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Jakob Kettenburg Team Heide

Team Heide benötigt Ruck

Derzeit tankt Jakob Kettenburg gemeinsam mit seiner Frau ein paar Tage lang Kraft am Teterower See  das wird mit Blick aufs nächste Spiel in der 2. Basketball-Regionalliga auch nötig sein. Das Team Heide trifft nach drei Niederlagen in Folge am Sonnabend (19 Uhr, Sportpark Kreideberg) auf den bärenstarken Neuling BG Suchsdorf-Kronshagen aus Kiel.

„Wenn wir uns wieder berappeln, dann haben wir eine gute Chance“, glaubt Teamkapitän Kettenburg. Gerade bei den älteren Spielern häuften sich zuletzt aber verletzungs- und berufsbedingte Auszeiten. „So wird das Training etwas schwierig. Am Dienstag ist es ganz ausgefallen“, berichtet Kettenburg. Auch an den Wochenenden wurde es zuletzt kritisch. Zu sechst fuhr das Team Heide zum eigentlich schlagbaren BC Hamburg, verlor dort aber 56:66. „Als wir nur noch zu viert auf dem Parkett standen“, berichtet der Flügelspieler, „ging nochmal ein Ruck durch die Mannschaft, und wir haben den Rückstand noch einmal verkürzt. Aber das war zu spät.“

Etwas größer wird der Kader am Sonnabend wohl sein. Allerdings hat sich der werdende Vater Rückstein für dieses Jahr ganz abgemeldet, Jakobs Schwager Stefan Kettenburg plagt eine Zerrung. Umso mehr wird es auf die jungen Leistungsträger wie Abaker, Tegeler oder von der Ohe ankommen. Überhaupt haben die Youngster sich gerade in dieser Saison mehr und mehr Spielanteile erobert. Jakob Kettenburg, seit vielen Jahren Leistungsträger, liegt jetzt bei für ihn bescheidenen 6,1 Punkten im Schnitt und muss auch mal für längere Zeit auf der Bank Platz nehmen: „Ich konnte berufsbedingt weniger trainieren. Ich bin selbst mit mir nicht so zufrieden, aber ich weiß, dass ich keine Ansprüche stellen kann.“

Auf den Aufbau- und Flügelpositionen hat Knabe eine große Auswahl, unverzichtbar ist für den Käpt’n aber nach wie vor sein langjähriger Teamkamerad Andreas Willing: „Er ist im Prinzip unser einziger echte Brettcenter. Andererseits haben wir auch ohne ihn in Wedel gewonnen.“