerdings auch (!) mit einem Formtief zu kämpfen“. Dann: „Marian Kunze die wohl dickste Gelegenheit, als er das Spielgerät denkbar knapp am langen Pfosten vorbei schoss, nachdem zuvor Matovina unter einer Flanke hindurch getaucht war (21.). Der LSK war fortan deutlich besser im Spiel und hätte durch Deters (39.) und Düzel (Grupe rettete auf der Linie/41.) durchaus in Führung gehen können. Eine weitere dicke Gelegenheit verhinderte Grupe, als er Deters mit einer beherzten Grätsche im Strafraum den Ball vom Fuß nahm (44.) … Nach der Pause wurde der VfB kalt erwischt. Istefo hatte eine Flanke von der rechten Angriffsseite zur bis dahin verdienten Lüneburger Führung veredelt (47.).“ Zuletzt wird festgestellt: Das Spiel stand „auf der Kippe, am Ende sollte das Pendel aber verdientermaßen zu Gunsten des VfB ausschlagen. Verzog Deichmann bei einem Konter noch deutlich, traf Patrick Hobsch aus Nahdistanz – auch wenn die Hausherren Zweifel daran anmeldeten, dass der Ball wirklich hinter der Linie war (74.). Quelle: https://vfb-luebeck.de/ein-sieg-der-moral-vfb-siegt-31-00-beim-lueneburger-sk/

      Das ist die Berichterstattung von fairen Sportsleuten. Dass Parteinahme für die eigene Mannschaft darin auch vorkommt, wird kein echter Fußballfan den Lübeckern verdenken können.

      Für Häme und neidisches Nachkarten besteht diesen jungs gegenüber jedenfalls kein Anlass!

      Es sind allesamt tolle Fußballer.

      Genau wie unsere Jungs!

      • Nicht alles was aus Lübeck kommt ist fair.
        In dem Bericht hier wird sich am Ende darüber lustig gemacht,das die VFB Fans mal wieder einen (Garten) Zaun zerlegt haben.

        Der nächste Zaun bitte! VfB-Fans gaben auch der Mannschaft den notwendigen Schub…
        Lübeck – Das 3:1 am Sonntag könnte sicherlich dem VfB neue Flügel wachsen lassen im Kampf um die Meisterschaft. Der Erfolg in der Regionalliga Nord, nachdem Wolfsburg II mal wieder vorgelegt hatte (5:0 gegen Oldenburg) zählt jedenfalls nicht rückwärts. Den Kickern von der Lohmühle konnte man jedenfalls ein bisschen die Erleichterung ansehen, nach erledigtem Tagwerk und dem Auswärtssieg.

        An dem hatten laut Yannick Deichmann aber auch die eigenen Fans, rund 250 hatten ihre Jungs nach Niedersachsen begleitet, einen großen Anteil. „Selbst nach dem 0:1-Rückstand haben die immer weiter angefeuert, waren sie unfassbar positiv“, schwärmte der Mittelfeld-Allrounder und ergänzte noch. „Das war eminent wichtig für uns, hat uns einen Schub gegeben, uns aufgebaut.“

        Apropos Schub! Nicht zum ersten Mal in dieser Spielzeit hielt ein „Gartenzaun“ im Gästeblock nicht der geballten Power der VfB-Fans stand. Nette Begebenheit: Selbst ein „Security“ des LSK räumte danach ein, dass der Zaun nicht unbedingt qualitativ hochwertig sei. Na dann….

        Das HL Sports so was schreibt,unglaublich. Das gleicht einer Einladung zum einreißen weiterer Zäune.
        Der angebliche Gartenzaun musste auf Grund dessen angeschafft werden,weil die Lübecker Fans in Bardowick eine Umzäunung nieder gerissen hatten.Dieser neu angeschaffte Gästekäfig hat dem LSK 5000 Euro gekostet+Einbau Kosten.Viel Geld für ein Spiel pro Saison,denn der muß nur gegen Lübeck geöffnet werden.

        Ich frage mich auch,wie die auf 250 Fans kommen,wenn es hoch kommt vielleicht 150.Und nach dem Rückstand war da auch erstmal Ruhe,da hörte man nur grummeln und die Unzufriedenheit über die nicht vorhandene Leistung ihrer Mannschaft. Wäre nicht nach kurzer Zeit das Gegentor gefallen,wäre da die Stimmung gekippt.

