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Alle doof, nur ich nicht

Am kommenden Wochenende werden die Tasten bestimmt wieder glühen. Der MTV Treubund empfängt die SV Eintracht zum Ortsderby in der Fußball-Landesliga – egal, was da passiert: Kommentare sind auf LZsport.de und anderenorts in großer Zahl garantiert. Gewinnt der MTV, steht dem Durchmarsch in die Oberliga und der baldigen Ablösung des LSK als Nummer 1 im Lüneburger Fußball nichts mehr im Wege. Gewinnt die Eintracht, dann sind die Turner mal wieder entzaubert und werden auch die nächsten 100 Jahre nur auf Bezirksebene kicken. Und geht die Partie remis aus, werden sich bestimmt wieder viele Experten finden, die das Niveau in der Landesliga miserabel und die Zuschauerzahl lächerlich niedrig finden.

Ach, waren das noch Zeiten, als sich die Fans noch im realen Leben getroffen und sich Nettigkeiten an den Kopf geworfen haben. Nun wird auf LZsport kommentiert, kritisiert, polemisiert, bis die Schwarte kracht. LSK-Niederlagen zum Beispiel sind in der Regel nicht gut für den LSK, wohl aber für die Klickzahlen auf LZsport.de. Für exakt 100 Kommentare (plus diverse, die wir wegen beleidigender Inhalte löschen mussten)  hat allein die Pokalniederlage gegen Hildesheim gesorgt.

Dass beim LSK nach drei oder vier Niederlagen in Folge alles zusammenbricht, der Vorstand keine Ahnung hat, der Trainer überfordert und die Mannschaft talentfrei ist, das ist bereits seit Jahrzehnten bekannt. Immer wilder geht es zurzeit aber unter Berichten beim MTV Treubund zu. Das jüngste 6:1 beim TSV Etelsen kommentierte ein „Etelsen Zuschauer“ überschwänglich mit den Worten: „Großes Kompliment an Treubund Lüneburg, eine richtig gute Mannschaft, die ich da gesehen habe. Die ersten 60 Minuten waren wirklich im Stile einer Spitzenmannschaft.“ Ein „Holgi“, angeblich auch aus Etelsen, glaubt, dass der „Etelsen Zuschauer“ vielmehr ein Lüneburger ist, woraufhin ein „Alice Car“ bezweifelt, dass „Holgi“ wirklich der „Holgi“ ist, für den er sich ausgibt.

Was das alles mit unserem Fußball zu tun hat? Sollte es beim LSK, auf der Uelzener Straße oder auf der Hasenburg auch nur ansatzweise so unruhig zugehen, wie diverse Kommentare es vorgeben, dann dürfte der HSV in den vergangenen drei Jahren noch eine Wohlfühloase im Vergleich zum Lüneburger Trio gewesen sein. Muss man das alles so fürchterlich ernst nehmen? Für grobes Foulspiel der verbalen Art werden wir nach wie vor Gelbe und Rote Karten in Form von Löschungen diverser Diskussionsbeiträge zeigen. Ansonsten gilt der alte Spruch: Fußball ist kein Hallenhalma, etwas gesunde Härte darf auch in der Kommentarspalte herrschen.

Und manchmal geht es auch anderenorts durchaus rau zur Sache. Was in den vergangenen Wochen und Monaten rund um die SVG-Volleyballer und den geplanten Arena-Bau an Weltverschwörungen aufgedeckt wurde, gibt schon wunderbaren Stoff für einen Politthriller her. Arbeitstitel: „Alle doof, nur ich nicht.“ Aber nach diesem Motto entstehen offensichtlich ja auch viele Kommentare zum Fußballgeschehen.

Wie wohltuend ist es doch, wenn dann mal der Vastorfer SK in der Bezirksliga nicht über ein 2:2 gegen Schlusslicht TSV Bardowick hinauskommt und „Bleckede“ schreibt: „Vastorf war geschwächt: Hochzeit von Orti. Alles Gute den Jungvermählten!! Gruß aus Bleckede.“ Offenbar zu nett formuliert, um weitere Kommentare zu provozieren.

Andreas Safft

34 Kommentare

  1. Wundervoll, finde ich!

    So etwas ist Volkspoesie pur. Und die LZ hat da etwas zu bieten, was es nirgendwo sonst in Niedersachsen gibt. Ein pfiffiger Andreas würde sich um die Verwertungsrechte kümmern, den literarischen Entsaffter anschmeißen und mit dem köstlichen Sirup den Komikern Boris Hirschhausen, Eckart Wohlleben und Peter von Palmer auf der SPIEGEL-Bestsellerliste („Sachbücher“) Konkurrenz machen!

