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Nach dem fulminanten Heimsieg gegen den HSV kam der AEC zuletzt ins Straucheln. Kann er nun den Schalter wieder umlegen? Foto: be

Der AEC ist gefordert

Nach zwei Pleiten in den ersten beiden Spielen des Jahres heißt es für den Adendorfer EC: Jetzt gilt es. Denn nun stehen zwei richtungsweisende Spiele für den Eishockey-Regionalligisten an. Zum einen gibt sich im Heimspiel am heutigen Freitag der Spitzenreiter Weser Stars aus Bremen (20 Uhr, Walter-Maack-Eishalle) die Ehre, zum anderen geht es am Sonntag um 18 Uhr zu den aufstrebenden Salzgitter Icefighters.

Die Leistungen der Adendorfer sind in der gesamten Saison zu schwankend. „Ich weiß auch nicht, was manchmal mit der Mannschaft los ist“, sagt Coach Falko Kucharek. „Wir können Rückschläge eigentlich aufholen. Im Moment fehlt uns wohl die Sicherheit.“ Die ständigen Personalprobleme machen das AEC- Spiel nicht besser. „Eishockey-Spieler bekommen Sicherheit, wenn sie immer mit den gleichen Leuten spielen“, weiß Kucharek. Und da liegt derzeit das Problem: Durch Verletzungen, Sperren oder berufsbedingte Ausfälle müssen die Reihen ständig verändert werden.

So kehrt Marc Petermann wie auch Patrick Folkert gegen Bremen zurück auf das Eis, wird dann am Sonntag aber in Salzgitter berufsbedingt fehlen. Hendrik Alexander sollte heute eigentlich auch wieder spielen, bekam aber einen Schuss auf den Fuß, kann wohl erst gegen die Icefighters auflaufen. Sicher in beiden Partien fehlt Denny Böttger. Der Oldie ließ sich bei der Massenschlägerei im Salzgitter-Spiel zu einem Revanche-Foul hinreißen, was die Schiedsrichter in ihrem Zusatzbericht mit wenig schmeichelhafen Worten für den Übeltäter vermerkten. Beim AEC gehen sie davon aus, dass Böttger in dieser Saison nicht mehr auflaufen dürfte.