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AEC sofort von null auf hundert

Der Adendorfer EC bricht zu einer Reise ins Ungewisse auf. Noch nie war die einst belächelte Eishockey-Oberliga Nord so stark besetzt wie in dieser Saison, selten zuvor konnte man beim AEC direkt vor dem ersten Punktspiel so schlecht einschätzen, wo man steht. Los geht’s am heutigen Freitag (20 Uhr) daheim gegen den hoch eingeschätzten Hamburger SV, am Sonntag (18.30 Uhr) gastieren die Heidschnucken in Nordhorn beim Grafschafter EC.

„Wir wollen den siebten Platz erreichen“, betont AEC-Coach Dieter Kinzel: „Alles darüber wäre schon ein Erfolg.“ Etwas Selbstvertrauen hat sein Team, das gerade erst zwölf Tage auf dem Eis steht, durch die beiden Testspielsiege gegen die Weser Stars Bremen getankt. Und nun füllen sich die Reihen. „Es sieht so aus, als wenn wir vollzählig sein könnten“, hofft Kinzel. Kapitän Wikström schied beim 4:0 in Bremen leicht angeschlagen aus, Fitzner war ein paar Tage krank  doch gerade beim Auftakt in diese Hammersaison will natürlich jeder Adendorfer dabeisein. Sherf allerdings droht die Tribüne, weil sein Pass noch aus Israel über den Schweizer Verband zum DEB gelangen muss.

Für Zawadzki könnte es die Abschiedsvorstellung sein. Der demnächst 20 Jahre alte Stürmer, der in den Spielen gegen die Weser Stars einen starken Eindruck hinterließ, will demnächst ein BWL-Studium aufnehmen, hat aber in Lüneburg noch keinen Platz bekommen. Ein kurzfristiger Umzug droht. Noch aber hat Kinzel genügend Angreifer für drei Reihen: „Und mit denen will ich so lange wie möglich spielen. Das ist auch eine Frage der Kraft.“

Wikström und sein finnischer Landsmann Kankaanranta werden mit Hungerecker den ersten Sturm bilden. Konkrete Ziele für das Wochenende will Kinzel nicht formulieren: „Die Spieler sind schon aufgeregt genug. Drei Punkte wären schön, aber vielleicht starten wir auch mit zwei Niederlagen.“