  2. Toller Bericht! Das trifft den Nagel wirklich auf den Kopf, wie es in den letzten Wochen hier abgegangen ist

    • Dank auch Dir, Henry! Du ahnst ja gar nicht, wie schwierig es ist, die Dinge so einfach, knackig und präzise auf den Punkt zu bringen, wie es mir jedesmal wieder glückt. Da sind nicht bloß letzte Wochen, da sind Jahre, nein, Jahrzehnte zehrenden Schreibtrainings und entsagungsvollen LZ-Kommentarstudiums vonnöten, um meine schwebende Leichtigkeit im Ausdruck bei äußerster sachlich-fachlicher Genauigkeit und verblüffendster Meisterschaft im Pointensetzen zu erreichen — und dieses hohe Niveau dann über ein ganzes nach und nach beginnendes und immer fordernder an mich herantretendes Erwachsenenleben zu halten.

  3. Heidewitzka. Super Schreibstil, sehr unterhaltender Kommentar. So gut, dass er selbst mir als fleißigem Mitleser und mitnichten Kommentator einen Kommentar abringt – Respekt!!

    • Vielen Dank für die Blumen, lieber Experte! Solch ein unerwarteter Lobesüberschwang geniert mich fast ein wenig.

      Ich hatte einfach spontan aufgeschrieben und abgeschickt, was mir beim Lesen der safftigen Glosse von Andreas zuerst durch den Kopf schoss. Wenn Du Deine E-Mail-Adresse hersetzt, benachrichtige ich dich künftig direkt, sobald ich wieder einen meiner fetzigen, durch super Schreibstil extrem gut unterhaltenden Kommentare gepostet habe. 😉

  4. Mädels und Jungens, ich wollte mich mal vom ganzen Herzen bedanken. 🙂
    Seit dem ich auf der Arbeit nicht mehr Baumann & Clausen hören kann, sorgt ihr kontinuierlich jeden Morgen für einen Schmunzler in meinem Gesicht.

    Bitte macht genau so weiter. Es ist wirklich besser als jede andere Comedy-Show.
    😉
    Aber das wird auch mein einziger Post bleiben. Ab jetzt bin ich wieder stiller Mitleser!

    Gruß Rutzi

    • Rutzi, oh Rutzi, im beharrlichen Bekanntmachen deines stillen Mitlesertums reichst du sicher bald an die proliferative Kommentatorenenthaltsamkeit des Reppenstedter Dichters Klaus Bruns heran.

      Da lobe ich mir Ole (alias Hartzfear, Stefan Hye, neunmalklug und Prof. Dudenhöfer). Der überzeugt durch frisches, beherztes Auftreten und einer von Selbstzweifeln vollkommen ungetrübt ausgelebten Mitteilungsbedürftigkeit.

      Zwinkerzwonker!

    • Ich kann ganz genau nachvollziehen, was Rutzi meint… Als Pendler, der während der Autofahrt zumeist Radio hört, bin ich begeistert von der hiesigen Senderlandschaft. Die »allergrößten Hits« und die »beste Musik« aus den unterschiedlichsten Dekaden helfen mir zudem, mich auf der Fahrt zu orientieren: Erst kommt die Phil-Collins-Kurve, wenig später die Queen-Traverse und schließlich, kurz vor meinem Ziel, die Diese-andere-völlig-abgenudelte-Sängerin-deren-Namen-ich-glücklicherweise-vergessen-habe-Kreuzung. Herrlich!

  5. Vorteil in der Smalltalk-Hölle: Wenn man wenig weiß, muß man nicht so oft was sagen.

  6. Geht ein Mann um die Ecke und fällt um – oder:
    Liest einer einen Kommentar hier und denkt sich seinen Teil

    • Hallo Boris Obodda, beim Kücheausmisten bin ich heute auf eine vor Jahren abgelaufene Packung Mondamin gestoßen. Mit anderen Worten: Ich habe meine alte Stärke wiedergefunden.

  7. Mensch, lasst doch mal unseren BorishartzfeardepriichsachjanurObodda mal in Ruhe vor sich hin dösen!

  8. Meine Empfehlungen: Ruhe bewahren, Gras fressen, von Spiel zu Spiel denken, alles geben, kämpfen, sich fokussieren, Fans versöhnen, sich reinhängen, den Kopf nicht in den Sand stecken, Phrasen vermeiden

    • Muss es nicht heißen, „von Niederlage zu Niederlage denken“ ?

