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Die beiden Duos der SV Scharnebeck trumpfen bisher groß auf, v. l.: Julian Kempf, Benedikt Harms, Patrick Peters und Jan-Luca Pfeifer. Foto: privat

Scharnebecks Jungs zocken alle Gegner ab

Während die Fußballer auf dem Rasen wieder ihre ersten Trainingseinheiten bestreiten, wird auch an der Konsole weiter kräftig gezockt: Knapp die Hälfte der Vorrundenspiele bei der e-Football-Kreismeisterschaft im NFV-Kreis Heide-Wendland ist absolviert. Und die Lüneburger Mannschaften mischen im Rennen um die Viertelfinal-Tickets ganz vorn mit.

Vor allem die beiden Scharnebecker Teams trumpfen bisher groß auf. Scharnebeck I (Patrick Peters und Jan-Luca Pfeifer) führt mit sechs Siegen aus sechs Begegnungen die Staffel 1 an – punktgleich vor dem MTV Gerdau I. Dahinter folgen MTV Treubund, Dahlenburger SK und TuS Barendorf II.

Auch die SV Scharnebeck II (Benedikt Harms und Julian Kempf) in Staffel 2 hat noch eine weiße Weste, gewann ebenfalls alle ihre sechs Spiele. Harms und Kempf brachten sogar das Kunststück fertig, bisher alle ihre 24 Einzelspiele zu gewinnen (jedes Match besteht aus vier Spielen). Sie liegen mit 18 Punkten nur deshalb auf Platz zwei, weil der MTV Barum I (19 Punkte) schon ein Match mehr bestritten hat. Dritter in dieser Staffel ist der TSV Adendorf I vor dem FC Dynamo Lüneburg I.

Auch in Staffel 3 läuft es aus Lüneburger Sicht hervorragend. Hinter Tabellenführer Barum II liegen Barendorf I, Dynamo II, Adendorf II und der TuS Reppenstedt gut im Rennen.

Von den 45 Mannschaften ziehen am Ende der Gruppenphase acht Teams ins Viertelfinale ein: die beiden besten jeder Staffel sowie die zwei besten Gruppendritten der drei Staffeln.

7 Kommentare

  1. Hat dieser Kram irgendwas mit Sport zu tun?

    Warum erscheint so ein Artikel über Elektrofirlefanz nicht in der LZ-Rubrik „Themenwelten“, Unterpunkt „Leben&Freizeit“? Oder unter „Kartoffelchips & Coca Cola“?

    • Zu viel Langeweile während Corona oder warum muss jetz genörgelt werden?
      Artikel ignorieren, dann brauchen Sie sich auch keine Gedanken machen, in welchen Rubriken er eventuell, mit den Ansichten aus 1995, besser aufgehoben wäre.

    • Kartoffelchip

      Wieso sollte dieser Kram nichts mit Sport zu tun haben? Was ist denn „Sport“?

      Mittlerweile sind alle Argumente, dem E-Sport zu einer Sportart zu erklären, obsolet.

      Dafür plädieren etliche Sportwissenschaftler. Sämtliche Sportarten, bei denen sich lediglich kognitiv bewegt wird, wie Schach oder Sportschießen, müsste ihrem Kommentar nach von der Liste der Sportarten gestrichen werden.

      Ein Kartoffelchips essender und Cola trinkender Kreisklassen-Libero beteiligt sich ebenso aktiv an seiner Sportart Fußball, wie ein Bundesliga-Profi.

      Parallel dazu gibt es Profi E-Sportler, deren Leistungsdaten und körperliche wie kognitive Anforderungen sie sicherlich unterschätzen würden. Messbar an Parametern wie Hirnaktivität und Puls. Natürlich gibt es auch den Kartoffelchips-essenden und Cola-trinkenden Hobby E-Sportler.

      • „Unter dem Begriff Sport werden verschiedene Bewegungs-, Spiel- und Wettkampfformen zusammengefasst, die im Zusammenhang mit körperlichen Aktivitäten des Menschen stehen… Der Gesundheitsaspekt an sportlicher Betätigung kann als essentiell angesehen werden.“ Wikipedia

        Nasebohren ist für mich kein Sport, Brunnenbohren schon.

        • „Kartoffelchip“ hat es – unfreiwillig – auf den Punkt gebracht:

          „Mittlerweile sind alle Argumente, den E-Sport zu einer Sportart zu erklären, obsolet.“

          So ist es.

          „E-Sport“ ist ein verlogener Reklame-Euphemismus der Digital-Industrie, denn „Gaming“ hat (wie Roulette, Pokern oder Wettgrillen) NICHTS mit Sport gemein.

  2. Wie waren denn die Spielverläufe? Wie wurde verteidigt, angegriffen, geflankt und Tore geschossen? Ansonsten hätte man anstatt des Artikels auch die Tabelle abdrucken können.

    • Geht nicht, Klaus. Ein wesentlicher Teil der „Sportevents“ in der Hoppe-„Arena“ soll mittels E-Gaming-Veranstaltungen gedeckt werden: „Landesweite Spielstätte für E-Gamer. Das ist die KULTURELLE Seite der Halle“, hatte der Campus-Chef zwar noch am 12. Juni 2019 dem Hamburger Abendblatt gegenüber gesagt. (Über Hoppes HA-Kumpel Rolf Zamponi wird in Lüneburg regelmäßig der Eindruck erweckt, es gäbe so etwas wie ein „überregionales Interesse“ an der Arena. „Medienpartnerschaft“ nennt sich so eine Kombi aus erwartbaren Anzeigenschaltung und „redaktionellen“ Artikeln.) Aber bereits am 29. Juli 2019 hat Hoppe sich seinem HA-Freund gegenüber korrigiert und angekündigt, die Halle könnte zur landesweiten Spielstätte für E-Game-SPORTLER werden. Mit anderen Worten: Die zahlenden Couch-Potatoes der Konsolen-Daddler repräsentieren die Gruppe des „Breitensports“, die man benötigt, um den Bau und die Komplettfinanzierung der Hoppe-Halle durch „die öffentliche Hand“ zu rechtfertigen.

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