        • Stefan, nicht alles in einen Topf werfen, bitte! DAS ist nämlich auch nicht fair.

          HL-Sports gehört zu mindwired media, einem ziemlich minderwertigen privaten Online-Marketing-Unternehmen. HL-Sports ist die krawallige Speerspitze im Kampf um Werbekunden. Aufmerksamkeit ist Geld. Das ist die ganze Firmenphilosophie.

          Mit dem VfB Lübeck haben die genausowenig zu tun, wie der Haufen gehirnamputierter Blödmänner, der den Zaun eingedrückt hat.

          Ich habe von der Lübecker Homepage zitiert. Die Fußballer und ihr Verein können nichts für den Schmutz, der in ihrem Kielwasser mitschwimmt.

          Man sollte also in seiner Bewertung schon Unterschiede machen, wo Unterschiede bestehen.

          • Also,ich sehe nichts wo ich unfair war. Ich habe nichts gegen den Verein VFB Lübeck gesagt oder geschrieben. Dazu steht bei mir weiter oben,das ich die Fanzene mag,die aber leider immer wieder durch ein paar Chaoten mit in den Dreck gezogen wird. Also,ich trenne das,deswegen verstehe ich deinen Vorwurf nicht.

          • „Nicht alles, was aus Lübeck kommt, ist fair.“ (Zitat Stefan Hye)

            Der VfB kommt aus Lübeck.

            HL-Sports kommt aus Lübeck.

            Marzipan kommt aus Lübeck.

            Was gehen uns Marzipan und HL-Sports an, wenn wir über den VfB reden?

            Beides durch eine allgemeine Formulierung mit dem VfB in Verbindung zu bringen, ist nicht fair.

            Würde es dir gefallen, wenn in einer Diskussion über den LSK plötzlich geschrieben würde: „Nicht alles, was aus Lüneburg kommt, ist fair: Am Sonnabend gegen 5.10 Uhr sind Auf der Hude mehrere Männer aneinander geraten. Ein 24-Jähriger und ein 22-Jähriger brachten einen Mann (20) zu Boden, einer der beiden trat gegen den Kopf des am Boden liegenden Opfers.“

            Nein, das würde dir sicher nicht gefallen. Denn die Nachricht hat mit dem LSK nichts zu tun.

            Ebenso haben das sensationslüsterne Gesülze aus HL-Sports und der Vandalismus mitreisender Schlägertypen nichts mit dem VfB Lübeck zu tun.

          • Kann man den Zaun den Lübeckern nicht in Rechnung stellen? Es war doch genug Polizei da, die die Vorgänge bezeugen können. Zur Not müsste der VfB dafür gerade stehen, die Vereine werden doch auch sonst für das Fehlverhalten ihrer Fans herangezogen.

          • Juri oder Buschi haben die Rechnung verschlampert. Und die Stuttgarter müssen zusehen, dass sie am Sonntag bei Sandhausen nicht vergeigen.

      • Gibt es nicht ohnehin schon genug Häme, Neid, Mißgunst und Rücksichtslosigkeit in unserer guten deutschen Ellenbogengesellschaft?

        • Da ist was dran.

          Andererseits, mit Harmoniestreben, höflichem Türenaufhalten und Strategien der demokratischen Kompromissfindung kommen Fußballer in den entscheidenden 90 Minuten eben nur sehr schwer zu den nötigen Punkten, die sie dem Klassenerhalt oder anderen Saisonzielen näher bringen.

          • Da ist auch was dran.

            Für Fußballer gilt doch Fair-Play und für uns anderen wohl auch – oder? Schmeckt die Harmoniesauce nicht immer ein bißchen fahl?

          • In der Tat, der Frieden kann langweilig sein. Aber um fade Suppen zu würzen, haben wir ja den LSK in Neetze und bald auch die Eventisierung des Volleyballs am Alten Schlachthof. Gesunde Härte auf dem Fußballplatz, in poltischen Vertretungen und bei LZsport finde ich – im Rahmen des Fair Play – vollkommen in Ordnung.

            Im täglichen Umgang sind mir Höflichkeit, Rücksicht und Anstand sowie körperliches, seelisches und soziales Gleichgewicht (Harmonie) lieber als kompromissloser Tordrang, ständige Überraschungsangriffe und verdeckte Distanzschüsse aus der zweiten Reihe.

          • @Rudi Ratlos

            Ellenbogengesellschaft in Harmoniesauce?

