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Frust bei der SVG nach dem 0:3 gegen Düren. Foto: saf

SVG-Frust nach 0:3 gegen Düren

Die SVG Lüneburg sucht weiter vergeblich nach einem Weg aus der Krise. Auch das Heimspiel in der CU Arena gegen die powervolleys Düren verlor die Mannschaft von Trainer Stefan Hübner klar mit 0:3 (15:25, 19:25, 17:25) und musste den Gegner damit in der Tabelle vorbeiziehen lassen. Am Sonntag könnte die SVG sogar noch auf Platz acht zurückfallen. Damit wächst der Druck in den letzten drei Spielen gegen Giesen, Eltmann und Haching, um die Playoffs nicht zu verpassen.

Beide Mannschaften hatten schwierige Wochen hinter sich. Trotzdem strahlten die Dürener viel Selbstsicherheit aus, während die SVG wieder nicht ihren Rhythmus fand. Mitte des ersten Satzes hatten die Lüneburger vor allem in der Annahme große Probleme und die Gäste setzten sich entscheidend auf 19:12 ab. Vor allem gegen Dürens Hünen Gevert und Andrae fand die SVG kein Mittel.

Im zweiten Satz lag die SVG mit 10:15 hinten, aber der frisch eingewechselte Pörner brachte mit drei Punkten wieder Stimmung in die Bude. Dann packte Schlien drei Asse aus und plötzlich hieß es nur noch 16:17. Doch das blieb nur ein Strohfeuer. In der Crunch Time patzte die SVG wieder im Aufschlag, während Düren kaum Fehler machte. Zuspieler Kocian setzte die Angreifer immer wieder stark ein. Symptomatisch dann der Aufschlagfehler von Brehme zum 19:24 und das Ass von Burggräf zum Satzgewinn für Düren.

Auch im dritten Satz zog Düren sein Spiel konzentriert durch und bestrafte jeden SVG-Fehler gnadenlos. Der Frust bei den Lüneburgern wurde nun deutlich sichtbar. Gevert hämmerte den Ball in den Block zum 25:19 für Düren. Er verbuchte letztlich starke 19 Punkte, während Lindberg bei der SVG mit gerade mal acht Punkten bester Scorer war.

Fazit von Trainer Hübner: „Wir spielen momentan nicht gut im Angriff und schaffen es nicht, den Gegner bei dessen Angriffsaufbau zu bremsen. Es fehlen einfach Selbstvertrauen und Mut.“

17 Kommentare

  1. Der wunderbare Film über die Funny Skippers kann jeden Sportler (w/m) aufbauen: Eva, Ronja, Toni, Sude, Clara, Emily, Marie, Johanna, Janine, Lea, kleine und große Lüneburger Mädchen, die sich auf die Weltmeisterschaften in Kanada vorbereiten:

    Seitenmitte hier: http://www.funny-skippers.de/Unterstuetzer-gesucht-fuer-die-WM-2020-in-Ottawa/Kanada

  2. Das war gestern sportlich Mist.
    Düren war in allen Elementen deutlich stärker und stabiler.
    Auch aus der tollen Aufschlagsserie von Michel Schlien konnte die Mannschaft sich nicht aufrichten. Extrem Schade.

    Selbst auf der Tribüne ist die Verunsicherung quasi mit den Händen zu spüren.
    In der Hinrunde hat sie die notwendige Annahmestabilität und Variabilität im Angriffsspiel gezeigt. Sie können es somit nachweislich.

    Auch unsere Gegener(Fans) zollen uns immer wieder Respekt für die Leistung der SVG. Mit uns als sicherer 3-Punkten hat bis gestern kaum einer gerechnet. Das sah man auch an den Reaktionen u.a. von Björn Andre und Sebastián Gevert.

    Gegen die Grizzlys aus Giesen wird am nächsten Sonntag eins wichtigsten Spiele, um die Play-Offs zu erreichen.

    Support von unserer Seite wird wohl vor Ort ordentlich ausfallen. Es findet ja eine Bus-Fanfahrt statt. Die Volksbank-Arena in Hildesheim wird sicher aufgrund des Niedersachsen-Derbys gut besucht werden (Saisonschnitt 1650 Zuschauer), da zählt dann auch jede Stimme von den Rängen für uns.

