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Antti Ronkainen (l.) verlor das Hinspiel mit der SVG mit 1:3 - am Samstag steht die Revanche in Friedrichshafen an. Foto: be

Friedrichshafen ist verwundbar

Diese Liste flößt Ehrfurcht ein: 13 Mal deutscher Meister, 16 Mal Pokalsieger und dazu der historische Champions-League-Sieg 2007. Der VfB Friedrichshafen ist nach wie vor der Rekordverein im deutschen Männer-Volleyball. Aktuell allerdings mehren sich bei den Häflern die Baustellen. Und das nicht nur sportlich. Am Sonnabend (19.30 Uhr) tritt die SVG Lüneburg in Friedrichshafen an. Mit einem Sieg könnte sich die SVG an die ersten drei Tabellenplätze heranrobben.

Am vergangenen Mittwoch leistete sich Friedrichshafen eine sensationelle 2:3-Blamage bei Schlusslicht und Insolvenz-Klub Eltmann Volleys. Natürlich werden die Häfler nun gerade in eigener Halle alles daran setzen, die peinliche Eltmann-Schlappe irgendwie vergessen zu machen. Dennoch hat die SVG verstanden: Friedrichshafen ist verwundbar. SVG-Coach Stefan Hübner interessieren diese Gedankenspiele nicht sonderlich. „Es mag sein, dass sich Friedrichshafen ab und zu schwer tut. Aber sie sind immer noch sehr breit aufgestellt mit Spitzenleuten.“

Mehr zu den Problemen in Friedrichshafen und zur SVG am Freitag in der Landeszeitung, gedruckt und digital.

27 Kommentare

  1. Klasse! Siehe dazu den aufschlussreichen Artikel bei Bayern24. Hier drei, auch im Hinblick auf die Lüneburger Finanzabenteuer (Stichwort „Multimillionen-Arena“) interessante Auszüge:

    „Für die insolventen Eltmann Volleys war es bereits der zweite Sieg in der Georg-Schäfer-Halle nach der finanziell erzwungenen Rückkehr aus Bamberg. Die bisherige Austragung der Heimspiele in der dortigen Brose Arena dürfte ausschlaggebend für die überraschende Insolvenz der Volleyball-GmbH an Weihnachten gewesen sein. ‚In dieser Halle hier in Eltmann trainieren wir auch, da kennen wir uns aus, die Stimmung mit den Fans ist großartig und trägt uns so wie heute, man hat gesehen, was in dieser Halle möglich ist‘, kommentierte Zuspieler Merten Krüger den sportlichen Aufschwung.“

    „Die Saison samt der Spielergehälter gilt als finanziert. ‚Es geht der Liga eher darum, welche Perspektive Eltmann für die Zukunft bieten kann‘, so Manohar Faupel, von der Volleyball Eltmann GmbH. Sprich, gibt es eine Zukunft über die Saison hinaus. ‚Ja‘, sagt Faupel und glaubt gute Argumente zu haben. ‚Wir haben nicht zuletzt heute gesehen, dass Eltmann ein attraktiver Standort für die Liga ist. Natürlich haben wir hier keine große Arena, aber Herrsching und Lüneburg spielen in Hallen, die kleiner als unsere sind, und das geht dort auch.‘, so Manohar Faupel weiter. Sollten die Heitec Volleys Eltmann tatsächlich mal in die Play-Offs kommen, dann könne man diese laut Faupel immer noch in Bamberg austragen.“

    „Hilfreich für Eltmann ist, dass in der Volleyball-Bundesliga insolvente Mannschaften nicht automatisch am Ende der Saison als Absteiger feststehen. Wichtig ist es, in einer Wirtschaftlichkeitsprüfung sozusagen den finanziellen Klassenerhalt zu schaffen. Momentan fehlen der Mannschaft zwei Punkte auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Jedoch steht bereits jetzt fest, dass kein Zweitliga-Verein in dieser Saison ein mögliches Aufstiegsrecht in die Bundesliga wahrnehmen wird. Da die Bundesliga lieber expandieren, als schrumpfen will, dürften auch die sportlichen Absteiger am Grünen Tisch den Klassenerhalt zugesprochen bekommen – Wirtschaftlichkeit vorausgesetzt.“

    Mehr hier: https://www.br.de/nachrichten/sport/heitec-volleys-eltmann-gelingt-sensationssieg,RoNQt46

    • Fleißig S. Lieschen

      Hat mit dem Thema des Artikels nur sehr entfernt zu tun, aber schön, dass Sie sich so für diesen dynamischen, faszinierenden Sport interessieren. Die für mich interessanteste Information im verlinkten Artikel haben Sie nicht raus- und reinkopiert: Das Spiel zog nur knapp 400 Zuschauer – und das gegen den Tabellenzweiten und Rekordmeister. Das macht nicht gerade Hoffnung, dass der Volleyball-Standort Eltmann eine große Zukunft hat. Mal schauen, welche Entscheidung die VBL am Freitag trifft. Bleiben Sie am Ball, werter Herr Heinz L. Mann!