            Mailand oder Madrid, egal, Hauptsache Italien, nicht wahr?

          • C. Jo, 26. November 2019
            Hast Du da jetzt einen Eintopf zusammengerührt oder war ich es?

          • Rudi,

            lass es mich so ausdrücken: Du hast geschnibbelt, ich habe geschlenzt.

            Stefan war für mehr Budda bei die Fischekens, Tante Else für die Trennkostmethode und Erbsenzähler allein an den Zutaten interessiert, die mit seiner Hot Hand-Leserei vereinbar sind. Während Boris das Rezept egal ist, solange immer schön die vorgeschriebenen Quantitäten berücksichtigt werden.

            Nur Holgi hat wieder nicht reingefummelt. Der hat vermutlich hinter seiner Warmen Theke gestanden und Tränen gelacht.

          • C: Jo 27. November 2014, 13.14
            Ja, mein alter Freund Holgi hat wirklich gut lachen, wohl weniger über das, was wir hier so zusammenkochen, als vielmehr über seine Schloßparkbuben. Bis jetzt ungeschlagen souverän an der Spitze der Bezirksliga 3. Mit der zu erwartenden Rückkehr in die Landesliga könnte er sich vielleicht mal wieder auch auf diesen Seiten mit seinem sachlichen und distanzierten Blick auf das Fußballgeschehen in der Regionalliga um den LSK zurückmelden und wiegesagt seinen Informationen von seiner Warmen Theke, die Ingoh ja besonders lieb gewonnen hatte.

  9. Ich unke heute mal etwas hinterher. Die bisherigen Heimspiele des LSK gegen Lübeck:

    03. 09. 2014 LSK – VfB Lübeck 2 : 3
    06. 09. 2015 LSK – VfB Lübeck 1 :1
    17. 09. 2016 LSK – VfB Lübeck 0 : 1
    13. 05. 2018 LSK – VfB Lübeck 0 : 0
    24. 11. 2019 LSK – VfB Lübeck 1 : 3

    Und die Auswärtspartien:

    14. 03. 2015 VfB Lübeck – LSK 0 : 0
    04. 03. 2016 VfB Lübeck – LSK 0 : 0
    10. 03. 2017 VfB Lübeck – LSK 2 : 2
    28. 09. 2018 VfB Lübeck – LSK 3 : 0
    03. 08. 2019 VfB Lübeck – LSK 2 : 0

    Die Gesamtbilanz 10 Partien , davon 5 Unentschieden und 5 Niederlagen. Allerdings, seitdem der VfB begonnen hat, die 3. Liga ins Visier zu nehmen – das war wohl mit Beginn der Saison 2018/19, gab es nur noch einmal eine Punkteteilung und drei Niederlagen. Dazu gehörte auch das gestrige Spiel, in dem der LSK seine wohl beste Saisonleistung abgeliefert hat. Hat das alles etwas zu besagen?

    • Ja, das besagt, dass die Kaffeesatzleserei häufig ein Geschwisterkind des Erbsenzählens ist.

      „Einen Lauf“ nennen es Zuschauer gelegentlich, wenn ein Sportler gerade „tüchtig abräumt“, „einen nach dem anderen reinmacht“ – oder eine „heiße Hand“ hat, wie es im angelsächsischen Sprachraum heißt.

      Hot-Hand-Fehlurteil nennen es Wissenschaftler, wenn Zuschauer auf die Idee kommen, bei einem Spiel, in dem hauptsächlich der Zufall entscheidet, könnte es durch Zahlenjongliererei so etwas wie ein „Gesetz der Serie“ zu entdecken geben.

      Wer die Ergebnisse von Münzwürfen voraussagen soll, schätzt meist nach der altbewährten Strategie: „Wenn gerade ein paar Mal ‚Kopf‘ kam, wird wohl auch das nächste Mal ‚Kopf‘ kommen.“

      Diverse Studien haben belegt, dass Menschen (zu denen Erbsenzähler bekanntlich auch gehören) dieser Wahrnehmungstäuschung generell unterliegen, wenn es darum geht, die Auftretenswahrscheinlichkeit von Ereignissen zu beurteilen: Am Ende glauben wir fast immer, dass seltene, aber für uns vorteilhafte Fälle gehäuft auftreten.

