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Was sonst noch läuft

Zum ersten Derby seit vielen Jahren mit dem TuS Harsefeld bittet Eishockey-Regionalligist Adendorfer EC am Sonnabend in die heimische Halle. Heimvorteil genießen auch die Handball-Teams des HV Lüneburg.

Eishockey: Zweites Heimspiel, vierter Saisonsieg? Regionalligist Adendorfer EC will seinen starken Saisonstart am Sonnabend (20 Uhr) im heimischen Walter-Maack-Eisstadion noch veredeln. Zu Gast sind die Harsefeld Tigers. „Wir sind der Favorit in diesem Spiel, keine Frage“, sagt AEC-Trainer Dieter Kinzel, „das ist eine Partie, in der ich durchaus einige jüngere Spieler einsetzen könnte.“ Bei aller Freude über die acht Punkte nach drei Spielen und den unbändigen Kampfgeist, den sein Team an den Tag legt, hinsichtlich der spielerischen Vorstellung sieht Kinzel noch Luft nach oben: „Spielerisch müssen wir uns noch steigern. Das Spiel gegen Harsefeld ist eine Partie, in der wir das zeigen können.“

Personell ergeben sich für den AEC-Trainer vor dieser Partie noch zusätzliche Alternativen. Verteidiger Leon-Arved Zawadzki kehrt in den Kader zurück, ebenso wie Routinier Denny Böttger, der seine Sperre abgesessen hat. Die Abendkasse am Sonnabend ist um 19 Uhr geöffnet. Die Verantwortlichen erwarten wie im ersten Heimspiel (963) wieder viele Zuschauer und bitten die Fans, rechtzeitig zu erscheinen, damit pünktlich angepfiffen werden kann. Gegen die Crocodiles hatte die Partie eine Viertelstunde später begonnen.

Handball: Ernüchterung herrschte bei den Oberliga-Handballerinnen des HV Lüneburg nach der klaren 29:34-Niederlage in Wolfsburg in der Vorwoche. Denn für die Spitze reicht es in diesem Jahr nicht. „Wir wussten, dass wir eine Übergangssaison spielen“, sagt HVL-Trainer Jan Diringer. Nun geht es am Sonnabend im Heimspiel gegen Aufsteiger Germania List darum, nicht in die untere Tabellenhälfte abzurutschen. List hat wie der HVL 6:6 Punkte auf dem Konto. „Also genau unsere Kragenweite“, weiß Diringer. „Wir können das Spiel gewinnen.“

Unter glasklaren Vorzeichen steht der nächste Heimauftritt von Männer-Verbandsligist HV Lüneburg. An diesem Sonntag trifft das punktlose Schlusslicht auf den souveränen Tabellenführer MTV Braunschweig, der bislang mit 14:0 Zählern und einer Tordifferenz von plus 80 durch die Liga rauscht. „Ich erwarte, dass sich jeder voll reinhängt. Ein Spiel gegen einen solchen Gegner kann man nutzen, um sich weiter zu entwickeln“, sagt HVL-Trainer Ronny Kretschmann.

Volleyball: Nachdem die SVG Lüneburg in ihren bisher fünf Bundesliga-Auftritten fleißig Zähler eingesammelt hat (11 in 5 Spielen), droht nun erstmals eine Null-Lösung. Am Sonnabend steht das schwere Auswärtsspiel in Düren, einem der „großen Vier“ der Eliteklasse, an. Für zwei wird die Fahrt an den Nordrand der Eifel zur Reise in die Vergangenheit: Libero Erik Mattson spielte in der vergangenen Saison noch in Düren, Trainer Stefan Hübner am Ende seiner Spielerkarriere (2010 bis 2012). Zudem war er in Düren schon mal Co-Trainer (2005/06).