      • Quatsch! Die Mannschaft ist noch voll in der Vorbereitung, dass hat man Sonntag gesehen, die ersten 20, 30 Minuten waren gut, danach schlichen sich Fehler und Ungenauigkeiten ein. Erinnert alles sehr an vergangene Spielzeiten, nach vier Wochen sind immer einzelne Spieler müde und wollen zwar, können aber nicht besser, weil der Kopf auch dann nicht so mit macht, wenn die Beine schwer sind. Im Mittelfeld waren in der zweiten Halbzeit die Bälle teilweise sofort wieder beim Gegner, einem Gegner, der es in der Liga sehr, sehr schwer haben wird, denn da kam ausser einem geschenkten Tor eigentlich nichts. Weiter machen und noch zwei, drei Verstärkungen holen, das wird schon!

  9. Sag mal Markus Schultz, kann es sein, dass Du meine E-Mail-Adresse gekapert hast? Die Texte hier kommen mir zwar irgendwie bekannt vor, aber solche blödsinnigen Emojis benutze ich niemals 😂😂😂😂😂😂😂😂

    Ehrlich.

  10. Elena Schünemann

    Jetzt hat Andreas Safft schon mehr Kommentare als der LSK. Das ist neu. Bahnt sich da schleichend eine Verschiebung der Kräfteverhältnisse an?

    • Zumindest sieht man mal wieder:

      ⚽️ 🏀 🏈 ⚾️ 🎾 🏉 🎱 ⛳️ 🎣 ⛸ Sport bringt´s 🎿 🏂 ⛹️‍ 🏄‍ 🏊‍ 🚣‍ 🏇 🚵 🏆

  11. hallo Andreas, also so dumm wie manche Leute kannst du nicht sein, urteilt man nach deinem Schreibstil. Ich kann mich leider nicht in deine Lage versetzen, aber ich kann dir sagen, dass du dich vielleicht für dümmer hältst als du bist… ein wirklich dummer Mensch würde sich darüber gar keine Gedanken machen… Und die eigene Intelligenz an schulische Leistungen zu messen, ist Unsinn. Ich kenne viele Leute die strohdumm sind, und immer nur 1er in der Schule haben, umgekehrt auch große Denker, die ziemlich schlecht in der Schule sind. Für was interessierst du dich denn? Das würde mich mal interessieren

  12. Heidi, heido, heida

    Läuft bei euch Schnucken, wie ich sehe.

    Toll!

  13. Sehr geehrter Herr Safft, mich beschäftigen schwierige menschliche Verhältnisse besonders. Kurz vor Hildesheim fällt mir ein: Ist es für Sie denkbar, daß ein echter Kerl, der nach außen hin immer als ganz normaler Treubund-Anhänger auftritt, in Wirklichkeit nur seine heimliche Neigung zum Ell-Es-Kah (Sie wissen schon!) unterdrückt? Und setzt eine Fernbeziehung eigentlich voraus, daß die Frau davon weiß? Anders (mit stärkerem Bezug zum Thema) gefragt: Kann man auch doof sein, ohne was davon zu ahnen?