      In der Natur sind wirklich zufällige Verteilungen außerordentlich selten, der Glaube an Muster und Serienereignisse bringt dagegen Vorteile. Wer Früchte sammelt, tut gut daran, dort zu suchen, wo bereits welche auftauchten. Gleiches dürfte für andere Bereiche des steinzeitlichen Alltags gegolten haben: etwa bei der Jagd, der Lagerplatzsuche oder der Partnerwahl. Das Hot-Hand-Phänomen gilt als ein evolutionär erworbenes Verhaltensmuster.

      Gewiefte Skatspieler dürften hier allerdings stutzen: Wer das Gefühl hat, in letzter Zeit häufiger Asse auf der Hand gehabt zu haben, beginnt zu fürchten, dass die Wahrscheinlichkeit, beim nächsten Geben wieder eines zu bekommen, immer weiter abnimmt. Auch bei diesem Effekt spekulieren die Wissenschaftler übrigens über einen evolutionären Hintergrund: Diesmal sei es allerdings nicht darum gegangen, das suchende Umherstreifen strategisch zu optimieren, sondern um die ganz alltägliche Erfahrung, dass Ressourcen eben nicht auf ewig halten.

      • Hallo Paul,
        habe mit großem Vergnügen Deine Anmerkungen zum Glück in der Liebe und Pech im Spiel und umgekehrt, über Zufall und Gesetzmäßigkeit und über das Wirken der großen Zahl, das uns häufig verborgen bleibt, gelesen. Wenn ich Deine Auslassungen richtig verstanden habe, hatte ich sowohl bei der Partnerwahl als auch bei der anschließenden Lagerplatzsuche vom Wirken des glücklichen Zufalls profitiert. Außerdem steigt wohl die Wahrscheinlichkeit, daß der LSK bei den kommenden Partien gegen den VfB Lübeck einen Dreier einfährt, was allerdings lange dauern kann, wenn Lübeck den Aufstieg schaffen sollte. Was ja noch nicht ganz unwahrscheinlich ist.

    • In 6 Jahren Regionalliga sollten eigentlich 12 Partien gespielt worden sein, oder?

      • Stimmt!
        Es fehten folgende Begegnungen:
        10. 11. 2017 VfB Lübeck – LSK 1 : 0
        07. 04. 2018 LSK – VfB Lübeck 0 : 2

        Es sind also in 6 Regionalligajahren 5 Unentschieden und 7 Niederlagen. Die Bilanz fällt schlechter aus, dafür vergrößern sich die Aussichten auf einen „baldigen“ Dreier gegen Lübeck.

  10. Hallo Rudi,
    Nochmal,ich habe nichts gegen den Verein VFB Lübeck gesagt oder geschrieben,ich habe mich lediglich über den Bericht der nächste Gartenzaun geärgert und Ihn hier zur Diskussion eingestellt.Was Du da raus machst ist Mücke=Elefant.

    Von Dir,
    Was gehen uns Marzipan und HL-Sports an, wenn wir über den VfB reden?
    Gegenfrage,was gehen uns die Angebote von Holgis warmer Theke an,wenn wir über den LSK reden?
    Was gehen uns die Volleyballer an,wenn wir hier über den LSK reden ?
    Was geht uns Mark Twain an,wenn wir hier über den LSK reden? usw.

    Wenn wir hier alles streichen würden was nicht mit dem LSK zu tun hat,dann wären wir hier bei 10 %.
    Warum bemängelst Du das jetzt gerade bei mir? Da hättest Du schon tausende male hier was bemängeln können.Dazu sind es 50-60 Prozent gegenseitige Angriffe und Vorwürfe (wie von Dir jetzt),warum hast Du da nicht längst mal eingegriffen? Wenn ich hier schreibe,ist es überwiegend zum LSK und da gehört der Bericht mit zu,da es uns direkt betrifft (Stichwort Gartenzaun).
    Im Gegensatz zu vielen anderen,versuche ich hier normal zu diskutieren.Aber wenn mich jemand ärgern will,ärgere ich zurück.
    Deine Worte von oben solltest Du mal überdenken (Rücksichtslosigkeit,Ellenbogengesellschaft usw).
    Denn den Ellenbogen hast Du selber ausgefahren.

    • Meinst Du nur einen Rudi, wenn ja welchen, oder alle beide? Einfacher ist es mit dem LSK. Den gibt es nur einmal, oder?