      • „Das Spiel zog nur knapp 400 Zuschauer – und das gegen den Tabellenzweiten und Rekordmeister.“

        Danke für die Info, Lieschen. Die schwache Zuschauerresonanz wird auch den Lüneburger Arena-Freunden noch gewaltig teure Scherereien bereiten.

        Eine ähnliche Hiobsbotschaft in puncto katastrophal mieserabler Besucherzahlen gab es ja auch am 10. Januar beim Finale Deutschland vs Frankreich um die Olympiaqualifikation in Berlin zu vermelden:

        https://www.landeszeitung.de/sport/aktuelles/241429-eltmann-meldet-insolvenz-an#comment-82724

      • Mark Eting c/o jo bembel

        Und wenn man jetzt „Mehr zu den Problemen in Friedrichshafen und zur SVG am Freitag in der Landeszeitung“ gelesen hat, dann weiß man, dass es nicht nur sportlich beim VfB Friedrichshafen nicht rund läuft, sondern dass auch die Zuschauerzahlen mehr als nachdenklich stimmen.
        Und dass die Atmosphäre darunter leidet, wenn die 4.000 Zuschauer fassende Arena nur zu einem Viertel besucht ist.

        Aber da können sich Spieler und Verantwortliche der SVG schon mal ein gutes Bild davon machen, wie es bei ihren Heimspielen in der Arena Lüneburger Land sein wird.

        War nur ein Scherz. In Gellersen sind ja Marketing-Profis am Werk. Die wissen, wie man den Zeitgeist austrickst. Eventisierung! Noch grellere Strahler, Magengruben massierende, wummernde Bässe – leicht bekleidete Cheerleader gar? Na, dann werden aus den gefakten 800 Zuschauern in Reppenstedt bestimmt 1.800 zahlende Rückschlagspiel-Begeisterte in der Arena.

        Man muss sie nur einmal anlocken. Da es LZ-Sportredaktion, Lünepost-Schreiberlinge und die Anzeigen-Abteilungen gemeinsam nicht schaffen, 800 Zuschauer in die Gellersen-Hölle zu bekommen, wird man auf den altbekannten Freikarten-Trick zurückgreifen: Gewinnspiele (LZ- und Lünepost), AOK-Versicherte können sich kostenlose Tickets am Weißen Turm 3 abholen, dito bei Clage und Plaschka. Sparkasse Lüneburg Giro Privilegierte werden wohl für einen Euro Tickets in ihrer Filiale erwerben können. etc.
        Blöd nur, dass nicht mal alle Freikarten-Begünstigte in der Arena auftauchen werden, sie werden nicht zu zahlenden Besuchern konvertieren. Die Erfahrung haben schon ganz andere gemacht.

        Aber dennoch steht nicht zu befürchten, dass selbst bei einem Zuschauerschnitt, der nicht höher als jetzt ist, eine Insolvenz der SVG drohte. Dann würde die Hallenmiete durch ein erhöhtes Sponsoring des Betreibers kompensiert werden und der Betreiber würde sich beim Landkreis und dessen Bewohnern schadlos halten. Diese wären allerdings selber schuld, hätten nur in ausreichendem Maße zahlende Zuschauer werden müssen.

        • Rainer B. Lötzinn

          Ruhig Blut, jo.

          Die 100 Millionen Euro Subventionen spielen in Kreis- und Stadtkasse keine Rolle. Wenn’s mal knarzt, sind das bloß die Stellschrauben für die Hebesätze der Grundsteuer B.

    • Fleißig S. Lieschen

      Und weil Sie doch so ein aufmerksamer und fleißiger Leser sind, hier noch was zum Schmökern in Sachen Eltmann:
      https://www.volleyball-bundesliga.de/cms/home/die_liga/medien/vbl_news.xhtml?component_185901.showArticle=728556101&component_185901.page=0#a_185901_728556101

      • Lars G. Lächter

        Aha:

        „Die HEITEC VOLLEYS Eltmann nehmen weiter am Spielbetrieb der 1. Volleyball Bundesliga teil. Der VBL-Vorstand entschied in seiner heutigen Sitzung, dem insolventen Erstligisten die Lizenz nicht zu entziehen.“ (veröffentlicht am Freitag, 24. Januar 2020 um 16:00 Uhr)

        Vielen Dank für den Link.