    • Unterstützt die Funny Skippers, wenn ihr etwas fürs Karma tun wollt, TorbenT Jeder eurer Profis einen Tausender auf unser WM-Fahrer-Konto und der Volleyballgott wird gegen die Helios Grizzlys in Hildesheim beide Augen zu euren Gunsten zudrücken.

      Wie du weißt, ist das Showteam unserer Funny Skippers für die diesjährige Weltmeisterschaft 2020 in Kanada qualifiziert. Im Juli gehen wir in Ottawa für Deutschland an den Start. Unser fantastischer Trainer Uwe Nielsen freut sich mit unserer Mannschaft und mehr als 7.500 Fans über dieses tolle Glück. Leider sind die Reisekosten für unsere zehn Mädchen im Alter von 12 bis 19 Jahren nicht von Pappe. Daher freuen wir uns über jede Spende in JEDER Höhe! Wenn die SVG-Großverdiener also Interesse haben, unser WM-Team zu unterstützen sollten sie uns einfach eine Nachricht schreiben an:

      anja-uwe.nielsen@t-online.de

      Eine Spendenbescheinigung ist natürlich kein Problem. Aber ihr könnt auch direkt spenden an:

      https://www.gofundme.com/f/funny-skippers?utm_medium=copy_link&utm_source=customer&utm_campaign=p_lico+share-sheet

      Denk dran, Torben: Die Welt schaut auf die Lüneburger FUNNY SKIPPERS. Vielleicht motiviert euch das ja, euch anzustrengen und uns nachzueifern. Dann kommen eure Zuschauer sicher auch bald wieder zu euren Spielen.

      • Ich würde die Formulierung etwas anders wählen, um das Positive mehr herauszuheben und nicht so sehr auf andere zeigen, das macht den vielleicht gut gemeinten Eintrag hier, wieder zunichte.

        Den Funny Skippers wünsche ich eine tolle Reise mit viel Spass und Erfolg in Kanada.

        • Ok, aber was ist mit den Geldüberweisungen? Gute Wünsche allein nützen ja nicht viel, wie du weißt, Torben. Da muss schon mehr passieren.

          • 6.000 Euro fehlen, damit die zehn Lüneburger Mädchen zur Weltmeisterschaft gelangen können. Eine Bulthaup-Abzugshaube aus handpoliertem Damaszenerstahl weniger in der Küche eurer 150 Millionen Euro-Arena und es wäre ein kleiner pekuniärer Ausgleich zum wirklich wahrhaft werbewirsamen Lüneburger Spitzensport hergestellt: dem athletischen Seilsprungturnen beim MTV.

            Come on, Torben, mach die Sache klar für die Funny Skippers!

      • Noch keine € 6.000,- von der SVG bei den Funny Skippers eingegangen, Torben. Wat is nu? Kommt der Schotter noch?

    • Gut, dass ihr nicht am Samstag um 13:00 spielt Torben. Bad vibrations !!!

      Erbsenzähler meinte am 25. September 2019 um 14:05 Uhr zum Beispiel: Selbst der LSK habe „noch niemals in der Regionalliga am Samstag um 13.00 Uhr gegen eine der U 23 Mannschaften auch nur einen Punkt geholt.“ (Vgl.: https://www.landeszeitung.de/sport/fusball/regionalliga-fusball/241048-lsk-zwingt-auch-kiel-ii-in-die-knie#comment-82093)

      Das war aber übertrieben. Aber Stefan Hye hat das am 25. September 2019 at 17:12 Uhr korrigiert: „Wir haben sogar schon zweimal an einem Samstag um 13 Uhr gewonnen. Hatte ich im Hinterkopf, nur mit der Uhrzeit war ich mir nicht sicher.“ (Vgl.: https://www.landeszeitung.de/sport/fusball/regionalliga-fusball/241048-lsk-zwingt-auch-kiel-ii-in-die-knie#comment-82102)

      30. Spieltag – Samstag, 14.04.2018 – 13:00
      Hamburger SV II – Lüneburger SK Hansa 2:3

      19. Spieltag – Samstag, 17.11.2018 – 13:00
      Hannover 96 II – Lüneburger SK Hansa 1:2

      Und auch einen Punkt gab es schon:

      32. Spieltag – Samstag, 06.05.2017 – 13:00
      Hamburger SV II – Lüneburger SK Hansa 1:1

      Du siehst, Torben, „nie“ stimmt nicht, aber reiche Ausbeute gab es Sonnabends eben auch nicht.

