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Was sonst noch läuft

Sonnabend Eishockey in Adendorf, Sonntag Handball in Oedeme und an beiden Tagen Volleyball in Berlin – auch das kommende Wochenende hat jenseits der Fußballplätze einiges zu bieten.

Eishockey: Mit einem souveränen 7:1 bei den United North Stars war der Adendorfer EC vor vier Wochen in die Regionalliga gestartet. Am Sonnabend (20 Uhr) steigt das Rückspiel in der Walter-Maack-Halle – und vieles deutet darauf hin, dass es diesmal wesentlich spannender zugehen könnte. „Wir haben damals lange gebraucht, um sie in den Griff zu bekommen“, erinnert sich AEC-Coach Dieter Kinzel. „Und die sind seitdem noch stärker geworden.“

Beim AEC atmete man auf, dass sich John-Darran Laudan entgegen erster Befürchtungen gegen die Harsefelder nur eine Hüftprellung zugezogen hatte und wohl nur ein, zwei Spiele ausfällt. Denny Böttger plagen Schmerzen am Ellenbogen, die ihn schon am Vorwochenende sichtlich behinderten. Dagegen sind die zuletzt angeschlagenen Jörn Schmidt und Matthias Hofmann wieder fit. Landet der AEC einen Dreier, wird er erstmals in dieser Saison zumindest für 24 Stunden die Tabellenführung übernehmen.

Handball: Die Top-Mannschaft der Liga kommt: Die Oberliga-Frauen des HV Lüneburg empfangen am Sonntag um 17 Uhr den TuS Jahn Hollenstedt in Oedeme zum Heimspiel. Ist gegen den Tabellenzweiten überhaupt etwas machbar? HVL-Coach Jan Diringer bleibt ganz gelassen: „Im Sport ist nichts unerreichbar.“

Der Coach findet, „dass Hollenstedt die beste Mannschaft der Liga ist. Sie sind auf jeder Position gut besetzt“. Dennoch herrscht keine Angst bei den Lüneburgerinnen vor. Denn die Heimspiele gegen Hollenstedt waren zuletzt stets Krimis, die immer zugunsten des HVL ausgingen. Im letzten Heimspiel Ende September 2013 gab es einen knappen 21:20-Erfolg, an den sich Anna Nentwig und Suelin Demir mit Sicherheit noch mit Freude zurückerinnern. Denn sie warfen allein 14 der 21 Tore, ragten aus einer guten Mannschaft noch heraus.

Volleyball: Das Maß aller Dinge im Männer-Volleyball ist seit Jahren Berlin. In der Hauptstadt muss die SVG Lüneburg an diesem Wochenende bestehen. In Berlin sind drei Punkte drin, so lautet dennoch die Losung. Nun sind die Mannen von Trainer Stefan Hübner aber aufgrund der bisher starken Ausbeute keineswegs größenwahnsinnig geworden. Der Optimismus ist vielmehr darin begründet, dass ein Doppelspieltag bevorsteht: am Sonnabend beim Meister Berlin Volleys, am Sonntag beim VC Olympia Berlin – und da sollte dann das Konto aufzustocken sein.

„Das wird ein schwieriges Wochenende mit zwei Spielen innerhalb von ungefähr 20 Stunden, die Spiele drei und vier in acht Tagen. Da müssen wir jetzt einen guten Mittelweg finden“, sieht sich Hübner derzeit ganz besonders gefordert – und dachte kurzfristig noch einmal um, gab seinen Spielern gestern frei. Die taten auch selbst etwas für die Regeneration, spielten beim klaren 3:0 gegen Dresden keine Minute länger als nötig.