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Der AEC spielt am Samstag zu Hause gegen Nordhorn und am Sonntag in Salzgitter. Foto: be

Doppelpack für den AEC

Am Sonnabend um 20 Uhr wartet ein Heimspiel gegen Schlusslicht EC Nordhorn auf den Adendorfer EC, tags darauf geht‘s zum Vorletzten Salzgitter Icefighters – da kann das Ziel des Eishockey-Regionalligisten Adendorfer EC doch nur sechs Punkte heißen, oder? „Wir müssen geduldig bleiben“, sagt AEC-Coach Marcus Krützfeldt. Was passiert, wenn man allzu überstürzt den Erfolg sucht, zeigte gerade der jüngste Auftritt am Salzgittersee im Pokal.

Den verloren die Adendorfer trotz phasenweise drückender Überlegenheit und zahlreicher Chancen mit 1:4. „Jeder wollte die Partie allein entscheiden“, kritisiert Krützfeldt und nimmt sich selbst dabei nicht aus: „Ich bin fest von einem Sieg in Salzgitter ausgegangen und bin dabei mit meinen Anweisungen wohl etwas übers Ziel hinausgeschossen.“

Ähnlich defensiv wie Salzgitter wird wohl auch Neuling Nordhorn agieren, vor allem in der Fremde. Die Grafschafter warten nach fünf Spielen zwar noch auf den ersten Punktgewinn, machten aber auch schon im ersten Vergleich (2:4) dem AEC das Leben schwer. Leistungsträger wie Alexander Zimbelmann, Anton Gluchich oder Christian Synowiec spielten schon in der Oberliga für den Vorgängerclub Grafschafter EC und erlebten dessen Oberliga-Aus vor zwei Jahren mit. Nordhorn wagte einen Neubeginn in der Landesliga, legte danach zwei souveräne Aufstiege hin. Ein Selbstgänger wird auch diese Partie nicht, zumal der AEC größere Aufstellungssorgen hat.

Henry droht eine längere Pause, sein Knie wird noch einmal gründlich untersucht. Mehrere Wochen fällt auch Engel noch aus, Alexander ist ebenso wie Krützfeldt selbst am Sonnabend verhindert. Petersen und Grewe fehlten zuletzt beim Training wegen Erkrankungen.

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