        Nick hatte am 14. Januar 2020 um 20:14 Uhr schon sowas geahnt:

        „Über den Erhalt der Lizenz – und damit den weiteren Verbleib in der Liga – will die Volleyball-Bundesliga (VBL) am 24. Januar entscheiden.“ Das wird spannend 🙃 Über den Ausgang sind Voraussagen natürlich noch völlig unmöglich 😂

        Siehe: https://www.landeszeitung.de/sport/aktuelles/241429-eltmann-meldet-insolvenz-an#comment-82719

        • Spitzenrandsportbegeisterter

          Das Geschäftsgebaren der Heitec Volleys wirkte von Beginn ihres (wiederholten) Bundesliga-Abenteuers an recht merkwürdig; neben der Entscheidung, zunächst teilweise, später ganz in die Basketball-Arena nach Bamberg umzuziehen und damit die Eltmanner Fans zu verprellen, wirkten auch einige Personalentscheidungen undurchdacht. Angefangen von der Verpflichtung des Kapitäns der deutschen Faustball-Nationalmannschaft, dessen Vertrag inzwischen wieder aufgelöst wurde, über die Ankündigung, allen Spielern der Aufstiegs-Mannschaft einen Vertrag für die 1. Liga anzubieten, was von den betreffenden Spielern selbst in den sozialen Medien hämisch kommentiert und dementiert wurde, bis zur Verpflichtung von Spielern, deren Marktwert im gehobenen Mittelfeld der Liga anzusiedeln ist, wirkte das Konzept auf mich ziemlich fragwürdig.
          (gut zusammengefasst hier:
          https://m.mainpost.de/sport/hassberge/Volleyballspieler-Basketballspieler-Marketingexperten-Handballspieler-Volleyball-Basketball-Sportfunktionaere-Heitec-Volleys-Kritik-von-Wolfgang-Heyder;art40991,10351556)
          Dagegen kann ich bei der SVG auch in ihrem sechsten Bundesligajahr keine Tendenzen erkennen, unkalkulierbare Risiken finanzieller oder personeller Natur einzugehen. Mittelfristig wäre es aus Fansicht natürlich schön und für die Weiterentwicklung des Vereins wichtig, auch mal Europapokal-Spiele in Lüneburg zu erleben. Alle Skeptiker sind herzlich eingeladen, sich von der Faszination dieser Sportart anstecken zu lassen – entweder diese Saison in der CU-Arena in Harburg-Neugraben oder nächste Saison in der Gellersenhalle bzw. irgendwann in der neuen Arena. Eine Warnung vorweg: Im Gegensatz zu Fußball bedeutet jeder Fehler automatisch einen Punkt für den Gegner; jeder Ballwechsel führt zu einem Punkt. Gewonnen hat eine Mannschaft erst, wenn sie den letzten Punkt gemacht hat. Dadurch ist von Anfang bis Ende Spannung garantiert – nichts für schwache Nerven!

          • „…bei der SVG auch in ihrem sechsten Bundesligajahr keine Tendenzen [zu] erkennen, unkalkulierbare Risiken finanzieller oder personeller Natur einzugehen.“

            Nö, Ballspielunternehmer Bahlburg lässt eben einfach die Lüneburger Steuerbürger für seinen „Eventisierungsplan“ bezahlen, zu dem laut von ihm mit geschriebenen „Masterplan“ eine „Arena“ gehört. Da erkenne ich auch keine Risiken.

            Nur Hirnverbranntheit beim kommunalen „Bauherren“, der, ohne eine Bedarfsanalyse erhoben zu haben, mehr als 100 Millionen Euronen verbrät, ohne valide Zuschauerentwicklungszahlen über einen zeitraum von mindestens fünf Jahren zu kennen und ohne einen Gemeinwohlnutzen für eine „Arena“ am ungeeigneten, weil nicht entwicklungsfähigen Ort, angeben zu können, in welcher die Volleyballer maximal 15 Spiele pro Jahr austragen.

  2. Da einige gerne mit negativen Szenarien auffahren, hier Mal was zur Abwechslung:
    Berlin hat mit 1500 in der 8500 fassenden Max-Schmeling-Halle angefangen. Jetzt regelmäßig 4500
    Giesen mit 1000 nun bei knapp 2000 Zuschauer im Schnitt
    Rottenburg spielt seit mehreren Jahren mit einem Schnitt von 1600 Zuschauern und immer am Tabellenende.
    Schwerin, Stuttgart sind meist ausverkauft.

