Home / Aktuelles / LSK verpasst den Ausgleich
Nach dem Schlusspfiff im letzten Spiel des Jahres waren alle Spieler mächtig ausgepumpt. Foto: lüb

LSK verpasst den Ausgleich

Mit einer unglücklichen 0:1-Niederlage gegen Drochtersen/Assel hat sich der Lüneburger SK in die Winterpause verabschiedet. Nur rund 350 Zuschauer verfolgten bei nasskaltem Wetter das letzte Regionalliga-Spiel des Jahres in Neetze.

Der ersatzgeschwächte LSK startete mit Dente, Gerlach und Balde in der Anfangself, musste wegen der fehlenden Stammkräfte viel umstellen und war erst einmal um eine stabile Defensive bemüht. Das klappte ganz gut. In der ersten Halbzeit gaben beide Teams kaum Torschüsse ab.

Nach dem Wechsel ging Drochtersen in Führung, als Neumann einen Freistoß von Andrijanic ins Tor verlängerte (56.). In der Schlussphase drängte der LSK auf den Ausgleich, hatte durch Balde und den eingewechselten Kutschke die besten Möglichkeiten.

„Wir haben nur zwei Chancen zugelassen und hatten selber genug Chancen, um ein Tor zu machen. Insofern war es eine unglückliche Niederlage“, meinte Teamchef Rainer Zobel.

13 Kommentare

  1. War es eine „unglückliche“ oder eine vermeidbare Niederlage?

    • LSK. 10 Spiele 8 Niederlagen. + Die „Verpflichtung“ vom Torwart aus Bomlitz ist ja wohl ne Luftnummer oder ?

      • 8 Spiele, 10 Niederlagen wär‘ schlimma!

        Luftnummern zu beherrschen, ist das A und O für einen Spitzentorwart. Maxe Hüster hat das Zeug zu einem der ganz Großen! Der LSK wird für ihn sicher nur Durchgangsbahnhof auf dem Weg in die Bundesliga und in die Nationalmannschaft sein.

  2. Wenigstens gibt es mit Malte Meyer schon den ersten Neuzugang für die neue Saison zu vermelden

    • Neue Saison oder Rückrunde 19/20?
      Wenn man bedenkt, dass die vier nominellen Stürmer in 22 Spielen zusammen 1 (!) Tor erzielt haben, wäre es dringend erforderlich, für den Rest der Serie noch einen durchschlagskräftigen Angreifer zu holen, wenn es nicht noch eine ganz böse Überraschung geben soll…

      • „Malte Meyer vom SV Eddelstorf trägt ab kommender Saison das Trikot des Regionalligisten“: https://www.landeszeitung.de/sport/aktuelles/241411-lsk-holt-malte-meyer

        „Ab kommender Saison“, das kann schon Oberliga heißen.

        Hätte den Vorteil, dass Malte nur eine Spielklasse zu überspringen brauchte. Außerdem würde er auf seine alten MTV-Kollegen treffen, was ihm das Heimischwerden im Mittelpunkt der Neetzer Pressegespräche bestimmt erleichtert.

  3. Gibmirdiekirsche

    Klasse Spiel mit viel Tempo und Druck vom LSK, besonders in der zweiten Hälfte. War sehr spannend und hat trotz der Niederlage viel Spaß gemacht zuzuschauen. Ich denke, wenn der LSK heute in der ersten Halbzeit mit Wind das druckvolle Spiel der zweiten Halbzeit aufgezogen hätte, wäre Assel gestrauchelt. Assel hat mit Neumann einen sehr lautstarken und torgefährlichen Mittelstürmer, der die einzige wirkliche Chance von Assel ins Tor verlängert hat. In dieser Situation stand er für mich allerdings deutlich im Abseits. So ein echter Mittelstürmer fehlt dem LSK leider. In der ersten Hälfte wollte der LSK scheinbar wegen der Unsicherheit durch die letzten Niederlagen hinten stabil und sicher stehen, was auch gelungen ist. Dadurch waren bei den Kontern allerdings meist nur 3 Mann vorne und es kam nicht zu ausreichenden Abschlusssituationen. Auch zweite Bälle oder Distanzschüsse mit Wind, bei einem sehr weit vor dem Tor agierenden Asseler Torwart waren Mangelware. Außerdem hat mir aus dem Mittelfeld der ein Kontaktball in die Spitze gefehlt, um den Schwung unserer Stürmer zu Nutzen und Abseitsstellungen zu vermeiden. Da wurde der Ball im Mittelfeld erst angenommen und dann zwei drei Meter gegangen, sodaß die Spitzen zum Stehen kamen oder ins Abseits tappten. Da war mehr drin, auch weil Assel hoch stand.

    • Das stimmt. Es fehlt vorne ein spritziger Stürmer, der die Bälle aus jeder Lage aufs Tor ziehen will — und kann. Und im Mittelfeld wird viel zu oft viel zu lange überlegt und getändelt. Das macht die Bewegung schwerfällig. Ein Spielmacher sollte v o r der Ballannahme schon wissen, wohin die Kugel ohne Zweitkontakt weitergeleitet wird, um die Vorderleute in aussichtsreiche Pass-, Flanken-oder Einschusspositionen zu bringen. Er darf nicht auf dem Schlauch stehen, Unsinn zusammendaddeln und sich dauernd fürs Quer- oder Rückpassgestottere entscheiden müssen.

  4. Mit Beginn der Winterpause nach Beendigung des 22. Spieltages hat der LSK den 11. Tabellenrang mit 27 Punkten erreicht. Das ist keine besonders neue und tiefgehende Erkenntnis. Diese Leistung wird allenthalben gelobt und als Verbesserung gegenüber dem Vorjahr empfunden.

    Schaut man nun zurück, dann lag der LSK vor einem Jahr nach Beendigung des 22. Spieltages auf Rang 14. In der Tat eine Verbesserung gegenüber damals. Sein Punktekonto wies mit 26 Punkten allerdings „nur“ 1 Punkt weniger auf als heute.

    Also von daher ist der Fortschritt nicht gewaltig. Der Abstand zum Relegations- und ersten Abstiegsplatz betrug seinerzeit 4 Punkte.Heute beträgt diese Differenz scheinbar beruhigende 11 Punkte. Jedoch: Jeddeloh hat noch ein Nachholspiel und könnte auf 8 Punkte verkürzen, während Altona noch 3 Nachholspiele darunter Hannover 96 – den Abstand ebenfalls zumindest um 3 Punkte verkürzen könnte, wenn nicht sogar mehr.

    Bezogen auf die Relegations- und Abstiegsplätze würde damit eine Verbesserung von 4 Punkten zu verzeichnen sein. Wer sich dann noch erinnert, wielange der LSK in der damaligen Rückrunde benötigte, um die 30 Punkte Marke zu überschreiten und wie dann zum Schluß der gerade noch rettende Relegationsplatz heraussprang, dem dürfte bei dem jetzigen 11 Tabellenplatz doch etwas mulmig werden, denn es geht ja noch eine Weile im Winter weiter und dann gleich im ersten Spiel nach Jeddeloh – das könnte richtungweisend werden.

    • Das Ende ist nah . . .

      • Wenn ein Ball, irgendein Ball in das Tor fällt
        Weil der Schiri es so bestimmt
        und das Schicksal es so will
        Vertraue der Zeit
        Denn immer, immer wieder geht die Sonne auf
        und ein neuer Tag beginnt.