      Darum: Seid dem lieben Gott dankbar, dass er euer Spiel gegen Giesen auf Sonntag gelegt hat!

      • Verstehe die ganze Einlassung nicht, Markus.

        Ob wir ein TV-Fluch haben oder was?

        Kann mit solchen Sachen nichts anfangen. 🤷‍♂️

        Viel Spass weiterhin.

        • Erbsenzähler fragen! Der ist für Zahlenmagie in den LZsport-Kommentarspalten zuständig.

          • Erbsenzähler ist Lüneburgs Spökenkieker numero uno!

          • Stimmt nicht! Wenn Frau Kerstin Kuechler-Kakoschke, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen, hervorhebt, ein arbeitssuchender Abscheidespezialist mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahres säubere nun Frittenbleche im Bergström, dann kommt sie immer auf Wetterverhältnisse zu sprechen: „Einer der Gründe dafür war, dass der Frühling mit milden und sonnigen Tagen begann und so – anders als im letzten Jahr – die witterungsabhängigen Branchen und das Gastgewerbe Einstellungen vornahmen.“ Einer der Gründe! Komisch, dass Frau Kuechler-Kakoschke die anderen Gründe nie nennt. Das oft und gern bemühte Bild vom „Job-Motor“ ist also falsch. Nicht reparaturfähige oder austauschbare „Motoren“ bestimmen das Geschehen am Arbeitsmarkt, sondern wie bei Spielausfällen im Outdoor-Ballgeschiebe sind auch hier die Klimaverhältnisse auschlaggebend. Dass es um die aber nicht zum Besten steht, wissen inzwischen ja nicht nur die Dämmstoffverkäufer und Nachhaltigkeitsmagier von der Leuphana. Andererseits bietet dieses Feld natürlich viel Raum für meteorologische Wätterschmöcker und Spökenkieker à la Erbsenzähler.

            Sven Rodewald beispielsweise, der neue Leiter der Celler Arbeitsagentur, trifft seine Prophezeiungen zur regionalen Job-Entwicklung stets anhand der Aktivitäten der Wühlmäuse und Maulwürfe auf dem Grünstreifen vor der Georg-Wilhelm-Straße 14. Die Größe und Häufigkeit der Maulwurfshügel spielen dabei ebenso eine Rolle wie der Fellglanz und der Winterspeck. Seine Vorgängerin, Frau Corinna Feltz-von Einem, hielt es dagegen mit dem Moosbewachs der Bäume und der Form der Tannenzapfen, mit Schneeschichten oder den Beinformen der Ameisen. Bei krummen Beinen steht ein schöner Sommer und ein günstiger Quotenverlauf ins Haus. Haben sie X-Beine, frage besser nicht.

            (Übrigens kann selbst Torben eine „optimistische Einschätzung mit einer Ankündigung“ nicht „konterkarieren“. Das schöne Fremdwort bedeutet “hintertreiben” oder “durchkreuzen”. Das lässt sich nur mit Plänen oder Vorhaben machen, also der gedanklichen Vorwegnahme von Handlungsschritten, die zur Erreichung eines Zieles notwendig scheinen. Voraussagen oder Einschätzungen dagegen lassen sich allenfalls entwerten oder als das entlarven, was sie im Kern grundsätzlich immer sind: haltlos.)

            Bei alledem – egal, ob LSK-Erbsenzählerei oder SVG-Spökenkiekerei – gilt es, immer sportreds schönen, mittlerweile ja sprichwörtlich gewordenen Merksatz im Kopf zu behalten: „Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.“

  3. Sechste Niederlage in Folge. Jetzt wird es langsam Zeit, mal über einen neuen Trainer nachzudenken. Auch die für den Einkauf verantwortliche Geschäftsführung sollte sich fragen, ob sie nicht neuer, frischer, unverbrauchter Tatkraft weichen sollte.