    Wird die neue Halle immer ausverkauft sein: nein.
    Muss das? Nö
    Wird der Zuschauerschnitt steigen: ja. Klar
    Warum? Durch die zwei Ränge wird die Halle als kompakt und gut gefüllt wahrgenommen werden, nicht so wie die Messehalle in Friedrichshafen.
    Weil Volleyball ein fazinierender Sport ist, die Atmosphäre einer friedlichen Party gleicht, die Sportler und der Club nicht abgehoben sind, Preise moderat und Spitzensport Made in Lüneburg geboten wird.

    Drücken wir den Jungs heute gegen Friedrichshafen die Daumen.

    • Chris Q. Uhlmen

      Bitte um Links oder andere Nachweise für deine Behauptungen, Torben.

    • Welche Behauptungen?

      • Die Behauptungen:

        Berlin hat mit 1500 in der 8500 fassenden Max-Schmeling-Halle angefangen. Jetzt regelmäßig 4500
        Giesen mit 1000 nun bei knapp 2000 Zuschauer im Schnitt
        Rottenburg spielt seit mehreren Jahren mit einem Schnitt von 1600 Zuschauern und immer am Tabellenende.
        Schwerin, Stuttgart sind meist ausverkauft.

    • „Wird die neue Halle immer ausverkauft sein: nein.“
      „Muss das? Nö“

      Warum auch, wenn die Doofen den Laden finanzieren, net woahr, Torben, mein Täubchen?

  3. Ich wünsche der SVG heute Abend natürlich trotz aller Liga-, Masterplan- und Arena-Seltsamkeiten einen glänzenden sportlichen Erfolg!

  4. Hallo Torben,

    es geht nicht darum wie viele Zuschauer der Deutsche Meister der letzten 6 Jahre zieht (es sind keine 4.500), auch nicht darum, dass in Stuttgart und Schwerin Damen Volleyball attraktiv ist, noch darum, wo sonst mehr als 1.500 Zuschauer beim Volleyball sind, nein, es geht noch nicht einmal darum, wie viele Volleyball-Teams am Hungertuch nagen oder in der Vergangenheit insolvent gegangen sind.

    Es geht einzig und allein um eine seriöse Prognose, wie viele zahlende Zuschauer die SVG dauerhaft in die Arena ziehen wird. Und da die SVG, mWn keine Zahlen vorgelegt hat, die auf seriöser, ergebnisoffener Marktforschung basieren, es keine Anzeichen dafür gibt, dass in der Vergangenheit die Kapazität der Gellersenhölle nicht ausgereicht hat. Im Gegenteil im Vorfeld von Spielen wurden noch Anzeigen in der LZ geschaltet, die wenn sie nach Preisliste bezahlt wurden, noch ca. 100 zusätzliche Kartenkäufe nach sich ziehen mussten, um allein die Anzeigenkosten wieder einzuspielen.

    Das alles lässt mich, als Sport-/Media-Marketingfachmann, dessen Sinne nicht durch Wunschdenken oder Träumereien getrübt sind, zum Ergebnis kommen, dass wenn alles gut läuft 1.000-1.200 zahlende Zuschauer zu den Spielen der SVG in die Arena kommen werden. Aber ehrlich gesagt, ich befürchte es werden 1.000 an den 1.800 fehlen, mit denen die SVG rechnet, weilsie die benötigt, um sich trotz Hallenmiete sich finanziell nicht schlechter zu stellen, als jetzt.

    Nehme Wetten an.

    P.S. Wenn Volleyball angeblich doch so einfaszinierender Sport ist und die Berliner bereits 2013 mit 8.553 Zuschauern den Bundesligarekord aufgestellt haben, weshalb finden aktuell nur 4.000 den Weg in die Halle.

    Torben, jetzt wird es für dich bitter, bitterer am bittersten:

    Gestern fand das Endspiel der Handball-EM, bekanntlich ohne deutsche Beteiligung, statt. Bei Eurosport (es wurde auch noch von ARD one übertragen) sahen sich das Spiel im Durchschnitt 542.000 Zuschauer – und damit mehr als doppelt so viele, wie auf sport1 das entscheidende Spiel zur Olympiaqualifikation der Deutschen Volleyball Nationalmannschaft.

    Wenn sport1 Fußball-REGIONALLIGA-Spiele überträgt, hocken mehr Menschen vor der Glotze, als bei Voleyball-BUNDESLIGA-Spielen.

