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Nurka Casanova und Susanne Pöss (hinten v. l.) vom KSB unterstützen den FC Dynamo von Vereinschef Jens Niemann (hinten r.). Henryk Kuzbik-Ebel (vorn) ist neuer sogenannter Verantwortungsbürger. Foto: KSB

FC Dynamo erhält Unterstützung

Der FC Dynamo Lüneburg engagiert sich seit Jahren in Sachen Integration. Jetzt ist er offizieller Stützpunktverein im Bundesprogramm „Integration durch Sport“ und damit der erste hiesige Verein, der dieses Zertifikat erhält. Der Landessportbund Niedersachsen fördert den Verein bei der Umsetzung seiner Projekte.

„Das Programm richtet sich vornehmlich an Menschen mit Migrationshintergrund und sozial benachteiligte Personen“, sagt der Dynamo-Vorsitzende Jens Niemann. Dieser Zielgruppe soll der Zugang zum organisierten Sport erleichtert werden.

Der Kreissportbund unterstützt den Verein, der bei der Lüneburger SV beheimatet ist. Durch die von Nurka Casanova besetzte Koordinierungsstelle „Integration im und durch Sport“ initiiert der KSB Projekte der Vereine und unterstützt die Clubs bei der Antragstellung zu integrativen Maßnahmen. „Der FC Dynamo Lüneburg hebt sich seit Jahren als Unterstützer ab und steht uns immer als verbindlicher Partner bei der Durchführung von Integrationsprojekten zur Seite“, sagt KSB-Geschäftsführerin Susanne Pöss. „Da war es für den KSB nur naheliegend, diesen Verein als Stützpunktverein und für die Zertifizierung vorzuschlagen.“

Stützpunktvereine erhalten eine Anschubfinanzierung, um die Förderziele in den nächsten fünf Jahren zu erreichen. Der FC Dynamo wird sein Sportangebot ausbauen und weitere Angebote schaffen. Als erste Maßnahme wurde die Position „Verantwortungsbürger“ im Verein geschaffen und durch Henryk Kuzbik-Ebel besetzt. Damit hat der FC Dynamo seinen ersten offiziellen Vereinsmitarbeiter. Verantwortungsbürger sind Ansprechpartner und Bindeglied für die Zielgruppe, für andere Vereine und soziale Einrichtungen. „Als Verantwortungsbürger möchte ich die Zielgruppe unterstützen, sie bei sportlichen und außersportlichen Aktivitäten begleiten und weitere freiwillige Engagierte für die Integrationsarbeit gewinnen“, sagt Kuzbik-Ebel.