Donnerstag , 1. Oktober 2020

Hamburg-Marathon sorgt für große Emotionen

Manche haben sich monatelang akribisch auf den Hamburg-Marathon vorbereitet. Andere meldeten sich zwei Tage vorher ganz spontan an. Manche waren keine drei Stunden, andere über fünf Stunden unterwegs. Leiden mussten irgendwann fast alle – doch die große Runde auf den Hamburger Straßen begeisterte letztlich doch viele Lüneburger Läuferinnen und Läufer.

Für die Topzeit des Tages aus Lüneburger Sicht sorgte Dieter Zielinksi, der in 2:46:44 Stunden seine Bestzeit aus dem Vorjahr um drei Minuten unterbot und für die BSG Hapag-Lloyd ganz nebenbei die Hamburger Betriebssportmeisterschaften erstmals gewann.

Flüchtlingsintegration auf besonders sportliche Art betrieben derweil die beiden Lüneburgerinnen Anne Schmidt und Heidi Schuldt, die eigentlich mit ihren Männern laufen wollten – diese aber fielen nach einem Skiunfall beziehungsweise einem schweren Infekt aus. Für sie sprangen Noor Alzalek, Zahnarzt aus Damaskus, und Ayman Zaki, Kaufmann aus Aleppo, kurzfristig ein.

Wie es unter anderem dem Quartett und dem Debütanten Sascha Hupfeld erging, lest ihr in der Landeszeitung vom Dienstag.