  14. Hallo Andreas Safft, Sie haben sich mit Ihrem Artikel weit aus dem Fenster gelehnt, haben, besonders mit der Überschrift, ganze Heerscharen ernsthaft nachdenkender Fußballphilosophen, geübter Systemanalytiker und tief dringender Gruppen- und Individualpsychologen pauschal unter den Verdacht eifernder Voreingenommenheit sowie stark eingeschränkter Bereitschaft und/oder Fähigkeit zur Selbstdistanz bzw. Selbsteinschätzung gestellt, aber Sie haben dem Zetern und Schamfudern unter scharf beobachtenden Sportsleuten auch großen Unterhaltungswert bescheinigt und allen Gesprächsteilnehmern den Humor als Modus einer Grundeinstellung empfohlen, die den traurigen Beschränkungen kleinkarierter Rechthaberei und affektgesteuerter Borniertheit ihren häufig beschwerlichen Stumpfsinn nimmt. Bravo! Wenn nun aber einmal Lebensmittel, Emojis und Rechtschreibung in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rücken und versucht wird, nicht ganz so plump auf Offensichtliches zu reagieren, wie sich ein mäßig getarnter Stichelfritze das gewünscht hatte, „muss man das alles so fürchterlich ernst nehmen?“ Muss man löschen, wenn einer auf billige LSK-Häme mit satirischen Meinungsbeiträgen über Pizza oder Avocados reagiert, statt mit dünner Treubund-Schelte oder lahmer SVE-Beschimpfung? Sie haben geschrieben: „Für grobes Foulspiel der verbalen Art werden wir nach wie vor Gelbe und Rote Karten in Form von Löschungen diverser Diskussionsbeiträge zeigen. Ansonsten gilt der alte Spruch: Fußball ist kein Hallenhalma, etwas gesunde Härte darf auch in der Kommentarspalte herrschen.“ Warum halten Sie, warum hält sich sportred und warum hält sich der Sportchef Hans-Herbert Jenckel nicht an diese klaren Vorgaben? Warum werden Beiträge einfach gelöscht, die sich hier und da ein paar Zentimeter vom Gewohnten wegbewegen? Warum werden Kommentatoren als „Pöbler“ bezeichnet, die auf dümmliche Anmache mit Ironie antworten? Warum darf hier nicht mehr auf harmlose Weise herumgesponnen werden? War, lieber Herr Safft, Ihre launige Aufforderung zur bizarren Lebhaftigkeit, wie sie unter passionierten Lüneburger Fußballexperten üblich ist, nur der Abgesang auf despektierliche Witzeleien (ohne persönliche Herabsetzungen)? Ist jetzt ein neuer Biedersinn angesagt? Schlichte Bekenntnisprosa? Herzensergießungen Kickkunst liebender Klosterbrüder? Droht bei Komplexitätszumutungen ab jetzt immer die Schließung der Spalte?

    Ich bin gespannt auf Ihre Antwort.

    • Hallo Ole,
      da hast Du es dem Dr. Brinkmann mal richtig gegeben, und schon springt ihm Herr Saft in die Seite und beendet den fröhlich lebhaften Gedankenaustausch all derer, die den wahren Durchblick besitzen. Dr. Brinkmann als promovierter Germanist – oder ist er Zahnarzt ? – wußte sich bisher selbst zu helfen. Andererseits ist es doch beruhigend zu wissen, daß wir immer Väterchen Saft an unserer Seite haben, der sorgsam darüber wacht, daß wir nicht über die Stränge oder war es Strenge ? schlagen. Wie war das denn nun mit aufwahrten und Neu-Strelitz?… Was ist eigentlich Hallenhalma?

      • Lieber neunmalklug,
        gut vierzehn Wochen vor Heiligabend ergreife ich jetzt die Gelegenheit, mal einen Gang runterzuschalten und – als sei ich das Christkind, das mit großen Augen droben aus dem Himmelstor hervorschaut, – wie er so strolcht‘ durch den finstern Tann, mit heller Stimme Andreas Safft ruf ich an: Andreas, ruf ich, alter Gesell, hebe die Puschen und spute dich schnell! Die Nachttischlampen fangen zu leuchten an, die Schlafzimmerplumeaus sind aufgetan, und alte und junge Sportredakteure sollen nun von der Jagd des Kommentierens und Moderierens einmal ruhn. Dann erzähle ich ihm die Shortstory von den renitenten Apfelliebhabern Ole, neunmalklug, Markus, Boris und Dr. Brinkmann, die zwar zu schrägen Witzchen neigen, sich aber damit eigentlich nur die Zeit vertreiben möchten, bis die nächste Grundsatzdebatte über Auf- oder Abstieg des LSKs alle guten Vorsätze, das anständige und zivilisierte Herumschnauzen bei LZsport betreffend, wieder zunichte macht. Und zuletzt folgt als Gutenachtgeschichte ein Döntjes über Shrimps und Fußball, das ich Orti und seiner frisch Angetrauten widmen möchte, weil es an ganz zentrale Fragen der Fan-Existenz (m/w) in ihrem in- und außerehelichen an und für sich Sein rührt. Wobei es ja sicher auch für Andreas (und Orti) ein alter Hut ist, daß, wer Shrimps ißt, hernach wohl keinen Dopingtest der Welt bestehen würde – aber wozu auch! Wer sich freien Stückes die Edelengerlinge in den Schlund jagt, steht evolutionär gesehen eher noch knietief im Brackwasser der Ursuppe, als auf dem Treppchen für Höchstleistungen. Gegessen werden Shrimps vor allem in abgeschiedenen Kultschuppen, etwa bei Gosch auf Sylt, am nördlichsten Ende Norddeutschlands, in der Hoffnung, daß einen niemand vom Festland bei derart kulinarischem Schweinskram zu Gesicht bekommt. Beim Blick auf die kalte See stellt sich der Shrimpsesser dann typische Fragen wie „Esse ich den Darm nun mit?“ und „Wenn ich jetzt ins Wasser ginge, wer würde mich vermissen?“. Fragen, die ihn verfolgen, während er verträumt das tote Sumpfwesen auf dem Teller zerteilt. Den eisigen Wind um die Ohren, das letzte gummiartige Stück Garnele im Mund, während die Möwen begierig über dem Teller kreisen, kann er sich schließlich dem Gefühl nicht mehr entziehen, daß in seinem Leben irgendetwas gewaltig falsch läuft. Aber was?

