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Lange Gesichter bei der SVG - das Spiel gegen Herrsching verlief ganz anders als geplant. Foto: be

SVG-Debakel gegen Herrsching

Das war nichts. Volleyball-Bundesligist SVG Lüneburg unterlag beim ersten Heimspiel der Saison in Hamburg seinem Tabellennachbarn Volleys Herrsching mit 0:3 (19:25, 23:25, 22:25), kassierte damit die erste Heimniederlage überhaupt gegen die Oberbayern. „Das war ein richtig schlechtes Spiel“, analysierte Kapitän Viktor Lindberg, der gemeinsam mit Jannik Pörner noch Topscorer der SVG war – dafür reichten diesmal 11 Punkte.

Der erste Satz war im Prinzip beim Stand von 5:15 schon verloren, in den beiden weiteren Durchgängen schlichen sich jeweils in der entscheidenden Phase zu viele Fehler ein. Vor allem im Angriff und im Aufschlagsspiel waren die Lüneburger weit von der Form der Hinserie entfernt. „Das war nicht auf dem Niveau, das wir schon mal hatten“, meinte Trainer Stefan Hübner.

Schon am Mittwoch wartet das schwere Spiel in Frankfurt – geht die SVG dort leer aus, hätte sie schon acht Punkte Rückstand auf den Vierten. Und am Sonnabend geht es daheim gegen Meister Berlin weiter – eine ganz harte Woche…

4 Kommentare

  1. Nur 1100 Zuschauer in Hamburg, da hätte man ja auch fast in der Gellersenhalle bleiben können…

  2. Klatschpappen-Kalle

    Danke für die treffende Analyse heute in der LZ. „Klatschpappen-Rituale“, das Wort muss ich mir merken.

    Stefan Hübner und das Wort mit Sch – in der englischen Version hat er es gebraucht: https://www.sport1.de/tv-video/video/volleyball-bundesliga-you-play-like-shit-wut-timeout-von-trainer__3Uoz5uLQ_qb5CutIvHRaRm25KLnIzkxt

  3. Riesiges Debakel!

    liebe sportred, ich habe etwas Kleingeld investiert und mir bei der AGF Videoforschung die exakten Quoten des
    Sendetags (1.2.2020) für den Sender sport1 liefern lassen. Die Sehbeteiligung für die Sendung „Volleyball Bundesliga Live, Lüneburg – Herrsching, 15. ST, Männer“ lag bei 0,017 Mio. (In Worten siebzehn Tausend).

    Soviel zu „die Quoten haben sich bei 80 bis 120 Tausend eingependelt“. Für die CU-Arena kann sich Herr Bahlburg, gedeckt von der VBL und der LZ die Zuschauerzahl zurecht biegen. Welch Wunder, es waren die 800 Zuschauer plus 300 „Hamburger“.

    Der Werbewert der SVG für Lüneburg tendiert gen Null – und das wird sich auch durch die Arena nicht ändern.

    • Klasse jo bembel.

      Ich hatte ein Maximum von 20.000 vermutet. Da ist Herr Safft n‘ büschen verschnupft mit mir gewesen, hat aber meine Einwände gelten lassen.

      Die Möglichkeit zur Verifizierung seiner (und Bahlburgs) 90 bis 120 Tausend-Behauptung konnte er (aus zeitlichen Gründen) dann aber nicht mehr liefern:

      https://www.landeszeitung.de/sport/aktuelles/241535-svg-nach-hamburg-ein-letztes-mal#comment-82811

      Insofern: Danke für deine Mühe.

      Es ist einfach eine Riesenscheiße und zwar für alle Beteiligten und Betroffenen, dass „Me first“ regiert, und 2016 keine vernünftige Lösung auf einem brauchbaren Gelände angegangen wurde. Jetzt wird Geld ohne Ende in eine Luxusburg gepumpt, die in einem engen Dreckloch steht, und es wird von den einen gelogen und von den anderen in Suppenresten herumgerührt, um nach der Wahrheit zu forschen, und der Lüneburger Sport (auch der Fußball) leidet unter dieser Katastrophe, weil über Jahre und Jahrzehnte kein Geld für „Investitionen“ mehr da sein wird.

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