    • Hallo Stefan,
      du bringst hier ’n büschen was durcheinander. 1. Rudi Radlos und Rudi Ratlos (d / t) sind zwei verschiedene Personen. 2. Die Kumpels von Holgi sind Reineke und Ingoh. 3. Mark Twains compañeros sind Clemens, achtmalklug, Henning Jörg, Nachtwächter und Harriet. 4. Die Volleyballer sind das Thema von Klaus, Peter, Kurt C., Karlheinz, Katsche, Christoph und Dustin. 5. Im Übrigen bist du Rudi zuerst angegangen, nicht er dich! Und du gehst auch gar nicht auf seine Antwort an dich ein, sondern kommst mit der Gegenfrage, was mit den vielen anderen schrägen Sachen ist, die hier manchmal vorkommen. Das nennt man „Whataboutism“. Dabei handelt es sich um die Ablenkung von unliebsamer Kritik durch Hinweise auf ähnliche oder andere wirkliche oder vermeintliche Missstände auf der Seite des Kritikers. (Beispiel: Warum krieg ich geschimpft? Was ist mit den andern bösen Buben?) Ist ein erwischter Ladendieb entschuldigt, weil es noch viele andere Ladendiebe gibt, die bisher davongelommen sind?

    • Heinz-Karl Rumgekicke

      Srefan Hye, ich muss sagen, ich wundere mich ein bißchen. So sehr bist Du plötzlich gegen Vielfalt und Abwechslung? Kann es denn wirklich nur einen geben? Einen! Genau! Denn, daß wir alle leicht homoerotische Verhältnisse pflegen, wirst Du nicht leugnen. Es ist ja nicht die TUS, die SG oder gar die Eintracht, denen wir erlegen sind. (Was machen eigentlich Ingoh und Elena?) Es ist d e r VfL, d e r MTV und d e r LSK denen wir zu- oder nachschmachten. Du magst Kater! achtmalklug auch! Und Hartmut mag Barsche und Hechte. Klar, achtmalklug mag auch Eau de Vie. Aber da kommen wir ins Gendern, wenn wir dem nachgehen. Und dann: Es gibt doch auch die Fern- und die Wochenendliebe. Wer sagt denn, dass wir nur einer Liebe leben dürfen? Sind wir nicht alle fahrende Ritter? Steckt uns nicht das Mittelalter und der Minnedienst in Knochen und Nerven. Schau den Falk an, der verzehrt sich nach dem VfB in Stuttgart, Linus Büchler verließ den LSK, um in Hamburg Fernmeldetechniker zu werden, jetzt hat er eine Beziehung mit dem VfL. So ist es mit Reineke. Der teilt sein Herz eben zwischen den Hanseaten aus Wilschenbruch und den Schlossparkkickern in Etelsen – und Holgi. Juri hat seinen Passionen lange in wilder Ehe am Hasenburger Grund gelebt, nun hat er sein Glück in Neetze gefunden. Und Du, Stefan? Hast Du nicht einen widerborstigen Zweitpartner in Adendorf: https://www.landeszeitung.de/sport/aktuelles/241349-saison-aus-fuer-den-aec#comment-82502

      „Wenn wir hier alles streichen würden was nicht mit dem LSK zu tun hat, dann wären wir hier bei 10 %.“

      Komm, Stefan, so monogam, wie Du hier tust, willst Du doch nicht wirklich „kommunizieren“!

    • Hallo Stefan,
      Du erinnerst Dich vielleicht, Holgi ist ein Berufskollege von Dir, ein mindestens ebenso großer Fußballfan wie Du und zudem neben seinen Schloßparkbuben immer, wenn auch nicht so stark engagiert wie Du, am Geschehen um den LSK interessiert – so lange er sich hier noch meldete. Außerdem ist seine Warme Theke etwas Besonderes, das es nicht mehr alle Tage gibt – der Käse-Kuchen in Neetze hat auch nur bedingt etwas mit dem LSK zu tun – zu diesem Thema hast Du Dich ja nicht geäußert – ich weiß, macht hier aber immer Schlagzeilen.

  11. Statt „noch’n Gecicht“ eine weitere Unkerei:

    Im Zusammenhang mit dem angegriffenen Gesundheitszustand von Rainer Zobel, dem ich eine baldige Genesung wünsche, war in der heutigen LZ zu lesen, daß der LSK morgen in Hannover drei Punkte holen möchte. Nun steht dem allerdings im Wege, meine Hinweise dieser Art dürften nicht mehr überraschen dem einen oder anderen jedoch ein gewisses Ärgernis sein:

    Es ist Samstag, Anstoß 13.00h.