  15. Mein lieber Ole Christkind,
    gerade sprach ich mit Deinem Vater, der auf der Rückreise zu seinem derzeitigen Wohnort in Frankreich war. Ich zeigte ihm Deinen letzten Kommentar. Er war beglückt über Deine ihm bis jetzt nicht bekannten poetischen Fähigkeiten und er gab mir eine Mitteilung für Dich auf den Weg. Leider ist mein Französisch nicht besonders gut, trotz meiner letzten Teilnahme an der Tour de France. Ich bitte also um etwas Nachsicht, wenn ich versuche sie im Originalton wiederzugeben. Sinngemäß sagte er:

    Mon petit Jésus, la vie c’est une chose étrange et pour les vivants – en fin du compte – inexplicable. C’est pourquoi on en ne doit pas perdre des pensées. Mais ton travaille comme commentateur était hilarant et peut-être un peu épuisant. Alors, je comprends bien, que tu as besoin d’un petit repos avant qu’en Décembre le grand boulot nous attend. Je suis sûr que tes pensées resteront chez le LSK comme les miennes
    à bientôt
    Ton vieux Père Noel

  16. Hallo Ole, find ich super Deine Hommage an den großen Husumer Mittelfeldspieler Knecht Ruprecht (Theodor Storm), der gestern am Donnerstag vor genau zweihundert Jahren geboren worden ist.

    Hallo neunmalklug, was an Oles Fachbeiträgen findest Du denn „anstrengend“ (épuisant)?

    Hallo Stefan Hye (ein – wie du selbst sagst – nicht ganz einfacher Typ), was machen heuer die Ex-Trainer vs. LSK-Abfindungsverhandlungen über die Zahl der goldenen Ostereier für Elard (ein – wie er selber sagt – nicht ganz einfacher Mann)? Weißt Du da schon Genaueres?

  17. Hallo Jungs, wo kann man eure Drogen kaufen?

    • Ich finde die geistigen Ergüße anstrengend und ermüdend. Mittlerweile überfliege ich die Kommentare immer nur noch, das Verhältnis zwischen Inhalt und Text wird zu klein, als das es sich noch lohnen würde richtig zu lesen. Schade, viel geschrieben, wenig ausgesagt…

      Ich glaube wir hatten solches Geschwafel schon mal vor einer Weile, damals aber unter anderen Pseudonymen.

  18. Hallo Sandro,
    also für mich ist die Lektüre von Oles Fachbeiträgen immer ein besonderes Vergnügen. Soweit ich den Père Noel verstanden habe, bezieht sich épuisant auf die Energie, die Ole/Christkind dabei regelmäßig aufgewendet hat, weshalb er ja jetzt einen Gang runterschalten wird – hoffentlich nur vorübergehend. Zunächst wird er wohl in diesem Kreis eine Lücke hinterlassen, die so schnell nicht, wenn überhaupt, zu füllen sein wird. Wie gesagt, Jeddeloh wird ein Prüfstein, bis zur letzten Minute der Nachspielzeit geben die nicht auf.

    • neunmalklug Wisso glaubst du das Ole jetz pause macht? Denksd du der hat vom sportrett wegen der Shrimpssache die ROte Kate gezeicht bekommen? Du has Recht… die Ammerländer sind nich zu überschätzen! Obacht im heimischen Sadtion…sunnst ward dar nix mit die erste Heimsieg diesjahr…

      • Hallo Nico,
        lies doch mal den ersten Satz von Oles letztem Kommentar. Bist Du beim Schreiben auf der Tastatur ausgerutscht?
        Es wird schwer mit dem Heimsieg, insbesondere, wenn Herr Otte in der Hintermannschaft weiter herumexperimentiert, und die Spieler vorher gar an die Spaghetti Bolognese …na Du weißt schon.