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Yannic Henry (blaues Trikot) hat mit dem AEC das Finale gegen die Weserstars vor der Brust. Foto: be

Final-Euphorie beim AEC

Der Adendorfer EC kann sein Glück immer noch nicht fassen. Seit dem späten Freitag Abend buchstabiert man beim Eishockey-Regionalligisten immer wieder ein Wort: F-I-N-A-L-E. Durch das dramatische 3:2 nach Verlängerung beim HSV im entscheidenden Halbfinal-Play-off zog der AEC ins Meisterschafts-Finale gegen die Bremer Weserstars ein. „Mir zittern immer noch die Knie, ich kann das noch gar nicht richtig fassen“, sagte Adendorfs sportlicher Leiter Finn Sonntag auch zwei Tage nach dem Husaren-Stück.
Doch nach dem Jubel ist vor dem Finale. Der AEC muss jetzt schnell wieder Spannung aufbauen, sportlich wie organisatorisch. Am kommenden Freitag beginnt die Endspielserie in Bremen, erstmals Heimrecht hat der AEC dann am Sonntag, 11. März (19 Uhr), im Walter-Maack-Eisstadion. Der Vorverkauf dafür läuft. Karten gibt es zum regulären Saisonpreis von acht Euro (Erwachsene) und sechs Euro (Kinder und ermäßigt) im Eisstadion und bei Marktkauf (Information) in Adendorf.
Nicht nur sportlich ist der Einzug in die Endspielserie für den AEC ein großer Wurf, auch wirtschaftlich tut es dem Verein sehr gut. Denn für das erste Heimspiel ist sich Sonntag sicher, „dass wir die 1000-Zuschauer-Marke locker knacken werden“. Vor diesem Hintergrund wäre den Adendorfern auch ein zweites Heimspiel sehr recht. „In allererster Linie zählt aber der sportliche Erfolg. Würden wir die Serie in drei Spielen gewinnen, wären wir überglücklich. Aber das ist unwahrscheinlich, da muss man realistisch sein“, so der sportliche Leiter.
Die Bremer Weserstars um die beiden Brüder Igor und Paul Schön sind der Angstgegner des AEC. Immer wieder zerbrachen in den vergangenen Jahren die Titelträume der Adendorfer gegen just jene Mannschaft. Auch in dieser Saison gab es für das Team von Trainer Falko Kucharek noch nichts zu holen gegen die Weserstars: In der Vorrunde gab es vier Niederlagen, nicht einmal einen Punkt durch eine Verlängerung.