    Alle drei Särtze waren durch zu viele Aufschlagfehler, große Probleme im Spielaufbau und komplett fehlendes Durchsetzungsvermögen geprägt. Ein Fiasko.

    Wenn nicht bereits heute feststünde, dass, komme, was da wolle, auch diese Saison keine finanziell einigermaßen bestückte Mannschaft absteigen wird, müsste man sich ernste Sorgen um diesen Trümmerhaufen machen.

    Andererseits fehlt ohne Abstiegsmöglichkeit natürlich auch der Wettbewerbscharakter. Eigentlich ein Witz für eine sogenannte „Erste Bundesliga“.

  4. Sicher, neue Impulse setzen ist sinnvoll.
    Aber ein Trainerwechsel bringt statistisch sehr wenig. Daher halte ich davon eher wenig, auch weil ich Stefan Hübner und Bernd Schlesinger in ihrer Arbeit sehr schätze.
    An welchen Trainer und GF denken sie dabei so?

    Ja, 13 Aufschlagsfehler sind etwas zuviel. Da aber Antti, Viktor und Toni mit sehr hohem Risiko in diesem Element spielen sollen, ist dies nicht der Grund dieser Niederlage.

    Die in der Mannschaft steckende Verunsicherung ist der Grund. Woher diese kommt, ist dann die Frage.

    Dass Tyler, Viktor und Antti in der Annahme derzeit wackeln, ist erstmal nicht nachvollziehbar, bewiesen, dass sie es können, haben sie es ja über die letzten Jahre (u.a. in den Nationalteams).

    Und nur aus einer sicheren Annahme, welche Düren gezeigt hat, sieht Volleyball auf einmal so leicht und selbstverständlich aus.

    Es sind noch max. 9 Punkte zu verteilen und die beiden letzen spielen noch gegeneinander und Bühl muss noch gg Berlin antreten. Auf die Abstiegsplätze kann die SVG nicht rutschen, auch bei drei Niederlagen nicht, wetten? 😉

    Und so keinen Wettbewerb kann ich da nicht erkennen, wenn zwischen Platz 6 und 10 noch alle um die Play-Offs kämpfen. Und keiner möchte in Viertel- oder Halbfinale gegen Berlin spielen, also eine möglichst gute Platzierung erreichen.

    Aber stimmt, dass es schöner wäre, wenn aus der 2. Liga mehr Druck kommen würde.

    • Torben, ich weiß noch, wie mein Großvater früher vom 2. Weltkrieg erzählte. »Etwas in mir ist damals kaputtgegangen«, sagte er aus dem Fenster blickend. Dem nachdenklichen Schweigen, das diesem Satz folgte, setzte er wenig später ein Ende. »Ach ja, jetzt weiß ich’s wieder!« rief er und präsentierte mir eine Narbe: »Die Milz war’s!«

  5. Ja, Tyler, Viktor und Antti „wackeln in der Annahme“. Aber nicht nur „derzeit“. Der kleene fesche Konni Thole dagegen hat seine Sache prima gemacht. Obwohl die gnadenlosen Dürener Cowboys ihn immerzu abschießen wollten, hat er, wenn ich richtig mitgezählt habe, sieben Annahmen supercool in den SVG-Angriffsaufbau gesteuert. Haben aber genausowenig gebracht wie Schliens schöne Asse im zweiten Satz. Naja, und in den Play-offs ist Sense. Da warten entweder Berlin, Frankfurt oder Friedrichshafen. Also sind dann sowieso nur noch fette Packungen angesagt.

    • Stimmt die Quote von Konny war gut. Deutlich besser als gegen Berlin. Der Einsatz gegen Berlin hat ihm wohl etwas Selbstvertrauen gegeben.
      Aber für die andere Slapstick-Einlage ist er halt auch noch gut.
      Die körperliche und spielerische Steigerung ist klar zu erkennen. Als sicherer Angreifer wird er von seinen Zuspielern auch noch nicht gesehen. Ob es reicht für den nächsten Starting-Six Einsatz? Mal sehen…