    Von Paul Kammerer habe ich gelernt, daß ich dabei bin ein weiteres „hot-hand“Fehlurteil zu fällen. Natürlich wünsche ich mir, daß es anders kommen könnte als bei dieser für mich merkwürdigen und wohl an Profitinteressen gewählten Anstoßzeit zu erwarten ist, und ein wenig Hoffnung besteht,
    da es dem LSK auch in der letzten Saison gelungen war etwas glücklich aufgrund eines Überraschungstreffers von Utku Sen, drei Punkte aus Hannover mitzunehmen. Aber auch dafür gibt es wohl keine Gesetzmäßigkeit.

    Die bisherigen Samstagspiele des LSK in Hannover:

    16. 08. 2014 13.00h Hannover – LSK 3 : 0
    15. 12. 2015 13.00h Hannover – LSK 2 : 2
    20. 05. 2017 13.00h Hannover – LSK 1 : 0
    17. 11. 2018 13.00h Hannover – LSK 1 : 2

    Dann gab es noch ein weiteres Spiel in Hannover an einem Mittwoch Abend
    22. 11. 2017 19.30h Hannover – LSK 3 : 0

    Bilanz: 1 Sieg; 1 Unentschieden; 3 Niederlagen

    Wenn ich schon mal dabei bin, der Vollständigkeit halber noch die Heimspiele des LSK gegen Hannover:

    Sa. 06. 12. 2014 LSK – Hannover 2 : 0
    So. 09. 08. 2014 LSK – Hannover 1 : 0
    So. 20. 11. 2016 LSK – Hannover 0 : 3
    Sa. 28. 04. 2017 LSK – Hannover 1 : 1
    Mi. 01. 08. 2018 LSK – Hannover 1 : 2
    So 11. 08. 2019 LSK – Hannover 3 : 0

    Bilanz: 3 Siege; 1 Unentschieden; 2 Niederlagen

    • Gesamtbilanz: 4 Siege; 2 Unentschieden; 5 Niederlagen

      Wieviele Niederlagen folgten auf die Veröffentlichung von Erbsenzählertabellen wie oben? Schlechtes Karma? Sich selbst erfüllende Prophezeiungen?

      Fest steht: Alle vier Siege gegen Hannover wurden eingefahren, ohne dass solche Spökenkiekerei vorausgegangen war. Und: Der höchste Sieg liegt erst drei Monate zurück. 1. Frage: Was spricht gegen ein 6:0 heute? Antwort: Nichts! 2. Frage: Was spricht für ein 6:0 heute? Antwort: Die Qualität unserer derzeitigen Truppe, die Rainer Zobel heute ein Genesungsgeschenk der besonderen Art zukommen lassen wird!

  12. Nicht bloß sechs, sondern acht Tore durfte der Rainer heute Mittag aus der Ferne bestaunen.

    • Erbsenzähler hatte es vorausgesagt. Das Hot-Hand-Fehlurteil lässt immer die Wahl zwischen „Gesetz der Serie“ oder „Ausnahmen bestätigen die Regel“. Eins von beidem MUSS der Fall sein – und ist auch der Fall, wie wir heute wieder sehen.

  13. Da sich hier wieder einige Leute angegriffen fühlen und einem wieder die Worte im Mund umdrehen,nehme ich mal eine Auszeit,das wird mir hier zu verwirrend und verrückt.
    Und nein,ich bin nicht beleidigt,es wird mir einfach nur zu anstrengend und es macht mir keinen Spaß mehr,das ist alles.
    Ihr könnt hier von mir aus schreiben was Ihr wollt,wenn es mich nicht interresiert,dann lese ich es einfach nicht und gut ist.
    Aber,das was mir oben vorgeworfen wird,waren für mich nur Beispiele,mehr nicht.Es wird mir hier zu viel falsch verstanden,da bleibe ich jetzt bei meinem Stammtisch nach den Spielen,da kann ich zum Glück keine Namen vertauschen.

    • Oh Mann, Stefan,
      mehr Humor, bitte. Die Jungs machen doch bloß Spaß. Aber langsam bleibt einem das Lachen wirklich im Hals stecken. Die Nummer vorhin in Hannover ist kaum noch zu entschuldigen. Soviel Konstanz in Sachen Unbeständigkeit wie diese Saison war wirklich selten.

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