    Beim sport1-Doppelpass oder Fantalk, wo nur über Bundesliga./Champions-League-Fußball GEQUATSCHT wird, ist die Zuschauerschaft ein Vielfaches der von Volleyball-Liveübertragungen. Beim Doppelpass teilweise über 1.000.000. Du darfst sie gerne für Idioten halten. Dann ist die Realität halt idiotisch. Aber sie bleibt doch Realität.

  5. • Herrschings Volleyballer tragen bald Heimspiele im Münchner Audi Dome aus – in der Saison 2021/22 dann womöglich alle Heimspiele. Der Vertrag läuft über drei Jahre.

    • Die heimische Nikolaushalle entspricht nicht den Statuten der Volleyball-Bundesliga. Der Gemeinderat hatte den Herrschinger Volleyballern schon im Jahr 2017 den Bau einer modernen Arena verwehrt.

    • Der Wechsel nach Sendling-Westpark bietet nun große Chancen für die Mannschaft – birgt aber auch große Gefahren.

    Mehr dazu: https://www.sueddeutsche.de/sport/herrsching-volleyball-muenchen-1.4774442

  6. Wichtig ist jetzt, die Arena dingfest zu machen und den definitiven Bau vertraglich einzutüten. Denn leere Versprechungen braucht der Bürger nicht mehr!

    Auch muss dran gedacht werden, fortschrittlich und min. für die nächsten 50 Jahre quasi, eine Bahnkverbindung von alten Schlachthof aus nach Bleckede, über die Brücke, ins Amt zu schaffen. Sprich Lauenburger Brücke 2.0, DENN dann wäre eine Reaktivierung der Bleckeder kleinbahn noch attraktiver – erst recht wenn man auf Wasserstoff Züge setzen würde. Zusätzlich wären die Bürger im Amt mobiler, dortige wohnen attraktiver, Gewerbe interessierter und, und, und…

    Der Umwelt, dem Bürger und des Fortschritts zu leibe ☝🏼☝🏼

    • Erwin S. Enfassen

      Nö – Niemand braucht diese Arena und am geplanten Ort schon garnicht!
      Und falls überhaupt eine Brücke sinnvoll sein könnte, dann in Bleckede.

    • Hallo Florian,
      die Arena ist im Bau, das Geld ist bewilligt, daher wird sie jetzt auch fertig. Wenn man Reese und Böther glauben darf, findet die erste Veranstaltung Ende des ersten Quartals 2021 statt. (Das Thema ggf. neue Ausschreibung Betreiber ist derzeit das größte Risiko einer Verzögerung – Bauablaufsstörungen durch Wetter oder Pleiten sind schwer voraus zu sehen.)
      Daumen drücken.

      Die andere Punkte find ich gut, Umsetzung ist da auch von Land, Bund und Bahn abhängig.

      Gruß Torben

      • Clyde R. Schrank

        „…eine Bahnkverbindung von alten Schlachthof aus nach Bleckede…“

        Klasse!

        Klar, so eine Bahnkverbindung wär was! Mit Geldbomben in Kanalrohrstärke.

    • Hauptsache wir behalten den Platz in Wilschenbruch, und es wird in dessen Infrastruktur investiert☝🏼

      Wer hier was sagt, ist mir als Bürger völlig latte, denn es zählt nur wer es schafft den Platz zu behalten, zu modernisieren und einen endlosen Pachtvertrag zu organisieren.
      Die übertrieben unnötigen Erbpacht Dinger sind doch auch für 99 Jahre machbar🤦‍♂️

      Wir brauchen diesen Flußballplatz aus bekannten Gründen, und müssen unsere Stadt endlich verjüngen in Sachen Attraktivität, Events, und Dingen die mehr in Richtung Studenten Stadt gehen – statt Rentner Town.

  7. Hallo Jo,
    Unterstellungen helfen nicht weiter: bitter, nein.
    ‚Fussball zieht in Deutschland mehr als Volleyball.‘ Danke für die Info. 😉
    Ansonsten sind wohl die Meinungen ausgetauscht, oder?

    Für alle anderen:

    Ich korrigierte mich: Berlin hat einen Schnitt in der VBL von knapp 4000, Giesen knapp 1800 (hatte nur Stichproben gezogen). Schaut sonst gerne für die genauen Zahlen auf
    https://www.volleyball-bundesliga.de/ nach. Ist transparent.

    Ich sehe Spitzen-Volleyball in Lüneburg als nicht negativ an, sondern als Zugewinn für Lüneburg und das wird nur Bestand haben können, wenn in einer größere Halle gespielt wird.

    Und freue mich auf das Spiel gegen Herrsching.
    Vielleicht sieht man sich ja in Neugraben.

    Gruß Torben