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Die Eintracht liegt sportlich derzeit am Boden, wird deshalb auch nicht in der Landesliga antreten, sondern sich in die Bezirksliga zurückziehen. Foto: Behns

Bezirksliga in zwei Staffeln, Eintracht dabei

Es hatte sich angedeutet, nun ist es offiziell: Eintracht Lüneburg wird in der neuen Saison nicht mehr in der Fußball-Landesliga antreten, sondern sich freiwillig in die Bezirksliga zurückziehen.

Die Hasenburger verloren fast ihren kompletten Kader an diverse Vereine aus Stadt und Landkreis. Damit steht auch fest, dass Michael Lindner nicht neuer Eintracht-Coach wird. Der 43-jährige Berufsoffizier aus Munster hätte das Team nur in der Landesliga übernommen. Thorsten Hanstedt, bislang Trainer der Zweiten, wird aufrücken und die Erste übernehmen.

Neben der Eintracht zieht sich auch der SV Emmendorf aus der Landesliga zurück, die damit in der nächsten Saison mit 17 Teams an den Start geht. Die Bezirksliga dagegen umfasst satte 20 Mannschaften – zu viel für eine Staffel. „Wir werden deshalb in zwei Staffeln spielen“, sagte Staffelleiter Hartmut Jäckel der AZ in Uelzen. Noch ist allerdings nicht klar, wie die Mannschaften aufgeteilt werden, ob regional oder nach sportlichen Kriterien.

11 Kommentare

  1. Am besten teilen mit nicht so weite Fahrzeit. Aber dann hast du teilweise schlechte und bessere . Gute und schlechte kann mann ja nicht vorher wissen

  2. Mit Eintracht Lüneburg voll bitter. Mannschaft weg, der neue Trainer kommt nicht. Oh je- was ist da bloss alles schief gelaufen. Geldliche Gründe ? Auch wohl bestimmt ein Grund, warum sich der Wanderzrikus in Wallung begibt. Weiteres Beispiel die Wandertruppe, die zur LSB wechselt. Wegen der Kumpels….. ne ist klar.

    • Der Fußball hat einfach nicht mehr den Stellenwert wie damals. In Lüneburg bezhalt kein Verein mehr die Übersummen an einem Spieler. Wenn man sich mal anschaut was die Vereine früher alles getan haben (Wohnung, Auto/Roller, Prämien, Handgeld, etc.) ist das heutzutage eher eine Aufwandsentschädigung.
      Der Jugend heutzutage ist es viel wichtiger mit den Freunden zu spielen und ein gutes Umfeld im Verein zu haben auch wenn viele nicht an die Romantik glauben. Wenn Leute sich damit mal befassen würden, dann wüssten sie auch dass es so ist. Die Bezirksliga 1 beteht nur aus Mannschaften die aus Freundeskreisen besteht, sogar in der Landesliga mit MTV und Gellersen ist es so. Und die Wandertruppe von der LSV kann man nicht als Wandertruppe bezeichnen ;-), da die Jungs über viele Jahre zusammen spielen und der größt Teil aus der Jugend von der LSV kommen und dazu seit Jahren befreundet sind. Klar gibt es da vielleicht ein paar Pfennig aber die Jungs könnten alle weit aus mehr verdienen und Leistungstechnisch viel höher spielen. Nur mit solchen Hintergründen befasst sich der Mensch ja leider nicht mehr. Lieber immer jeden und alles runterziehen. Respekt.

  3. Hallo,

    wäre es jetzt nicht an der Zeit, die Kräfte zu bündeln und LSK und Eintracht finden sportlich zusammen
    und bauen ihre Zukunft auf der Hasenburg auf?
    Ein ehemaliger Lüneburger mit LSK-Vergangenheit.

    • War die Hasenburg nicht ein Schwof- und Discobetrieb für verschämtes Landvolk mit vorzeitigem Achselhaarwuchs?

      • Ralph Ungelenk

        Hallo Gerd,

        das stimmt, die trafen sich „in der Hasenburg“. Umgangsprachlich hatte man zu
        meiner Jugendzeit „auf der Hasenburg“ Fussball gespielt.

        • Zu meiner „im Hasenburger Grund“.

          • Ralph Ungelenk

            im Hasenburger Grund hat früher z.B. der FC Lüneburg,
            Inter etc. gespielt.
            Eintracht spielte und spielt doch immer noch in Oedeme
            im umgangssprachl. „auf der Hasenburg“.
            Trotzdem könnte es dort doch evtl. mit dem LSK weitergehen, oder?

          • Eintracht Lüneburg ist ein Sportverein im Stadtteil Häcklingen.

            Mit deinem „auf der Hasenburg“ hast du natürlich recht.

            Eine Kooperation mit dem bzw. eine Übernahme durch den LSK stelle ich mir problematisch vor. Auch ist das Gelände an der Soltauer nicht Drittligatauglich. Aber die Dritte Liga ist das Nahziel der Ex-Wilschenbrucher. Was sonst? Und ein rein „sportliches Zusammenfinden“? Wie sollte das aussehen? Ich glaub da nicht dran. Damit, dass zwanzig Spieler auf einen Rutsch einen Verein verlassen, kann sicher kein Vereinsvorsitzender rechnen. Isenberg und Kampf sind ja redliche Leute. Was da in diesem Winter los war, werden wir irgendwann in den Geschichtsbüchern lesen.

            Also meine Meinung ist: Entweder die starken SVE-Mädels sorgen weiterhin für den guten Ruf der Hasenburger oder es gibt bald ein neues Baugebiet am Nordrand von Häcklingen.

            Der LSK braucht ein großes neues, modernes, bundesligataugliches Stadion mit Trainingsanlagen und Möglichkeiten für Freizeitsport drumherum. Dazu gehören Parkplätze und eine gute Verkehrsanbindung in alle Richtungen. Das wird auch kommen. Aber nicht auf Kosten anderer Lüneburger Sportvereine.

  4. Wichtig ist, das die Stadt im Fall der Fälle nicht wieder den gleichen Fehler wie im Wilschenbruch macht und eine der zu wenigen Rasensportanlagen in der Stadt ein paar Einfamilienhäusern opfert. Egal welche Mannschaften oder Vereine die Sportgelände mal nutzen, Hauptsache sie bleiben erhalten. Bitte kein zweites Wilschenbruch! Bevor die Preise durch Umwandlung in Bauland getrieben werden sollte die Stadt oder eine Stiftung die Flächen kaufen und an den Sport zurück verpachten.

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